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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung - Nicht mehr und nicht weniger
"Stirb Ewig", verfasst vom britischen Film-Produzenten Peter James (u.a. "Der Kaufmann von Venedig"), hält das, was es verspricht: Spannende Unterhaltung. Schon nach den ersten Seiten kann man sich dem Sog dieses perfekt inszenierten Thrillers kaum mehr entziehen. Die Handlung stimmt und vor allem die Herangehensweise des Autors ist die richtige:...
Veröffentlicht am 17. August 2006 von JKH

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Große Erwartungen nicht erfüllt
Das Sujet an sich ist ja nicht neu. Lebendig begraben zu sein, diese Vorstellung fesselt immer wieder.
Dank guten Marketings bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es mit großen Erwartungen gelesen. Und was soll ich sagen, die Erwartungen haben sich als zu groß erwiesen.
Zwar ist die Geschichte nicht unspannend, aber der letzte Kick...
Veröffentlicht am 30. Januar 2006 von Martin Buckenmaier


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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung - Nicht mehr und nicht weniger, 17. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Taschenbuch)
"Stirb Ewig", verfasst vom britischen Film-Produzenten Peter James (u.a. "Der Kaufmann von Venedig"), hält das, was es verspricht: Spannende Unterhaltung. Schon nach den ersten Seiten kann man sich dem Sog dieses perfekt inszenierten Thrillers kaum mehr entziehen. Die Handlung stimmt und vor allem die Herangehensweise des Autors ist die richtige: Überflüssiges wird weggelassen, die Geschichte rasant vorangetrieben, seitenlange sozial-ethnologische Ergüsse sind nicht mit von der Partie. Stattdessen gibt es einen schnellen, wendungsreichen, auf das Wesentliche reduzierten Thriller zu bestaunen. Klar ist aber auch, dass hier kein behutsam-hintergründiger Krimi vorliegt, der nebenbei auch noch stimmungsvoll ein eindrucksvolles Landschafts-Panorama entwirft und dem Leser tiefschürfend und ausführlich in die Gedankenwelt der Protagonisten eintauchen lässt. "Stirb Ewig" wird dem Prädikat "Unterhaltungsroman" gerecht und meldet darüber hinaus keine weiteren Ansprüche an. Den Käufer erwartet eine flüssige, aber nicht poetische Schreibe und eine packende, aber nur der Spannung dienliche Handlung. Wem dies zusagt, für den heißt es - erst recht bei der günstigeren Taschenbuchausgabe - Zugreifen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Idee aber leichte Mängel in der Ausführung, 4. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Peter James Roman über einen missglückten Junggesellenabschiedsstreich (was für ein Wort) und den daraus folgenden vorher nicht existierenden Plan B liest sich spannend und teilweise sogar reißerisch. Die Momente in denen er mit dem Opfer des Buches verweilt lassen selbst im Leser leichte Panik hochsteigen.
Story:
Zum Abschied aus seinem Junggesellendasein wollen seine alten Freunde Michael Harrison die miesen Streiche heimzahlen. Er wird betrunken in einen Sarg gelegt und soll für ein paar Stunden lebendig begraben werden. Auf der Rückfahrt von dem Scheinbegräbnis ereignet sich jedoch ein folgenschwerer Unfall der alle Beteiligten das Leben kostet. Niemand ist mehr da, der weiss wo das Grab mit dem lebendigen Michael Harrison ist. Sein Geschäftspartner, der zufällig nicht an dem Abend dabei war, weiss angeblich von nichts, und seine Verlobte weint sich die Augen aus. Dem ermittelnden Polizisten kommen allerdings Zweifel an manchen Stellen und er streckt die Fühler weiter aus als es vielleicht notwendig wäre. Dummerweise spielen auch noch andere Personen in dem Spiel mit....
Fazit:
Die Grundidee ist auf jeden Fall schonmal eine Gänsehaut wert. Auch die Ausführung spricht für sich. Die schnellen Orts- und Personenwechsel lassen keinen Augenblick Langeweile aufkommen. Doch gegen Ende des Buches verliert Peter James anscheinend den Faden. Er versucht künstlich mehr Spannung zu erzeugen als notwendig und verwickelt seine Protagonisten in Zwischenfälle die eigentlich nicht mehr zum Buch passen. Schade, damit hat er sich bei mir den fünften Stern verspielt.
Das Buch taugt aber allemal für einen oder mehrere interessantene Leseabende, denn spannend ist es auf jeden Fall.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioses Buch. Spannung garantiert - bis zu letzt!, 21. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Taschenbuch)
Ich ging in meine Lieblingsbuchhandlung und lies mir ein paar spannende Bücher empfehlen, Krimis oder Thriller sollten es sein. Prompt brachte mir die Buchhändlerin u.a. dieses Buch von Peter James, der mir bis dato ziemlich unbekannt war. "Stirb ewig", ein sehr interessanter Titel und wie ich schnell merkte auch eines der Lieblingsbücher meines Gegenübers. Sie schwärmte nur so davon. Gestern hab ich es zu ende gelesen und kann euch nur sagen: wer Spannung bis zu letzt haben will, muss dieses Buch kaufen. Purer Nervenkitzel...
Michael liegt in einem Grab im Wald und keiner kann und will ihn retten. Nur die Polizei arbeitet emsig und klug. Es offenbart sich etwas mit dem keiner gerechnet hätte und während Michgael im Grab liegt, ist der einzige Kontakt zur Außenwelt via Walkie-Talkie mit einem Hirngeschädigten Jungen ("Davey" hat Enziphalitis = Wasserkopf). Der ist Mitte Zwanzig aber auf dem Niveau eines 5 Jährigen. Immer wenn man denkt, er hätte begriffen, das er Michael retten soll oder zumindest Hilfe holen soll, bricht das Gespräch ab. Man wird beim lesen wütend, fiebert mit mit Michael. Bibbert bis zu letzt, ob er es wohl schaffen wird.

Der Schreibstil von Peter James ist recht angenehm. Es liest sich relativ schnell. Die Story ist in 90 "Kapitelchen" eingeteilt, dabei springt der autor zwischen den Perspektiven hin und her. Er berichtet aus dem Sarg und man ist gespannt und dann fängt das nächste Kapitel an und alles ist aus der Sicht und dem Kenntnisstand der Polizisten geschildert.
Man muss krampfhaft weiterlesen, das Buch verschlingt einen!

Wirklich klasse. Peter James lese ich auf jeden Fall wieder, mit der Hoffnung, die anderen Bücher sind im selben Stil gehalten!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SPANNUNG OHNE ENDE!, 20. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, durch das ich aus Zufall gestoßen bin. Ich kannte den Autor bisher nicht, war aber neugierig geworden durch die Kurzbeschreibung und habe keine Sekunde bereut diesen Thriller gekauft zu haben!
Spannung ohne Ende, ein Buch das man in Einem durchlesen muss!! Man kann es einfach nicht mehr weglegen! Jedesmal wenn man denkt, man hätte das Rätsel jetzt gelöst, wird man auf's Neue überrascht und es ist doch alles ganz anders!
Die gruslige Vorstellung des "lebendig Begraben-Seins" ist nur das Motiv für den Kauf dieses Krimi/Thrillers! Was man bekommt ist alles, bis hin zu tiefen Einblicken in die menschlichen Beweggründe!
EMPFEHLENSWERT! ABSOLUT!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Große Erwartungen nicht erfüllt, 30. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das Sujet an sich ist ja nicht neu. Lebendig begraben zu sein, diese Vorstellung fesselt immer wieder.
Dank guten Marketings bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es mit großen Erwartungen gelesen. Und was soll ich sagen, die Erwartungen haben sich als zu groß erwiesen.
Zwar ist die Geschichte nicht unspannend, aber der letzte Kick fehlt. Und das trotz einer Wendung knapp nach der Hälfte des Buches, die einen zunächst ungläubig stutzen läßt, dann erst einmal dazu führt, daß man das Buch in die Ecke werfen will, schlußendlich aber sich doch als recht gelungener Zug erweist. (Ich muß so blumig formulieren, weil man diese Wendung wirklich nicht verraten sollte)
Leider wirkt das Ende dann etwas hektisch, ein Vorredner nannte es "hingerotzt" - dem würde ich nicht widersprechen.
Durch das gesamte Buch ziehen sich schnelle Schnitte, lange Beschreibungen bleiben aus, was insbesondere in Bezug auf den Mann im Sarg schade ist. Da könnte ich mir eine recht dichte, spannungsgeladene Atmosphäre vorstellen - der Autor konnte oder wollte es wohl nicht.
Alles in allem kann man aus diesem Roman wohl ohne größere Schwierigkeiten das Drehbuch für einen passablen Hochglanz-Thriller machen. Ob das nicht vielleicht ein Hintergedanke des Autors war?
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen!, 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Taschenbuch)
Es gibt Thriller, von denen man die ersten fünfzig Seiten liest und bereits den Plot kennt, weil sie einfach vorhersehbar sind.

Das kann man von "Stirb ewig" beim besten Willen nicht behaupten. Als hauptsächliche Thriller-Leserin kenne ich inzwischen so einige, und dieser hier hebt sich einfach von der Masse ab.

Brilliant geschrieben, ständige Überraschungen sind garantiert und der Plot ist absolut unvorhersehbar, wer was anderes behauptet, hat heimlich das Ende zuerst gelesen.

Es war mein erster Peter James. Aber es wird nicht mein letzter sein.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Junggesellenabschied, 29. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Bei einem Junggesellenabschied begraben seine Freunde Michael Harrison lebendig in einem Sarg. Er wird mit einem Luftschlauch, einer Flasche Whiskey, einem Herrenmagazin und einem Walkie-Talkie versorgt.
Die Freunde wollen ihm heimzahlen, was Michael ihnen selbst an üblen Streichen immer spielte.
Nach der "Beerdigung" ihres Freundes Michael sind die Freunde Robbo, Josh, Luke und Pete im Fahrzeug von Robbo auf dem Weg zur nächsten Kneipe. Da verunglücken sie und alle kommen ums Leben.
Das ist die Ausgangslage.
Was dann folgt ist haarsträubend, nervenaufreibenend. Ein ums andere Mal waren beim Lesen Laute Ausrufe von mir zu hören: "Nein, das gibst doch nicht oder ich glaubs nicht"! Immer konfrontiert mit schrecklichen neuen Situationen mit denen der gefesselte Leser fertig werden muß.
James beschreibt beklemmend wie es Michael in dem Sarg ergeht. Man könnte kreischen, rufen, ja nachhelfen, als der debile Sohn des Abschleppunternehmers (der das verunfallte Fahrzeug der Freunde bergen muß), das Walkie-Talkie der verunglückten Freunde findet und Zwiesprache mit Michael hält, während dieser im Sarg liegt und langsam im eindringenden Wasser zu ertrinken droht.
Ach ja, hinzu kommt noch, dass Michael heiraten will und die Hochzeit unmittelbar bevor steht. Seine Verlobte Ashley und sein Freund und Geschäftspartner Mark Warren sind verzweifelt.
Roy Grace, Detective Superintendent von der Polizei Sussex wird zu dem Fall des "Vermißten" hinzugezogen und versucht mit seinem Team Michael zu finden.
Man wird mit Grace schnell "warm". Er kommt kumpelhaft daher, obwohl er selbst (wie in so vielen Krimis) schicksalsbeladen, den Verlust seiner Ehefrau Sandy (sie verschwand spurlos) nicht vergessen, überwinden kann. Er hofft immer noch auf ihre Rückkehr.
Die Geschichte erscheint ziemlich einfach daher zu kommen. Ist sie aber nicht. Wäre da nicht ein teuflicher Plan, der hinter allem steckt.
Den Schlußpunkt setzt James mit einer filmreifen, actiongeladenen Verfolgungsjagd.
Ich glaube Peter James hat einen der besten Thriller des Jahres vorgelegt, obwohl die Geschichte nicht neu ist!
Michael Kimball hat bereits 1998 (deutschsprachige Ausgabe) mit seinem Roman "Atemlose Stille" dieses Thema aufgegriffen und ebenso spannend wie James umgesetzt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebendig begraben - beklemmend realistisch beschrieben, 11. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Taschenbuch)
Michael,der Hauptakteur dieses Thrillers,befindet sich wegen eines mißlungenen Junggesellenstreichs lebendig begraben in einem Sarg in 2m Tiefe.

Seine Situation ist z.T. schicksalhaft und z.T.geplant - Geldgier ist der Grund,weshalb er langsam sterben soll.

Sehr gut und beklemmend realistisch beschrieben werden seine Wahrnehmungen in seinem engen,dunklen,nassen Grab und die verschiedenen Phasen die er durchläuft;anfangs Verwunderung/Staunen,über Hoffnung,Wut,Resignation aber letztendlich auch Kampfgeist und Lebenswille.

Interessant,abwechslungsreich und spannend sind die Ereignisse um ihn herum;die Spurensuche und Ermittlung polizeilicherseits als auch sämtliche Vertuschungsversuche seitens des Täters...bzw. dessen den man für den Täter hält.

Die Story an sich liest sich fliessend und ist schlüssig,durch verschiedene Ereignisse und Wendungen wird Spannung aufgebaut.

Allenfalls das Ende wirkt gehetzt.

Trotzdem ein guter Thriller!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Anfang verspricht zuviel, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das Cover der gebundenen Ausgabe ist ein Blickfang: Ein blutiger Riss in weißem Samt, durch den man das Holz des Sargdeckels sehen kann. Wirklich gut gemacht, ebenso wie der rasante Einstieg in eine vielversprechende Story.
Bei einem Junggesellenabschied haben die Freunde von Michael Harrison die Idee, ihren sturzbetrunkenen Freund zusammen mit einer Flasche Whisky, einem Pornoheft, einem Handy und einem Walkie Talkie in einem einsamen Waldstück zu "beerdigen". Hier soll Michael (der selbst ein Freund derber Scherze ist) für einige Stunden unter der Erde darben, während seine Kumpels die Sauftour fortsetzen. Doch dann kommt alles anders, denn die Vier verunglücken wenig später tödlich, und es gibt nur einen, der von diesem Streich weiß ...
Bis hierher versteht es Peter James, einen echten Pageturner zu schreiben. Seine Idee scheint simpel und doch genial, und man leidet sofort mit Michael, hoffend, dass er aus seinem engen Gefängnis wieder freikommt (besonders als das Grundwasser in den Sarg eindringt).
James' Stil verrät eindeutig, dass er als Filmproduzent viel mit Drehbüchern zu tun hat: Er schreibt in kurzen Sätzen, verzichtet auf Unwesentliches, bleibt straff an der Story und schafft somit nahezu visuelle Eindrücke. Das hat mich beim Lesen dann auch "bei der Stange" gehalten, denn nach dem ersten Drittel entwickelt sich die Story derart wirr und konstruiert, dass sie allenfalls noch das Niveau eines billigen amerikanischen Fernsehkrimis erreicht.
Da werden auf einmal Intrigen aufgefahren, die mich an "Dallas" oder den "Denver Clan" erinnerten, und Plots eingeführt, die schlichtweg unglaubwürdig sind. So hat z.B. der Mörder noch Zeit, seinem Opfer per SMS anzukündigen, dass er hinter ihm steht, ehe er es vom Balkon stürzt usw. Natürlich durfte auch die langgezogene, actionreiche Verfolgungsjagd (mit dem Auto, versteht sich) nicht fehlen.
Hinzu kommen Einschübe mit übernatürlichen Ereignissen, die letztlich nur dazu dienen, einige Handlungsfäden zu verbinden, die auf "natürlichem" Weg nicht zusammen geführt hätten. Trotzdem bleiben am Ende einige Fragen offen, wie z.B. was mit der verschwundenen Freundin des Inspectors geschehen ist, oder warum nur er als Kind die Geister zweier alter Ladies sehen konnte. Diese Ideen sind zwar recht nett zu lesen gewesen, hatten aber aus meiner Sicht nichts mit der Geschichte zu tun.
Ein weiteres Manko sind James' Figuren, die man nur als oberflächlich und lieblos entworfen beschreiben kann. Nicht einmal das Motiv des "Schurken" konnte mich überzeugen. Auch frage ich mich, was der Autor für ein Frauenbild hat: Spätestens wenn die dritte vollbusige Schönheit mit sexuellen Gelüsten in den Augen auftritt, verliert selbst der überzeugteste "James Bond"-Fan die Geduld. Das nervte mich mindestens ebenso wie die zahlreichen Markennamen. Ob Mr James wohl bei BMW, Nokia, Gucci usw. Werbeverträge hatte? Scheint so, denn die Kosmetikbranche schneidet schlechter ab - immerhin duften zwei der begehrenswerten Damen nach Parfüms, an deren Namen sich der Protagonist "nicht mehr erinnern" kann ;-)
Fazit: Auf einen starken Anfang folgt eine nur mäßig spannende Geschichte (teilweise auf Groschenromanniveau), welcher der Beigeschmack einer Seifenoper anhaftet. Das Ende ist nett, aber alles andere als spannend. Schade, nach dem Klappentext hatte ich mir mehr erwartet.
Trotz des tollen Einbands rate ich deshalb, die Taschenbuchausgabe abzuwarten.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend - im wahrsten Sinne!, 7. September 2005
Von 
Ulrich Feld (Aschaffenburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stirb ewig: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Die Grundidee ist so simpel wie genial: Ein Mann wird bei seinem Junggesellenabschied mit einigen Utensilien wie Taschenlampe, Walkie-Talkie und Herrenmagazin von seinen Freunden betrunken in einen Sarg gelegt und begraben. Nach zwei Stunden wollen sie ihn wieder herausholen. Doch das letzte, was der lebendig Begrabene durch das Walkie-Talkie hört, sind die Todesschreie seiner Freunde. Die einzige Person, die noch Kontakt mit dem Begrabenen hat, ist ein junger Mann, der geistig zurückgeblieben ist, und der einzige, der weiß, wo sich das "Grab" befindet, hat keine sonderliche Eile. Und dann auch noch das steigende Wasser...
"Stirb ewig" ist seit langer Zeit der beste Thriller auf dem Markt. Peter James schildert die körperlichen Qualen des Lebendig-Begraben-Seins so anschaulich, dass man die Enge, die stickige Luft und die Schmerzen durch die erzwungene Bewegungslosigkeit am eigenen Leib zu verspüren glaubt. Neben dem rasanten und wendungsreichen Plot bietet die Geschichte aber auch durchweg glaubhaft agierende Charaktere. Man fiebert nicht nur mit dem Begrabenen, sondern manchmal wider Willen sogar mit dem Fiesling wie in Hitchcocks "Psycho" (die Szene mit dem versinkenden Auto hinter dem Motel). Ich musste mich zusammenreißen, um nicht manchmal einige Seiten zu überspringen und die Lösung der Geschichte vorzeitig herauszufinden. Hochspannung pur!
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Stirb ewig: Thriller
Stirb ewig: Thriller von Peter James (Taschenbuch - 13. Juli 2012)
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