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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
28
3,8 von 5 Sternen
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am 23. Oktober 2006
Das Attribut "Meisterwerk" zu vergeben ist so eine Sache, denn leider wird dieser Begriff viel zu oft verwendet, oft bei Büchern die dem bei weitem nicht gerecht werden, einfach deshalb, weil einige Sachbücher aufgrund des prominenten Autors, oder Ihres vermeintlich aktuellem Inhaltes viel versprechen.

Hier verhält es sich aber grundlegend anders.
Mir als Physiker imponiert dieses Werk mächtig. Elegant, Spannend aber trotzdem spezifisch beschreibt Lisa Randall unsere Welt, ist sich nicht zu fein Ihre Theorien als "noch nicht ausreichend bewiesen" zu bezeichnen, obwohl sie einen damit regelrecht fesselt. Sicher an manchen Stellen nichts für Laien, gerade im Mathematischen Anhang beschreibt sie Ihre, und die Theorien anderer mit höherer Mathematik.
Die moderne Physik wird sympatisch und aufregend beschrieben, der Leser fühlt sich als Teil des Ganzen, mit auf der Reise in die Extradimensionale Welt.
Positiv ist auch das Selbstbild welches Prof. Randall um Ausdruck bringt; Demütig und Bescheiden, aber trotdem eine entschlossene Wissenschaftlerin, im Mittelpunkt steht die Forschung, nicht die Personen.
Hochintelligente Anektoden, gepaart von Witz und Weitsicht!
Mir hat dieses Buch noch mehr Begeisterung, und ein allumfassenderes Bild der Physik geschenkt.

Note 1 "Meisterwerk"
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"From another dimension, with voyeuristic intension, let's do the time warp again!"

(The Rocky Horror Picture Show)

In "Verborgene Universen" hat Harvards erste Physikprofessorin in 370 Jahren Universitätsgeschichte (!) jedem der 25 Kapitel eine inhaltlich treffende Textzeile aus verschiedenen Pop-& Rocksongs als originelles Eingangszitat vorangestellt. Danach folgt jeweils eine Anekdote über die Abenteuer ihrer "Raumzeit-Protagonisten" Athena und Ike. Während über neunzig Abbildungen das Geschriebene visualisieren, verhindert auch eine Vielzahl von Fußnoten mit weiteren Hinweisen und Späßen, dass die Materie zu zäh werden könnte. Jedes Kapitel endet mit einer Zusammenfassung "Zur Erinnerung", in der die zentralen Aussagen zusammengefasst sind. Auf diese Weise gelingt es Lisa Randall in allen sechs Buchabschnitten nicht nur den Leser in den Bann zu ziehen, sondern auch - ohne mathematische Formeln - Wissen zu vermitteln.

Im ersten Abschnitt des Buches werden die Dimensionen des Raumes und des Denkens vorgestellt. Der Entwicklung der Physik im 20. Jahrhundert, beginnend bei der allgemeinen Relativitätstheorie bis hin zu den Überlegungen der Quantenmechanik ist Abschnitt zwei gewidmet. Der Darstellung der Teilchenphysik und ihrer wichtigsten Konzepte, folgen ein paar neuere, eher spekulative Überlegungen der letzten drei Jahrzehnte, wie die Stringtheorie und die Supersymmetrie. Obwohl für beide Ansätze der experimentelle Beweis noch aussteht, haben sie weitere Ideen hervorgebracht, die von der Autorin für ihr Postulat zusätzlicher Raumdimensionen genutzt wurden. Schließlich folgen im fünften Abschnitt die aufregenden theoretischen Vorschläge für extradimensionale Universen. Nach den "Gedanken zum Ausblick" gibt es noch einen 37seitigen Anhang. Einem Glossar (Allgemeine Relativitätstheorie bis Zusammenbruch der Wellenfunktion) folgen mathematische Anmerkungen (mit denen im Text ausgesparten Gleichungen) und ein Quellennachweis, bevor ein alphabetisches Register das Gesamtbild des wissenschaftlichen Werkes abrundet.

Die Autorin schafft es auf sympathische Weise beim Leser eine Faszination für die theoretische Physik zu wecken. Hierbei beschränkt sie sich jedoch nicht alleine auf die Präsentation hergebrachter Theorien, sondern geht mit ihren eigenen, spekulativen Ideen mehrere Schritte weiter. Dem Leser bleibt es nach seinem eigenen Vorwissen und seinen Interessen selbst überlassen, bei welchen Kapiteln er mit seiner Lektüre einsteigen möchte.

"Verborgene Universen" ist in seiner Form und seinem Inhalt einzigartig und verdient daher die Höchstwertung. 5 Amazonsterne.
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am 26. Februar 2007
Lisa Randall gelingt mit ihrem Werk Verborgene Universen auf eindrucksvolle Art das, was vielen ihrer Kollegen in der Vergangenheit versagt blieb. Sie schafft es tatsächlich, dem Leser die zugegebenermaßen zum Teil schwerverdauliche Materie der modernen - insbesondere der theoretischen - Physik anschaulich und spannend nahe zu bringen.

Der Aufbau des Buches hat eine klare Struktur. Eine ausführliche, einleitende Passage über Inhalt und Ziele ihres Buches macht zum einen neugierig auf das, was im klar gegliederten Hauptteil des Werkes kommen mag, zum anderen nimmt sie aber auch dem zwar interessierten aber möglicherweise schon beim Lesen ähnlicher populärwissenschaftlicher Werke zur modernen Physik gescheiterten Leser die Scheu, das Buch womöglich weit vor dem Lesen der letzten Seite aus Gründen mangelnden Verständnisses frustiert beiseite legen zu müssen.

Es folgen ausführliche und äußerst anschauliche Kapitel über Fortschritte in der Physik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über die Physik der Elementarteilchen und über die Stringtheorie. Letztlich schließt sie den Kreis, indem sie die Gemeinsamkeiten zunächst gegensätzlicher Schulen der modernen theoretischen Physik herausstellt, für die allesamt die Existenz weiterer Dimensionen über die drei Raum- und die eine Zeitdimension unserer bekannten und vertrauten Umwelt nicht in die Welt der Science Fiction zu verbannen ist. Die Lust auf mehr erweckt Lisa Randall durch ihre vielen Hinweise auf die zu erwartenden Experimentalergebnisse und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen nach Fertigstellung des Large Hadron Colliders, der in der Schweiz entstehenden Teilchenbeschleunigeranlage.

In der Art ihrer Darstellung und Veranschaulichung des Standes der physikalischen Forschung wird Lisa Randall ihren eigenen, selbstgesetzten Ansprüchen in hohem Maße gerecht. Sie beklagt im Vorwort ihre als junges Mädchen durchlittenen Leseerfahrungen bei der Rezeption naturwissenschaftlicher Sachbücher und setzt sich - diese reflektierend - zum Ziel, Begeisterung für ihre wissenchaftliche Arbeit zu vermitteln, ohne die Sachaspekte zu stark zu vereinfachen. Sie erreicht dies, indem sie komplizierte Sachverhalte der theoretischen Physik durch einfache Analogien aus unserer täglich erfahrbaren Welt veranschaulicht und sich auch nicht scheut, bestimmte für das weitere Verständnis ihrer Abhandlung essentiellen Aspekte an geeigneter Stelle zu wiederholen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang sicherlich das umfangreiche Glossar, das den Leser in die Lage versetzt, wichtige Fachtermini jederzeit nachlesen und sich wieder vergegenwärtigen zu können.

Lisa Randalls Verborgene Universen stellt ein absolutes Lesevergnügen für den naturwissenschaftlich interessierten Laien dar.
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am 12. Februar 2010
Lisa Randall ist zweifellos eine äußerst anerkannte Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Leider ist ihr Schreibstil nicht halb so faszinierend wie die Thematik, über die sie schreibt: Quantenmechanik, Teilchenphysik, Stringtheorie, Branen, Multiversen... Das sind Gebiete, die einen beim Lesen sprachlos machen und nicht mehr loslassen. Aber Lisa Randalls Buch "Verborgene Universen" ist recht langatmig und ziemlich langweilig geschrieben. Sie versucht locker und unterhaltsam zu schreiben und schweift dadurch zu oft vom Thema ab. Dadurch ist das Buch schwer lesbar. Das durchgängige, kontinuierliche Fortschreiten in der Materie wird stark erschwert.

Natürlich ist ein Buch über Quantenphysik nie leicht zu lesen und auch nicht einfach zu verstehen. Aber bei diesem Buch liegt es nicht allein an der Thematik, sondern an der Autorin und vielleicht auch an der Übersetzung.

Zum Glück gibt es Bücher anderer Autoren, die richtig Freude machen, z. B. "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist" von Brian Greene. Ein Buch, das auch für Anfänger gut geeignet ist, wenn sie sich genug (viel, richtig viel!) Zeit nehmen und nicht erwarten, alles wie einen Roman runterlesen zu können.

Wer noch nie etwas über die faszinierende Welt der Quanten, Strings, Branen usw. gelesen hat und einen Einstieg sucht, sollte vielleicht besser ein anderes Buch wählen als das von Lisa Randall. Es wäre schade, wenn die Neugier auf dieses spannende Gebiet einen Dämpfer bekäme.
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am 17. Juni 2007
An vielen Stellen ist der Inhalt sehr langatmig und abschweifend dargestellt so, als solle damit der Umfang des Buches vergrößert werden. Irritierend finde ich die Leitsprüche zu Beginn eines jeden Kapitels, z.B.: "Eines schönen Tages wird die Kette reißen." Was soll so etwas!?

Insgesamt ist das komplexe Thema sehr gut nachvollziehbar dargestellt. Hin- und wieder wird man auch Widersprüche entdecken oder Passagen, die man anders hätte schreiben können. Aber wollte man ein widerspruch- und fehlerfreies Buch schreiben, dürfte man nie eines schreiben.

Manchmal sind die Ausführungen zu umständlich. Frau Randall beschreibt z.B. seitenlang die geringe Größe der Gravitationskonstanten ohne den Zahlenwert jemals zu nennen.

Das größte Problem bereitete mir beim Lesen die doch sehr mangelhafte Übersetzung.

Häufig lässt sich ein Satz nur dann verstehen, wenn man ihn ins Englische zurückübersetzt. Leider kennt der Übersetzer die üblichen deutschen Fachausdrücke nicht. "Ein Teilchen wird massiver, wenn man ihm Energie zuführt." Die Physik kennt die Masse und die Dichte, eine Massivität gibt es jedoch nicht. Ähnliche Probleme hat er mit der Mathematik: "die Anziehungskraft zwischen zwei Objekten ist proportional zum umgekehrten Quadrat ihres Abstandes." Ist damit die Wurzel gemeint oder der Kehrwert des Quadrates? Solche Probleme behindern das flüssige Lesen enorm, sind nicht nur störend, sondern auch ärgerlich.

Schafft man es, darüber hinwegzulesen, stellt das Buch eine große Bereicherung und einen hervorragenden Zugang zum Stand unseres heutigen Naturverständnisses dar. Trotz allem würde ich mir das Buch wieder kaufen und auch weiter empfehlen.
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am 19. Januar 2007
Das Buch bringt viel mehr als der Titel ankündigt. Verborgene extradimensionale Universen werden am Anfang im Teil I und am Ende im Teil V des Buches behandelt. Dazwischen kommt Relativitätstheorie, Quantenmechanik, Elementarteilchen, Standardmodell, Stringtheorie, also so ziemlich alles aus der modernen (nicht klassischen) Physik dran. Das Buch wendet sich an Laien. Alle Zusammenhänge werden ohne Zuhilfenahme von mathematischen Formeln beschrieben. Obwohl sich das Buch deutlich angenehmer lesen lässt als etwa die populärwissenschaftlichen Bücher von Stephen Hawking, ist der Text nicht überall leicht zu verstehen. Manchmal wären mir Formeln viel lieber gewesen als umständliche verbale Beschreibungen. Ich bin nämlich Elektroingenieur und schätze mathematische Beschreibungen sofern sie nicht zu kompliziert sind. Ich habe das gesamte Buch mit Genuss von vorn bis hinten durchgelesen. Im gesamten Text spürt man die Begeisterung und das Engagement der Autorin für die Sache. Ihr Stil ist keineswegs trocken. Dafür sorgen nicht nur ihre vielen amüsanten Vergleiche, manche Stellen glänzen geradezu von hintergründigem Humor, der manchmal schwarz wird und bis zum Sarkasmus reicht mit Seitenhieben auf gewisse politische Zustände. Das Buch hat mir große Einsichten vermittelt. Ich weiß jetzt besser, warum immer größere Teilchenbeschleuniger wie der Large Hadron Collider gebaut werden und was man damit herausfinden will.

Werner Rupprecht
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am 31. Januar 2016
«Zu schön für unsere Ohren und gewaltig viel Noten, lieber Mozart.» soll Joseph II. zu Mozart über die "Entführung aus dem Serail" gesagt haben, worauf Mozart konterte: "Grad so viel als nötig, Eure Majestät."

Lisa Randall ist Stringphysikerin und schreibt in diesem Buch über die Auswirkungen von Extradimensionen auf Teilchenphysik und Stringtheorie. Die erste "Extradimension" dieses Buches scheint mir jedoch das Vorwort zu sein, das gefühlte 50 Seiten füllt, einen Abriss des Buches, Danksagungen usw. enthält. Nach 10 Seiten habe ich genervt weitergeblättert, nur um als nächstes auf eine fast ebenso ausführliche Einleitung zu stoßen, in der noch einmal erklärt wird, wie das Buch aufgebaut ist. Das wäre nicht so schlimm, da man auch eine Einleitung meist einfach überblättern kann. Doch in jedem einzelnen Kapitel wird erneut über den Aufbau dieses und der folgenden Kapitel berichtet. Dazu kommt, dass auch die physikalischen Fakten immer und immer wieder wiederholt werden und die Kapitel dadurch unnötig aufgebläht werden. Das Buch hätte mit denselben Fakten halb so dick sein können.

Um Mozart noch einmal zu bemühen - waren es wirklich "grad soviel als nötig" Worte?

Doch jetzt zum Positiven - schließlich bedeuten 3 Sterne "nicht schlecht". Sehr systematisch führt Lisa Randall den Leser durch die Physik des Standardmodells der Teilchenphysik, ihre supersymmetrischen Erweiterungen, durch String- und Branenwelten und erklärt das Konzept von unendlichen und kompaktifizierten Extradimensionen. Dabei findet sie immer wieder interessante bildhafte Vergleiche, die einem das Verständnis für diese schwierige Materie erleichtern. Sie erwähnt nicht nur die Erfolge der Theorien, sondern auch ihre Schwachstellen und wie diese zu Erweiterungen oder Neufassungen der Theorien geführt haben. Da Frau Randall selbst auf diesem Gebiet geforscht hat, kommen die Informationen sozusagen aus erster Hand. Es lohnt sich also, sich durch die "vielen Noten" zu lesen.

Ein Hinweis: das Buch wurde ein paar Jahre vor dem Einschalten des LHC im CERN geschrieben. Deshalb sind ein paar der Experimente, die im Buch angekündigt wurden, sicher schon gelaufen. Es wäre also sehr interessant, in einer Neuauflage die neuen Erkenntnisse einfliessen zu lassen.
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am 25. Juni 2016
Um es vorweg zu nehmen, inhaltlich ist das Buch gut! Aber es dauert, bis Ms Randall endlich mal zum Punkt kommt. Der Hinweis, dass dieses oder jenes Thema in einem der nachfolgenden Kapitel näher erläutert wird, ist der eigentliche rote Faden in diesem Buch. Dazu grenzt die Verfasserin gleich zu Beginn die langweiligen String-Theoretiker von den fröhlich-agilen Modellbauern ab (die zählt sich natürlich zu Letzteren). Entsprechend findet die String-Theorie auch erst in der zweiten Hälfte Erwähnung - in einem Buch, in dem es um verborgene Dimensionen geht. Ich hätte das Buch am liebsten gleich aus meinem kindle gelöscht.
Stattdessen blieb ich dran und wunderte mich über den schrägen Stil des Buches. Die Zitate aus Song-Texten am Anfang eines jeden Kapitels sind dabei noch das Harmloseste. Jedes Kapitel beginnt mit irgendwelchen Geschichten von zwei fiktiven Protagonisten. Einfach überblättern geht nicht, da im eigentlichen Text immer wieder auf diese Eingangsgeschichten Bezug genommen wird. Dazu bremsen unnötig lange und endlos verschachtelte Sätze sowie ein irgendwie hölzerner Schreibstil den Lesefluss. Da ich allerdings die Originalfassung nicht kenne, möchte ich der Authorin hier keine falschen Vorwürfe machen, sofern hier einfach nur die Übersetzung schlecht ist.
Meine Bewertung ist entsprechend durchwachsen: Inhaltlich gut, stilistisch "eigenwillig"
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am 1. Juli 2007
Ich lese sehr gern populärwissenschaftliche Bücher zum Thema Kosmologie und theoretische Physik und habe erst vor kurzem Brian Greenes »Der Stoff, aus dem der Kosmos ist« mit Begeisterung verschlungen. Ich habe es hingegen nicht geschafft, das Buch von Lisa Randall zu Ende zu lesen. Schuld daran ist der Schreibstil der Autorin. Ausufernd und langatmig, zum Teil geschwätzig, ohne auf den Punkt zu kommen, wird der Leser so lange eingelullt, bis er über die wichtigen Stellen hinweg gelesen hat. Das Buch erläutert redundant in ständigen Wiederholungen, sodass ich nicht das Gefühl hatte, an einem roten Faden entlang geführt zu werden. Ständig wird auf spätere Kapitel verwiesen und das aktuell erklärte somit nicht zu Ende erklärt. Ist das Buch im Detail interessant und nett zu lesen, fehlt im Ganzen einfach zu viel. Es gibt bessere Bücher.
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am 13. August 2010
Die Rezensionen machen einen neugierig, aber man wird enttäuscht. Lisa Randall ist eine geschwätzige Autorin, die Freude daran hat, auf 500 Seiten 1000 mal die gleichen Phrasen zu wiederholen. Am Ende ist man nicht nur enttäuscht, sondern auch erleichtert, es endlich hinter sich zu haben. Brian Greens "Der Stoff aus dem der Kosmos ist" (das ich zusammen mit "Verborgene Universen" bestellt habe) und gerade lese, ist bedeutend besser strukturiert, greift auf verständlichere Alltags-Analogien zurück und geht - wenn nötig - auch mehr ins Detail. Ich bin zwar erst auf Seite 150, aber Relativität und Quantenmechanik hat mir dieses Buch (dank entscheidender Details) verständlicher erklärt, als das Buch von Lisa Randall. Vielleicht ist auch einfach die Übersetzung besser.

Aber zurück zu Verborgene Universen: Wenn die unnötigen Wiederholungen, alle abschweifenden redseeligen Exkurse(z. B. darüber, wie schön die Landschaft um CERN ist) sowie die alberne Geschichte a la Sofies Welt, die neben her erzählt wird; wenn das alles weggelassen worden wäre und eventuell das thematische Kreuz- und Quergespringe vermieden worden wäre, wäre es ein kurzweiliges Buch mit ca 200 statt 500 Seiten geworden und man hätte Lust, es ein zweites mal zu lesen.
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