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396 von 410 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opportunismus pur....
Der Titel erklärt worum es geht, eine Methodik Freunde zu gewinnen. Wer dieses Buch kauft verrät schon viel über sich selbst, nämlich dass er glaubt es gäbe eine solche Methodik. Nun gut, Sie sind schon mitten drin und es empfiehlt sich daher auch dieses Buch zu kaufen. Vielleicht befällt Sie beim Lesen manchmal ein komischer Beigeschmack der...
Veröffentlicht am 17. November 2003 von Gerhard Zapke-Schauer

versus
99 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man darf auch mal nicht nett sein!
Dale Carnegie war vermulich ein sehr netter Mensch. Alle Empfehlungen in diesem Buch laufen dann auch darauf hinaus, daß man nett mit seinen Mitmenschen umgeht. Diese werden das früher oder später honorieren. Dahinter steckt die Idee, daß das, was ein Mensch aussendet, letztendlich in irgendeiner Form wieder zu ihm zurückkehrt. Ein interessanter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2002 von Horatio King


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396 von 410 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opportunismus pur...., 17. November 2003
Von 
Der Titel erklärt worum es geht, eine Methodik Freunde zu gewinnen. Wer dieses Buch kauft verrät schon viel über sich selbst, nämlich dass er glaubt es gäbe eine solche Methodik. Nun gut, Sie sind schon mitten drin und es empfiehlt sich daher auch dieses Buch zu kaufen. Vielleicht befällt Sie beim Lesen manchmal ein komischer Beigeschmack der Manipulationen, der Opportunitäten eben so beiwohnt... aber Sie sollten weiter lesen.
Weshalb? Es ist ein hervorragendes Lehrbuch, wie Menschen normalerweise reagieren. Gut beschrieben, gut analysiert und mit guten Anweisungen versehen.
Gute Freund gewinnt man damit allerdings nicht, nur gute Opportunisten, die uns exakt dann wieder verlassen, wenn wir die "Funktion des Nutzenbietens" nicht mehr aufrecht erhalten können.
Wer sich ernsthaft mit Liebe und Freundschaft beschäftigt braucht dieses Buch nicht, sollte es aber trotzdem lesen, damit ihm auffällt, wie methodisch fehlerhaft manche (auch wir selbst) an Partnerbindungen herangehen.
Für Verkäufer und Manager ein gutes Buch, eben um die Opportunisten, die einen umgeben zu identifizieren. Eventuell ist man selbst daran schuld, weil man auf die Carnegie Methode unbemerkt reagiert - inosfern ein gutes Buch zur Eigenreflexion.
Überall dort, wo es von Kundennutzen spricht hervorragend, überall dort wo es um eigene Gesinnungen, die absichtlich opportunistisch werden, weniger hervorragend.
Dale Carnegie hätte sich selbst wahrscheinlich als altruistisch bezeichnet und jeden Opportunismus abgelehnt. Wer Lust hat, die Grenzlinie zwischen beiden genauer zu untzersuchen, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Lesen Sie es nicht als kochbuchartige Anweisung sondern als kritische Reflexion im Umgang mit Ihren sozialen Beziehungen. Dass dieses Buch zum Welterfolg wurde sollte Sie besonders nachdenklich machen. Versuchen Sie die Frage zu klären, ob es an dem allgemeinen Wunsch nach Freunden liegt oder an der allgemeinen Unfähigkeit Freundschaften zu schliessen. Wie Sie wissen, liegt es meistens daran, dass wir uns selbst nicht ausreichend mögen, um die Kraft zu ernsten Freundschaften zu haben.
Dale Carnegie wird Sie nachdenklich machen, zeitweise hoch begeistern, an anderer Stelle wieder abschrecken ... Eben eine gute Gelegenheit über sich selbst nachzudenken, weshalb man einmal so und einmal anders reagiert. Am Ende werden Sie mit sich selbst Freundchaft schliessen - auch ein lohnenswertes Ergebnis dieser anregenden Lektüre.
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55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manche verstehen es wohl falsch, 29. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden (Taschenbuch)
Ich schreibe hier, weil ich mir vor allem die negativen Bewertungen durchgelesen habe.

Der Titel "Wie man Freunde gewinnt" ist nicht unbedingt auf echte Freunde gemünzt. Dieses Buch beschreibt viel mehr, wie man Menschen dazu bringt, einem zu helfen, damit man selbst an sein Ziel kommt und Menschen helfen gerne, wenn sie einen mögen, wenn sie sich bestätigt fühlen. Andererseits komme ich mit Menschen auch Freunden, Partnerin, Familie etc. viel besser aus, seit ich dieses Buch bewußt anwende.

Gerade die, die dieses Buch verurteilen haben es am notwendigsten, denn wenn ich solche Sache lese wie "man muss seinen Charakter durch Konflikte formen", dann ist es genau eine solche Person, die dieses Buch aufmerksam lesen sollte, denn es beschreibt wo man das kann und wo nicht.

Es hilft die eigene Art zu reflektieren und zu überlegen wo man an sich arbeiten könnte. Nichts darin ist neu, aber es tut gut, wenn es gesagt wird.
Denn so eine simple Sache wie "aufmerksam zuhören ohne zu unterbrechen" können die wenigsten.

Das Buch macht sehr viel Sinn und dabei ist es egal ob die Anektoten 100, 1000 Jahre oder nur 10 Minuten alt sind. Menschen verändern sich nicht und um genau die geht es hier.
Wer sich trotzdem darüber beschwert, dass die Beispiele in diesem Buch bereits Jahrzehnte alt sind, sollte bedenken, dass der Autor 1955 gestorben ist. Der Mann hat Franklin D. Roosevelt gekannt. Dieses Buch kann also unmöglich aktuelle Beispiele beinhalten und außerdem ist es eines, wenn nicht DAS erste Buch zu diesem Thema.

Man soll seine eigene Meinung haben, aber man soll sie niemanden aufzwingen, man soll seinem Gegenüber Aufmerksamkeit schenken und das an der Person schätzen, was man schätzen kann und seien es nur die prachtvollen Haare und das sollte man dieser Person auch sagen. "Sage nur etwas, wenn du etwas positives sagen kannst" das ist wohl einer der Grundsätze, dass dieses Buch vermitteln möchte.

Warum fällt uns das meißtens so schwer? Weil wir alle ein Ego haben, das uns zwingt sich über andere zu erheben. So ein Buch wie dieses hier, tut mit Sicherheit jedem gut und denen, die es verurteilen am meißten.
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99 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man darf auch mal nicht nett sein!, 15. Februar 2002
Dale Carnegie war vermulich ein sehr netter Mensch. Alle Empfehlungen in diesem Buch laufen dann auch darauf hinaus, daß man nett mit seinen Mitmenschen umgeht. Diese werden das früher oder später honorieren. Dahinter steckt die Idee, daß das, was ein Mensch aussendet, letztendlich in irgendeiner Form wieder zu ihm zurückkehrt. Ein interessanter Glaubenssatz, der auch meine persönliche Sympathie hat. Die Realität stellt uns dann aber leider immer wieder auf die Probe, indem sie uns beständig vorführt, wie nicht nur die netten Menschen im Leben erfolgreich sind und Freunde um sich scharen, sondern auch die etwas wenige netten. Prinzipiell finde ich die Richtung von Herrn Carnegie also richtig. Man darf aber nicht vergessen, daß es sich um ein psychologisches Prinzip handelt und kein physikalisches Naturgesetz. Es funktioniert mit anderen Worten nicht immer. Manchmal ist sogar das Gegenteil vom Richtigen noch richtiger. Wenn man das bedenkt und sich seine Flexibilität bewahrt, will heißen gelegentlich auch mal ganz uncarnegisch wütend wird und gemein ist, bietet das Buch wichtige Anregungen, um seine Persönlichkeit zu inspirieren. Denken sollte man aber immer noch selbst auf Basis der eigenen Erfahrungen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschreckender Titel, genialer Inhalt!, 29. August 2006
Von 
Björn Bensberg (Schermbeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden (Taschenbuch)
Obwohl der Titel dieses Buches den Anschein macht, dass man einsam im sozialen Gefüge rumirrt, verbirgt sich jedoch darin ein Regelwerk, welches grundlegend für das Auskommen mit unseren Mitmenschen ist. Leicht zu lesen und anschauliche Beispiele schmücken den Klassiker von Carnegie. Die Besonderheit in diesem Buch, was es zu anderen Selbsthilfe Büchern abhebt ist, dass es eine Problemlösung auf äußerst freundliche art anbietet.
Die Rückseite verspricht die Entwicklung zu einem besseren Gesellschafter und "angenehmeren" Mitmenschen. Es zeigt auf, wie man mit kleinen Handlungen, die Menschen um sich herum begeistern kann.
Im Großen und Ganzen kann man dieses Buch nur empfehlen. Es ist ein zeitloses Meisterwerk, welches früher wie heute gelesen und verstanden wird. Die angeführten Beispiele wirken etwas überholt, was aber trotzdem nichts von der Anschaulichkeit und der Botschaft des Autors nimmt.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sagt, dieses Buch sei schlecht, hat es nicht gelesen!, 1. August 2007
Von 
Christina "Erdbeerlady" (Koblenz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden (Taschenbuch)
Warum bin ich einsam? Warum hört mir nie jemand zu? Warum interessiert sich keiner für meine Probleme? - Ganz einfach: weil sich jeder andere Mensch genau dieselben Fragen stellt.

Als ich mir dieses Buch kaufte, erwartete ich ein paar Tricks und Kniffe, wie man Menschen dazu bringt, sich für einen zu interessieren und diese Erwartung wurde zu 100% erfüllt, allerdings ganz anders als erwartet. "Wie man Freunde gewinnt" leitet den Leser nicht dazu an, Menschen zu manipulieren, im Gegenteil: der Autor stellt deutlich heraus, dass seine Strategie nur funktioniert, wenn man seinen Mitmenschen gegenüber echtes - und nicht etwa geheucheltes - Interesse entgegenbringt. Wie der Titel schon sagt: es geht nicht darum, Menschen in seinen Bann zu ziehen (auch, wenn das durchaus ein angenehmer Nebeneffekt sein kann), sondern darum, Freunde zu gewinnen - und das beruht für gewöhnlich auf Gegenseitigkeit.

Zugegeben: obwohl ich das Buch erst zur Hälfte gelesen habe, konnte ich es nicht abwarten, eine Rezension zu schreiben.

Dieses Buch vermittelt viel mehr als es verspricht: es erweitert den Horizont, es zeigt, wie interessant es ist, sich nicht nur auf sich selbst, sondern vielmehr auf andere zu konzentrieren, es hilft, zufriedener und glücklicher zu werden und - last but not least - Freunde zu gewinnen, beliebt und einflussreich zu werden.
Wer die Tipps des Autors im ersten Kapitel beherzigt (wie man mit dem Buch die größten Erfolge erzielt), der muss die Anregungen, die im Verlauf des Buches gegeben werden, nicht stur runterbeten, sondern bekommt durch das mehrmalige Lesen, das Anstreichen von Textpassagen usw. eine völlig neue Grundeinstellung zu sich und anderen - und das im positiven Sinne.
Ich habe gestern angefangen, ein paar der Anregungen umzusetzen und herausgefunden, wie interessant es sein kann, anderen Menschen einfach zuzuhören. Oft reicht schon eine kurze Frage zu einem Thema, das den anderen interessiert, und schon sprudelt es aus ihm heraus.

Dieses Buch und die Erfolge, die man durch die Lektüre automatisch hat, sind derart verblüffend, dass es sich auch für 100 Euro noch lohnen würde, es zu kaufen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch wird Ihr Leben oder zumindest Ihre Einstellung verändern!, 27. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden (Taschenbuch)
Wenn man das Buch nur liest ohne willentlich danach zu handeln, so werden einen die Ratschläge dennoch nicht loslassen. Viele Dinge sind banal, aber wer macht dem unfreundlichen Postbeamten schon Komplimente, wer geht schon völlig selbstlos auf Menschen zu ohne nach dem direkten Nutzen für sich selbst zu fragen? (Dale Carnegie spricht es einmal kurz an: Jesus kam diesem Ideal wohl ziemlich nahe).

Pflichtlektüre für alle Menschenfreunde und -führer und die, die es werden wollen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert!, 29. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden (Taschenbuch)
Ein Buch, das viele nützliche - und für manche Menschen sicher bislang wenig bewusstgemachte - Hinweise enthält, seine Kommunikation so zu "verbessern", dass diese zu konstruktiven Gesprächen führt. Dabei sind viele Vorschläge des Autors allgemeingültig und unabhängig von der Art der Kommunikation und des Gesprächspartners anwendbar, so z.B. die grundsätzliche Fähigkeit zuhören zu können, die Motive für dessen Argumentation herausfinden zu können oder auch Kritik zu üben, ohne dass der andere dabei sein Gesicht verliert. Allerdings verliert sich Carnegie auch manchmal in Vorschlägen, die man als rein "taktische Gesprächsmanöver" bezeichnen könnte und die einem ehrlichen bzw. offenen Umgang bspw. unter Freunden nicht ohne weiteres angemessen sind. Insofern trifft der Titel des Buches nicht ganz seinen Inhalt, zumal die häufigen der Illustration dienenden Beispiele im Buch überwiegend der Berufs- und Politikwelt entnommen sind. Für einen kritischen Leser insgesamt eine lohnenswerte Lektüre!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lesenwert mit eine Einschränkung, 6. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden (Taschenbuch)
Diese Buch ist lesenwert und das nicht nur, weil es sehr viele interessante Geschichten zum Thema enthält, die man ruhig einmal lesen sollte.
Die Grenzen des Buches liegen aber beim Leser selber. Jemand, der sich schwer tut Freunde zu gewinnen, kann durch das Buch dafür Tipps erhalten. Er sollte aber nicht alles wörtlich nehmen und sich das aussuchen, was auf ihn passt. Viele der negativen Kommentare meinen, dass Carnegie Menschen zum Opportunismus verleiten möchte. Dem stimme ich nicht zu. Mir kommt eher vor, er schildert einfache Rezepte, um von anderen als positiver, lebensbejahender Mensch wahrgenommen zu werden. Und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste um Freunde zu gewinnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja, man hätte mir auch schon vor zehn Jahren sagen können, was in diesem Buch steht. Das Buch ist meine Bibel - wirklich. Es ist so simpel, dass es schon wieder ärgerlich ist, dass man nicht selbst drauf gekommen ist.

Uns wird eingetrichtert, dass man nur durch Härte (sich selbst und anderen ggü.), Fleiß und Opferbereitschaft "erfolgreich und glücklich" wird. Tja das ist die eine Seite der Medaille, nur wird eines vergessen: Man kann nur erfolgreich sein, wenn man auch geliebt wird.

Wer behauptet, dass dieses Werk egomanen oder opportunen Denken zu Gute kommt, hat die Message nicht verstanden. Und die lautet ganz simpel: Schaffe immer, egal in welcher Situation deines Lebens, eine Win-Win-Situation (und das bedeutet nicht zwingend etwas materielles o.ä.) für alle Beteiligten. DAS führt zu langfristigem Erfolg, egal ob in der Liebe, im Beruf oder bei Freunden. Und eine solche Win-Win-Situation entsteht (langfristig) nur dann, wenn für alle Beteiligten ein Mehrwert geschaffen wird. Wer den Film "Wolf of Wall Street" gesehen hat, weiß, was ich meine. Ich möchte das kurz an dem "Stift-Beispiel" aus dem Film verdeutlichen.

Belfort (DiCaprio - Hauptfigur des Films und Börsenschwindler) versucht seinem Team klar zu machen, wie man am besten Wertpapiere verkauft.

Belfort fragt einen Mitarbeiter, wie er am besten einen Stift verkaufen würde, jetzt, hier sofort (sie sind in einem Restaurant). Der Mitarbeiter kommt nicht drauf. Sein Kollege jedoch besitzt mehr Bauernschläue und fragt den anderen am Tisch: "Hast du was zu schreiben?" Der andere antwortet "Sry, im Moment leider nicht..." Er darauf hin: "5 Dollar für den Stift." Clever, smart, witzig - dss ist die Kunst ad hoc Bedürfnisse zu schaffen.

Im weiteren Verlauf des Film versucht Belfort und sein Team beim Kunden das Bedürfnis zu schaffen, dass das Leben des Kunden OHNE den Kauf eines ihrer Wertpapere schlechter wäre als mit. Das ist prinzipiell richtig (clever, smart) und die Grundlage der Werbeindustrie. Belfort schafft es, beim Kunden das Bedürfniss zu wecken und der Kunde kauft. Damit aber sein Profit maximal wird verkauft er Schrottpapiere, die getürkt sind und sich als berühmte Katze im Sack erweisen.

UND GENAU HIER untescheidet sich Carnegie vom bösen Wolf of Wall Street. Denn Belforts Handeln war kurzfristig, unreflektiert und nur auf seinen eigenen Gewinn bedacht. Carnegie hingegen meint keinen opportunen Erfolg sondern einen "tatsächlichen". Und der ist nur möglich, wenn man seinem Partner ehrlich und aufrichtig ohne Hintergedanken gegenüber tritt. Vielleicht fährt man damit nicht am schnellsten, aber kommt langfristig an das Ziel, was sich jeder von uns wünscht: Freunde gewinnen, Erfolg haben und glücklich sein.

Jahrelang habe ich mich gefragt, wie man es schafft glücklich (natürlich ist Erfolg und ein Freundeskreis nur ein Teil davon) zu sein, dabei ist es so simpel. Ich für meinen Teil bin glücklich, wenn ich die Menschen um mich herum glücklich machen kann. "So wie es in den Wald hineinschreit, schreit es auch wieder heraus" ;-) Und wenn ich andere Menschen ermutige, aufbaue, ihnen Zuversicht gebe und Trost spende, sie lobe und zum Lachen bringe, kommt der Dank doppel und dreifach zurück, der Freundeskreis wird größer und die Welt wird schöner.

Ich empfehle das BUCH JEDEM zu lesen - wenn es jeder gelesen und auch verstanden hätte, würde die Welt wirklich besser werden.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 21. Juni 1999
Von Ein Kunde
Der Titel dieses Buches schreckt im ersten Moment vielleicht ab, doch ist dieses Buch ein Sachbuch der besonderen Art. Der Titel impliziert, daß man keine Freunde hat und man denkt schnell, daß es sich hier um einen ziemlich abgedroschenen Ratgeber handeln könnte. Das ist aber nicht korrekt. Dieses Buch ist eine sehr praxisbezogene Anleitung, wie man mit Menschen aus seiner näheren und auch weiteren Umgebung umzugehen hat und sie einem dadurch Tür und Tor öffnen. Es ist überhaupt nicht vergleichbar mit anderen Sachbüchern. Es beschreibt die, am Anfang jedes Kapitels aufgestellte These mit sehr praxisnahen Beispielen aus dem wirklichen Leben und vermittelt so die einfache Übertragbarkeit auf seine eigene Person. Dieses Buch habeich im Alter von 14 Jahren zum ersten Mal gelesen (heute 24) und es ist bis heute mein absoluter Favorit im Sachbuch-Segment geblieben. Auch die Tatsache, daß dieses Buch in den 30er Jahren geschrieben wurde, zeigt einem, daß dieses Thema nicht auszusterben droht und aktueller denn je ist. Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen. Es ist einfach geschrieben, klar gegliedert und doch ist der Inhalt höchst interessant. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden
Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden von Dale Carnegie (Taschenbuch - 26. Oktober 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,42
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