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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Darstellung auch von Randthemen
Der Autor dieses Buches ist Professor für Meterologie am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel und beschreibt aus seiner Sicht die Fakten des Klimawandels. Dabei erfährt man sehr viel über die Wechselwirkung zwischen der Atomsphäre und den Meeren leider aber weniger über die Historie des natürlichen Klimawandels (verglichen...
Veröffentlicht am 24. März 2007 von Andreas Schön

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Leser mit Vorkenntnissen gut geeignet!
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, denn es hat mich ziemlich gefesselt. Ich finde den Inhalt gut strukturiert und übersichtlich. Gute Abbildungen!
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich wahrscheinlich nicht so begeistert gewesen wäre,wenn ich nicht gerade in der Uni eine Vorlesung zum Thema Klimageographie besucht hätte. So waren mir...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2008 von Layla


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Darstellung auch von Randthemen, 24. März 2007
Von 
Andreas Schön (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Der Autor dieses Buches ist Professor für Meterologie am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel und beschreibt aus seiner Sicht die Fakten des Klimawandels. Dabei erfährt man sehr viel über die Wechselwirkung zwischen der Atomsphäre und den Meeren leider aber weniger über die Historie des natürlichen Klimawandels (verglichen mit Rahmstorf/Schnellnhuber). Außerdem werden auch Themen wie Ozonloch oder Choastheorie angeschnitten, deren Bezug zum Klimawandel (Abkühlung der Stratosphäre? bzw. Vorhersagbarkeit des Klimas?) nicht besonders deutlich werden. Zum Schluss findet sich noch eine hervorragende Abhandlung über die Argumente der Skeptiker.

Insgesamt ist dieses Buch absolut empfehlenswert für Leser, die mehr über Themen wie Meeresströmungen (El Nino, Nordatlantische Oszillation,...), Kondenstreifen, Wolken und Niederschlag wissen wollen. Wer hingegen mehr an der Klimahistorie oder der Abschätzung der Klimasensitivität der Atmosphäre (Änderung der Temperatur bei Verdopplung des CO2 Gehalts in der Atmosphäre) interessiert ist, kann sicher besser strukturierte Bücher finden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Leser mit Vorkenntnissen gut geeignet!, 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, denn es hat mich ziemlich gefesselt. Ich finde den Inhalt gut strukturiert und übersichtlich. Gute Abbildungen!
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich wahrscheinlich nicht so begeistert gewesen wäre,wenn ich nicht gerade in der Uni eine Vorlesung zum Thema Klimageographie besucht hätte. So waren mir die Fachbegriffe und die Probleme geläufig.
Als absoluter Einstieg in das Thema, ohne Vorkenntnisse zu den Zusammenhängen in der Atmosphäre, dem allgemeinen Wettergeschehen und Kenntnisse über den Strahlungshaushalt der Erde, kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch nicht so gut geeignet ist.
Ansonsten gut, leicht verständlich und vor allem fachlich kompetent geschrieben ohne dabei zu reißerisch zu wirken.
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem FORUM für Verantwortung: der KLIMAWANDEL, 18. Dezember 2006
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Der Buchtitel bringt es an und für sich gleich auf den Punkt: wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät", um einmal eine berühmte Cartoonfigur zu zitieren. BRINGEN WIR DAS KLIMA AUS DEM TAKT von Mojib Latif zeigt in vielen Prognosen und mit weinigem Hintergrundwissen auf, wo das Schiff Erde hinsteuert... eine Klimakatastrophe bahnt sich schrittweise an.

Der Autor ist anerkannter Klimaforscher und Professor für Meteorologie. Zwar nimmt der Autor an, noch wäre Zeit zum Handeln und setzt sich auch mit den Einwänden Seitens der Skeptiker auseinander, doch ich persönlich glaube, das da noch ein dickes Ende für uns kommt, egal wie wir uns heute entscheiden mögen.

Viele Graphiken veranschaulichen die Thematik und zeigen auf, dass der Klimawandel schneller kommt, als wir dies alle geglaubt haben. Die Pole schmelzen, die Gletscher verschwinden und viele landstriche werden zur Wüste und das nicht nur fern in China, auch in Spanien bahnt sich eine Katastrophe an.

Sicherlich, das Klima unterliegt natürlichen Schwankungen - menschenunabhängig, doch was sich heute anbahnt ist mehr als nur eine Schwankung, es ist der Auftakt zu einem tief greifenden Wandel.

Das Buch von Mojib Latif zeigt klar strukturiert und einfach auf, woran es liegt, was vor sich geht und wie sich das Klima verändern wird.

Ein Buch das man gelesen haben sollte, denn das Wetter betrifft uns doch alle, oder?!

Sehr empfehlenswert!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassige Information in gutverständlichem Stil, leider mit einigen Stellen über die man sich etwas wundert, 24. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Das dem Buch vorgeschaltete Vorwort der herausgebenden Stiftung Forum für Verantwortung" gibt gleich zu Beginn die Marschrichtung des Buches vor. Von Irrwegen" und Gefährdung mit unübersehbaren Risiken" ist die Rede. Naturkatastrophen hätten sich in den letzten Jahren gehäuft (haben sie?), was Böses ahnen ließe. Im 68er-Ton wird ein unerschütterlicher Glaube...an ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum" verurteilt, der als Ursache allen Übels herhalten muß.

Im krassen Gegensatz hierzu beginnt das Buch dann schließlich mit einer sehr gut verständlichen und gut strukturierten Erläuterungen des Klimasystems. Latif übernimmt. Der Lesespaß setzt sich auch im Kapitel Treibhauseffekt grundsätzlich fort. Leichte Wolken ziehen am Horizont auf als der Autor eine IPCC Graphik von 2001 bemüht, in der die einzelnen Klimasteuerungsfaktoren gestaffelt nach ihrer angeblichen Wirksamkeit aufgelistet werden. Der bislang noch unverstandene aber potentiell wichtige Faktor Sonne wird bewußt an den äußersten rechten Rand der Graphik gedrängt und mit marginaler Bedeutsamkeit kleingehalten. Da sich der genaue klimatische Prozess des Einflusses der Sonne noch in der Erforschung befindet (z.B. durch Svensmark), wird der solare Effekt kurzerhand in den Modellen marginalisiert.

Auf Seite 62 weist Latif auf eine "erstaunliche Parallelität" zwischen CO2-Gehalt und Temperatur in den letzten 400.000 Jahren hin und schließt hieraus: "Eine Temperaturänderung führt zu einer Änderung der Treibhausgaskonzentrationen...Ebenso führt eine Änderung der Treibhausgaskonzentration zu einer Änderung der Temperatur...". Diese Passage ist ziemlich geschickt gestrickt. Der unvorbelastete Leser sieht nun sofort das böse CO2, das die Temperatur nach oben treibt. Aus unerfindlichen Gründen entschied sich Latif an dieser Stelle ein kleines aber feines Detail auszulassen, das er erst mehr als 100 Seiten später (auf S. 199) nachschiebt: Die Temperaturentwicklung hat nämlich gegenüber dem CO2 während der letzten 400.000 Jahre einen Vorlauf von etwa 800 Jahren. Und gerade an dieser wichtigen Stelle vertippt sich auch noch Latif auf S. 199 und schreibt statt 800 Jahren 8.000 Jahre. Im Gegenzug nennt er nun endlich Ross und Reiter. Durch den warmzeitlichen Temperaturanstieg vermindert sich die Löslichkeit von CO2 im Ozeanwasser, was zur fortschreitenden Entgasung und CO2-Anreicherung in der Atmosphäre führt. Warum konnte uns Latif dies nicht schon im Treibhauskapitel mitteilen? Könnte es sein, daß das CO2 historisch-erdgeschichtlich gesehen wohl doch nicht diese ihm heute zugedachte überlegene Temperaturtreiberrolle innehatte, abgesehen von untergeordneten Feedback-Effekten? Wieviel Prozent des aktuellen Temperaturanstiegs verantwortet das CO2 und wieviel Prozent gehen auf das Konto der Sonne? 80-20%, 50-50% oder gar nur 20-80%? Wenn man die Sonne nicht in die Klimamodelle mit Svensmark- oder anderen Effekten einspeist, kann auch niemals etwas anderes als CO2-Steuerung herauskommen.

Latif hat recht, wenn er den aktuellen CO2-Anstieg der Verbrennung fossiler Brennstoffe zuschreibt. Letztendlich geht es aber um die Frage, ob das CO2 überhaupt die ihm zugedachte große Wirksamkeit hat. Aufgrund der noch bestehenden Unklarheiten, ist es vermessen anzunehmen, die Computermodelle könnten uns hier einen exakten Wert errechnen.

Im Kapitel 3 gibt es viel über interessante natürliche Klimaautozyklen zu lernen. Das Kapitel ist gut durchstrukturiert und bestens lesbar. Insbesondere die Nordatlantische Zirkulation überrascht, indem sie nun für einen mehrjährigen Abfall der Temperaturen sorgen soll, bevor es dann ganz bestimmt bald mit der anthropogen verursachten" Klimaerwärmung weitergeht. Auf Seite 102 beschreibt Latif die Dansgaard-Oeschger-Ereignisse als interne Schwingung der thermohalinen Zirkulation. Andere Autoren sehen hier vielmehr die Sonne am Werk, deren Aktivitätsfluktuationen im 1000-1500 Jahre Dansgaard-Oeschger-Rhythmus in neuerer Zeit die Römische, Mittelalterliche und aktuelle Wärmephase hervorgebracht haben könnten. Gegen Ende des Kapitels gibt uns Latif noch einige angstmachende Schreckensvisionen für die Zukunft mit auf den Weg, getreu nach dem Motto: Zwar sehen wir noch wenig davon und auch die aktuellen Trends sind noch undeutlich, aber es wird garantiert grausam.

Kapitel 4 handelt von der Kunst der Klimamodellierung. Hier hält man es am besten wie mit der Religion. Entweder man glaubt an die Modellierbarkeit des chaotischen und rückkopplungsverzerrten Klimageschehens, oder man traut den Rechnern eine exakte Wirklichkeitsabbildung schlichtweg nicht zu. Da helfen dann auch keine Lorenz-Attraktoren, griechische Buchstabenformeln oder was hast Du nicht gesehen. An dieser Stelle gerät wohl auch die Interdisziplinarität ins Wanken. Es mögen vor allem die Physiker und Politiker sein, die den Computermodellen wohlgesonnen sind. Geologen und Archäologen werden hier jedoch ihre Probleme bekommen, insbesondere mit Hinblick auf klare erdgeschichtliche Klimamuster mit regelmäßig wiederkehrenden, vorindustriellen Wärmephasen im 1000-1500 Jahre Rhythmus. Und die aktuelle Erwärmung ist die logische Fortsetzung dieser Reihe.

Im 5. Kapitel, das vom menschlichen Einfluss auf das Klima handelt, läßt Latif sich leider zu einigen Inkonsequenzen hinreißen. Gleich zu Anfang behauptet er, es wäre aus Sicht der Klimaforschung schon längst klar, daß der Mensch der Bösewicht ist. Als Begründung nennt er, daß der Klimawandel bewiesenermaßen bereits in vollem Gange sei. Mit letzterem hat er natürlich recht. Aber beweist dies, dass das anthropogene CO2 der Auslöser ist? Was wäre, wenn nun doch beispielsweise die Sonne der Auslöser wäre? Argumentiert das Forum für Verantwortung" hier überhaupt noch verantwortlich?

Auf der nachfolgenden Seite erläutert der Autor, dass das Klima doch recht träge sei und nicht sofort auf äußere Anregungen reagieren könne. Dies mag so manches Jahrzehnt erklären, wo CO2 und Temperatur nicht so gut korreliert haben (zusätzlich zu wärmenden El Nino's und kühlenden Vulkanaerosolen). Fairerweise sollte man diesen Trägheitseffekt aber auch der Sonne zubilligen, die Latif gerne mal wegen angeblich fehlender Korrelation angreift. Im weiteren Verlauf des Kapitels versteigt sich Latif zu wiederholten Angriffen auf den Menschen als Klimakiller, ohne weitere wichtige Argumente zu liefern. Man merkt, jetzt wird es politisch. Die mittelalterliche Warmzeit wird kleingeredet (vielleicht weil kein industrielles CO2 verfügbar). Es werden etliche Folgen der Temperaturerhöhung genannt (mehr Hurrikane, weniger Eis etc.), die aber allesamt keinen Beweis für eine CO2-Steuerung darstellen. Als Steuerung könnte z.B. auch die Sonne in Frage kommen. Wichtig: Die Erwärmung selber bestreitet nämlich niemand. Es geht darum, ob sie menschengemacht ist oder natürliche Ursachen hat.

Das Kapitel 6, Klimaszenarien der Zukunft, möchte ich nicht weiter kommentieren. Es basiert weitestgehend auf der Annahme, daß die Steuerungsmechanismen der Klimaerwärmung quantitativ bekannt wären. Dies ist meiner Meinung nach anzuzweifeln.

In Kapitel 7 schießt Latif scharf gegen seine Kritiker, indem er diese für die Verunsicherung in der Bevölkerung verantwortlich macht. Als Folge könnten die hunderte milliarden-Dollar-schweren Klimaschutzmaßnahmen momentan nicht voll durchstarten. Im Folgenden wird es dann noch kurioser. Eben noch ärgerte sich Latif über seine Kritiker, und schon eine Seite später streitet er die Existenz eines Expertenstreits ab. Schuld hätten die Medien, die diesen erfinden würden. Gegenfrage: Wer sind eigentlich Henrik Svensmark, Chris Landsea, John Christy, Richard Lindzen, Stephen McIntyre und Fred Singer? Diesen und allen anderen Kritikern des CO2-dominierten Klimamodells wirft Latif vor, das Klimaproblem kleinreden zu wollen. Und dann wird es bizarr. Die kritischen Argumente kämen meistens von Menschen, die entweder nicht in der Klimaforschung tätig sind oder gar keine naturwissenschaftliche Ausbildung besitzen." Dies ist selbstverständlich unwahr. Viele der engagierten Klimadiskutanten sind ausgebildete Naturwissenschaftler, darunter Promovierte, Professoren und (ehemalige) IPCC-Autoren. Ich selber bin habilitierter Geologe. Was will Latif mit hiermit bezwecken? Im Folgenden wird Latif wieder sachlicher und geht auf die Argumente der Kritiker ein. In den entsprechenden Rubriken tauchen wieder etliche bereits oben diskutierten Probleme auf. Äußerst interessant ist Latif's Erklärung der Kleinen Eiszeit mit verminderter Sonnenaktivität während des Maunder-Minimums (1650-1710). Mangels Veränderungen in der atmosphärischen CO2-Konzentration, wird die Sonne nun plötzlich doch noch zum anerkannten und entscheidenden Klimasteuerungsfaktor erhoben, zumindest für diesen Zeitabschnitt.

Insgesamt kann man aus dem Buch trotz der geschilderten fragwürdigen Schlußfolgerungen eine Menge lernen. Der gute Schreibstil von Latif ermöglicht eine effektive und angenehmen Lektüre. Und zwar für alle, egal ob man nun einem Lager angehört oder sich einfach nur neutral informieren möchte. Es bleibt zu wünschen übrig, daß in einer Neuauflage einige der oben genannten Kritikpunkte aufgegriffen werden könnten. Unter gebildeten Menschen sollte es nicht notwendig sein das Konsens-Märchen weiterzuspinnen. Zudem geht es in der Wissenschaft nicht um Konsens sondern die Wahrheit, die in der Wissenschaftsgeschichte noch selten demokratisch ermittelt wurde. Vergessen wir einen Moment die voreilig installierten CO2-Zertifikate und das Katastrophengeschrei. Notwendig ist nun eine wissenschaftlich fundierte und ausgangsoffene Erforschung und Diskussion der Klimasteuerungsmechanismen. Hierzu gehören auch die Prozesse, die wir gerade erst beginnen zu verstehen, etwa die Rolle der Sonne. Wenn wir derartige Elemente von vorneherein nicht ausreichend in die Modellszenarien einarbeiten, beschränken wir die Resultate auf unzulässige Weise.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu komplex für jedermanns Geschmack, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Ein sehr informatives Buch ist da unserem "Chefklimatologen" in Deutschland gelungen. Das Niveau ist durchgehend sehr hoch und unter Umständen für manchen auch zu hoch. Das soll niemanden abwerten, aber die Meteorologie und die Klimatologie sind halt einfach keine trivialen Gebiete. Das könnte man ihm entsprechend auch vorwerfen, dass er solch komplexe Themen wie El Nino zu erklären versucht. Auf der anderen Seite aber ist es genau das, was ich an diesem Buch sehr gut fand; endlich mal eine vernünftige Erklärung für Klimaphänomene zu bekommen, ohne erst in Physikwälzern blättern zu müssen.

Auf unsere heutige Klimaveränderung geht er in allen Kapiteln ein und erklärt eindrucksvoll, wieso der Weg so gefährlich ist, auf dem wir uns bewegen. Es ist aber vor allen Dingen auch ein interessantes Buch für alle, die mehr über das Thema "Klima" an sich lesen und lernen wollen, was es mit Milankovitch-Zyklen auf sich hat, was die NAO ist etc.
Und, hey, wer sich aufregt, NOCH ein Buch über Klimatologie zu sehen und "oh, wieder dieses Thema", mein Gott, dann lasst das Buch doch einfach im Regal stehen! Es ist doch niemand gezwungen, es zu lesen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen mehr erwartet, 29. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Dieses buch ist für Leute mit wissenschaftlicher Vorbildung,aber nicht für jemanden der sich nur so für dieses Thema interessiert.Es ist stellenweise sehr trocken gehalten.Es ist enttäuschend,der Autor hätte es besser gestalten können.Man hat mehr davon erwartet.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle, die sich für dieses Thema interessieren., 9. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Zur Erscheinung dieser Bücherserie des Forums für Verantwortung kaufte ich mir ein Buch nach dem anderen, so auch dieses. Ich kann absolut nicht bestätigen, daß hier ein Werk nur für "Fachleute" vorläge. Es liegt an jedem selbst, wie tief er oder sie in das Thema einsteigen möchte. Es ist ganz sicher kein wissenschaftliches Werk, das sich an Spezialisten wendet. Herr Latif hat spätestens durch seine zahlreichen Auftritte in elektronischen Medien gelernt, komplexe Zusammenhänge so zu erläutern, daß Tante Lisbeth und Onkel August sie verstehen.

Die beteiligten Mitarbeiter der Buchserie, unter anderem das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, haben eine sorgfältige Autorenauswahl vorgenommen und die Breite des Diskurses auf jeweils ein überschaubares Taschenbuchformat begrenzt.

Interessant die wieder aufheulenden "Klimaskeptiker" unter den Rezensenten, denen jeweils nichts anderes einfällt, als von Lüge und Verschwörung zu fabulieren und die überprüfbare Fakten wie das Abschmelzen des Polkappeneises und der Gebirgsgletscher einfach ignorieren. Ich kann, ehrlich gesagt, das ewige Gefasel von der "natürlichen Schwankung" nicht mehr hören. Nur weil Herr und Frau Mensch gerade mal 70, 80 oder 90 Jahre lang auf der Welt herumspazieren und außerdem recht beschränkte Wahrnehmungsfähigkeit für langsame Prozesse besitzen, kann daraus wohl nicht abgeleitet werden, daß hier noch alles "natürlich" ist. Die Meßergebnisse, Fakten und Beobachtungen, die der Autor präsentiert, lassen keinen Zweifel daran, daß wir mitten in einem so schnellen Klimawandel stecken, daß dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit auf menschliche Einflüsse zurückgeht.

Daß wir ebenfalls in diesen Zeiten ein Artensterben verzeichnen, daß 1000mal höher ist als durch natürliche Ausleseprozesse, beunruhigt die "Skeptiker" ebenfalls nicht. Pflanzen? Tiere? Ach, alles überflüssig. Schöne Landschaften kriegt man auch mit Plastikpalmen hin und Nahrung kommt künftig aus dem Labor, oder wie?
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht für jederman!, 13. März 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
als ich das buch angefangen habe zu lesen stand im vorwort der autor bzw. die autoren möchten mit der serie allen leuten die sich für dieses thema interesieren hilfreich und informativ zur seite stehen. nun ich weis ja nicht was diese autoren denken aber das buch ist zwar gut geschrieben aber in meinen augen viel zu unklar. es werden viele fachbegriffe verwendet die man noch nie gehört hat bzw. glaube ich auch nicht hören wird wenn man nicht irgend wie naturwissenschafen studiert und auch die ganzen diagramme bzw. grafiken sind teilweise echt schlecht dargestellt. war echt ein bischen enttäuscht. erst so bei den letzten kapiteln wurde es interesant und dann auch nicht so ausführlich wie ich mir das gewünscht hätte. es hieß auch das der autor alternativen zum klimawandel aufzeigt nun weit gefählt er erwähnt kurz die sonnenenergie und das dann auch nur unausführlich.

jeder der sich für die materie interesiert sollte besser zu einem anderen buch greifen!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute und aktuelle Übersicht zum Thema, 27. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Inzwischen gibt es sehr viele Sachbücher zum Thema Klimawandel. Viele konzentrieren sich aber auf die politischen Konsequenzen und streifen nur die eigentlichen wissenschaftlichen Tatsachen, die zu diesen Entscheidungen führen. Die eher wissenschaftlich orientierten Bücher sind dagegen schon ein paar Jahre alt und spiegeln den enormen wissenschaftlichen Fortschritt in dieser Zeit nicht wider.

Daher füllt dieses Buch eine Lücke. Denn Latif behandelt beides. Der Aufbau ist konsequent und logisch. Die Behandlung einiger Themen dürfte dem Experten aber manchmal zu oberflächlich erscheinen. Auch hätte er meiner Meinung nach viele Aussagen noch mehr durch die Zitate von Originalarbeiten belegen müssen. Dies gilt insbesondere für die aktuellen Forschungsthemen. Der Treibhauseffekt wird ausreichend knapp behandelt, denn dieser gehört seit Jahrzehnten ja zum Standardwissen der Geowissenschaften. Für den Laien wären aber ein paar zitierte Physik- oder Meteorologielehrbücher, die diese Grundlagen ausführlicher behandeln, hilfreich, denn gerade um den Treibhauseffekt ranken sich in der Öffentlichkeit immer noch Mythen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 20. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung (Taschenbuch)
Ich hab das Buch in wenigen Tagen ausgelesen.
Es ist ausführlich geschreiben und geht wirklich gut auf die versch. Wechselwirkungen zw. Hyrosphöre, Atmosphäre und Biosphäre ein.
Ohne Vorkenntnissse In Naturwissenschaften ist es sicherlich schwere Lektüre für den Laien da viele Fachbegriffe vorkommen die nur zum Teil erklärt werden.
Ich gebe dem Buch 5 Sterne weil sehr detailiert ist und einen tollen Einblick in die Problematik des Klimas mit all seinen komplexen Zusammenhängen und Rückkoppelungen gibt.
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