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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leicht zu unterschaetzen
Ich schaetze Dostojewski sehr und hatte meine liebe Muehe mit diesem Buch, jedenfalls an einigen Stellen. Der Spannungsbogen ist bei Weitem nicht so fesselnd und der Handlung laesst sich bei Weitem nicht so klar folgen wie in den "Bruedern Karamasow" oder dem "Spieler", die philosophischen und psychologischen Betrachtungen haben bei Weitem keinen so klaren roten Faden wie...
Veröffentlicht am 26. Juli 2010 von Lewian

versus
18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein sperriger Brocken, aber genial übersetzt
"Bei den Tatsachen bleiben, bei den Tatsachen bleiben!...Aber kann der Leser überhaupt folgen?" ruft der Ich-Erzähler und grüne Junge auf Seite 696 aus und damit trifft er ein Problem dieses Romans: Es ist manchmal verdammt schwer zu folgen - nicht nur, weil zwei wichtige Personen Sokolskij heissen und man oft rätselt, ob jetzt von Sergei oder Nikolaj...
Veröffentlicht am 3. Februar 2008 von Tom Kadi


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leicht zu unterschaetzen, 26. Juli 2010
Ich schaetze Dostojewski sehr und hatte meine liebe Muehe mit diesem Buch, jedenfalls an einigen Stellen. Der Spannungsbogen ist bei Weitem nicht so fesselnd und der Handlung laesst sich bei Weitem nicht so klar folgen wie in den "Bruedern Karamasow" oder dem "Spieler", die philosophischen und psychologischen Betrachtungen haben bei Weitem keinen so klaren roten Faden wie in "Schuld und Suehne" und den "Daemonen".
Wer nach diesen Eigenschaften auf der Suche ist, wird von diesem Buch enttaeuscht sein und allzu leicht die subtilen Qualitaeten uebersehen, die der "Juengling" stattdessen hat. Die Handlung ist ziemlich unuebersichtlich und staendig ereignen sich Dinge, die sich schwierig einordnen lassen (na gut, wenn man Russe waere und sich nicht von den Namen staendig verwirren liesse, waere es vielleicht etwas einfacher), aber es macht aus meiner Sicht gerade den Reiz der Lektuere aus, dass das Ganze so aufgebaut ist, dass der Leser die Verwirrung des Ich-Erzaehlers am eigenen Leibe wundervoll nachempfinden kann. Gleichzeitig wird aber auch eine ironische Distanz aufgebaut dadurch, dass der Erzaehler staendig Dinge tut, von denen er ganz vernuenftig und ueberzeugend sowohl vorher als auch nachher weiss und erklaeren kann, dass und warum sie die Lage noch verschlimmern. Und das ist fuer mich vielleicht der deutlichste rote Faden - wie die Menschen es fertigbringen, immer wieder das Gegenteil des in ihren eigenen Augen rational und/oder moralisch Gebotenen zu tun.

Der "Juengling" ist ein ernsthaftes Buch, aber in der teilweise irregeleiteten Ernsthaftigkeit des Erzaehlers auch ueberraschend komisch. Jedenfalls wenn man ueber diese Art Verirrungen und ueber den Kontrast zwischen hohen Idealen und hohem Anspruch und den Niederungen des impulsgeleiteten Handelns lachen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen " Um so schöner ist es noch, als es ein Geheimnis ist ", 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein grüner Junge (Taschenbuch)
Der Protagonist Arkadij Dolgorukij ist das Sinnbild des jungen, ausgeschlossenen, von großen Minderwertigkeitskomplexen und Deklassierungen geprägten, leidenden Jünglings. Ins Leben gerufen wurde dieses Persöhnlichkeitsbild, aufgrund von Demütigungen, die auf seine uneheliche Geburt zurückzuführen sind und seinem Lehrer dadurch Anlass für Demütigungen und Beleidigungen gaben. Diese Ereignisse initiierten schließlich das klassische Zurückziehen in die Welt des Imaginären und Phantastischen. Er zieht sich in seine metaphorische Höhle zurück und entwickelt seine sogenannte " Idee ", so reich wie ein Rothschild zu werden. Seine Idee offenbart jedoch schnell den intellektuellen Vorwand, dem dunklen Triebleben zu entsagen und sich an der Gesellschaft zu rächen. Dieses Vergeltungsstreben ruft jedoch die Sehnsucht nach Anerkennung hervor und fördert in dem durchaus intelligenten Arkadij, den Willen zur Macht über andere.
Einer Einladung nach St. Petersburg folgend, entsteht nach und nach eine intensiver werdende Beziehung zu seinem Vater, den er bis dahin kaum kannte und muss sein bis dahin projiziertes und idealisiertes Bild von ihm, schließlich der Realität angleichen, wodurch zwischenzeitlich Komplikationen hervorgerufen werden. Doch Werssiloff ist nicht nur der selbstherrliche, weise Retter, der seinem Sohn aufzeigt, dass das Verfolgen von starken Ideen, nur einer Flucht vor dem praktischen Leben dienen und man sich in seinen Anschauungen auch hoffnungslos verlieren kann. Er erweist sich auch als der Nebenbuhler, um die von beiden begehrte Katharina. Sehr zum Unwillen von Arkadij, der unterschwellig die Absicht einer Familienzusammenführung anstrebt. In St. Petersburg fällt dem jungen, unerfahrenen und weltabweisenden Arkadij unabsichtlich ein wertvolles Dokument in die Hände, das ihn plötzlich zu einem wichtigen und einflussreichen Akteur macht. Mit einem Mal obliegt es seiner Macht, dass Schicksal anderer Menschen zu beeinflussen und genau danach sehnte er sich unbewusst. Doch sein Machtstreben mündet schon bald im Glücksspiel und in der Zusammenkunft mit Gaunern, vor allem sein früherer Schulfreund Lambert kommt zufällig hinter die Wichtigkeit jenes Dokumentes und beginnt einen intriganten Plan zu entwerfen, wodurch er auf hohen Profit spekuliert.
Nachdem sich das Beziehungsgeflecht immer weiter zuspitzt und ständig neue Ansichten und Parameter die Situation unübersichtlich machen, fragt sich Arkadij in einem reflektierten Moment," wie es denn gekommen ist, dass so plötzlich eine ganz neue Welt angefangen hat." In diesem Moment kommt ihm wieder seine Idee zu Bewusstsein, der Gesellschaft zu entsagen und zurück zur Finsternis und Einsamkeit zu gelangen. Es kommen ihm jedoch Zweifel, ob diese Rückkehr noch möglich ist und so lässt er schon bald seinen Idealismus zurück und widmet sich seinem Plan die Familie wieder zusammenzuführen.
Den Romanverlauf bekommt der Leser durch die Perspektive des Ich-Erzählers Arkadij geschildert, der durch ständige Vorgriffe, Rückblicke und Einschübe, dazu vielen Kleinigkeiten, einen flüssigen Ablauf sehr erschwert. Doch Arkadijs Perspektive der Erzählung, zeichnet sich auch durch Unwissenheit und Unreife aus, wodurch er das Verständnis der Personenkonfigurationen zusätzlich erschwert. So gibt es keine klaren Gewissheiten oder ein Vertrauen in die Intentionen und Motivationen der Personen. Meiner Ansicht nach, sollte man Dostojewskis Brillianz in diesem Werk eher in den genialen Dialogen, die sich in engen Dachkammern oder am Spieltisch abspielen, suchen, anstatt sich in der hohen Intertextualität zu verlieren.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein sperriger Brocken, aber genial übersetzt, 3. Februar 2008
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ein grüner Junge: Roman (Taschenbuch)
"Bei den Tatsachen bleiben, bei den Tatsachen bleiben!...Aber kann der Leser überhaupt folgen?" ruft der Ich-Erzähler und grüne Junge auf Seite 696 aus und damit trifft er ein Problem dieses Romans: Es ist manchmal verdammt schwer zu folgen - nicht nur, weil zwei wichtige Personen Sokolskij heissen und man oft rätselt, ob jetzt von Sergei oder Nikolaj die Rede ist. Der Verfasser nimmt konsequent die Perspektive seiner Hauptperson, eines unreifen jungen Mannes auf der Suche nach seiner Identität und seiner Familie, ein. Dieser erzählt die Geschichte einer Intrige, in der es um zwei Briefe geht, deren Bekanntwerden Existenzen zerstören können. Es geht auch um die Liebe von Vater und Sohn zur selben Frau. Da der Leser nie klüger ist als seine Hauptperson, diese aber in ihrer Wirrnis häufig überhaupt nicht durchblickt, ist es manchmal harte Arbeit sich durch diesen 800 Seiten langen Text zu pflügen. Erleichtert wird einem dies allerdings durch die wirklich brillante Übersetzung Svetlana Geiers. Hier lohnt durchaus einmal der Vergleich zu anderen Übertragungen, den man im internet z.B. bei gutenberg.spiegel.de ohne Probleme anstellen kann. Der Text wird von allen Altertümlichkeiten befreit, wirkt wie frisch geschrieben, dafür gabs in der Bewertung einen Stern drauf!
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3.0 von 5 Sternen Tagebuchaufzeichnungen des Arkadij Dolgorukij, 24. Juni 2014
Von 
Gromperekaefer "gromperekaefer" (Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es verlangt schon etwas Ausdauer um sich durch dieses Buch durchzulesen. Anders als andere Dostojewski-Bücher (z.B. Schuld und Sühne oder der Idiot) ist die Handlung in diesem Werk mehr unübersichtlich, sodass der Leser den Geschehnissen nicht immer folgen kann, sodass man dann jeweils später die nötigen Zusammenhänge erkennt. Zudem sind die Handlungen immer wieder übermässig in die Länge gezogen (wobei man das Buch in seine Epoche zurücksetzen muss, die nicht so schnelllebig war).

Die Erzählung ist eine tagebuchähnliche Schilderung (deswegen hat der Roman auch keinen richtigen Anfang und Ende) aus dem Leben des Arkadij Dolgorukij. Als uneheliches Kind eines Fürsten sucht er seinen Weg und sammelt so seine Erfahrungen im Umfeld der « upper class ».

Viele verschiedene Charaktere verlangen ein konzentriertes Lesen (im letzten Teil kommt es sogar zu einem Namenswechsel einer Person). Daher ist es schon nützlich im Anhang eine Personenliste zu finden.

Das Buch weicht insgesamt etwas ab von anderen Dostojewski-Romanen. Lesern welche sich noch nicht mit Dostojewski befasst haben, rate ich daher eher mit einem der oben genannten Werke zu beginnen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HIlfestellung, 1. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein grüner Junge (Taschenbuch)
Wer sich mit diesem "Elefanten" Dostojewskijs beschäftigt hat oder es beabsichtigt, dem empfehle ich nachdrücklich die großartige Hilfestellung, die der Heidelberger Slawist Horst-Jürgen Gerigk in Form eines (preiswerten) Fischer Taschenbuchs vorgelegt hat: Die Entwicklung Dostojewskijs als Schriftsteller. Eine klügere Einführung in die großen Werke Dostojewskijs kenne ich nicht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht das beste Buch von Dostojewski, 19. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein grüner Junge (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch, das offensichtlich zu den weniger gelesenen Spaetwerken Dostojewskijs gehoert, mit weit weniger Freude gelesen als seine anderen Buecher. Dafuer gibt es verschiedene Gruende: Erstens ist die Hauptfigur zwar ein anstaendig dargestellter spaetpubertierender Juengling, aber weit weniger interessant oder bestechend als die Karamasov-Brueder, Raskolnikov, der "Idiot" oder andere Dostojewskij-Charaktere. Themen (wie seine ueber viele Seiten dargestellte "Idee") werden mitunter breit ausgewalzt und dann nicht weiter aufgegriffen. Zweitens ist die Handlung extrem und unnoetig kompliziert. Das ist an sich nichts ungewoehliches bei einem Dostojewskij Roman, doch wird diesmal am Ende nicht ganz klar, warum so unmstaendlich ein komplexer Spannungsbogen aufgebaut wird und die Loesung komplett ausbleibt. Ich hatte gehofft, dass die letzten 100 Seiten die Handlung zu einem ueberraschenden und interessanten Schluss fuehren wuerden (so wie bei den "Boesen Geistern"), wurde aber enttaeuscht. Drittens fehlen die aus anderen Dostojewskij Romanen bekannten kraftvollen Szenen und Bilder. Es bleibt dann nur die manchmal zum Schmunzeln bringende Ironie der Sprache - meiner Meinung nach ein bestenfalls durchschnittliches Buch und eine Enttaeuschung im Vergleich zu den anderen Spaetwerken.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig, aber doch fesselnd --- der Jüngling, 29. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Jüngling (Taschenbuch)
Dostojewskis Jüngling ist geprägt von unzähligen Ereignissen, die teilweise längst vergangen, zutage treten und den jungen Arkadji von einer in die nächste Überraschung treiben. Dieser aber ist auf der Suche nach sich selbst und gerät dadurch in die verschiedensten Lagen, die sich durch Ereignisse bald wieder ändern können. Die Übersicht bei all den teilnehmenden Personen zu behalten ist bei diesem Werk nicht einfach. Einige Passagen erscheinen zu langatmig und erschweren dadurch das Lesen (der doch fast 1.000 Seiten). Alles in allem ein Werk Dostojewskis, das das Leben im damaligen Russland wohl treffend darstellt und mit der Entwicklungsgeschichte eines in komplizierten verwandtschafts- und bekanntschaftsverbindungen stehenden "Jünglings" verbindet, sicherlich aber nicht zur lockeren Abendlektüre geeignet.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschilderte Unreife, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein grüner Junge (Taschenbuch)
Ein unehelicher Sohn will Verbindung zu seinem leiblichen Vater aufbauen, gleichzeitig hat er allerlei Flauseln im Kopf. Für junge heranwachsende Persönlichkeiten typisch, hat er viele Ideen, die er leidenschaftlich startet, um zu erkennen, dass die schöne Idee etwas anderes ist als ihre Umsetzung in der Wirklichkeit. Diese Ideen und das permanente Kopf-durch-die Wand belastet die Beziehung zum Vater, welcher seinerseits - aber reifer - um die richtigen Ideale gekämpft hat und noch kämpft. Wie in Dostojewskis Romane üblich, verdreht auch hier wieder eine Frau dem Sohnemann den Kopf, der mit seinen kindlich-naiven Träumen vom Verhältnis zur Frau durch den Roman hüpft, bis er auf der rutschigen Eisfläche der Realität auch hierin hart aufschlägt. Die Darstellung des heißblütigen Hitzkopfs, der permanent jedem seine ungegorene Sicht von Gott und die Welt vorleben will, ist nett zu lesen.

Die eigentliche Geschichte wird durch zwei Dokumente gesteuert: Ein Dokument betrifft die Erbschaft, hiermit hat der Sohnemann Herrschaft über seinen Vater, mit dem zweiten aber hat er Herrschaft über die kopfverdrehende Frau. Diese Herrschaft kombiniert mit einem gehörigen Schuss Unreife ist die Grundlage für das Chaos, in welches der Jüngling hineinsteuert und sein Umfeld mit hineinreißt.

Wie für den Autor üblich, findet der Roman überwiegend in der Psyche statt, er wird aber nicht langweilig. Denn die Ideen, die der junge Mann hat, lassen teils Großes erahnen, teils ungewollt Übles befürchten. Daneben bleibt immer die Frage: Wie wird sich der Vater verhalten? Wird er das Ganze zu retten imstande sein oder wird er an sich oder seinem Sohn scheitern? Ohne Namensregister ist der Roman nur schwer zu lesen, aber insgesamt doch ein großer bereichender Roman.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch der Extraklasse!, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Jüngling (Kindle Edition)
Der Jüngling gehört zu den späten Werken Dostojewskis. Es ist genial konzipiert, nicht einfach nur ein guter Roman, sondern ein Buch voller rührender Weisheiten, die mitten aus dem realen Leben gegriffen sind!
Ein absoluter Muss für jeden Menschenfreund, dem Menschen Unsägliches Leid zugefügt haben!
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Welt aus der Perspektive der Unerfahrenheit, 7. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Jüngling. Roman (Taschenbuch)
Wer nimmt eigentlich diesen Arkadi wirklich ernst. Ein Junge, der in der Großstadt ankommt und meint ein Großer zu sein. Leider versteht er jedoch nichts von dem, was um ihn herum passiert. Der Leser tappt bis zum Ende der Geschichte genauso im Dunkeln bei dem Versuch, die Zusammenhänge der Geschehnisse zu erkennen. Da dem Leser nur die Sicht auf die Welt aus der Perspektive Arkadi Dolgorukis präsentiert wird, ist dass auch nicht ganz einfach. Klar wird vor allem immer wieder, dass die Sicht des Arkadi Dolorukis und damit in diesem Fall auch die des Lesers von den weiteren Personen in diesem Roman immer wieder auf die Schippe und alles Andere als ernst genommen wird.
Aber was, wenn man selbst gewillt ist, den Schlussfolgerungen dieses Dreikäsehochs zu folgen? ... die Versuchung, die Wahrheiten zu ergründen und dem Dolgoruki dabei in seinen Streifzügen durch die abgedrehte Gesellschaft der Großstadt zu folgen, kann einem schon kommen. ... und wer von uns war nicht selbst mal so ein Jüngling oder kennt so einen oder ist es sogar noch zum Teil oder setzt sich den Hut mit dem Kran auf?
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Ein grüner Junge
Ein grüner Junge von Fjodor M. Dostojewskij (Taschenbuch - 7. Juli 2009)
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