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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen35
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. März 2014
Ist auf alle Fälle als Ergänzung zum globalen Gesellschaftswandel in allen Teilen der Erde aufschlussreich und lässt die interkulturellen Zusammenhänge erkennen.
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am 30. September 2014
Das Buch lässt die Entwicklung der Menschen in Bezug auf deren Reichtum in einem ganz anderen Blickwinkel erscheinen.
Ein wirklich lesenswertes Sachbuch.
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am 14. Juli 2008
Ich war zu neugierig, was denn nun bei den verschiedenen Menschen Sorten zu diesen unterschiedlichen Entwicklungen geführt hat. Antwort (in aller Kürze) die verschieden häufig vorkommenden kultivierbaren Wildpflanzen gaben auf den unterschiedlichen Kontinenten den ersten entscheidenen Anstoß zu einer sich entweder schnell entwickelnden Landwirtschaft oder zum bestehen bleiben der Jäger und Sammler Nomaden. Es ist ganz einfach, die Menschenstämme, die in ihrer Umgebung Pflanzen vorfanden, die sie landwirdschaftlich nutzten konnten und somit zu Nahrung machen, konnten auch sesshaft werden. Viel Nahrung, viele Nachkommen. Die weiteren Entwicklungen waren dann schon komplexer, politischer Art oder größere Resistenzen gegenüber Krankheiten oder verschieden "gute" Kriegskunst.

Nix mit "Überlegenheit" kontra "Unterlegenheit" von wem auch immer. Wir sind alle gleich. Bei allen auftretenen Unterschieden, ob in Hautfarbe, Körperformen oder entwicklter "Kultiviertheit" Wenn man alle Klichees hinter sich läßt.
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am 6. Februar 2013
wichtige Erkenntnisse über die unterschiedlichen Entwicklungsvoraussetzugen menschlicher Kulturen. Aber z.T. etwas dröge geschrieben, weil Erkenntnisse immer wieder am jeweiligen Beispiel durchexerziert werden.
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am 10. Oktober 2008
Die unterschiedliche Entwicklung in verschiedenen Kulturkreisen , von den ach so zivilisierten Europäern auf der einen Seite bis zu den steinzeitlichen Jägern in Tasmanien , die nicht in der Lage waren , selbstständig Feuer zu entfachen auf der anderen Seite wurde früher oft mit rassistischen Theorien erklärt. Ein überzeugender gegenteiliger Entwurf wird in diesem Buch dargelegt. Die Unterschiede haben ökologische Ursachen, habe viel mit der Ausstattung an kultivierbaren Pflanzern und Tieren zu tun, mit geographischen Gegebenheiten und ähnlichen Faktoren.
Diamond belegt auch, dass eben bestimmte Kulturen sich wenig entwickelten, weil sie nur geringem Selektionsdruck unterlagen. Günstige Umweltfaktoren haben den entscheidenden Einfluss. So konnten viele Großtiere, wie Rind, Schaf, Ziege Pferd und Kamel im Nahen Osten domestiziert werden mit vielfältigen positiven Folgewirkungen. In Afrika, wo Tiere und Menschen schon länger zusammenlebten, hatten die Tiere früh einen Fluchtreflex, wie etwa das Zebra, so dass sie nie domestiziert werden konnten. Auf der andern Seite wurde Amerika so spät von den Menschen besiedelt, das die dort lebenden Grosstieren kaum einen Fluchtreflex entwickelten und daher von den Indianer sehr früh ausgerottet wurden, bevor sie hätten domestiziert werden können. Das ist nur ein Beispiel, denen im Buch viel Folgen. So waren Infektionserkrankungen für die indianische Bevölkerung verheerend. 95 % starben an den von Europäern eingeschleppten Erkrankungen. DIAMOND erklärt, warum die Europäer die Indianer infizierten, es aber umgekehrt kaum zu Ansteckungen ab. Das hat mit dem Zusammenleben vom Mensch und Tier zu tun, weil oft Erreger übertragen werden, aber auch mit Bevölkerungsdichte, DIAMOND beschreibt auch, dass gewisse Vorteil von Zeitalter zu Zeitalter wechseln können, auch dass es unter bestimmten Umstände Rückschritte" geben kann. Japan hatte 1600 zum Beispiel die größte Schusswaffendichte der Welt, ein Jahrhundert waren die Schusswaffen verschwunden. In China wurde n mechanischen Uhren und die Seeschifffahrt aufgegeben.
Das Buch ist äußert informativ und erhellend. Es zerschmettert Vorurteile.
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am 13. Februar 2012
Aufgrund der Rezensionen las ich das Buch mit einigen Vorschusslorbeeren:
Zu Beginn lässt es sich recht spannend an, einige interessante Theorien werden aufgestellt und man wartet gespannt auf deren Auflösung.
Leider wiederholt der Autor in den Folgekapiteln jeweils gebetsmühlenartig die zuvor aufgestellten Theorien und fügt vielleicht 10% an Neuem hinzu. Nach einer gewissen Zeit weiß man z.B. schon im Voraus, dass es auf den nächsten Seiten wieder darum gehen wird, dass die potentiell domestizierbaren Tiere ausser in Eurasien zu früh ausgestorben sind. Weitere Dauerbrenner waren die eingeschleppten Krankheitserreger, die schlechte Nord-Süd Verbindung Amerikas und die Völker Papua-Neuguineas. Nach und nach habe ich angefangen, gewisse Seiten zu überspringen und als ich mir sicher war, dass es auch gegen Ende kein Fazit geben würde, habe ich das Buch erleichtert weggelegt.
Die ersten 50 Seiten waren recht gut, dafür gibts 2 Sterne. Nur leider hat der Autor den Fehler gemacht, danach weiter zu schreiben.
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In seinem wohl berühmtesten Werk klärt Jared Diamond nichts geringeres als die Frage, wieso einige Gesellschaften (z.B. die Europäer) die Welt dominieren und andere (z.B. die Aborigines) erobert und zurückgedrängt werden.
Eine solche bedeutende Frage geht er sehr wissenschaftlich und sehr genau an, was natürlich ein Vorteil ist. Insbesondere seine Haupthypothese wird gut begründet und aufgebaut: Aus bestimmten geographischen und biologischen Gründen ist der eurasische Kontinent besser geeignet Landwirtschaft und Viehzucht hervorzubringen - und aus diesen resultieren Städte, Erfindungen aber auch Bakterien und Viren, die andere Völker niedrringen. Diese Hypothese ist schlüssig und erklärt eine Menge.
Ein kleiner Nachteil des Buches ist, dass diese Kernthese sehr oft wiederholt wird; überhaupt hat der übergenaue Schreibstil den Nachteil, dass ma sich öfter wünscht: Ja, ich hab verstanden - Komm zum Punkt! Daher nur 4 Sterne.
Letztlich ist dies aber wirklich ein Standardwerk und als solches absolut empfehlenswert!
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am 10. April 2010
Ein geniales Buch. Diamond beschreibt in sehr lesbarer Weise, wie unterschiedlich die gesellschaftliche Enwicklung in verschiedenen Weltregionen stattgefunden hat, und gibt dabei faszinierende Erklärungen für diese Unterschiede. Seien es biologische Gründe (unterschiedliches Vorkommen von agrarisch nutzbaren Tieren) oder geografische (Verbreitung von Nutzpflanzen in ost-westlicher Richtung ist einfacher als in nord-südlicher). Dabei kommen (für mich) völlig neue Aspekte, wie die voneinander unabhängige Erfindung des Ackerbaus in den verschiedensten Weltregionen (allerdings nicht in Europa). Ich fand das Buch alles in allem sehr beeindruckend, weil es einen eigene Vorstellungen hinterfragen lässt, und dabei trotzdem gut unterhält.
Trotzdem, vielleicht spielen ja kulturelle Enwicklungen, die "zufällig" und nicht nur durch geografische Determinanten entstanden sind, doch eine klitzekleine Rolle bei der Entwicklung.
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am 10. Februar 2013
Jared Diamond erklärt uns sehr anschaulich und in verständlicher Sprache die Ursachen für die meist unerklärbare und ungerechte Verteilung von Armut und Reichtum auf unserer Erde. Nicht akademisch abgehoben, sondern in einer Sprache, die das Lesen leicht macht, ohne dabei den hohen Qualitätsanspruch einzubüßen. Unbedingt lesen!
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am 2. Januar 2011
Mittlerweilen vielfach zitiert und verfilmt, ist dieses Buch m.E. wohl das groesste Werk eines der groessten wissentschaftlichen Autoren unserer Zeit. Absolut lesenswert (ich las es zweimal sowohl in Deutsch als auch in Englisch). Diamond vermag auf eine populaerwissenschaftliche Darstellungsweise komplexe Sachverhalte dem Leser Nahe zu bringen; ich gebrauche den Ausdruch 'populaerwissenschaftlich' als eine Auszeichung, nicht als eine Limitierung.

Seine Detailkenntnisse sind bewunderswert. Noch faszinierender ist aber, wie er Erkenntnisse aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen miteinander bringt und damit das aeusserst komplexe Geschichtsmodell unserer eigenen Entwicklung umfassend und ueberzeugend darstellt. Alle Achtung. Ein absolutes 'Muss' fuer jeden interessierten Zeigenossen.

Fast ebenso lesenswert sind seine beiden anderen Werke.
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