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Kundenrezensionen

23
4,3 von 5 Sternen
Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends (Allgemeines Sachbuch)
Format: TaschenbuchÄndern
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2009
die die CO2-Propheten allerorten nie beantworteten.
Sachkundig und umfassend werden allgemeinverständlich Zusammenhänge erklärt wie sonst nirgendwo.
Reichholf ist so schlau und legt sich erst gar nicht mit der CO2 Lobby an.
Dafür zeigt er andere Zusammenhänge auf, die auf mich zumindest, bedrohlicher wirken als CO2.
Reichholf beschönigt nichts und zeigt auf daß sich die Menschheit umstellen muß wie schon des öfteren in der Vergangenheit.
Auch die Sicht der heutigen Menschen auf die Natur werden klug hinterfragt.
Reichholfs Buch ist ein wichtiges Gegengewicht zur gegenwärtigen Klimadiskussion und widerlegt alte Ideologien.
Auch scheint mir das eine oder andere, obwohl logisch, etwas spekulativ.
Trotzdem ist es ein unbedingt lesenswertes Buch das mit überraschenden Fakten und Tatsachen gespickt ist.
Sowas bringt nur ein langes Forscherleben zustande.
Nur die weit ausholenden, langen Sätze machen es manchmal anstrengend zum Lesen.
Daher 4-5 Sterne.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2008
Ein hervorragendes Buch, welches konsequent die Veränderungen unserer Umwelt unter naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Und eben nicht wie so oft unter rein ökonomischen einerseits oder romantisierenden Aspekten andererseits.
Das weitverbreitete romantisierende Naturverständnis geht von "statischen Gleichgewichten" aus, die der "Mensch" böse zerstört. Die Schöpfung wird harmonisch gedacht und idealisiert. REICHHOLF als Professor für Zoologie in München weiß es besser. Natur ist ein dynamischer Prozess dauernder Veränderungen. So wandelte sich das Klima auch in geschichtlicher Zeit oft und auch abrupt ohne menschliches Zutun. Arten kamen und verschwanden gemäß den Regeln der Selektion und der Anpassung. Den Einfluss der modernen Gesellschaft vornehmlich als umweltzerstörend zu beschreiben stellt die Menschen außerhalb der Natur und ist damit nicht ökologisch gedacht. REICHHOLF beschreibt, dass die Industrialisierung nicht nur negative sonder auch positive Effekte auf Fauna und Flora haben kann. Und er kritisiert, wie verlogen der herkömmliche Tierschutz oft daherkommt. Ich habe mich auch schon oft gefragt, wie etwa der Schutz der Delphine bei den Fischen ankommt, die von ihnen gefressen werden. Tiere die beliebt, niedlich und repräsentativ sind werden geschützt, andere eben nicht und das bringt diversen Verbänden auch gut Geld ein. Man kann dies durchaus billigen- wer hat schon was gegen Pandas? - aber mit einem naturwissenschaftlichen Verständnis hat das nichts zu tun.
Der Stil ist am Anfang etwas holprig. So spricht er von der "unrühmlichen Rolle des Rums". Geschichtliche Entwicklungen werden oft sehr vereinfacht und teilweise falsch beschrieben, etwa wenn er behauptet, dass die Syphilis aus Amerika kommt oder die Goten aus Skandinavien. Da sind veraltete Ansichten. Aber wenn er zu seinem eigentlichen Thema kommt, schreibt REICHHOLF brillant und fundiert.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2011
Das Buch ist reich an Informationen über die Naturphänomene der letzten tausend Jahre in Europa und Übersee und scheut vor mutigen Schlussfolgerungen, z.B. die Artenvielfalt betreffend, nicht zurück. Der Autor springt aber während seiner Gedankenführung von einem Satz zum nächsten zwischen Kontinenten und Zeitaltern hin und her und verliert sich auf Kosten einer klaren Beweisführung in verwirrenden Details.

Folgende Ausführungen des Autors sind interessant:

Das klimatische Wechselspiel in Europa vom Hochmittelalter bis heute, wobei die Zeit der Stauferdynastie mit der heutigen durch steigende Jahresdurchschnittstemperaturen vergleichbar ist.

Der daraus abgeleitete Zweifel, ob die heutige Klimaveränderung ausschließlich auf den durch Menschen verursachten CO2-Ausstoß zurückzuführen ist und nicht außerdem auf die Zunahme der Sonnenfleckenaktivität (S. 214 ff).

Die Auswirkungen der Kleinen Eiszeit bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der (nicht immer überzeugende) Versuch, Veränderungen der Weltgeschichte (Völkerwanderungen) mit naturgeschichtlichen Entwicklungen zu erklären.

Die bis heute noch übliche und längst überholte Einteilung von Flora und Fauna in nützlich und schädlich (S. 145 ff).

Das Konkurrenzverhalten zwischen importierten und endemischen Pflanzen und Tieren (siehe auch integrierte Pflanzen und Tiere in Europa, S. 158 ff).

Eine kurze und präzise Zusammenfassung der Naturforschung seit der Aufklärung: Linné (Einteilung der Lebewesen in eine nach ihm benannte botanische und zoologische Systematik), Cuvier (Katastrophen-Theorie), Lamarck (Deszendenztheorie), Charles Darwin (Evolutionstheorie), S. 148 ff.

Der Rückgang der Artenvielfalt durch industrielle Landwirtschaft (Überdüngung) mit der Folge, daß die Stadt zur Fluchtburg bedrohter Tierarten geworden ist (Wanderfalken nisten auf dem Kölner Dom).

Die These, wonach der Raubbau an der Natur durch die Industrie geringer zu bewerten ist als der durch die Landwirtschaft.

Der Hinweis auf Veränderung der Binnengewässer allein im 20. Jahrhundert: Begradigung und Kanalisierung, Aufstau, Entzug organischer Reststoffe (S. 209).

Aspekte zum Artenschutz in Mitteleuropa (deutliche Zunahme nach dem 30jährigen Krieg bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts) und zur Jagd (S. 233 ff).

Die philosophischen Anmerkungen im Schlusskapitel sind verzichtbar. Im Plauderton geht Reichholf unkoordiniert auf Meinungen, Ängste und Wohlstand der Europäer ein. Gleichzeitig rechtfertigt er seinen unvollkommenen Ansatz, Naturgeschichte mit Weltgeschichte zu verbinden.
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am 6. Mai 2013
Ein Buch ,das eine neue ungewohnte Sicht der Dinge ermöglicht .Auf einmal erscheint die Geschichte des Mittelalters ganz anders aber verständlicher. Viele neue Erkenntnisse .Es lohnt in jedem Fall.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2010
Endlich mal wieder eine objektive Lektüre, die bei der Diskussion über den Klimawandel über den Tellerrand zu schauen vermag. Unglaublich wissenswert! fulminantes Schlusswort!!Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2008
Reichholf konzentriert sich auf das 2. Jahrtausend in Europa, weil es für diesen Zeitraum eingermaßen vernünftige Aufzeichnungen über die klimatischen Entwicklungen gibt. Er zeigt deutlich, wie sich das Klima zwischen wärmeren und kälteren Perioden verändert hat und welche Konsequenzen dies für die Menschen der betreffenden Epoche hatte. Die heutige Klimahysterie erfährt so durch ihre historische Einordnung eine gewisse Hinterfragung.

Das Buch besticht nicht nur durch eine interessante Zeitreise, sondern auch durch aktuelle Themen, so z.B. wie das Hochwasser heutzutage nicht nur durch Wetterkapriolen, sondern auch durch Baumaßnahmen gefördert wird.

Summa summarum ein kluges Buch eines wissenschaftlichen Autors, der geschickt Vieles hinterfragt, was dem breiten Publikum im Feld der Biologie heute als Fakten aufgetischt wird. Ich persönlich hoffe, daß dieses Buch ein Standardwerk in der Oberstufe der Schulen wird, da es nicht nur gut recherchiert ist, sondern auch zum selbständigen Denken anregt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2013
Eine wirklich lesenswertes Buch, dass man allen Klima Hysterikern schenken sollte. Der Autor Josef Reichhoff, ein anerkannter Wissenschaftler für Klimaforschung erklärt an zahlreichen, historischen Beispielen dass Klimaschwankungen ständig die Geschichte der Erde begleitet haben. Und er beweist, welche positiven und negativen Auswirkungen die Klimaveränderungen der letzten 1000 Jahre mit sich gebracht haben. Dem aktuellen Klimawandel "Global Heating" steht er eher gelassen gegenüber, zumal er sehr schlüssig beweist, dass Erwärmungen in der Gechichte der Menschheit eher von Vorteil gewesen sind. Das Buch ist wissenschaftlich fundiert aber dennoch gut lesbar, ich finde es sogar spannend.
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am 6. März 2012
Als Reichholf-Fan habe ich mir natürlich auch die "kurze Naturgeschichte" zugelegt. Wie immer war ich ob der Wissensfülle und der Qualität seines Schreibens sehr angetan. Trotzdem habe ich ein manches Mal den roten Faden vermisst (vielleicht wegen der Fülle an z.T. kleinteiliger Information?!) und mich dann doch das ein oder andere Mal über Aussagen zum derzeitigen Temperaturanstieg (landläufig Klimawandel genannt) ein wenig geärgert, weil dies Wasser auf die Mühlen derer ist, die den Klimawandel leugnen. Und daher gibt's diesmal nur 3 Sterne ....
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2008
Reichholf vermag es, grosse Entwicklungslinien nachzuzeichnen. So, wenn er die historischen Migrationsstöme erklärt oder die weltanschaulichen Bewegungen, die sich auf Cuvier, Darwin und Haeckel gründen. Das alles lässt sich mit grossem Gewinn lesen. Mindestens ebenso lohnend ist es, wenn Reichholf bei den Fakten bleibt. Er ist ein Meister der Tiefenschärfe, beseelt von einer überbordenden Fülle von Kenntnissen. Das Buch liest sich nicht weg wie ein Thriller, es macht Mühe und erfordert Konzentration. Die Gedankenlinien mäandern zielstrebig und gleichwohl suchend umher, umkreisen, illustrieren und beweisen immer wieder diesselben Grundgedanken. Dabei hämmern sie unentwegt auf das Bewusstsein des Lesers und zielen darauf ab, dessen Denken zu verändern.
Der Autor geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach:
Er seziert die Befangenheit und Borniertheit des "ökologischen"-Bewusstseins, indem er die Ökologie als konservative Ideologie demaskiert. Er historisiert das Katastrophische und stellt diesem die Natur (von der er genug weiss)gegenüber, welche interessanter und robuster erscheint als je zuvor. Bravo!
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am 12. Januar 2013
Ich habe überhaupt keine Beanstandungen bei diesem Produkt. Die Lieferung erfolgte schnell und die gute Qualität lies keine Wünsche offen!

So hätte ich mir Naturwissenschaften in der Schule gewünscht.
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