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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2008
Reichholf konzentriert sich auf das 2. Jahrtausend in Europa, weil es für diesen Zeitraum eingermaßen vernünftige Aufzeichnungen über die klimatischen Entwicklungen gibt. Er zeigt deutlich, wie sich das Klima zwischen wärmeren und kälteren Perioden verändert hat und welche Konsequenzen dies für die Menschen der betreffenden Epoche hatte. Die heutige Klimahysterie erfährt so durch ihre historische Einordnung eine gewisse Hinterfragung.

Das Buch besticht nicht nur durch eine interessante Zeitreise, sondern auch durch aktuelle Themen, so z.B. wie das Hochwasser heutzutage nicht nur durch Wetterkapriolen, sondern auch durch Baumaßnahmen gefördert wird.

Summa summarum ein kluges Buch eines wissenschaftlichen Autors, der geschickt Vieles hinterfragt, was dem breiten Publikum im Feld der Biologie heute als Fakten aufgetischt wird. Ich persönlich hoffe, daß dieses Buch ein Standardwerk in der Oberstufe der Schulen wird, da es nicht nur gut recherchiert ist, sondern auch zum selbständigen Denken anregt.
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am 19. Februar 2013
Eine wirklich lesenswertes Buch, dass man allen Klima Hysterikern schenken sollte. Der Autor Josef Reichhoff, ein anerkannter Wissenschaftler für Klimaforschung erklärt an zahlreichen, historischen Beispielen dass Klimaschwankungen ständig die Geschichte der Erde begleitet haben. Und er beweist, welche positiven und negativen Auswirkungen die Klimaveränderungen der letzten 1000 Jahre mit sich gebracht haben. Dem aktuellen Klimawandel "Global Heating" steht er eher gelassen gegenüber, zumal er sehr schlüssig beweist, dass Erwärmungen in der Gechichte der Menschheit eher von Vorteil gewesen sind. Das Buch ist wissenschaftlich fundiert aber dennoch gut lesbar, ich finde es sogar spannend.
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am 6. März 2012
Als Reichholf-Fan habe ich mir natürlich auch die "kurze Naturgeschichte" zugelegt. Wie immer war ich ob der Wissensfülle und der Qualität seines Schreibens sehr angetan. Trotzdem habe ich ein manches Mal den roten Faden vermisst (vielleicht wegen der Fülle an z.T. kleinteiliger Information?!) und mich dann doch das ein oder andere Mal über Aussagen zum derzeitigen Temperaturanstieg (landläufig Klimawandel genannt) ein wenig geärgert, weil dies Wasser auf die Mühlen derer ist, die den Klimawandel leugnen. Und daher gibt's diesmal nur 3 Sterne ....
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am 30. Oktober 2008
Reichholf vermag es, grosse Entwicklungslinien nachzuzeichnen. So, wenn er die historischen Migrationsstöme erklärt oder die weltanschaulichen Bewegungen, die sich auf Cuvier, Darwin und Haeckel gründen. Das alles lässt sich mit grossem Gewinn lesen. Mindestens ebenso lohnend ist es, wenn Reichholf bei den Fakten bleibt. Er ist ein Meister der Tiefenschärfe, beseelt von einer überbordenden Fülle von Kenntnissen. Das Buch liest sich nicht weg wie ein Thriller, es macht Mühe und erfordert Konzentration. Die Gedankenlinien mäandern zielstrebig und gleichwohl suchend umher, umkreisen, illustrieren und beweisen immer wieder diesselben Grundgedanken. Dabei hämmern sie unentwegt auf das Bewusstsein des Lesers und zielen darauf ab, dessen Denken zu verändern.
Der Autor geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach:
Er seziert die Befangenheit und Borniertheit des "ökologischen"-Bewusstseins, indem er die Ökologie als konservative Ideologie demaskiert. Er historisiert das Katastrophische und stellt diesem die Natur (von der er genug weiss)gegenüber, welche interessanter und robuster erscheint als je zuvor. Bravo!
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am 12. Januar 2013
Ich habe überhaupt keine Beanstandungen bei diesem Produkt. Die Lieferung erfolgte schnell und die gute Qualität lies keine Wünsche offen!

So hätte ich mir Naturwissenschaften in der Schule gewünscht.
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am 12. Oktober 2008
Mit dem demagogischen Kampfbegriff "Klima-Leugner" werden solche Wissenschaftler belegt, die gegen die angebliche Tatsache eines anthropogenen Klimawandels, der unsere Zivilisation auszulöschen droht, offenen Einspruch erheben. Solche Zweifler landen schnell auf einer "Schwarzen Liste", die sie aus dem öffentlich geführten wissenschaftlichen Diskurs ausgrenzen soll. Auf dieser Liste steht auch der Name Josef Reichholf, ein unorthodoxer Naturforscher und einer der fleißigsten Verfasser populärwissenschaftlicher Literatur, der regelmäßig mit provokanten Thesen auf sich aufmerksam macht.

In seinem Buch über "Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends" greift Reichholf einzelne markante Phasen heraus, an denen er erläutert, wie in den vergangenen 1000 Jahren der historische Wandel der Ökologie sich auf die soziale, gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung Deutschland ausgewirkt hat.

Dabei passen die positiven Impulse, die das warme Klima dem "dunklen Mittelalter" gab, gar nicht so recht in das gängige Negativ-Klischee, das wir heute von dieser Epoche haben. Stattdessen nahm die landwirtschaftliche Produktion einen bis dahin unerhörten Aufschwung, ohne den die vielen Städtegründungen gar nicht denkbar gewesen wären. Die im 14. Jahrhundert einsetzende "Kleine Eiszeit" beendete dieses Optimum und bereitete der katastrophalen Pest-Epidemie den Weg. Sturmfluten mit Tausenden von Todesopfern verwüsteten die norddeutschen Tiefebenen. Missernten lösten die üppigen Erträge des Hochmittelalters ab. In den extremen Ereignissen sahen die überforderten und überwältigten Menschen die göttliche Strafe für ihren sündhaften Lebenswandel. Die Kirche machte jedoch aus der Not ein Geschäft und gründete den Ablasshandel. Hier spannt Reichholf den Bogen zu unserer Zeit, indem er darlegt, wie wenig sich dieses Geschäft von seiner modernen Version der Klimasteuern unterscheidet; eine Bußleistung, die nicht wenige zu zahlen bereit sind als vermeintlichen Preis für ihren angeblich klimaschädlichen Wohlstand. Spätestens an dieser Stelle dämmert es dem Leser, warum der Klimawandel inzwischen von Staats wegen auf quasi zivilreligiösen Status erhoben wurde. Es gibt keine bessere Methode, den Bürger um den Inhalt seiner Geldbörse zu bringen als durch geschickte Ausbeutung seiner Schuldgefühle.

Akribisch spürt Reichholf die geistesgeschichtlichen Wurzeln unseres allgemeinen Naturverständnisses auf und legt dabei offen, dass dessen statischer Charakter nur die Erwartungen seiner romantischen Erfinder projiziert. Doch nach heutigen Erkenntnissen ist das ökologische Gleichgewicht eben nicht statisch, sondern dynamisch ausgelegt. Deshalb hat für Reichholf der Klimawandel, dessen Hauptursache er in zyklischen Verschiebungen der Sonnenaktivität sieht, als Motor der Evolution eben einen festen Platz im Naturhaushalt: ohne Veränderung können sich die Arten nicht weiterentwickeln, um sich flexibel auf neue Bedingungen und Umstände anzupassen.

Die politisch korrekte These vom anthropogenen Klimawandel hat inzwischen eine dominierende Stellung im öffentlichen und politischen Diskurs eingenommen und ihre Verfechter fordern Entscheidungen, die tief in unser aller Leben eingreifen. Aber gerade dann sollte den kritischen Gegenstimmen umso aufmerksamer Gehör geschenkt werden. Reichholfs Stimme gehört unbedingt dazu!
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am 29. September 2015
Aus historischer Sicht ein grauenhaftes Konglomerat aus Nicht- und Halbwissen. Schon nach 30 Seiten weiss man nicht wo man mit den Korrekturen anfangen sollte. Der Autor hätte besser das tun sollen, was der Titel verspricht: eine Naturgeschichte schreiben und/oder einen kompetenten Historiker zu Rate ziehen sollen. Aber was wäre dann aus all den makabren und völlig abstrusen Theorien geworden...
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am 20. September 2007
Die Naturgeschicht von Reichholf hat mich enttäuscht. Sie glänzt vor allem mit Spekultationen und Daten die in alle Richtungen interpretiert werden können. Völkerwanderungen werden beispielsweise mit Klimaverschlechterungen (die Völkerwanderung) aber auch mit Klimaverbesserungen (Mongolensturm, Wikinger)erklärt, nur wann, wo, wie, welche Zusammenhänge zu sehen sind, wird nur angedeutet. Wir erfahren viele Details aus dem Verhalten von Tiere und Pflanzen, und Andeutungen, wie dieses mit Klimaveränderungen zu tun haben könnte, aber genaue Zusammenhänge, basieren auf detailiert recherchierten Daten, bleibt der Autor wiederum schuldig. Schade, weil das Thema sehr spannend ist.
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