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80 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zauberhaft!
Um es gleich am Anfang zu sagen: ich bin ein großer Fan von Cecelia Ahern, habe alle ihre Bücher gelesen und nachdem ich ihr letztes Buch ein wenig schwächer fand als die anderen, bin ich hier wieder total begeistert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen am Wochenende.
Für Tamara bricht eine Welt zusammen als ihr Vater Selbstmord begeht und...
Veröffentlicht am 25. Mai 2010 von Büchervampir

versus
55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Blick in die Zukunft
Kurzbeschreibung:
Das Leben der sechzehnjährigen Tamara liegt in Scherben. Nach einem finanziellen Ruin hat ihr Vater Selbstmord begangen und sie mit ihrer Mutter alleingelassen. Das große Haus mit Pool, in dem Tamara seit ihrer Kindheit wohnt, muss verkauft werden, ebenso wie alle anderen Besitztümer der Familie. Tamara und ihre Mutter kommen bei...
Veröffentlicht am 4. Juni 2010 von Tea, Chocolate and Books


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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Blick in die Zukunft, 4. Juni 2010
Von 
Kurzbeschreibung:
Das Leben der sechzehnjährigen Tamara liegt in Scherben. Nach einem finanziellen Ruin hat ihr Vater Selbstmord begangen und sie mit ihrer Mutter alleingelassen. Das große Haus mit Pool, in dem Tamara seit ihrer Kindheit wohnt, muss verkauft werden, ebenso wie alle anderen Besitztümer der Familie. Tamara und ihre Mutter kommen bei Tante und Onkel des Mädchens, einem spießigen Ehepaar, das in einem verschlafenen Nest wohnt, unter. Während die Mutter sich scheinbar immer tiefer in ihrer Trauer vergräbt versucht Tamara verzweifelt, irgendwie zurechtzukommen. Eines Tages findet sie ein altes Tagebuch, das ihr dabei hilft - indem es ihr heute schon aufschreibt, was morgen geschehen wird.

Meine Meinung:
Als großer Ahern- Fan habe ich den neuen Roman der irischen Bestsellerautorin mit großer Spannung erwartet. Allerdings hatte ich meine Erwartungen schon etwas zurückgeschraubt, da mich ihre letzten beiden Bücher "Ich hab dich im Gefühl" und "Zeit deines Lebens" leider nicht so sehr begeistern konnten. Und dies erwies sich als durchaus angebracht, denn auch "Ich schreib dir morgen wieder" kann meiner Meinung nach nicht mit "PS: Ich liebe dich" oder "Vermiss mein nicht" mithalten.

Die Idee hinter dem Roman - nicht du erzählst dem Tagebuch, was heute war, sondern das Tagebuch erzählt dir, was morgen sein wird - hat durchaus Potenzial und wurde von Cecelia Ahern stellenweise auch gut umgesetzt. Insgesamt kam mir aber zu wenig Tagebuch in der Geschichte vor, dafür, dass es eine so große Rolle für die Handlung spielte.

Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, es dauerte etliche Seiten bis die Geschichte in Fahrt kam. Durch intelligent eingebaute, manchmal ein wenig versteckte Hinweise schaffte es die Autorin aber von Anfang an, Spannung zu erzeugen und den Leser neugierig zu machen auf das, was noch kommen sollte. Diese Spannung half sehr gut über langatmige Passagen, von denen es besonders in der ersten Hälfte des Buches doch einige gibt, hinweg. Zum Schluss raste die Geschichte dann nur so dahin, auf den letzten 150 Seiten passiert plötzlich so viel, dass man mit den Gedanken kaum noch hinterherkommt. An dieser Stelle ging mir dann, nach dem langen Anfang, alles ein wenig zu schnell. Das Ende war mir dann auch ein wenig "too much", hier hat die Autorin für meinen Geschmack ein wenig zu dick aufgetragen.
Ich hätte mir insgesamt mehr Ausgewogenheit für die Handlung gewünscht.

Die Charaktere blieben, bis auf Tamara, sehr oberflächlich und wenig greifbar. Bei den Figuren der Mutter, der Tante und des Onkels kann das durchaus beabsichtigt gewesen sein. Aber Schwester Ignatius und auch Weseley hätte ich gerne näher kennengelernt. Einzig über Tamara als Protagonistin erfährt man eine Menge, und sie war mir auch, wahrscheinlich entgegen aller Meinungen, recht sympathisch. Ihre Entwicklung vom verwöhnten, versnobten Gör zu einem guten Menschen hat mich sehr berührt. Ihr Verhalten war die meiste Zeit über für mich nachvollziehbar, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Mit "Ich schreib dir morgen wieder" ist Cecelia Ahern leider wieder kein "Kracher" gelungen. Durch ihre unvergleichliche Schreibweise und eine nette Idee ist ihr aber ein Roman gelungen, der dem Leser durchaus ein paar Stunden Lesevergnügen bescheren kann.
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80 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zauberhaft!, 25. Mai 2010
Um es gleich am Anfang zu sagen: ich bin ein großer Fan von Cecelia Ahern, habe alle ihre Bücher gelesen und nachdem ich ihr letztes Buch ein wenig schwächer fand als die anderen, bin ich hier wieder total begeistert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen am Wochenende.
Für Tamara bricht eine Welt zusammen als ihr Vater Selbstmord begeht und sie ihr Dubliner Glamourleben nicht mehr weiterführen kann, weil kein Geld mehr übrig geblieben ist. Zusammen mit ihrer Mutter, die in Depression verfällt, zieht sie zu Verwandten aufs Land, die sie weder gut kennt noch mag, denn bis vor kurzem hat sie die Nase gerümpft über solch "einfache" Menschen. Allein in der Fremde ohne ihre Freunde, an diesem verlassenen Ort, wo nicht mal ein Bus in die nächste Stadt fährt, muss Tamara nun zurecht kommen, aber schnell lernt sie Marcus kennen, der mit einem Bücherbus über Land fährt und entdeckt eine alte ausgebrannte Ruine. Und eben dort findet sie ein Buch, nämlich ihr eigenes Tagebuch, in dem sie immer den nächsten Tag nachlesen kann. Mit Hilfe dieses Tagebuchs kommt sie Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, lernt sich selbst neu kennen und findet langsam einen neuen Weg durchs Leben.
Wie immer im ganz besonderen Ahern Stil erzählt die Autorin von der Wandlung eines jungen Mädchens auf anrührende Art und Weise. Diese Bücher tun einfach gut!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manuela MexxBooks, 19. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin Mitglied im Buchclub von MexxBooks und habe 'Ich schreib Dir morgen wieder' von Cecelia Ahern gelesen.

Die 16-jährige verwöhnte Millionärstochter Tamara wird durch den Selbstmord des Vaters jäh aus ihrem gewohnten Leben gerissen. Vollkommen pleite bleibt sie mit ihrer Mutter zurück. Zu Beginn des Sommers ziehen sie zu einem Onkel, der Gärtner in einer Schlossanlage ist. Das Schloss ist nach einem Brand nur noch eine Ruine, aber Tamara fühlt sich magisch davon angezogen. Abgesehen davon gibt es für Tamara nichts zu sehen oder zu tun. Ihre Freunde sind weit weg, die Mutter ist seit dem Tod des Vaters kaum ansprechbar, Tante und Onkel sind irgendwie komisch und selbst das nächste Dorf ist zu Fuß nicht erreichbar. Im Bibliotheksbus findet Tamara ein Buch, das sich als Tagebuch herausstellt, als ihr ganz besonderes, persönliches Tagebuch, dort sind immer die Dinge niedergeschrieben, die ihr am nächsten Tag wiederfahren'

Grundsätzlich hat das ganze das Zeug zu einer guten Geschichte, aber erst ist das Buch sehr langatmig, dann nimmt es plötzlich rasant Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich. Was da geschieht ist zwar interessant und schon fast ein Krimi, aber es wirkt auch sehr konstruiert. Cecelia Ahern kann so etwas wesentlich besser.

Trotz dieser Schwächen liest sich das Buch gut und zügig. Man freut sich mit Tamara, wenn sie erkennt, daß Geld nicht alles ist im Leben und darüber, daß ihre Mutter die Krise überwindet. Über die anderen Überraschungen, die das Leben für Tamara bereit hält, wundere ich mich aber immer noch ein wenig. Mehr als 3 Sterne mag ich dafür nicht vergeben.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend, 17. November 2010
Von 
Jean Ignace Isidore Gérard "Grandville" (Südniedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Cecelia Ahern: Ich schreib dir morgen wieder

Schwer find ich ja immer den Anfang einer Rezension. Ein toller erster Satz fällt mir nie ein. Frau Ahern hat da auch kein besonderes Glück. Der erste Satz in "Ich schreib dir morgen wieder" geht z.B. so:

"Von einer Geschichte geht bei jedem Erzählen etwas verloren, sagt man."

Tja, da hab ich wohl jetzt ein Problem... bzw. Frau Ahern. Denn ich habe das Buch erst jetzt gelesen (Ende Oktober/Anfang November 2010) und somit ist es nun schon ein paar Monate auf Deutsch erhältlich und auf Englisch schon ewig. Jedenfalls haben schon hunderttausende, vielleicht Millionen Menschen auf diesem Planeten, diese Geschichte gelesen... und jedes Mal ist ein Stück von der Geschichte verloren gegangen. Ich muss leider sagen: das merkt man.

Im Grunde hat sie eine interessante Idee gehabt, nur leider war sie nicht in der Lage diese auch nur ansatzweise irgendwie fesselnd, gut durchdacht und gut lesbar umzusetzen.

Das erste Problem hatte ich damit, das die Hauptfigur, Tamara, ein zickiges 16jähriges verwöhntes Gör ist. Tut mir leid, aber wenn Ahern jetzt anfängt Jugendbücher zu schreiben, sollte man das auch offen zugeben und zumindest in der Covergestaltung vom Verlag her zeigen. Ich habe jedenfalls etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet, als mir der die Werbung und der Klappentext erzählt hat.

Vermutlich wusste sie auch nicht, was sie schreiben sollte: Pubertätsgeschichte (keiner liebt mich, ich weiß alles besser), Mystery (oooooooooh, wie spannend! Tamara findet ein Buch in dem die Zukunft steht. Wow!), Gotic-Novel (uuuuuuuuh, schaurige Schlossruine! *grusel*), Familiendrama bzw. dramen (Selbstmord des Vaters und Irre Tante und unglückliche große Liebe ihrer Mutter).

Die ersten 182 Seiten passiert eigentlich so gut wie nichts. Außer dem philosophischen Geplapper der 16jährigen Zicke und das sie im Bücherbus das Buch findet.

Das Tagebuch... eine ganz nervige Sache. Wo kommt es her? Wo will es hin? Was soll es bewirken? Wie funktioniert es? Es ist einfach da. Tamara liest es. Freut sich. Nimmt es einfach so hin.

Wie immer bei Ahern ist es so, dass dieser phantastische Teil der Geschichte nicht vertieft wird. Man merkt sofort, dass sie sich keine Gedanken darüber gemacht hat, dem ganzen irgendeinen Hintergrund zu verschaffen. Etwas, das das Ganze dem Leser näher bringen würde. Das Buch logisch in die Geschichte einbetten, so dass ich die Existenz von Engeln, selbstschreibenden Tagebüchern oder auch das Land der verschwundenen Socke, einfach akzeptieren kann. Aber vielleicht bin ich ja auch die Einzige, die gerne das Gefühl hätte, das die Autorin sich Gedanken um die Welt gemacht hat, die sie erschaffen hat.

Und während man sich noch wundert, warum so etwas vollkommen außergewöhnliches wie ein zukunftvorhersagendes Tagebuch (hm... erinnert mich irgendwie an das Tagebuch von Tom Riddle in Harry Potter) so rein gar keine Beachtung findet, plätschert die Geschichte so vor sich hin. Irgendwann ist man dann ziemlich am Ende des Buches angelangt und auf die letzten 70 Seiten passieren so viele Dinge, das ich mich Frage, warum das so gequetscht am Ende aufgezählt wird.

Der Schluss des Ganzen ist so unglücklich wie der Anfang:

"Danke, dass ihr meine Geschichte gelesen habt. Ich schreibe morgen weiter".

Aber bitte nur, wenn die Geschichten ordentlich durchdacht sind und einigermaßen flüssig erzählt werden. Danke.

Insgesamt kann ich mich den ganzen äußerst positiven Bewertungen leider nicht anschließen. Ich bin sogar der Meinung, dass dies das mit Abstand schlechteste Buch von Frau Ahern ist. Sie ist meiner Meinung nach mit jedem Buch schlechter geworden. Einzig die beiden ersten Romane ("P.S. Ich liebe Dich", "Für immer vielleicht"), wo sie nicht versucht irgendwelche übersinnlichen und fantastischen Elemente unterzubringen, sind meiner Meinung nach empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht.... keinen Zugang gefunden, 9. März 2012
Hatte das Buch geschenkt bekommen und mich auf eine interessante Geschichte gefreut, nachdem ich die Kurzfassung auf der Rückseite gelesen hatte. Jetzt bin ich froh, dass ich nicht selber Geld dafür ausgegeben habe.

Habe mich bis auf Seite 138 gequält und das Buch dann endgültig zur Seite gelegt, da ich keinen Zugang gefunden habe. Ich dachte, na ja... gleich wird es interessant.... was aber nicht passierte!
So etwas Langweiliges habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es ist alles in allem eher ein Buch für ca 13-14 jährige Mädchen, d.h., für Jugendliche, die sich vielleicht mit den Problemen der Hauptfigur Tamara identifizieren können.

Schade um die vergeudete Zeit.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heute fängt deine Zukunft an, 25. Mai 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Tamara hält plötzlich ein Tagebuch in der Hand, an und für sich nichts ungewöhnliches, doch es enthält ihre eigene Zukunft. ICH SCHREIBE DIR MORGEN WIEDER von Cecelia Ahern bringt eine zauberhafte Geschichte auf das Papier, welche aufzeigt wie das Morgen die Welt von Heute verändert. Doch Tamara ist auch wie ein Spiegel der Gesellschaft, ganz durchschnittlich, manchmal fies und immer auf ihren Vorteil bedacht. Der Tod ihres Vaters bringt sie auf den Boden der Tatsachen zurück, etwas unfreiwillig aber direkt. Das Buch zeigt ihren Weg danach auf, mit etwas Magie - aber durch die Selbstreflexion der Protagonistin durchaus schön.

Tamara ist oberflächlich, Ich-bezogen und denkt nur an Fun und Party - doch ihr Vater begeht Selbstmord und die Mutter fällt in eine Depression - die Folge, Tamara muss ihr Leben ändern und zieht zu Verwandten auf das Land in Irland. Ihre Mutter ist durch den Tod nicht ansprechbar, so nimmt das Leben von Tamara einen ganz neuen Verlauf.

Obwohl sich Tamara beim lesen eines seltsamen Tagebuches die Nackenhaare sträuben, so liest sie doch weiter und weiter und erkennt darin sich selbst und ihre ganze Art und Weise. Das Buch wird zu einem leitfaden in ein besseres Leben und Tamara beginnt über sich selbst, ihr Leben und Ihre Taten nachzudenken.

Das Buch ist leicht und einfach geschrieben, es liest sich wie ein guter Sommerwein und sollte daher, wenn möglich, auch im Sommer - im Garten - gelesen werden. Gute Unterhaltung und ein bisschen Weisheit sind garantiert, wenn Tamara in ICH SCHREIBE DIR MORGEN WIEDER von Cecelia Ahern ihr Leben in die Hand nimmt und anfängt es zu leben und zu steuern.

Heraus aus den Zwängen, aus den falschen Vorstellungen, weg von falschen Freunden und dem Konsum, hinein in eine Welt die liebenswert erscheint, wenn man selbst auch liebenswert ist.

ICH SCHREIBE DIR MORGEN WIEDER von Cecelia Ahern hat auch mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert, es ist keine große Literatur, nichts Gewaltiges und Tiefgründiges, doch diese einfache und doch eindrückliche Geschichte regt zum nachdenken an, mehr als man von so manch anderem Buch erwartet und bekommt.

Empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tamara schwieirg ?- überhaupt nicht, sondern die Erwachsenen, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich schreib dir morgen wieder: Roman (Taschenbuch)
Zitat:"Tamara, die fast 16 ist. Doch der Schreibstil hat mich eher irgendwie an eine bockige 11-jährige erinnert. Abgehakt, sprunghaft, schlecht formulierte Sätze und über allem lag meist ein bockiger, motziger Ton......."

Komisch, dass viele Leser auf die "Zicken" der Tamara herumhacken. Obwohl ich keine junge Frau mehr bin, habe ich das gar nicht so empfunden. Habt Ihr alle solche angepasste leblose Vorzeigemusterkinder und Enkel, die nie Probleme gemacht hatten und könnt Ihr Euch nicht mehr erinnern, wie Eure Pupertät gelaufen ist???

Zwar war Tamara finanziell schon etwas verwöhnt, ansonsten benimmt sie sich ganz ähnlich wie alle pubertierenden Jugendliche.
Jedenfalls nicht ungewöhnlich für das schwierige Alter.
Eher würde ich behaupten, sie hatte schwierige Eltern und erst Recht Tante und Onkel, die freundlicherweise die Restfamilie aufgenommen hat - diese so würde ich sagen, benehmen sich ganz sonderbar und manchmal unklug.

Durch dieses Benehmen wird Tamara erst so richtig neugierig, wie jeder Teenager und mit Recht beginnt Sie zu forschen.

Tamara benimmt sich ganz "normal". Die Erwachsenen meineserachtens überhaupt nicht - diese sind nie erwachsen geworden.
Wie sollten es dann die Kinder werden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich werde mit dem Schreibstil leider nicht warm, 1. November 2013
Von 
Fabella "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Inhalt:
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss Tamara mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel ziehen. Mitten aufs Land ins Nirgendwo. Doch als wäre der Verlust ihres Vaters, ihrer Freunde und ihrer Heimat nicht schlimm genug, zieht sich auch ihre Mutter immer weiter zurück und versinkt in einer eigenen Welt. Nur noch selten taucht sie daraus auf. Tamara selbst versucht so gut wie möglich mit der Situation umzugehen. Doch ihr Onkel spricht auch nur selten und ihre Tante ist ihr oft nicht ganz geheuer und viel zu neugierig. Doch dann findet Tamara ein Buch mit leeren Seiten und plötzlich ist alles anders. Denn jeden Morgen findet sie darin einen neuen Tagebucheintrag - für den nächsten Tag, der ihr sagt, was passieren wird. Tamara erst skeptisch, findet ziemlich schnell heraus, wie sie diese Tatsache für sich nutzen kann. Und doch geht trotzdem zumeist alles schief, was nur schief gehen kann. Und Tamara kämpft um ihre Mutter und darum, das Geheimnis dieser Familie zu ergründen. Und was es mit dem abgebrannten Schloss auf sich hat.

Meine Meinung:
Puh, also ehrlich gesagt, ich verstehe nach wie vor nicht, warum Menschen so begeistert von dieser Autorin sind. Das war jetzt mein zweites Buch von ihr und garantiert mein letzes. Mir liegt einfach dieser Schreibstil leider gar nicht. Dieses Buch spielt ja aus der Sicht von Tamara, die fast 16 ist. Doch der Schreibstil hat mich eher irgendwie an eine bockige 11-jährige erinnert. Abgehakt, sprunghaft, schlecht formulierte Sätze und über allem lag meist ein bockiger, motziger Ton. Sicherlich .. Tamara hat es nicht leicht in ihrer Situation, aber ehrlich gesagt reicht mir doch der Inhalt, ohne dass das durch einen merkwürdigen Schreibstil auch noch so betont wird.

Durch diese Art des Schreibstils aber, wurde mir auch die Hauptperson - Tamara - so unsymphatisch, dass ich gar nicht wirklich Mitleid mit ihr empfinden konnte. Dort, wo man sich normalerweise mit der Person verbindet, mit ihr leidet, sich freut, sich ängstigt, passierte nichts. Irgendwie fühlte ich mich eher als stiller Beobachter, der völlig außerhalb der Geschichte stand.

Die Geschichte an sich fand ich eigentlich sehr interessant, spannend und lesenswert. Jedoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, die Autorin dümpelt immer nur so an der Oberfläche herum. Da,wo es spannend werden sollte, schaffte sie es dann grad mal, meine Aufmerksamkeit zu fesseln, dort wo es nicht so spannend war, hatte ich wirklich Mühe weiter zu lesen. Situationen, die Tamar sehr berühren sollten, wie ihre Beziehung zu Markus, wurden so schnell, so oberflächlich beschrieben und so schnell wieder fallen gelassen, dass ich mich fragte, ob sie überhaupt eine Bedeutung hatten - ich konnte sie jedenfalls nicht finden.

Die Erklärungen, was in der Vergangenheit geschah, folgten alle. Dennoch blieben mir einige total unverständlich und unglaubwürdig. Ich kann das leider nicht weiter ausführen, ohne was zu verraten, aber vielleicht können die, die es gelesen hat, es nachvollziehen.

Für mich habe ich entschieden, ich bleibe lieber bei den Verfilmungen ihrer Bücher, denn die gefallen mir merkwürdigerweise sehr gut. Aber das ist es ja, was ich sage .. die Geschichte selbst gefiel mir, nur nicht, wie sie geschrieben wurde.

Fazit:
Eine interessante Geschichte, die für mich durch einen mir wenig gefallenden Schreibstil jedoch zu einer nicht wirklich überzeugenden wurde. Die Bockigkeit und Oberflächlichkeit der fast sechszehnjährigen Tamara erinnerte mich eher an eine elfjährige und ließ dadurch die Seiten ziemlich zäh werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch von morgen.., 16. Dezember 2011
[...] Aber Bücher stehen in den Regalen und bringen die Menschen fast wie durch Zauberhand dazu, sie in die Hand zu nehmen. Die richtige Person für das richtige Buch. Es ist, als wüssten die Bücher schon, in welches Leben sie eingreifen müssen, wo sie etwas bewirken, wie sie eine Lektion erteilen und genau im richtigen Moment ein Lächeln auf ein Gesicht zaubern können. [...]

Inhalt:

Tamara ist eine 16 Jährige, die alles hat. Sie lebt in großem Luxus und hält es für selbstverständlich. Bis sie eines Tages ihren Vater tot im Arbeitszimmer auffindet. Hier beginnt ihr Leben einzustürzen, so wie sie es kennt. Ihre Mutter ist seit dem Tod in einer Art Trance gefangen und sie und Tamara ziehen zu ihrer Tante und ihrem Onkel aufs Land, in die letzte Einöde. Hier herrscht kein Glamour- und Luxusleben mehr. Als eines Tages in die Einöde die mobile Bibliothek kommt, findet sie dort ein Buch das magisch zu sein scheint. Es zeigt ihr immer den jeweils nächsten Tag und verändert so ihr ganzes Leben! Aber lest bitte selber wie es ihr Leben verändert und was es genau verändert .

Meine Meinung:

Also wer in diesem Buch von Cecelia Ahern eine Liebesgeschichte erwartet, wird hier enttäuscht werden. Aber es hat wieder einmal eine ganz andere Botschaft, die ich wieder sehr gut finde. Es sagt aus, dass man die kleinen Dinge im Leben besser zu schätzen wissen sollte. Mit dem glücklich sein was man hat, vor allem mit der Familie und geliebten Menschen. Denn diese können sehr schnell von uns gehen.

Tamara ist ein sehr interessanter Charakter. Die freche unheimlich verwöhnte Tochter, die alles hat was man mit Geld kaufen kann und die sich nichts gefallen lässt. Sie überschreitet gerne die Grenzen oder verletzt, wenn sie verletzt ist. Man erlebt mit, wie sie sich wandelt, mehr über das Leben nachdenkt und vernünftiger wird und vor allem liebevoller.

Es gibt viele Geheimnisse in diesem Buch und mir war bis kurz vor der Enthüllung nicht wirklich klar, welche es genau waren. Ich wurde schon ein bisschen überrascht und war genau deswegen so begeistert. Der Roman fängt seicht an, es wird viel erzählt und erklärt, aber er hat wirkte für mich nie langweilig. Ich habe es gerne gelesen. Aber die letzte Hälfte des Buches war einfach die Beste von der Spannung und der Ereignisse her. Alles fügte sich zu einem Bild zusammen.

Die Umgebung des Schlosses das beschrieben wird, konnte ich mir so schön vorstellen. Ich war immer mitten drin und saß mit Tamara in der 'Ruine' oder bin durch das Gelände spazieren gegangen.

Ich finde es gut von Cecelia Ahern, dass sie immer Bücher mit einer guten Aussage schreibt. Es regt immer zum Nachdenken an. Dies sollte man ab und an wirklich einmal tun. Und ich bin schwer dafür, dass man sich auch über die Kleinen Dinge freuen kann, statt immer nur über die Großen. Denn manchmal geben diese Kleinen Dinge einem viel mehr, als etwas das man mit Geld bezahlt hat.

Ein sehr schönes Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was wäre, wenn du die Zukunft schon kennen würdest?, 28. November 2011
Rezension:

'Ich schreib dir morgen wieder' handelt von Tamara, die nach dem Selbstmord ihres Vaters mit ihrer Mutter zu Verwandten aufs Land ziehen muss. Plötzlich ist alles anders und Tamara muss sich mehr oder minder alleine durchschlagen. Denn ihre Mutter spricht kaum noch und ihre Tante, Rosaleen, scheint irgendetwas vor ihr verbergen zu wollen. Einzig in der abgebrannten Schlossruine fühlt sie sich wohl ' und in Marcus' Nähe, der einen Bücherbus fährt. In diesem Bücherbus findet Tamara ein Tagebuch, das augenscheinlich leer ist. Doch als sie es ein weiteres Mal öffnet, befindet sich ein Eintrag in ihrer Handschrift darin, der vom nächsten Tag handelt. Kann sie die Zukunft verändern?

Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Buch gewohnt flüssig und fesselnd. Die Geschichte ist aus Tamaras Sicht geschrieben, womit es dem Leser gelingt, sich gut in die unangenehme Lage der Jugendlichen zu versetzen und es gibt 26 Kapitel, die jeweils betitelt sind.

Von den Charakteren sind vor allem Tamara und Rosaleen gut ausgearbeitet. Tamara geht sehr selbstkritisch mit sich selbst um und sie gibt schon am Anfang des Buches zu, wie verwöhnt, eingebildet und egoistisch sie war, als ihr Vater noch lebte und sie noch ein Glamour-Leben führte. Im Laufe der Geschichte erwacht immer mehr ihr Kampfgeist, mit dem sie das Rätsel lösen und ihre Mutter aus der vermeintlichen Schockstarre holen will. Rosaleen hingegen ist quirlig, immer überaus bemüht und korrekt und wirkt ziemlich aufgesetzt auf den Leser. Am liebsten wäre es ihr, wenn Tamara das Haus nicht verlassen würde, fast so als wäre es ihr peinlich, wenn die anderen Bewohner im Dorf erfahren würden, dass die zwei Verwandten nun bei ihr wohnen. Tamaras Mutter und Onkel Arthur haben im Gegensatz dazu eher kleine Rollen und sind beide ziemlich still.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, da ich mich schon von Anfang an fragte, was Tante Rosaleen wohl zu verbergen hat und es bleibt bis zum Schluss spannend, bis sich dann alles auflöst und zwar so, wie man es absolut nicht erwartet hätte.

Fazit:

Zauberhaft und spannend
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Ich schreib dir morgen wieder: Roman
Ich schreib dir morgen wieder: Roman von Cecelia Ahern (Taschenbuch - 24. Januar 2012)
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