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Kundenrezensionen

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am 15. Juni 2008
Neil Shubin ist Paläontologe und so wäre das Schreiben dieses faszinierenden Buches eigentlich nicht seine Sache gewesen. Aber eines Tages musste er für einen Kollegen an der Universität einspringen, der einen Anatomiekurs für Medizinstudenten halten sollte. Während der Vorbereitung auf diesen Kurs und während seiner Unterrichtsstunden fiel Shubin auf, dass er dafür als Paläontologe einen entscheidende Vorteil mitbrachte: er kannte seit langem die Baupläne von urzeitlichen Fischen und Reptilien.

Und so entstand in seinem Kopf die Idee für dieses Buch, das er zu einem flammenden Plädoyer und Bekenntnis zur Evolution gestaltet. Ohne mit einem einzigen Wort einzugehen auf die zum Teil heftige Debatte, die in den USA zwischen den Befürwortern und den Kritikern der Evolutionstheorie ( Kreationisten) entflammt ist, und zum Beispiel im letzten Jahr in Hessen in die aktuelle Schuldebatte eingeflossen ist.

Neil Shubin nimmt seine Leser mit auf eine auf weite Strecken sogar sehr unterhaltsame wissenschaftliche Reise durch die 3,5 Jahre alte Geschichte unseres Körpers. Er lässt diese Geschichte auf einer einsamen Insel in der Arktis beginnen, wo er ein Fossil findet, das für ihn den Übergang von den Fischen zu den Landtieren bezeichnet. Er nennt dieses Tier, das sowohl Schuppen und Flossen, als auch Ellenbogen und Handgelenke besaß, den Tiktaalik, und wird mit diesem Fund weltberühmt. Die zahlreichen Bilder, mit denen er sein Buch illustriert hat, sind faszinierend und stützen überzeugend seine These der Evolution. Er erklärt, wie die ersten und einfachsten Lebewesen aufgebaut waren und funktionierten und zeigt immer wieder auf, dass alle höheren Tiere einschließlich des Menschen immer nur komplexere Varianten dieser einfachen Baupläne waren. Shubin gelingt es, seine eigene Faszination über dieses Wunder der Evolution auch sprachlich auf seine Leser zu übertragen.

Der legt am Ende ein anspruchsvolles Buch aus der Hand, dem es gelungen ist, ihn tief in die Materie einzuführen, ohne dass es ihm langweilig oder gar unverständlich wurde. Der agnostische Leser wird sich bestätigt fühlen, und der an einen Schöpfergott glaubende Leser ebenfalls, dem ein solches Wunder kein Zufall zu sein scheint.

Obwohl Shubin, wie gesagt, mit keinem einzigen Wort auf die religiöse Dimension des Themas eingeht ( vielleicht interessiert sie ihn nicht), bietet das Buch ein Fülle von Stoff für die immer noch aktuelle Debatte, die auch in Ansätzen in unseren Schulen geführt wird, und bei der man nicht zulassen sollte, das religiös-ideologische Positionen die Oberhand gewinnen.
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am 20. Juni 2008
Die Financial Times schrieb ueber dieses Buch: "Wenn sie die Evolutionsgeschichte des Menschen und anderer Tiere verstehen wollen dann brauchen sie nur diese ausgezeichnete Monographie zu lesen." (meine Uebersetzung)
Das mit dem 'Evolutionsgeschichte verstehen' ist natuerlich
etwas hoch gegriffen aber Shubin gelingt es in faszinierender und zugleich
humorvoller Weise den Leser zu begeistern. Die Verwandtschaft zwischen Menschen und Affen ist ja schon so ein alter Hut dass es, ausser einer gläubigen Minderheit, niemand mehr anzweifelt und keinen mehr vom Hocker reist. Shubin aber öffnet geht viel weiter und viel gruendlicher zurueck. Zeigt wie viele verschiedene Wissenschaftszweige alle unabhängig voneinander die Evolutionstheorie stuetzen und vor allem auch welche enorme Erkärungsgewalt die Evolutionstheorie besitzt. So berichtet er beispielseweise, nachdem er die Evolution unseres Körperbaus skizziert hat und dabei auch neueste Forschungserkenntnisse beschreibt, wie Krankheiten damit erklärt werden können.
Trotz einiger Fachbegriffe ist das Buch auch fuer einen biologischen Laien wie mich leicht zu lesen. Daher wuerde ich ungefähr wie obiges Zitat folgendes sagen: Wenn sie heuer auch nur ein einziges Buch ueber Evolution lesen wollen, es sollte diese sein. Und wenn sie von Evolution nichts wissen wollen dann sollten sie dieses Buch GLEICH ZWEIMAL LESEN.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. September 2009
Manche halten den menschlichen Körper ja für die perfekte Konstruktion eines allmächtigen Schöpfers oder zumindest für den unbestrittenen Höhepunkt der Evolution.
Neil Shubin zeigt in seinem Buch dagegen, dass wir mit Fischen, Reptilien, Insekten und sogar Würmern mehr gemeinsam haben, als wir oft wahrhaben wollen.

Viele eigenartige Konstruktionen - beispielsweise der Verlauf mancher Nerven - sowie Schwachstellen des Körpers - etwa unsere Neigung zu Schluckauf oder Eingeweidebrüchen - lassen sich nur erklären, wenn man nachvollzieht, wie er im Laufe der Evolution geformt wurde.

Shubin geht verschiedene Körperteile - Knochen, Zähne, Augen und viele mehr - nacheinander durch und untersucht ihre Entstehung. Er stützt sich dabei auf Fossilien, Untersuchungen der Embryonalentwicklung sowie genetische Analysen.
Daneben lässt er auch immer wieder Erlebnisse aus seinem Leben als Wissenschaftler einfließen.

So entsteht eine allgemein verständliche, interessante Übersicht über die Herkunft vieler Merkmale, die den Menschen ausmachen.
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am 1. Juli 2009
Eine ganz hervorragende Darstellung der Evolutionsbiologie und Paläontologie, verständlich geschrieben und voller interessanter Zusammenhänge von der Urzelle über Vielzeller, Würmer, Fische, Wirbeltiere bis zum Menschen. Wir erfahren, dass wir bestimmten Würmern, Fischen, vor allem dem Haifisch viel Genetisches verdanken, das heute noch sichtbar ist, sich nur anders entwickelt hat. Ich habe das Buch Freunden zu lesen gegeben und ebenfalls begeisterte Rückmeldung bekommen. Aber Achtung! Nicht jeder interessiert sich für diese Zusammenhänge. Ich habe auch einem befreundeten Genforscher das Buch geschenkt. Er war begeistert. Also: Lesen!
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Sind wir Fische? Nein, doch wir waren einmal Fische! Die Evolution, ein Lobgesang auf sie, zeigt uns immer wieder wie wir uns aus einfachen Einzellernn zu komplezxeren Lebewesen entwickelt haben und es ist faszinierend zu sehen, wie der Autor Neil Shubin in DER FISCH IN UNS auf unterhaltsame und doch lehrreiche Art uns genau dies offenbart und vor uns eine grandiose Geschichte ausbreitet.

Ein gutes Buch, denn so sollte Biologieuntericht sein, spannend, faszinierend und mit dem gewissen Esprit in der Präsentation der Fakten.

Der Autor des Buches ist kein Mediziner, er beschäftigt sich mit der Fruehgeschichte des Lebens und doch macht er es so spannend, als höre man einem Mediziner zu, welcher einem die Besonderheiten des eigenen Organismus erklärt.

Woher kommen unsere Zähne? Wie sind sie entstanden und was hat das mit Haien zu tun? Warum haben wir Schluckauf und was hat eine Kaulquappen uns voraus? Wie entstand die Hand und gibt es Fische mit Händen?

Das Buch gibt faszinierende Einblicke in die Evolution und den Aufbau des menschlichen Körpers. Es erklärt eine Menge Ungereimtheiten und zeigt auf warum wir so sind wie wir sind.

In DER FISCH IN UNS zeigt uns der Autor Neil Shubin wie spannend Forschung und Wissen sein kann, ein grandioses Sachbuch, sehr lehrreich und unterhaltsam in einem - ein grosser Wurf fuer alle Leser, welche unsere Herkunft besser verstehen wollen.

Sehr empfehlenswert!
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am 24. September 2009
Sträuben sich schon die viele Menschen dagegen, dass sie mit Affen eng verwandt sind, so müsste ihnen das Buch von Neil Shubin noch größeres Unbehagen bereiten: Der Fisch in uns weist an vielen Stellen nach, wo unsere "Design-Kompromisse" herkommen, die uns sogar krank machen können. Denn die evolutionäre Vergangenheit hat viele Merkmale hervorgebracht, die für Fische sehr nützlich, für Menschen aber weniger geeignet sind. Shubin beschreibt viele spannende Punkte der menschlichen Evolution am Beispiel von Zähnen, Körperbau aber auch Geruchssinn, Sehen und Höhren. Soweit ist das Buch sehr interessant und ein Augenöffner.
Leider nervt die Art und Weise, wie Shubin seine eigene Rolle in den Vordergrund rückt. Unbenommen hat er mit dem Fund von Tiktaalik einen wichtigen Baustein der Paläontologie hinzu gefügt, aber die gezwungen wirkenden Einstiege in viele Kapitel mit einer persönlichen Befindlichkeit ist doch etwas zu viel des Guten. Dazu kommt, das oberflächlich und falsch recherchierte Daten den Eindruck aufkommen lassen, dass man sich auf den restlichen Inhalt nicht immer verlassen kann (z.B. heißt der auf S. 228 zitierte Forscher Robert Neel in Wahrheit James Neel und die von J. Neel 1962 publizierte Hypothese hat er selbst 1998 uminterpretiert - dies wird von Shubin aber nicht rezipiert). In der Summe also ein ganz interessantes Buch, aber mit etwas Vorsicht zu genießen.
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am 21. Februar 2011
Das Buch ,Der Fisch in uns' hat mich sehr überrascht. Der flüssige Schreibstil ist mir sofort positiv aufgefallen.
Fachbegriffe werden erklärt, so dass man im Grunde keine Vorkenntnisse braucht.

Anfangs beschäftigt sich das Buch mehr mit Fossilien, was ich überaus interessant fand.
Mit der Zeit geht das Buch größtenteils zur menschlichen Anatomie über und zeigt auf, in wie weit hier Ähnlichkeiten, bzw. Gleichheiten gegenüber dem Tierreich und unseren Vorfahren besteht.

Etwas makaber empfand ich die Experimente mit der DNA von verschiedensten Tieren, im Bereich der Genetik. Sicherlich ist das alles zum Wohle der Wissenschaft, aber ich persönlich empfinde es als barbarisch, mit Embryos herumzuspielen und mal zu gucken, ob dem Tier auf dem Kopf ein Arm wächst. Im Endeffekt basiert das heutige Wissen auf derlei Experimente, aber schön finde ich es trotzdem nicht.

Letztendlich war das Buch sehr interessant und ich werde gewisse Teilabschnitte bestimmt nochmals lesen.

Ich kann es im Grunde nur empfehlen, auch wenn mir gewisse Abschnitte nicht so gefallen haben.
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am 9. Januar 2010
Mir macht dieses Buch besonders viel Spaß, weil es die Augen für Zusammenhänge öffnet, und nicht einfach nur Fakten auflistet. Warum entstanden Vielzeller erst nach Milliarden von Jahren? Weil in der Athmosphäre der Sauerstoff fehlte. Was befindet sich eigentlich zwischen den Zellen? Die Grundsubstanz, von der auch bei Heilpraktikern gerne die Rede ist (Pischinger). Warum können wir Farben sehen, präsentiert sich uns die Welt quasi in Technicolor? Weil die Umwelt irgendwann nicht mehr nur grün war, weil die Pflanzen bunt wurden. Und so weiter! Mir offenbart sich eine Einsicht nach der anderen. Allerdings ist der Satzbau manchmal umständlich, was die Verständlichkeit des Textes manchmal beeinträchtigt. Aber der Spannung schadet das überhaupt nicht. Ja, dieses Buch ist spannend!
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am 3. Juni 2009
Es gibt ja die unterschiedlichsten Theorien über die Entwicklung des Menschen (bzw. manche sehen es nicht als Entwicklung...). Doch angesichts der Funde und Beweise, die die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten gefunden hat, kann man Darwins Theorie schon gar nicht mehr bestreiten. Neil Shubin hat in diesem Buch eine wirklich spannende und unterhaltsame Geschichte über unseren Körper bzw. die einzelnen Körperteile geschrieben. Dabei berichtet er nicht nur nüchtern-wissenschaftlich, sondern lässt auch seine Erfahrungen und Erlebnisse als Paläontologe it einfließen. Ich kann nur jedem dieses Buch an Herz legen, der wissen will, was unser Schluckauf mit Kiemenatmung von Fischen und Amphibien zu tun hat und warum selbst Quallen entfernt mit uns verwandt sind.
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TOP 100 REZENSENTam 21. Januar 2012
Inhalt:
Der Paläontologe Neil Shubin erzählt in 'Der Fisch in uns' von der Geschichte unseres Körpers, von verblüffenden Ähnlichkeiten zwischen den unterschiedlichen Arten und darüber, wie unser Körper so wurde, wie er heute ist.

Der Leser kann hier einiges über die Entwicklung der Zähne, der Hände, des Gehirns, des Körperbaus, über Sehen, Hören und Riechen sowie über Neuroanatomie, Genetik, Evolution und Paläontologie lernen.

Mein Eindruck:
'Der Fisch in uns' liest sich einfach, und dem Autor gelingt es, Sachverhalte gut verständlich zu beschreiben. Allerdings empfand ich Neil Shubin bisweilen als zu schwafelig und als zu sehr auf eigene Expeditionen und Befunde fokussiert. Hier werden häufig viele Kleinigkeiten zum Besten gegeben, die dafür gesorgt haben, dass ich das eigentlich so spannende Thema manchmal als langatmig empfand. Aufgefallen ist mir zudem, dass der Autor bei anderen Themen oft vage und oberflächlich bleibt.

Mein Resümee:
Neil Shubin ist kein so guter Erzähler wie Richard Dawkins, und schaffte es mit 'Der Fisch in uns' nicht, mich durchweg zu unterhalten und zu fesseln.
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