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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen35
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am 24. August 2006
Sheldon Ruschs Erstlingswerk über die Jagd auf einen Mörder, der seine Taten als Hommage an Edgar Allan Poe inszeniert, ist ein packender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Wer Poe kennt wird dieses Buch lieben und auch die nötige Nervenstärke mitbringen, um nach der Lektüre nicht nächtelang wach liegen zu müssen. Die Bilder die Rusch mit einem reichen Wortschatz zeichnet sind nämlich nicht ohne und die Spannung die er so erzeugt lässt den Puls in gefährliche Höhen steigen. Natürlich wird auch der poeunkundige Leser seine Freude an diesem Buch haben und sich die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Werks von Rusch vielleicht mit ein paar Originalen des großen Edgar vertreiben wollen.
Wer spannende Unterhaltung sucht, dem sei dieses Buch ausdrücklich ans Herz gelegt.
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am 21. Juni 2007
Ich bin ein großer Poe-Fan und so hatte trotz der negativen Kritiken hier meine Neugier gesiegt und ich habe "Rabenmord" gelesen. Klar, ein Thriller, in dem Morde nach den Motiven aus Poes Kurzgeschichten begangen werden - das ist ein spannender Ansatz. Aber leider war's das dann auch schon.

Es werden tatsächlich die bekanntesten Kurzgeschichten von Poe verarbeitet (u. a. "Der Goldkäfer", "Die schwarze Katze", "Die Morde in der Rue Morgue", "Die Grube und das Pendel"), was man davon im Roman zu sehen/lesen bekommt, hat mit den Storys von Poe aber nicht viel gemein. Sie werden völlig auf die zugegeben recht grausigen Tötungen reduziert. Die tiefere Aussage der Geschichten wird komplett unter den Tisch gekehrt. So bleibt z. B. von der Detektivgeschichte "Die Morde in der Rue Morgue", in der es ja vor allem um die Genialität des Detektivs und seine deduktiven Methoden geht, außer dem Aussehen und dem Fundort der Leichen absolut nichts übrig.
Und auch mit dem Autor selbst geht man recht oberflächlich um. So erklärt der Literaturwissenschaftler und Poe-Experte Scott Fitzgerald Gregory (ja, ich nehme an wir sollen an einen Autor mit ähnlichem Namen erinnert werden) zum Beispiel, dass Poe seine grausamen Geschichten schrieb, "weil es ihm Spaß machte", und dass nicht nur seine Figuren, sondern auch der Autor selbst bei den Morden "Lust empfand". Bitte? Und das soll von einem Professor der Literaturwissenschaft kommen? Solche Aussagen passen wohl eher zu einem Stammtischpsychologen.

Auch wenn man von der Verbindung zu Poe einmal absieht (aber was bleibt dann noch Besonderes übrig?), konnte mich "Rabenmord" überhaupt nicht begeistern. Ich fand den Roman nicht sonderlich spannend, schon relativ früh kann man sich denken, wer am Ende der Mörder ist. Die Figuren haben mich nicht überzeugt und die arg kurzen Kapitel (2-6 Seiten) haben bei mir den Lesefluss eher gehemmt als gefördert.

Insgesamt äußerst schade, dass aus der sehr interessanten Idee nicht mehr gemacht wurde und Poes Kurzgeschichten so krude auf B-Movie-Niveau reduziert wurden.

Allen Fans von Poe sei daher geraten: Lasst die Finger von diesem Buch. Ihr werdet euch nur ärgern. Und wer Poe (noch) nicht kennt, sollte um Himmels willen nicht von "Rabenmord" auf Poe schließen! Lest doch lieber mal das Original. Seine Kurzgeschichten sind nämlich keine billigen Horrorschocker. Der echte Poe ist interessanter, besser geschrieben und hat wesentlich mehr Klasse als dieser drittklassige Roman euch glauben machen will.
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am 10. April 2007
Die Geschichte ist tatsächlich einigermaßen spannend. Leider lässt sich die überraschende Wendung am Schluss von Krimi-Erfahrenen ganz gut vorausahnen. Aber ansonsten wird man ganz gut unterhalten.

"Rabenmord" liest sich flüssig bis zum Schluß. Dank der zahlreichen, aber ziemlich kurzen Kapitel von jeweils nur wenigen Seiten kommt keine Lageweile auf - der Autor neigt nicht zu ausschweifenden Beschreibungen. Die Story wird auch niemals so verschnörkelt und komplex, dass man nach Tagen oder Wochen nicht wieder hineinfinden könnte.

Für ein Debüt nicht schlecht. Eigentlich möchte ich deswegen gerne 4 Sternchen geben... aber man soll ja nach oben noch Platz lassen für herausragende Bücher - und zu denen gehört "Rabenmord" (trotz PR-Kampagne...) nicht.

Wer jedoch Lektüre für die morgendliche U-Bahn-Fahrt zur Arbeit sucht, der sollte es sich ruhig anschaffen - gerade die ausgesprochen kruzen Kapitel sorgen dafür, dass "Rabenmord" für die U-Bahn ausgesprochen gut geeignet ist!
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am 28. November 2006
Ich lese ja viel - sehr viel ! Und selten ist es mir nach einem Buch schade um die Zeit gewesen - in diesem Fall allerdings tat mir jede Minute meines Lebens, die ich an dieses völlig unnötige und unlogische Machwerk verschwendet habe, leid.

Hätte ich doch lieber mal wieder die Handtasche entrümpelt - oder die Muster auf der Tapete gezählt - alles besser, als dieses Werk zu lesen.

Ich bin so entrüstet, mir fehlen die Worte.

Der Plot ist zwar vorhersehbar, dafür aber extrem schlecht beschrieben. Logische Fehler am laufenden Band steigern das Lesevergnügen auch nicht unbedingt. Der Hohn schlechthin ist aber der Aufkleber "Thriller des Jahres", wohl aus dem Grund vom Verlag auf das Buch gepappt, weil es sich ohne diesen Vermerk sicher nicht verkauft hätte.

Der eine Stern ist für die eigentlich nette Grundidee, die Morde nach dem Vorbild von E.A.Poe zu begehen... vielleicht greift die ja mal jemand auf, der schreiben KANN - das könnte dann durchaus ein spannendes Buch ergeben.
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am 31. Juli 2007
Also ich finde die story ganz okay. Die Hauptdarstellerin ist an sich ganz interessant beschrieben. Ich muß auch zugeben, dass ich das Buch sehr spannend fand...aber dann in den letzten 60 Seiten hab ich echt fast die Lust verloren das Buch zu Ende zu lesen. Irgendwie konnte ich nicht wirklich die Gründe für den Mörder nachvollziehen. Ansonsten wird man ganz gut unterhalten. Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt von Gerritsen und Hoffman. Kurz gesagt, das Buch ist nicht der Hit....aber Müll ist es auch nicht.
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am 4. Oktober 2010
Der Titel klingt reißerisch und macht Lust auf Spannung und Nervenkitzel.

Irgendwie hab ich mich durch dieses Machwerk gequält.

In mir ist der Eindruck entstanden, der Autor hatte bei der Arbeit gute Tage (an denen er brilliert und einfach wunderbar formuliert) und schlechte Tage (an denen der Aufsatz eines Viertkläßlers literarisch wertvoller ist als dieses Buch).

Die Personen kommen einem nicht wirklich nahe, die Handlungen springen zu schnell von einem Ort zum nächsten.

Wie gesagt, ich habe mich durchgequält....

Einfach nicht empfehlenswert.
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am 16. Oktober 2009
Ich hab das Buch bereits nach 40 Seiten wieder weggelegt, weil der Schreibstil einfach nur unterirdisch schlecht war! Verdammt scheint dabei eines der Lieblingswörter des Autors gewesen zu sein. Allein auf einer einzigen Seite hab ich das Wort insgesamt dreimal gezählt - nicht als Fluchwort, sondern als besondere Hervorherbung eines Adjektives. Die Geschichte begann so spannend wie Gras beim Wachsen zuzusehen. Einfach nur grauenhaft schlecht!
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am 27. Dezember 2007
Ein unheimlicher Serienmörder versetzt Illinois in Angst und Schrecken: mehrere Frauen fielen dem Killer, der streng nach Motiven aus dem schriftstellerischen Werk des Dichters Edgar Allan Poe zu töten scheint, bereits zum Opfer. Die junge Special Agentin Elizabeth Hewitt versucht alles, um den Wahnsinnigen dingfest zu machen. Und merkt dabei nicht, dass sich der als "Der Rabe" titulierte Serienmörder bereits längst an ihre Fersen geheftet hat...

Was war ich begeistert von der Grundidee des Romans: ein Serienkiller, der seine Opfer wie Poe in seinen Geschichten umbringt. Das versprach ordentlich Spannung, viel Horror und auch massig Nervenkitzel. Doch Sheldon Ruschs Debüt "Rabenmord" (wie so oft fragt man sich auch hier wieder, wieso nicht einfach der zwar schlichtere, aber dennoch passendere Originaltitel "For Edgar" übernommen wurde, anstatt ihn derartig melodramatisch zu übersetzen) erfüllte meine Erwartungen nur bedingt. Immer dann, wenn "Rabenmord" tatsächlich auf Poes Leben oder sein Werk anspielt, kann er wirklich starke Momente aufweisen (etwa die schaurige Umkehr von Poes Todesszenarien aus Erzählungen wie "Der Goldkäfer", "Die schwarze Katze" oder "Die Morde in der Rue de la Morgue" in echte Mordschauplätze oder etliche andere, eher versteckte intertextuelle Verweise auf den amerikanischen Schriftsteller). Doch leider schafft es Rusch nicht, diese durchaus gelungenen Momente in einen packenden Plot zu integrieren. Und so erhält man statt einem nervenaufreibendem Thriller auch nur eine eher simple Aneinanderreihung von Motiven aus Poes Gedankenwelt, einer ewig dahinplätschernden Ermittlungsarbeit, einer irgendwie obligatorischen, aber dennoch öden, Romanze und einem Finale, das einfach viel zu bald' - und viel zu einfach! - vorhersehbar ist und leider auch keine wirklich packenden Wendungen mehr parat hält.
Obwohl sich "Rabenmord" wirklich schnell lesen lässt und bisweilen auch durchaus gefällig und spannend geschrieben ist, so enttäuschen die viel zu oberflächlich gezeichneten Charaktere (die Faustregel: "Kaum taucht ein neuer Charakter auf, ist er meist auch schon ein Opfer des Raben" langweilt schnell und auch die Ermittler bleiben viel zu blass) und der reißbrettartige, kaum Tempo ansetzende Plot aber dennoch maßlos und schmälern die Lesefreude gründlich.
Insgesamt schöpft "Rabenmord" sein durchaus vorhandenes Potenzial einfach viel zu wenig aus und bietet deshalb statt einem ausgeklügeltem, packenden Thriller leider nur ein zwar interessantes, aber zu sehr nach konventionellen Mustern verfahrendes, Thrillerchen, das man zwar schnell verschlingt, das aber kaum bleibenden Eindruck hinterlässt. Ein paar schaurig-schöne Reminiszenzen an das literarische Genie Edgar Allan Poe sind eben einfach zu wenig für ein grandioses Lesevergnügen. Sehr, sehr schade, aber "Rabenmord" ist wirklich nur empfehlenswert für Freunde simpler Reißer ohne allzu großen Anspruch.
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am 27. Oktober 2007
Aufgrund mehrerer Empfehlungen in meinem Bekanntenkreis, sowie einiger guter Bewertungen auf diversen Onlineseiten kaufte auch ich mir "Rabenmord".

Der Ansatz der Story hört sich nahezu brillant an. Ein Psychopath mordet nach Edgar Allen Poe's Vorlage. Horror und Thriller vom feinsten, dachte ich mir als ich das Buch in Händen hielt und gespannt anfing zu lesen.
Leider wurde ich bitter enttäuscht - bereits nach drei Seiten musste ich feststellen, dass jedes Kapitel nur aus höchstens vier Seiten besteht.
Diese merkwürdigen "Switches" störten meinen Lesefluss zu anfangs und es nervte einfach, dass man z.B. auf Seite 88 noch von der Ermittlerin zu lesen hatte und auf der nächsten gleich vom nächsten Mord las.

Die Morde selbst sind nicht sonderlich gut ausgeführt (was die Beschreibung des Autors betrifft). Viele von ihnen werden kurz abgetan und nur bei einem "fiebert" man mit dem Opfer mit ob es noch rechtzeitig gerettet wird.
Außerdem ist es zu bemängeln, dass die Zusammenhänge zwischen Poe und den Morden überhaupt nicht näher erklärt werden. Ich persönlich, als Poe-Neuling, kann mir überhaupt keinen Reim darauf machen was denn genau auf Poe hinweisen soll.
Zudem ist es überhaupt nicht schwer den Mörder zu identifizieren. Eigentlich ist es von Anfang an klar.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses Buch vielleicht für "Neugierige" die auf den Titel "Bestseller des Jahres" reinfallen, geeignet ist. Für alle anderen gilt: Es gibt wesentlich spannender geschrieben Thriller als Rabenmord!
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am 11. September 2006
Man muss den Rezensenten, die dem Thriller von S. Rusch "atemberaubende Spannung" bescheinigen, Recht geben: Das Buch ist alles andere als langweilig - trotzdem zögerte ich etwa ab der Mitte des Buches, ob ich weiterlesen sollte oder nicht. Dabei bin ich ziemlich abgebrüht, Cornwell-, Reichs- und Fairstein-erprobt, auch interessiert an Literaturgeschichte und verzwickten Rätseln. Dennoch...: Die Morde "frei nach Edgar Allan Poe", die der wahnsinnige Serienmörder sich ausdenkt, sind so grausam und unappetitlich (und so knallhart in allen ekligen Einzelheiten geschildert), dass mir das Lesevergnügen gründlich verging. Die "Romanze" zwischen Elizabeth Taylor Hewitt und Gregory bleibt dagegen ausgesprochen blass. Und die "kleine Lizzy" geht einem mit der Zeit auf die Nerven...! Der Autor ist clever wie so viele andere, die dieses Genre bedienen, trotzdem würde ich mir die allmähliche Rückkehr zu intelligenten, spielerischen, hintergründigen (aber weniger deftigen) psychologischen Kriminalromanen wünschen, die gerne wieder etwas vom Charme der guten alten "Whodunnits" haben dürfen.
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