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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bühnenreifer Einakter
Kleine Eheverbrechen -

Wir erleben eine Situation zwischen den seit fünfzehn Jahren verheirateten Eheleuten Lisa und Gilles, wie sie in mehr oder weniger abgewandelter Form jedes Paar ereilen könnte. Der Leser erfährt durch diesen Einakter, neben der Freude am spannenden Dialog, auch Anregungen zum Nachdenken über sich und seine eigene...
Veröffentlicht am 28. Juli 2010 von Anja Pharyngica

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oberflächlich sehr unterhaltsam, aber in der Tiefe auch ärgerlich
"Kleine Eheverbrechen" habe ich erst mal mit großem Vergnügen gelesen und mich von den plötzlichen Wendungen in der Geschichte überraschen lassen. Die Twists im Plot bringen nicht nur Kurzweil in das Stück, sondern geben den Charakteren und ihrer Vergangenheit Tiefe und arbeiten die Täuschungen und Enttäuschungen bei ihren...
Veröffentlicht am 6. Mai 2012 von Miezekatze


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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bühnenreifer Einakter, 28. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Kleine Eheverbrechen -

Wir erleben eine Situation zwischen den seit fünfzehn Jahren verheirateten Eheleuten Lisa und Gilles, wie sie in mehr oder weniger abgewandelter Form jedes Paar ereilen könnte. Der Leser erfährt durch diesen Einakter, neben der Freude am spannenden Dialog, auch Anregungen zum Nachdenken über sich und seine eigene Beziehung.

Dieses Paar, dem die Liebe nach all den Jahren zwar noch nicht völlig abhanden gekommen ist, hat sich in seiner Beziehung dennoch Probleme geschaffen. Nach einem außergewöhnlichen Ereignis, das zu einem Krankenhausaufenthalt des Mannes führte, ergibt sich über Umwege eine heftige Auseinandersetzung. Nach und nach gewinnt der Leser Einblicke in die zwischen den Ehepartnern bestehenden Probleme.

Ihnen wird vor Augen geführt, welche Bedeutung das Gespräch für ihre Ehe hat und wie sehr es der Aufrichtigkeit zwischen ihnen dient.

Fazit: Nicht die Zeit ist die Verbündete der Partner in der Ehe und ihrer Beziehung zueinander, sondern das immer wieder neue Bemühen umeinander und das Verstehenwollen der Probleme des anderen - und ihrer gemeinsamen Probleme.

Lisa resümiert am Ende mit beachtenswerter Klarheit :

Der Fehler der Männer ist ihr Egoismus, der Fehler der Frauen ihre Egozentrik".

Diese Erkenntnis könnte eine Basis sein für das Miteinander.

Hier erleben wir E. E. Schmitt einmal ganz anders! Er hat ein kleines Meisterwerk der Erzählkunst geschaffen, das spannend bleibt bis zur letzten Aussage. Der Einakter ist geschickt von kriminalistischen Feinheiten durchdrungen, die seinen besonderen Spannungsreiz ausmachen.

Ein lesenswertes Stück: lebensnah, sprachlich geschliffen und spannend, ja fesselnd.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innenansichten einer Ehe, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Mit ein paar wenigen Regieanweisungen erleben wir einen Dialog zwischen den Eheleuten Lisa und Gilles. Lebensnah und klug erleben wir die Dramatik einer Ehe. Besonders interessant dabei: was ist wahr und was ist Lüge, bzw. Fassade? Ein tolles Buch über die Liebe und dem miteinander alt werden - sehr zu empfehlen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oberflächlich sehr unterhaltsam, aber in der Tiefe auch ärgerlich, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
"Kleine Eheverbrechen" habe ich erst mal mit großem Vergnügen gelesen und mich von den plötzlichen Wendungen in der Geschichte überraschen lassen. Die Twists im Plot bringen nicht nur Kurzweil in das Stück, sondern geben den Charakteren und ihrer Vergangenheit Tiefe und arbeiten die Täuschungen und Enttäuschungen bei ihren Ansprüchen ans Leben und Beziehungen gut heraus.

Spoiler:

Dennoch hat mich die Gesamtkonstruktion des Stücks zunehmend gestört - Gilles entpuppt sich als zunehmend unsympathischer Manipulator, der seinen Unfall und seine angebliche Amnesie als Werkzeug gegen seine Frau benutzt. So wie Gilles als Autor Geschichten schreibt und Protagonisten darin agieren lässt, so wird er nun selbst zum Manipulierer, um mit seiner Amnesie seine Frau aus der Deckung zu locken und ihr die Wahrheit über den Unfall abzuringen. Und erst nachdem sie vor dem Zuschauer bloßgestellt ist mit Alkoholproblem und Mordversuch, da schafft es Macho Gilles, selbst aus der Deckung zu kommen, sein unreifes Macho-Getue als Wurzel des Unglücks seiner Frau zu entlarven und eine Absichtserklärung abzugeben, dass er nun authentischer werden will und auf sein Macho-Mäntelchen verzichten möchte.

Die Manipulationen durch Gilles' Amnesie und die darausfolgende Bloßstellung von Lisa empfand ich als zutiefst unsympathisch und auch feige, und ich hatte das Gefühl, dass Gilles' Steuerung der Ereignisse Lisa nun erneut in eine Ecke drängt, nämlich die der Versöhnung. Man kann gerne sagen, der Zweck heiligt hier doch die Mittel, denn das Stück endet erwartungsgemäß konventionell, und dem Leser/Zuschauer wird am Ende ganz im Sinne der Katharsis eine heile Zukunft für ein Paar vorgegaukelt, das von nun an Alkoholprobleme, Mordlust und Seitensprünge beiseite schieben kann.

Dieses hingeschusterte, kathartische Ende mag für den Erfolg am Boulevard erforderlich sein, aber es beraubt sich damit seiner eigenen Vielschichtigkeit und Lisa ihres Mutes. Mich hätte das Stück sehr viel mehr überzeugt, wenn Lisa nach ihrem "Adieu" auf der vorletzten Seite nicht mehr zurückgekommen wäre. Leider nur 3 Sterne. Kein Vergleich zu "Gott des Gemetzels"!
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2.0 von 5 Sternen nicht gerade sein bester Wurf..., 3. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich viele seiner Bücher gelesen habe, war ich etwas enttäuscht. Er hat meines Erachtens schon Tiefsinnigeres geschrieben. Aber vielleicht muss es auch gerade in die Stimmung des Lesers passen...
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2.0 von 5 Sternen Eric-Emmanuel Schmitt kann besser, 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Mich langweilt der Ansatz. Alles ziemlich platt. In seinen anderen Büchern ist meist eine feine Anregung enthalten durch die saloppe und witzige Sprache und die verschobene, unerwartete Sichtweise.
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5.0 von 5 Sternen klasse!!, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Er schreibt einfach klasse. Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt.

Es ist für mehr schon zu lange her, dass ich es las.
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5.0 von 5 Sternen skuril, 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Sehr schön, liest sich schnell ... weitere Bücher von E. E. Schmnidt werde ich verschlingen ... kurzweilig und voller Esprit ...
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4.0 von 5 Sternen nette Erzählung mit skurrilem Hintergrund, 17. April 2012
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Rezension bezieht sich auf: Kleine Eheverbrechen: Roman (Taschenbuch)
Skurrile Geschichte einer Ehe mit tiefgreifender Psychologie. Wäre gut in einer Sammlung mit anderen Erzählungen untergebracht, da das Büchlein sehr dünn ist und in 2 Stunden gelesen ist.
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Kleine Eheverbrechen: Roman
Kleine Eheverbrechen: Roman von Eric-Emmanuel Schmitt (Taschenbuch - 10. Juni 2010)
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