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5.0 von 5 Sternen Genialer Tyrann
Irgendwie nachvollziehbar, dass Apple dieses Buch nicht promotet - und irgendwie auch nicht.
Denn die Autoren zollen Steve Jobs gebührenden Respekt als jemanden, der drei Branchen (Computer, Musik, Film) revolutioniert hat, sie zeichnen detailliert nach, was Jobs entweder selber geleistet oder in die Wege geleitet hat.
Sie zeigen allerdings auch, dass der...
Veröffentlicht am 23. Februar 2006 von Mio

versus
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine außergewöhnliche schlechte Übersetzung
Inhaltlich ist das alles - nicht nur für Apple-Fans - äußerst interessant bis hochspannend.

Was mich aber extrem genervt hat, ist die schlampige und lieblose Übersetzung, die teilweise vermuten lässt, dass dort nicht ein kompetenter Mensch, sondern eine Software am Werk war. Da finden sich hölzerne, offensichtlich wörtliche...
Veröffentlicht am 15. Mai 2006 von Christian Schmidt


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Tyrann, 23. Februar 2006
Irgendwie nachvollziehbar, dass Apple dieses Buch nicht promotet - und irgendwie auch nicht.
Denn die Autoren zollen Steve Jobs gebührenden Respekt als jemanden, der drei Branchen (Computer, Musik, Film) revolutioniert hat, sie zeichnen detailliert nach, was Jobs entweder selber geleistet oder in die Wege geleitet hat.
Sie zeigen allerdings auch, dass der junge Jobs ein genialer Tyrann bzw. ein ziemliches Ekelpaket war, der Menschen hart rannahm, nicht immer fair behandelte und sich mit allen Tricks durchzusetzen wusste.
Dennoch handelt sich um kein unfaires Buch. (Jobs soll sich inzwischen auch besser im Griff haben ;-)
Es führt einem nochmal vor Augen, wie Apple mit (und zeitweise auch ohne) Jobs erfolgreich wurde. Gleichzeitig wird deutlich, was Steve Jobs mit seiner Zweitfirma Pixar in der Computeranimation vollbracht hat, und warum nur einer wie er mit dem Doppelpack iTunes/iPod die Musikindustrie verändern konnte.
Für Apple ist dieses Buch sicherlich ein zweischneidiges Schwert, für den Leser aber ein eindrucksvolles Porträt eines Menschen und einer Ära. Am meisten hat mich erstaunt, wieviele Einzelerfolge Jobs inzwischen auf seiner Liste hat, und vor allem, wieviele erfolgreiche Pixar-Blockbuster-Filme darunter sind.
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine außergewöhnliche schlechte Übersetzung, 15. Mai 2006
Inhaltlich ist das alles - nicht nur für Apple-Fans - äußerst interessant bis hochspannend.

Was mich aber extrem genervt hat, ist die schlampige und lieblose Übersetzung, die teilweise vermuten lässt, dass dort nicht ein kompetenter Mensch, sondern eine Software am Werk war. Da finden sich hölzerne, offensichtlich wörtliche Übersetzungen des Originals ohne Rücksicht auf deutsche Satzkonstruktionen, fehlende Satzteile usw.

Absoluter Hammer ist aber, dass in einem Buch, dass sich mit einem Computerhersteller auseinandersetzt, das amerikanische "silicon" mit "Silikon" übersetzt wird und diesen Werkstoff so zu einem wesentlichen Bestandteil von Halbleitern macht. Früher gab es in Verlagen Lektoren, die sich mit den Inhalten von Büchern auseinandergesetzt haben, aber vielleicht ist das mittlerweile zuviel verlangt.

Wer sich an solchen "Feinheiten" nicht stört und keinen Wert auf sprachliche Qualitäten legt, findet ein spannendes Stück Wirtschaftsgeschichte und zum Teil tiefe Einblicke in menschliche Abgründe.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Liebhaber von Heldengeschichten, 10. März 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von einem Fan eine neutrale Kritik zu erwarten, ist etwa so unsinnig wie das Ansinnen, Bush die Hauptrolle in Pretty Woman II zu geben. Damit also alles klar ist: Ich mag Heldengeschichten, mag Steve Jobs und mag Apple. Obwohl ich als hartnäckiger Obstverweigerer gelte. Da ich die Applegemeinde ohnehin nicht zum Kauf dieses Buch überreden muss, will meine Besprechung nichts anderes als die Vergrösserung der Glaubensgemeinschaft.
Liebhaber und Liebhaberinnen von Heldengeschichten müssen das Gemeinschaftswerk von Jeffrey Young und William L. Simon kaufen, weil es alles enthält, was eine gute Story ausmacht. So wie Marilyn Monroe ist auch Steve Jobs ein Waisenkind, das bei Adoptiveltern aufwuchs. Doch der kleine Steve löste sich viel früher von der Opferrolle. Und die Geschichten, wie er seinen Willen durchsetzte, sind die Lektüre dieser Biografie schon wert. Aber Jobs wäre kein richtiger Held, wenn er sein Leben geplant hätte, immer nur der Glückspilz gewesen wäre, kein Gespür für die richtigen Helfer gehabt und sich artig wie Heinz Rühmann benommen hätte. Die Biografen von Steve Jobs haben bewundernswerte Recherchierarbeit geleistet, ein kleines Heer von Helfern auf den Weg geschickt und die Materialfülle schliesslich bändigen können. Das war sicher auch möglich, weil sie bereits mit anderen Büchern Erfolg hatten.
Was die bisherige Lebensgeschichte des Apple-Gründers so schön und unterhaltsam aufzeigt, ist die Unplanbarkeit des Lebens. Während wir in den letzten Jahren mit Ratgebern überhäuft werden, was wir auf dem Weg zum Glück wann und wie tun sollten, liegt mit diesem Buch erneut ein lebendiger Beweis vor, dass sich die Realität nicht um solch wirre Theorien des Machbaren kümmert. Was das dicke Werk ebenfalls erahnen lässt, sind mögliche Veränderungen einer Person, wenn das Schicksal etwas anderes mit ihr vorhat. Denn wenn Niederlagen starke Erschütterungen auslösen, werden verschüttete Kanäle freigelegt, die auch das Verhalten eines Menschen beeinflussen. Die Wandlungen des Steve Jobs mögen im Rückblick gesehen zwingend wirken, prognostiziert hatte sie niemand. Und letztlich blieb der Kern seiner Persönlichkeit trotz aller Niederlagen und Siege der in frühen Jahren vorgeformte.
Obwohl es um Computer geht und die Autoren zu den Insidern des Silicon Valley gehören, ist es keine fachchinesische Biografie. Im Gegenteil, IT-Laien werden durch Geschichten vom Leben in eine Welt eingeführt, die ihnen vorher bestimmt mehr Rätsel aufgab als nach der Lektüre. Jetzt, wo Steve Jobs wieder der Herr über Apple ist, geht die Story weiter. Wie die Geschichte ausgeht, steht ebenso in den Sternen wie ihr Anfang im Dunkeln lag. Sicher ist nur, dass es keine gewöhnliche Erzählung mit einem langweiligen Ende werden wird.
Mein Fazit: Für die Applegemeinde ein Muss, für Aussenstehende ein toller Einstieg, mehr über Helden, Unternehmen und ein Stück amerikanischer Geschichte zu erfahren.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Biografie eines Querulanten und Gurus, 4. November 2007
„Das einzige Problem mit Microsoft ist, dass sie keinen Geschmack haben. Sie haben absolut keinen Geschmack. Und ich meine das nicht nur im Detail, ich meine das im Großen und Ganzen, im Sinne, dass sie keine originellen Ideen haben und, dass sie wenig Kultur in ihre Produkte einbringen.“ (Steve Jobs)

Steve Jobs ist gewiss eine schillernde Persönlichkeit, der stets im schlichten schwarzen Rolli auftretende Topmanager und ist nicht nur Computerpionier, Visionär und Kreativkopf in einem, sondern vor allem der Guru der Apple-Gemeinde, die sich um ihn schart, ihn oftmals schlicht anbetet. Scheint es doch, dass er Ideen in Gold, respektive Dollar verwandeln kann wie kein anderer und darüber hinaus Produkte entwickeln lässt, die Flair haben und sich erfolgreich vom Massenmarkt abgrenzen. Doch Jeffrey Young schafft es in seinem Buch dennoch, sich der Person Steve Jobs weitgehend objektiv zu nähern. Geschildert wird der Werdegang des Mannes, der mit dem Namen seiner Firma untrennbar verbunden scheint. Dabei werden private Details, wie die Selbstfindungsphase in Indien, sein Veganertum und letztlich sein problematisches Verhältnis zum Applemitgründer Steve Wozniak angenehm und tiefgründig beleuchtet.

Ausgehend von den ersten Anfängen von Apple, bis hin zu seinem erzwungenen Ausscheiden aus dem Unternehmen 1985 in Verbindung mit den Problemen mit anderen Führungspersönlichkeiten im Unternehmen, seinen oftmals problematischen Attitüden, den privaten Problemen, dem Neuanfang mit Pixar Inc., bis zu seiner sensationellen Rückkehr zu Apple 1996 spannt sich der Bogen. Auch die Verknüpfungen zu anderen Unternehmen werden spannend und mitreißend beschrieben. Zwar nimmt Disney (in Verbindung mit Pixar) nach meiner Wahrnehmung einen zu großen Teil in der Beschreibung ein, jedoch ist das Buch insgesamt so gut geschrieben, dass man ganz in diese Welt abtaucht.

Letztlich wird man durch die Darstellung kein größerer Steve Jobs Fan, aber man lernt sehr viel über das Leben, Denken und Schaffen eines der bedeutendsten Männer der Computerindustrie, eines Pioniers, der sich nicht zuletzt mit Produkten wie dem iMac, dem iPod und wohl auch dem iPhone unsterblich gemacht hat. Der Sprachstil ist angenehm, klar und die Biografie ist sehr gut strukturiert, so dass man nie den Faden verliert und nicht seitenweise mit Belanglosigkeiten gelangweilt wird.

Prädikat: Unbedingt lesenswert, nicht nur für Apple Fans, sondern für jeden den der Mann hinter dem Erfolg von Apple und Pixar interessiert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse recherchiert!, 22. Oktober 2006
Von 
Das Buch wurde einfach klasse recherchiert. Man fühlt sich in manche längst vergangene Situationen nochmal live hineinversetzt.

Die jeweilige Taktik, die von den handelnden Personen jeweils benutzt wird, wird schlüssig erklärt, sodaß der Leser sie wunderbar nachvollziehen kann.

Besser kann man eine Biographie kaum schreiben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Faszinierender Mensch, gut beschrieben und bodenlos schlecht übersetzt, 22. August 2006
Von 
Alexander Jensko "kreaftwerk" (Lübeck und Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die Jobs' Story verdient eigentlich volle fünf Punkte. Nicht nur als langjähriger beruflicher Nutzer von Macintosh und (heute auch) iPod bin ich von der Persönlichkeits dieses Egomanes fasziniert. Jobs beweist mit seiner Lebensgeschichte wie kein anderer, dass Erfolg zu 50% aus Talent, zu 40% aus Glück besteht - nur noch 10% Arbeit und Connections machen den Rest aus - und dass zwischen Spinner und Visionär nur der Unterschied besteht, dass der Visionär Erfolg hat.

Dass eine herrliche, gut recherchierte Story ein ebensolches Buch nicht automatisch ergibt, beweisen die zahreichen Durchhänger im Werk. Die detailliert beschriebene Disney/Pixar-Geschichte ist ungefähr so spannend wie so manche genealogische Aufzählung im Alten Testament. Wer mit wem wann und wer wem warum was wie, das tangiert die Geschichte von Jobs nun wirklich marginal. 1 Punkt Abzug.

Schließlich - hier mehrmals schon erwähnt: die Übersetzung. Warum die meisten Übersetzer der meisten computerbezogenen Bücher zumindest ihre Kinder nicht nach Fachbegriffen fragen, bleibt mir schleierhaft. Besser noch: im Falle Macintosh den Grafiker im Verlag fragen, der wird sicher mehr Informationen in deutscher Sprache beisteuern können. Dafür zwei Punkte Abzug.

Schade.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Abgeschrieben, schlecht übersetzt, voller Vorurteile, 10. April 2007
An Steve Jobs scheiden sich die Geister. Die Apple-Gemeinde verehrt den Mitbegründer des kalifornischen Hightech-Unternehmens als Visionär und geschmackvollen Computerpionier. Etliche Zeitbeobachter und Journalisten halten den Chef von Apple Computer dagegen für einen durchtriebenen Egomanen mit schlechten Manieren, der seine Erfolge fast immer auf Kosten seiner Mitarbeiter erzielt hat. Die Autoren Jeffrey S. Young und William L. Simon gehören zweifelsfrei zu den Kritikern von Steve Jobs.

Als im Frühjahr 2005 in den USA die nicht autorisierte Biografie "iCon" von Young und Simon erschien, entsprach die Reaktion von Jobs dem Bild, dass die beiden Autoren von dem Apple-Boss gezeichnet hatten. Tobend vor Wut verbannte Jobs mit einer persönlichen Anweisung sämtliche Titel des Verlags John Wiley & Sons aus den firmeneigenen Apple-Stores, darunter die populäre "Dummies"-Reihe. Schon der Titel des Buchs empfand Jobs als Provokation. "iCon" heißt zum einen "Ikone", kann als "I con" aber auch "Nein-Sager" sowie als "Hochstapler", "Bauernfänger" oder "Schwindler" gelesen werden.

Der Frankfurter Scherz-Verlag, der rechtzeitig zum 30-jährigen Firmenjubiläum von Apple Computer am 1. April 2006 die deutsche Übersetzung des Buches auf den Markt gebracht hat, will diesen Angriff nicht schon auf dem Buchcover führen. "Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens" lautet der harmlose Titel der deutschen Ausgabe und zeigt die Silhouette von Jobs vor dem Apple-Symbol. Dabei beschäftigt sich das Buch nicht nur mit Apple, sondern mit drei Unternehmen: Apple, NeXT und Pixar.

Charlotte Lyne, die "iCon" aus dem Amerikanischen übersetzt hat, verliert denn auch in dem Firmengeflecht den Überblick und ordnet zum Börsengang von Pixar auf Seite 317 vier führende Mitarbeiter des Studios fälschlicherweise Apple zu. (Aus "Within the company, four man were blessed by the IPO but not through Steve's willing generosity." wird in der deutschen Ausgabe "Bei Apple gab es vier Männer, für die sich der Börsengang als ein Segen erwies, aber das hatten sie keinesfalls Steves Großzügigkeit zu verdanken.")

Der erste Teil des Buches stützt sich weit gehend auf die Recherchen des Journalisten Michael Moritz, der schon in der Neujahrsausgabe des Time Magazine 1983 Steve Jobs als charismatisches, aber charakterschwaches Computer-Wunderkind porträtiert hatte. Time wollte damals eigentlich Steve Jobs zum "Mann des Jahres" auf das Titelblatt heben, rückte aber nach warnenden Hinweisen ihres Silicon-Valley-Korrespondenten Moritz von diesem Plan ab und ernannte den Personal Computer zur "Maschine des Jahres". Die Schilderungen von Moritz, die dieser später in seinem Buch "The Little Kingdom" ausarbeitet hatte, werden von Young und Simon durch dünn belegte, unappetitliche Details ergänzt. Jobs ist der junge Schnösel, der zu beschäftigt ist, die Toilettenspülung zu bedienen. Der nicht weiß, wann man sich mal besser duschen sollte. Der Tyrann, der Mitarbeiter mit obszönen Bemerkungen provoziert.

Young und Simon versuchen zwar auch, das Charisma von Jobs zu beschreiben, mit dem dieser seine Ingenieure zu Höchstleistungen antreibt, Finanzmogule um den Finger wickelt oder seine Kunden in den Bann zieht. Doch schnell landen die beiden Autoren wieder im kritischen Stakkato. Wer diese Seite von Steve Jobs näher kennen lernen möchte, kann sich beispielsweise auf der Website [...] ein Bild machen. Hier hat Andy Hertzfeld, einer der maßgeblichen Schöpfer des ersten Apple Macintosh, Episoden aus dieser frühen Apple-Geschichte gesammelt.

Der zweite Teil des Buchs orientiert sich dagegen so stark an der Biografie "The Second Coming of Steve Jobs" von Alan Deutschmann, so dass der Reporter des US-Magazins "Fast Company" sich lautstark über die Übernahme kompletter Textpassagen durch Young und Simon beschwerte. Im Mittelpunkt steht hier der spannende Abschnitt der Karriere von Jobs, nachdem er 1985 vom damaligen Apple-Chef John Sculley gefeuert worden war.

Mit seinem Geld aus dem Börsengang von Apple gründete Jobs die Computerfirma NeXT und kaufte die Trickfilmabteilung von George Lucas, aus der dann das Animationsstudio Pixar wurde. Nach einem holprigen Weg und kurz vor der persönlichen Pleite gelang es Jobs dann, Pixar mit Trickfilmen wie "Toy Story" und "Findet Nemo!" zum Erfolg zu führen. Das letzte Kapitel dieses Stücks, der Verkauf von Pixar an Disney, ging dann nach der Drucklegung des Buches über die Bühne.

1996 wurde Steve Jobs von Apple in das krisengeschüttelte Unternehmen zurückgeholt. Mit Hilfe des Designcomputers iMac und der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Musikplayers iPod führte er dann Apple wieder in die erste Reihe der Hightech-Gesellschaft zurück. Diese Phase wird von den beiden Autoren vergleichsweise wohlwollend begleitet. Sie haben auch eine Ursache für die Erfolgssträhne von Steve Jobs ausgemacht: das Familienglück mit Laurene Powell, die er im März 1991 heiratete, und den drei Kindern.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Beleidigung für den Leser, 27. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Steve Jobs: und die Erfolgsgeschichte von Apple (Taschenbuch)
Ich habe selten ein so unglaublich schlecht übersetztes Buch gelesen. Auch wenn sich am Inhalt und der Person Steve Jobs die Geister scheiden, die Übersetzung ist eine Schande. Hat der Verlag den Text bei Google Translate eingegeben? AUF KEINEN FALL KAUFEN!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr einseitige und ungenaue Biographie, trotzdem viel Inhalt, 20. Juni 2008
Von 
Georg Glaser (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Steve Jobs: und die Erfolgsgeschichte von Apple (Taschenbuch)
Das Buch bringt viel Information, ist sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben. Bei manchen Inhalten (die ich aus anderen Quellen schon kannte) war es allerdings sehr ungenau (zeitliche Abläufe, es fehlen entscheidende Inhalte).

Zudem wird Steve Jobs eher als demagogischer Guru dargestellt, dessen einzige Begabung seine fesselnde Aura sei. Er wird beinahe nur als Querulant und Ekelpaket dargestellt, sein Beitrag zu den Erfolgen von Apple wird als Zufall dargestellt.
Die letzte "Revolution" bei Apple (Einführung des iPod und Positionierung als Multimedia-Unternehmen) wird auch als eher zufälliger impulsiver Einfall von Jobs dargestellt und geht nicht auf die Hintergründe ein.

Schade ist auch, dass Apple als Unternehmen in seiner ganzen Bestehenszeit als einziger Hort von Streitereien und unprofessioneller Unternehmensführung dargestellt wird. Es fehlt eindeutig ein "Gesamtbild" des Unternehmens.

Zudem gibts in der Übersetzung viele Fehler (z.B. "Board of Directors" wird als "Vorstand der Direktoren" übersetzt, was ja eindeutig falsch ist).

Ich werde auf jeden Fall ein weiteres Buch zum Thema lesen, beim Lesen dieses Buches hatte ich ständig den Eindruck es wäre einseitig und ungenau.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steve Jobs - Mann mit Ecken und Kanten! Lesenwert, 8. August 2006
Von 
M. Geveke (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mich hat dieses Buch einige Abende gefesselt. Hier geht es nicht um Details von Computern, sondern um eine Person, die Ecken und Kanten hat. Es hat mich stark überrascht, wie man soweit kommen kann. Er hat mehreren Branchen seinen Stempel aufgedrückt. Glück spielt dabei in seinem Leben eine wesentliche Rolle, anders wäre er mit seinem teilweise kindähnlichen Gebaren und dann im Gegensatz knallharten Methoden vielleicht gescheitert.

Für Apple- Fans vielleicht kein Muß, aber ein unterhaltsames Buch für Steve Jobs- Fans.
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Steve Jobs: und die Erfolgsgeschichte von Apple
Steve Jobs: und die Erfolgsgeschichte von Apple von William L. Simon (Taschenbuch - 14. Oktober 2011)
EUR 9,95
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