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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Leistung. Starkes Buch. Stark beeindruckt.
"Selbsterfahrung" ist so ein Wort, das man im Grunde schon lange nicht mehr hören kann. Will ich also wirklich "erfahren", was irgendwer im Rollstuhl erlebt? Auf irgendeinem Weg, den ich vom Hörensagen kenne und der für mich keine Bedeutung hat? Eigentlich nicht - schließlich hab ich schon Hape Kerkelings Buch nicht lesen wollen... Ja - und dann...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von Jan Gabler

versus
12 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen noch nicht wirklich angekommen
Mag sein, dass für jemanden, der nicht behindert ist, oder keinen Kontakt zu behinderten Menschen hat, dieses Buch beeindruckend ist. Für mich war es das nicht. Vieles bleibt im Ansatz stecken, die menschliche und sprituelle Tiefe wird hier nicht annähernd ausgelotet.
Und dann möchte man auch nicht ständig über sich wiederholende Dinge,...
Veröffentlicht am 12. Juni 2007 von Elli


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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Leistung. Starkes Buch. Stark beeindruckt., 21. Februar 2007
"Selbsterfahrung" ist so ein Wort, das man im Grunde schon lange nicht mehr hören kann. Will ich also wirklich "erfahren", was irgendwer im Rollstuhl erlebt? Auf irgendeinem Weg, den ich vom Hörensagen kenne und der für mich keine Bedeutung hat? Eigentlich nicht - schließlich hab ich schon Hape Kerkelings Buch nicht lesen wollen... Ja - und dann bekomme ich "Dem eigenen Leben auf der Spur" geschenkt. Ein junger Banker als Pilger auf dem Jakobsweg. Und während ich noch denke "da hängt sich doch einer an einen Bestseller ran", fange ich auch schon an zu lesen. Und kann nicht mehr aufhören. Ich tauche ein und ab - mit Felix - der im Rollstuhl sitzt, ja, aber der in erster Line ein Pilger ist. Der sich Fragen stellt und Antworten sucht, der sein Leben "abfährt". Der unterwegs ist - in jeder Hinsicht. Und der einen fesselt und mitreißt - raus aus dem Sofa und rein ins Unbekannte - in sich selbst. Nicht er allein erfährt eine Menge auf seinem Weg. Auch ich merke, dass diese Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten des Weges, mit den faszinierenden Menschen, denen er dort begegnet und seiner Schau nach Innen, nach seiner Familie, seiner Rolle, seiner Sexualität und der Beziehung zu Gott, bei mir mehr auslöst. Ich bin nicht bloß Zuschauer (was wegen der tollen Fotos im Buch aber auch Spaß macht) - ich gehe mit ihm. Genau: "gehe" - denn dieser Typ sitzt nicht im Rollstuhl - er läßt sich nicht behindern - dieser Felix Bernhard "geht" seinen Weg. Und ihn zu begleiten - wenigstens ein bisschen mit diesem Buch - gibt Kraft und mach neugierig - auf sich und das Gefühl vielleicht auch einmal ein Pilger zu sein. Empfehlung: Unbedingt kaufen!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen!, 7. März 2007
Von 
Warum habe ich dieses Buch gekauft? Über den Jakobsweg habe ich schon einige Bücher gelesen - also nicht unbedingt der ausschlaggebende Grund. Aber ein Banker, der aufgebrochen ist, um über sein Leben und sich selbst zu reflektieren und dabei auch noch den Mut findet, offen über sich, seine Gefühle und Gedanken zu reden... so ein Buch habe ich bislang noch nicht gelesen. Die Finanzwelt - Glamour und Schein, für Schwächen kein Raum - eine Metapher für das Umfeld eines jeden Menschen, in dem Karriere eine Rolle spielt.
Ach ja, dieser Banker sitzt übrigens auch im Rollstuhl... irgendwie seltsam - einerseits spielt diese Tatsache für das Buch und seinen Inhalt zwar eine zentrale Rolle, aber andererseits spielt es auch überhaupt keine Rolle. Für Felix Bernhard ist er der Katalysator, sich mit den essentiellen Fragen im Leben auseinander zu setzen. Auf dem Jakobsweg stellt er sich diesen Fragen und nimmt den Leser mit auf seiner Reise, die bald zu der eigenen Reise wird. Seine unprätentiöse Selbstreflexion, seine so selbstverständliche Offenheit, mit der er über seine Gefühle, Erlebnisse und Ängste spricht, halten dem Leser knallhart den Spiegel vor das eigene Gesicht. Was macht uns glücklich, was motiviert uns, was treibt uns an, was erwarten wir von uns selbst? Wie gehen wir mit unseren Mitmenschen um, was erwarten wir von ihnen, was fordern wir und was geben wir? Sind wir offen für Kritik? Wann kann und muss ich Schwäche und Verletzlichkeit zulassen und zeigen, wann möchte und brauche ich Hilfe von Anderen? Fragen, die es sich lohnt zu stellen...
Dieses Buch macht Mut, es ermuntert, ermutigt und lädt ein. Felix Bernhard schreibt, dass Begegnungen mit anderen Pilgern auf dem Jakobsweg etwas ganz besonderes sind, weil die Gespräche schnell eine Tiefsinnigkeit erreichen, die wir im normalen Alltag eher selten zulassen. Mit diesem Buch macht der Autor den Lesern ein Geschenk - er erzählt seine Geschichte; tiefsinnig, selbstreflektiert, uneitel und mit viel Gefühl - und schafft damit eben diese einmalige Gesprächsatmosphäre. Der Leser begleitet den Autor auf seiner Pilgerreise und pilgert dabei für sich selber mit. Seine Reise wird zu der eigenen Reise und Felix' offene Art ermuntert den Leser, seine eigenen Fragen und Antworten zu suchen, zu finden und damit genauso umzugehen, wie es der Autor vormacht: erfahren - erkennen - lernen - vergeben - besser machen - und dabei das Fröhlichsein und die Leichtigkeit nicht vergessen!
Die Botschaft dieses Buches ist universell gültig für jeden Menschen, egal ob nun Rollstuhlfahrer und gläubig, oder eben auch nicht. Ich danke Felix Bernhard, dass er den Mut hatte, dieses Buch so zu schreiben, wie er es geschrieben hat!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein aussergewöhnliches Buch, 19. Juni 2007
Nachdem ich angefangen hatte "Dem eigenen Leben auf der Spur" zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Als Jakobspilgerin war ich natürlich an der Thematik interessiert aber Felix Bernhard hat viel mehr als einen Pilgerbericht verfasst.

Er bescherte mir ein aussergewöhnliches Leseerlebnis zwischen "Genau so war's - Gedanken" bei seinen Begegnungen unterwegs, den Blasen und dem Regen in Gallicien, Lachen über skurille Situationen und Kommentare, Betroffenheit über seine schwierige Familiengeschichte und Nachdenken über die eigene Lebenseinstellung. Scheinbare Widersprüche wie Rollstuhlfahrer und Wandern, Banker und muffige Herbergen, Rock n' Roll und Pilgern legt er humorvoll und doch bestimmt zu den Akten und lässt den Leser erkennen, dass solches "Schubladendenken" nur limitiert.

Dem Autor ist es durch seine lebendige Sprache und eine beeindruckende Offenheit gelungen, zu zeigen, dass man mit einer positiven Einstellung, Ksmpfgeist und Mut auch unmöglich Scheinendes erreichen kann. In dieser Mischung aus spannendem Pilgerbericht, kritischer Selbstbetrachtung und der Verarbeitung seiner Familienhistorie zeigt Felix Bernhard sehr viel von sich selbst und teilt sein Leben mit dem Leser.

"Dem eigenen Leben auf der Spur" berührt und gibt jedem etwas. Die Pilger motiviert es, den Rucksack erneut zu packen und wieder aufzubrechen, die Unentschlossenen fordert es heraus, endlich loszulaufen und sich der Herausforderung zu stellen und selbst Leser denen der Pilgergedanke völlig fremd ist, wird dieses Buch zum Nachdenken anregen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Felix zeigt, Pilger sind keine religiösen Spinner, 28. März 2007
Dem eigenen Leben auf der Spur. Ein genialer Titel für ein geniales Buch. Denn Felix Bernhard verfolgt im wahrsten Sinne des Wortes eine Spur - seine Rollstuhlspur, die er eigens und allein in den Jakobsweg gefahren hat. Das macht ihm so schnell keiner nach. Demnach eine tolle Thematik für ein autobiografisches Buch. Und auch das macht ihm so schnell keiner nach. Denn das Buch ist super gelungen. Neben szenischen Erzählungen, in denen der Leser den Jakobsweg gedanklich mitfährt, erzählt der Autor ehrlich und authentisch seine eigene Geschichte. Und gerade diese Geschichte macht das Buch so lesenswert. Auch ist Felix kein Pilger, der die Welt missionieren will. Stattdessen hat er einen ganz eigenen und interessanten Blick auf diese Welt und auf die Menschen, die ihm begegnen. Wenn einem der Pilgergedanke vielleicht ersteinmal befremdlich scheint, zeigt er, dass Pilger keine religiösen Spinner sind.

Nach der Lektüre scheint man Felix Bernhard zu kennen. Eines weiß man jedenfalls genau: Dieser Mann hat echt was zu erzählen. Kein Wunder also, dass er in letzter Zeit auch immer häufiger in Fernsehsendungen zu sehen ist (17.30 live, Mittagsmagazinetc.) als Pilger ist man halt auch viel unterwegs..
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Grenzgänger auf Augenhöhe!, 28. April 2007
Von 
Martin Rudloff (Kelkheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es ist sicherlich nicht nur diese Grundeinstellung, die Felix Bernhard immer wieder antreibt, sein Leben von allen möglichen Seiten zu erfahren. Felix Bernhard schreibt quasi das Tagebuch seiner Pilgerreise von Sevilla bis ans "Ende der Welt". Diese Reise allein ist so unglaublich, dass ich spätestens ab Seite 100 in Gedanken mitgerollert bin und genau wie er immer mit dem Respekt vor der nächsten unerwarteten (oder doch?) Hürde umgeblättert habe, um zu lesen, was als nächstes passiert.

Er möchte auf Augenhöhe sein mit denjenigen, die ihn umgeben; egal ob Familie, Freunde oder die manchmal sehr eigenen Kollegen aus der Investmentbank. Die Art und Weise, wie er dieses Unterfangen anstellt, ist äußerst beeindruckend. Felix beschreibt mit seinem sehr persönlichen Reisebericht seine Lebenseinstellung, immer besser zu sein als die Fußgänger, mit denen er sich umgibt (oder umgeben muss). Nur dadurch, so seine Philosophie, wird er ernst genommen, ist mit seiner Umwelt auf Augenhöhe.

Nur ganz am Rande spricht Felix von seinen Ängsten, die er auf dieser Reise gehabt haben muss. Es werden einige Situationen beschrieben, die für jeden Fußgänger und für einen Rollstuhlfahrer sowieso, so gefährlich waren, dass ich mich gefragt habe, warum tut sich dieser Mann das an. Aber er wird getrieben von dieser sich selbst gesetzten Maxime. Ich ziehe den Hut vor dieser Leistung und empfehle ausdrücklich jedem, ein paar Erkenntnisse über das Pilgern an sich sowie den Alltag eines Rollstuhlfahrers durch diese Lektüre zu erlangen. Dieses Buch bietet alle Möglichkeiten!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine empfehlenswerte Reise, 21. Juni 2007
Felix Bernhard nimmt den Leser sprichwörtlich mit auf die Reise auf den Jakobsweg und hinterlässt dabei Spuren. Er versteht es, seine Erlebnisse als Pilger eindrucksvoll zu schildern, sodass man in Gedanken mit ihm geht und die Reise nicht vor dem Ziel abbrechen möchte. Jede Tagesetappe auf der insgesamt 1.200 km langen Vía de la Plata von Sevilla über Santiago de Compostela bis Finesterre birgt für ihn als Pilger im Rollstuhl neue Herausforderungen, positive Erfahrungen und Erkenntnisse über sich selbst und das Leben. Eigene biografische Elemente sind mit der tagebuchartigen Reiseerzählung inklusive Fotos verwoben, sodass sich nach und nach immer mehr Puzzleteile des Lebens und der faszinierenden Persönlichkeit des Autors zusammenfügen. Das Buch ist beeindruckend, intelligent und sehr ehrlich. Es weckt zum einen die eigene Neugier auf das Pilgererlebnis, zum anderen regt es zum Nachdenken an und macht Mut, persönliche Herausforderungen genauso gut zu meistern. Felix zeigt, dass man mit Entschlossenheit, Glaube, Vertauen und der Fähigkeit, Hilfe anzunehmen alles schaffen kann. Es gibt nur wenige Bücher, die so berühren können.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf dem Weg der Selbstfindung, 2. März 2007
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Der ehemalige Leistungssportler Felix Bernhardt sitzt seit dem Abitur auf Grund eines schweren Motorradunfalls im Rollstuhl. Mit einer enormen Willensanstrengung musste er lernen, sein Leben neu zu gestalten und sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Nach dem Studium arbeitet er bei einem großen deutschen Kreditinstitut in Frankfurt. Und obwohl er sich als Banker sicher einen Luxusurlaub leisten könnte, hat er zum sportlichen Ausgleich intensive Pilgerreisen unternommen. Er hatte bereits 700 Kilometer auf dem Camino Frances und 550 Kilometer auf dem Chemin de Saint Jacques zurückgelegt, als er im September 2005 die 1.200 Kilometer alleine im Rollstuhl auf der Via de la Plata zurücklegte. Zusammen 2.450 Kilometer auf dem Jakobsweg.

In seinem Buch "Dem eigenen Leben auf der Spur" erzählt er nun von seinen Erlebnissen auf dem schwierigsten Jakobsweg, dem von Sevilla nach Santiago de Compostella. Er machte sich die Vorgabe, nie en einem Ort zwei Mal zu übernachten. Auch wenn sein Körper von den Strapazen des Tages geschunden war, die Seele jubelte und die Droge Camino" half ihm seine Vorgabe zu erfüllen. Er war glücklich in der Natur, erfreute sich am Sonnenschein, ertrug die lästigen Regengüsse, schöpfte Kraft aus der Begegnung mit gleich gesinnten Menschen, die wie er auf dem Jakobsweg unterwegs waren. Dabei hatte er immer das Gefühl, dass man sich auf einer sehr intensiven und persönlichen Ebene begegnete. Er erlebte auf der endlosen, weiten Tour nicht nur eine ständige Meditation, die Nähe zu Gott, sondern er hatte, wie auch Harpe Kerkeling in seinem Buch schilderte, plötzlich das Gefühl, dass die Leere des Lebens durch etwas Größeres gefüllt wurde.

Der Autor hat das Buch seinem Vater gewidmet. Er hat einen Vaterschaftstest gemacht, weil ihm gesagt wurde, sein Vater sei nicht sein leiblicher Vater. Der Gentest bestätigte die Vermutung. Bernhard Köhler ist aber nicht auf die Suche nach seinem leiblichen Vater gegangen, weil sein Vater wirklich immer 100 Prozent alles gegeben hat und zu seiner Liebe stand. Eindrucksvoll und berührend schildert uns Bernhard Köhler sein Verhältnis zum Vater.

In seinem Buch sucht der Autor vornehmlich die Spur nach dem eigenen Leben, denn trotz der enormen körperlichen Anstrengung im Rollstuhl auf den römischen Pflasterstraßen und den extrem schwierigen Bergpassagen, scheute er nie die belastende Auseinandersetzung mit sich selbst und mit seinem Leben. Das Buch handelt schließlich davon, was man kann und was der Wille möglich macht. Aktiv leben, aktiv und bewusst auf etwas verzichten. Und am Ende der Reise resümiert er, als ich alles habe gehen lassen, da habe ich mehr gehabt". In dem Moment wo er los lässt, sich nicht mehr an einer bestimmten Meinung orientiert, nicht mehr an einem Ideal festhält, sondern sich öffnet, da kommt plötzlich so viel mehr aqn Erkenntnis. Und wieder einmal bestätigt sich in diesem Buch: Weniger ist oft Mehr.

Wenn auch die Bücher von Bernhard Köhler und Harpe Kerkeling das eine oder andere gemein haben, so sind die Reflexionsebenen doch sehr unterschiedlich.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Typ - Super Buch, 19. Februar 2007
Normalerweise lernt man solche Typen nicht persönlich kennen und denkt, wie kann man nur und der spinnt doch, ja warum denn, was soll der Quatsch. Felix jedoch ist beseelt von seiner Idee, hat sich wirklich verändert. Hat zu sich gefunden. Ist über Grenzen gegangen. Körperlich und geistig. Ohne gehen zu können. Weil es unwichtig ist. Dieses Buch sollte jeder lesen: Egal ob religiös oder nicht und ob eigentlich kein Sportler und nicht wirklich an Selbstfindung interessiert, weil das doch sowieso alles esoterisch ist - wer dieses Buch liest und den Weg des Autoren mitläuft, wird merken, wo die Grenze verläuft: Nämlich nur im eigenen Kopf! Felix zeigt, wie es geht: Niemals aufgeben, immer an sich glauben, alle Widerstände überwinden, allen Unkenrufen zum Trotz das eigene Ding durchziehen und an seine Idee zu glauben: Das macht ihn stark. Und der Rollstuhl ist ein Sportgerät und Nebensache. Aber bestimmt und garantiert keine Behinderung. Behindert wird man, aber man ist es nicht. Wer will einen Felix an etwas hindern? Solche Typen laufen über Wasser, denn sie glauben an sich. Jeder hat seine eigene Lähmung, der Autor zeigt, wie damit umzugehen ist: Darüber nachdenken und lachen, damit leben, Spass haben und sich selbst ausloten. Also: Nicht grübeln, zaudern, lamentieren, sondern Hintern hoch und nachmachen. Auf gehts!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenshilfen, 8. September 2011
Von 
E. Makarowski "Leseratte" (Fuldatal, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dem eigenen Leben auf der Spur: Als Pilger auf dem Jakobsweg (Taschenbuch)
Ein tolles Buch, da man über viele Dinge zum Nachdenken angeregt wird, was in der heutigen Zeit von Vorteil und nötig ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich - mehr als Jakobsweg, 14. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Dem eigenen Leben auf der Spur: Als Pilger auf dem Jakobsweg (Taschenbuch)
Ein ungewöhnliches Aufeinandertreffen: Der Jakobsweg und der Rollstuhl.
Felix Bernhard, im Bankenwesen tätig und fest in der Finanzmetropole Frankfurt verwurzelt, macht sich auf den Jakobsweg, um der geschäftigen und betriebsamen Welt zu entfliehen. Durch einen Motorradunfall an den Rollstuhl gebunden, bewältigt er die Strecke von der französisch-spanischen Grenze bis nach Santiage de Compostela und berichtet davon in seinem Buch. Aber mehr noch - das Buch dreht sich auch um die seinen Unfall, Einschitte im Leben, dem Wunsch nach Aufgeben, dem Drang nach Leben.
So ist ein beeindruckendes Werk entstanden, das über den Jakobsweg hinausführt - es erzählt von der Sehnsucht nach Leben und der Möglichkeit, sich immer wieder neu finden.
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Dem eigenen Leben auf der Spur: Als Pilger auf dem Jakobsweg
Dem eigenen Leben auf der Spur: Als Pilger auf dem Jakobsweg von Felix Bernhard (Taschenbuch - 3. März 2008)
EUR 8,95
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