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4.0 von 5 Sternen spannend, tiefsinnig und subtiler Horror
Carlos Fuentes überrascht mit Erzählungen aus dem Genre der Phantastik. Ganz konventionell beginnen die Geschichten und gleiten in unwirkliche Welten ab, in die Welt der Toten, in horrende Abgründe. Subtiler Horror vom Feinsten sehr spannend zu Papier gebracht. Sehr horrend können hier auch seelische Tiefen sein. Da hasst ein Ehemann seine Frau, weil...
Veröffentlicht am 11. September 2006 von Martin Stauder

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mexikanisch ja, subtil: geht so
Dieser Autor findet hier bestimmt verschiedene Leser: solche, die sich für Mexiko interessieren oder die lateinamerikainsche Literatur (und ihn daher vielleicht auch längst kennen), und solche, die den gepflegten Horror suchen, den der Klappentext verspricht. Letztere möchte ich warnen: so subtil ist der Horror nicht, so überraschend auch nicht. Mir...
Veröffentlicht am 8. Januar 2007 von jge


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mexikanisch ja, subtil: geht so, 8. Januar 2007
Dieser Autor findet hier bestimmt verschiedene Leser: solche, die sich für Mexiko interessieren oder die lateinamerikainsche Literatur (und ihn daher vielleicht auch längst kennen), und solche, die den gepflegten Horror suchen, den der Klappentext verspricht. Letztere möchte ich warnen: so subtil ist der Horror nicht, so überraschend auch nicht. Mir scheint Fuentes auf den Pfaden Poes zu wandeln, und das kann man gut finden: man kann sich aber auch wundern, dass er immer noch so schreibt. Dabei sind die Geschichten von unterschiedlicher Qualität: die erste mit dem Neffen aus Europa, der im Haus seiner beiden alten Tanten auf deren Erbe warten möchte, ist mit Freud leicht entziffert, gruselig ist das nicht. Die in der Geschichte der Inquisition wühlende Story "Die Katze meiner Mutter" bietet nur deswegen eine überraschende Wendung, weil diese kaum vorbereitet wurde. Fuentes bedient sich dabei einer Symbolik, die von ihm nicht erklärt wird (Leopard, Maus etc.), und wo ich mich frage, ob mir hier der kulturelle Hintergrund fehlt, oder ob die Geschichte vielleicht nicht so gut gearbeitet ist... Die Vampirgeschichte ist interessanter und entwickelt sich stetiger, hat auch einen interessanten Konflikt (zwischen dem Erzähler und seiner Frau), aber trotzdem krankt die Geschichte an der Ich-Perspektive der Erzählung, welche den Leser hindert, die Motive der Frau nachzuvollziehen. Die werden hier bloß behauptet statt gezeigt, zu wenig, um glaubwürdig und damit spannend zu sein. Bitte versteht mich recht: das heißt nicht, dass die Geschichten langweilig wären, aber so richtig gut sind sie nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend, tiefsinnig und subtiler Horror, 11. September 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Carlos Fuentes überrascht mit Erzählungen aus dem Genre der Phantastik. Ganz konventionell beginnen die Geschichten und gleiten in unwirkliche Welten ab, in die Welt der Toten, in horrende Abgründe. Subtiler Horror vom Feinsten sehr spannend zu Papier gebracht. Sehr horrend können hier auch seelische Tiefen sein. Da hasst ein Ehemann seine Frau, weil sie ihm intellektuell weit überlegen ist. Wie kleinlich und egoistisch solch ein Hass ist, macht Fuentes, ohne moralisieren zu müssen, sehr deutlich. Gerade das hebt diese Geschichte ins Engelhafte - ja, schließlich stirbt die Frau in den Flügeln eines Engels. In einer anderen Geschichte verliebt sich „Der Theaterliebhaber“ in eine Schönheit, die in seiner Fantasie herumspukt, eine Erzählung über eine quälende Leidenschaft, die den Leidenden zum Wahnsinn treibt. Der besondere Reiz dieser Erzählung liegt darin, dass für den Herrn die schöne Frau immer unerreichbar bleibt und Fuentes dem Leser die seelische Qual des Leidenden ergreifend nahe bringt : „Es war ein innerer Taumel, der mein Herz überflutete. Ich wollte sie nur vom Fenster aus sehen...Ich wollte nicht die Illusion dieser unberührbaren, stummen Schönheit zerstören,...“ .

Eine Draculageschichte finden wir auch in der Sammlung, hier will eine Ehefrau beim Fürsten Vlad bleiben, weil ihr Ehemann zu gewöhnlich, brav und langweilig ist. Wir finden hier natürlich viele bekannte Draculamotive wieder, übrigens auch einen sprachlichen Höhepunkt des ganzen Erzählbandes: Das Ehepaar schon in den Klauen des Bösen, da gelingt es Fuentes, einen Geschlechtsakt des Paares sehr obsessiv darzustellen, ohne eine Spur obszön zu werden. Das ist eine außerordentliche Leistung und zeigt das besondere Sprachvermögen des Autors.

Carlos Fuentes greift sehr ernste historische Themen auf, für das Genre der Phantastik ist das schon ungewöhnlich. Einmal rächen sich zwei verstorbene Geister, die im Jahre 1649 auf Veranlassung der Kirche in Mexiko auf dem Scheiterhaufen gelandet sind, und in der abschließenden Erzählung geht es um Schuldige und Opfer im KZ Treblinka.

Wenn es zu sehr ins Surreale ging, blieben mir einige Inhalte verschlossen. Das mag vielleicht an mir liegen. Nur darum 4 Punkte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mexikanische Miniaturen, 16. November 2006
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Sechs Erzählungen umfasst dieses Bändchen. Von einem jungen Mann, der von Paris nach Mexiko zu seinen Tanten zieht, die er nie gesehen hat und die etwas merkwürdig Angwohnheiten zu haben scheinen. Von dem Macho, der seine geliebte Frau quält, bis überirdische Mächte eingreifen. Vom Grafen Vlad und seinem seltsamen Haus ohne Fenster. Von einem Deutschen, der 1915 nach Mexiko zieht, aber immer geheime Kontakte in die alte Heimat unterhält.

Aber der Ton, in dem diese Geschichten geschrieben sind! Man möchte fast nicht glauben, dass noch jemand diesen Ton beherrscht, so sehr spiegelt sich in ihnen eine vergangene Zeit. Am Kamin sollte man sie lesen, mit einem Glas Sherry neben sich, jeder Menge Zeit und weit weg von Fernsehen und Internet.

Notfalls tut es auch ein bequemer Sessel am Zentralheizkörper. Die Zeit jedoch ist unverzichtbar. Die Geschichten sind keine Pageturner, man liest sie langsam, blickt immer wieder auf, lässt seine Gedanken schweifen. Und plötzlich sieht man sich in einem Zimmer mit alten Möbeln im Kolonialstil sitzen, ein Graf mit vollendeten Manieren betritt das Zimmer und ...

Alle Geschichten erzählen von gebildeten Mexikanern der Oberschicht, europäisch erzogen, die Spannung zwischen europäischer Kultur und mexikanischer Herkunft taucht immer wieder auf.

Sechs sorgfältig erzählte Miniaturen, die zwischen Realität und Phantastik schweben, stilistisch ausgefeilt, langsam erzählt, die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen und ein wenig Grauen kriecht den Rücken hinauf, aber auch das ist wohldosiert. Ein Leseerlebnis der ganz eigenen Art.

(C) Hans Peter Roentgen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur wenige Schritte trennen das Reich der Lebenden von den Toten ..., 28. September 2006
Von 
Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Sechs phantastische Erzählungen von Mexikos bekanntestem Schriftsteller:

Das Unheimliche kommt mit leichtem Schritt, und das alltäglich Vertraute verliert den Boden unter den Füßen ...

- Da besucht ein junger Mann zwei spleenige alte Tanten in Mexiko-Stadt, hofft auf eine lukrative Erbschaft und tappt doch nur in die Fallen abgründiger Bösartigkeit (*In guter Gesellschaft*).

- Ein Mexikaner heiratet eine junge Amerikanerin und fühlt sich von der brillanten Intelligenz seiner Frau so irritiert, dass er ihr eines Tages den Tod wünscht (*Calixta Brand*).

- Graf Vladimir Radu verlässt Osteuropa, die Heimat seiner Vorfahren, und übersiedelt nach Mexiko-Stadt. Eine schaurige Vampirgeschichte, die es mit den besten ihres Genres aufnehmen kann (*Vlad*).

- Drei weitere beeindruckende Erzählungen sind betitelt: *Die Katze meiner Mutter*, *Der Theaterliebhaber* sowie *Die schöne Schlafende*.

= Sechs phantastische Erzählungen, sechs Variationen des Bösen.

Carlos Fuentes erzählt mit subtiler Grausamkeit sowie anspielungsreicher Ironie. Geheimnisvolle Geschichten, die auf einen ganz und gar unvorhersehbaren, surrealen 'Show Down' zulaufen.

In den Erzählungen begegnen sich taghelle Wünsche und dunkles geheimes Verlangen - Die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits wird unmerklich überschritten ...

Wahrlich beeindruckend und uneingeschränkt empfehlenswert -- meint --

Reinhard Busse
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4.0 von 5 Sternen Auf leisen Sohlen oder 'Kein Latino ist je an Einsamkeit gestorben. Das überlassen wir den Skandinaviern.', 1. Februar 2012
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unheimliche Gesellschaft: Sechs phantastische Erzählungen (Taschenbuch)
Inhalt und mein Eindruck:
'Unheimliche Gesellschaft' beinhaltet sechs phantastische Geschichten, die voneinander unabhängig sind und anfangs stets das Gefühl von Normalität vermitteln, um schließlich eine mehr oder weniger überraschende Wendung zu nehmen. So hat man zu Beginn der einzelnen Erzählungen den Eindruck, diese Geschichte könnte genauso überall passieren - um später eines Besseren belehrt zu werden. Dabei gelingt es dem Autor hervorragend, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verwischen, so dass man als Leser bisweilen selbst nicht mehr genau weiß, wie einzelne Geschehnisse zu bewerten sind, was wirklich und was phantastisch ist. Die einzelnen Geschichten sind sehr dicht - auf wenigen Seiten schafft es Carlos Fuentes, eine komplexe Handlung und glaubwürdige Charaktere zu erschaffen, wobei der im Klappentext angekündigte 'Horror' eher ausbleibt.

Mein Resümee:
Ein spannender Einblick in Fuentes' Werk. Fuentes ist ein Autor, den ich mir merken werde und der mich neugierig gemacht hat.
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5.0 von 5 Sternen Phantastische Erzählungen, 8. Januar 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Carlos Fuentes, der Großmeister der mexikanischen Literatur hat mit seinem Buch UNHEIMLICHE GESELLSCHAFTT ein Werk abgeliefert, welches den Leser verstört. Geschichten und Erzählungen, sechs an der Zahl, welche allesamt das Thema des Unheimlichen in sich tragen. Gekonnt, subtil und mit Fingerspitzengefühl treibt uns Carlos Fuentes mit seinen Erzählungen in den sicheren Wahnsinn.

Schon die erste Geschichte berührte mich tief, obwohl der spanische Kulturkreis, und diesem gehören alle Erzählungen an, alles durchdringt und daraus atmet. Die Geschichte eines Besuchs, des jungen Neffen, mutiert Stück für Stück zu einer Horrorgeschichte um die Frage, ob der junge Mann schon lange tot ist und ein Gespenst hier einen Besuch abstattet oder ob die Tanten in Wahrheit heimtückische Mörder sind. Am Ende jedenfalls steht der mit weißer Seide ausgeschlagene Sarg.

Alle Geschichte tragen unverkennbar einen subtilen Horror in sich, welcher erst mit dem lesen von immer mehr Seiten deutlich wird. Auch die Geschichte um VLAD gehört dazu, welcher sich am Ende als der berühmte Vald der Pfähler offenbart und die Frau eines Mannes entführt und sich ihrer mit Haut und Haaren bemächtigt.

In einer weiteren Geschichte klingt die deutsche Geschichte an, indem ein ehemaliger Arzt eines Konzentrationslagers auf eine seiner Geliebten trifft, es aber nicht weiß und zum Schluss demselben offenbart wird was er damals getan hat. Das Thema um Schuld, Sühne und Vergebung ist sehr gut ausgearbeitet, wobei die Frage nach der Vergebung offen bleibt.

UNHEIMLICHE GESELLSCHAFT ist eine Spitzenerzählung, mit eigenem Reiz und der Faszination eines großen Kulturkreises.

Sehr empfehlenswert!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dicht - mit Logiklücken versehen..., 17. September 2007
Von 
Es fällt mir seltsamerweise ziemlich schwer zu beurteilen, ob mir das Werk von Funetes letztendlich gefallen hat oder nicht. Die Fachpresse hat sich hier ja mal wieder mit Lobeshymnen überschlagen - ich sehe das ganze eher etwas nüchterner.

Beginnen wir mit dem Aufbau. Wie der Titel schon sagt werden sechs unabhängig voneinander stehende Novellen beschrieben - die da wären:

"In guter Gesellschaft". Hier geht es um einen jungen Mann der nach dem Tod seiner Mutter, seine zwei ziemlich verschrobenen und isoliert lebenden beiden Tanten in Mexiko kennen lernt. Diese beiden schrulligen Personen, scheinen etwas vor ihm zu verbergen...

"Calixta Brand". Die Hauptdarsteller sind hier zunächst zwei Studenten die sich unsterblich ineinander verlieben. Doch nachdem sich der Ehetrott eingeschlichen hat, entwickelt der männliche Part zusehends Paranoia und unterstellt seiner Frau, in subtil das Gefühl zu geben, er sei ihrer nicht gewachsen. Das ganze steigert sich in einen gewissen Rausch - bis die überraschende Auflösung kommt...

"Die Katze meiner Mutter". Eine Kurzgeschichte, die sich in eine Richtung entwickeln wird, die alles andere als vorsehbar sein wird. Die Junge Leticia lebt etwas zurückgezogen im langweiligen Tepeyac, und wartet eigenlicht nur darauf, dass ihre Mutter mit ihrer unsäglichen Katze endlich abtritt. Die Seniorita des Hauses quält scheinbar aus purem Rassismus, das mexikanische Dienstmädchen. Doch hinter der Sache steckt viel mehr - und warum weiß sie eigentlich so wenig über ihren Vater? Der Katze kommt übrigens eine Schlüsselrolle zu...

"Der Theaterliebhaber". Ein völlig unscheinbarer, mexikanischer Filmeschneider, arbeitet im anonymen Großstadtflair der Metropole London. Sein Leben ist die pure Routine. Sein einziger Ausgleich - der Besuch des Theaters. Eines Tages entdeckt er eine wunderschöne Gestalt an seiner Nachbarwohnung. Diese Begegnung stellt den Alltag des jungen Mannes gehörig auf den Kopf...

"Vlad". Wie der Name schon erahnen lässt eine waschechte Vampirgeschichte, die sich primär durch die explizite Schilderung von Grausamkeiten auszeichnet...

"Die schöne Schlafende". Die im Aufbau faszinierendste Geschichte dis sich in Mexiko beginnend, bis hin zu Schuld und Verantwortung in die Zeit des Dritten Reiches zurückbewegt. Ausgangspunkt ist der scheinbar "normale" mexikanische Arzt Jorge Caballero. Eine intelligent gestrickte Geistergeschichte - die sich durch eine erstaunliche Objektivität bzw. Nüchternheit - der vorgetragenen Ereignisse auszeichnet.

Soviel zum Inhalt - kommen wir zu einer Bewertung.

Auf der Habenseite:
- Unkonventionelle Geschichten mit nicht vorhersehbaren Ende
- eleganter Schreibstil, der zwischen Nüchternheit und Emotionalität hin- und herspringen kann
- ein gewisses mittelamerikanisches Flair (man hat fast den Eindruck, dass die deutsche Übersetzerin Lisa Grüneisen versehentlich zuwenig spanische Begriffe ins Deutsche übersetzt hat)
- Kurzweil (man hat die Geschichten ziemlich schnell durch gelesen - ohne sich zu langweilen)

Auf der Sollseite:
- Geschichten sind nicht logisch (der Autor macht es sich hier einfach zu leicht, indem er bereits im Vorfeld durch den Zusatz "phantastisch" jeden Kausalzusammenhang von sich weißt)
- Subtiler Rassismus gegenüber Weißen (hier kann ich mich auch täuschen - jedoch lassen einige Textstelle diese unterschwellige Botschaft so rüberkommen - vielleicht war dies aber auch gar nicht die Absicht der Autors und ich überinterpretiere hier ein wenig; aber subjektiv war das schon so mein Eindruck)
- Letzten Endes "Sinnlosigkeit" (man kann sich nicht entscheiden ob die Geschichten tiefgründig einen Sinn ergeben den man nur noch nicht entdeckt hat - oder der Verfasser absichtlich mit zu vielen Fragezeichen gearbeitet hat - also schlichtweg "zu faul" zu Werke ging)

Fazit: Kein Fehlkauf - aber mit Logikbrücken versehen, die der eigene Verstand selbst ausgleichen muss.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen *schnarch...*, 13. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Unheimliche Gesellschaft: Sechs phantastische Erzählungen (Taschenbuch)
War was? In diesem Büchlein habe ich eine Geschichte gelesen und dachte: "Naja, Anlaufschwierigkeiten, sind ja noch ein paar andere drin, vielleicht war einfach nur die eine schlecht..." Aber es wurde nicht besser. Die Geschichten sind langweilig, ziellos, sinnlos. Warum muß man so etwas beschreiben? Ich leg mich wieder hin...
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Unheimliche Gesellschaft: Sechs phantastische Erzählungen
Unheimliche Gesellschaft: Sechs phantastische Erzählungen von Carlos Fuentes (Taschenbuch - 13. Oktober 2008)
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