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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen477
4,0 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 18. März 2007
... dennoch reicht dieses Buch nicht an "Vollidiot" heran.

Inhaltlich behandelt "Resturlaub" eine völlig andere Geschichte als wir Sie aus dem Vorgänger kennen. Es handelt sich trotz des Untertitels "Das Zweitbuch" nicht um eine Fortsetzung. Sprachlich gleichen sich die beiden Bücher allerdings. Wer sich für "Vollidiot" erwärmen konnte, wird mit "Resturlaub" nichts falsch machen.

Neben den Fettnäpfchen, in die unser Antiheld "Pitschi" laufend tritt, entpuppt sich das Fränkische als Running-Gag. Leser aus Franken sollten deshalb eine entsprechende Portion Humor mitbringen und über sich selbst lachen können.

"Resturlaub" liest sich entsprechend schnell und flüssig, wie der Vorgänger. Eine nette Wochenende-Lektüre.

Leider fehlen diesem Buch die absoluten Kallauer. Wo man bei Vollidiot noch Tränen lachen konnte, gelangt man bei Resturlaub lediglich zum Schmunzeln. Schade, dass Tommy Jaud den Wortwitz des "Erstbuches" nicht aufrecht erhalten konnte. Deshalb nur 3 Sterne.
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am 18. August 2012
nun begleitet man peter greulich alias pitschi also ins argentinische buenos aires. statt nach mallorca zu fliegen (schade eigentlich...), versucht er dort vor seiner freundin zu fliehen und - zumindest pseudomäßig - ein neues leben aufzubauen.
ein sehr unterhaltsames buch mit vielen lustigen szenen. ein bisschen fränkisch und spanisch sollte man verstehen, um der handlung gänzlich folgen zu können...
etwas unnötig fand ich das ende mit der taxi-entführung, aber das ging ja zum glück schnell vorbei.
fazit: nicht ganz so gut wie vollidiot, aber immernoch ziemlich gut! wer ein buch mit ähnlichem schreibstil und vielleicht etwas mehr mallorca-feeling sucht, sollte Kommerz-Punks lesen.
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am 18. November 2006
Pitschi Greulich ist Mitte dreissig und unzufrieden. Unzufriden mit seinem Job, mit seiner Beziehung zu Sabine und mit seinen Freunden, die er noch antriebsloser findet als sich selbst.

Angesichts des x-ten Urlaubs auf Mallorca mit den gleichen Pärchen im gleichen Hotel und der Aussicht auf die immer gleichen Spässe und Unternehmungen tritt er spontan die Flucht an - weit, weit weg, um in Südamerika endlich das wilde Leben zu führen, von dem er träumt.

Der Rest ist ziemlich vorhersehbar und durchaus spassig erzählt. Nette, mitunter ein wenig kalauernde Unterhaltung ohne große Überraschungen. Aber wer an einem Freitagabend den Fernseher anmacht, wird durchweg schlechter unterhalten. Ein nettes Hörbuch für die ersten garstigen Herbsttage oder für eine lange Autofahrt in den x-ten Urlaub mit den immer gleichen Freunden.

Denn - so schlimm ist das alles gar nicht.
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am 29. März 2006
Mein Gott, ist das ein lustiges Buch! Ich habe „Resturlaub" in zwei Tagen durchgelesen, weil ich einfach wissen musste, wohin die Reise des Protagonisten Pitschi gehen wird und habe mich dabei vor Lachen regelmäßig weg geschrieen. Man kann sich sehr gut in den PR-Manager Peter "Pitschi" Greulich hineinversetzen (auch als Frau!), der sich mit 37 Jahren fragt, ob es das schon gewesen ist, der noch nicht bereit ist, sich mit der provinziellen Enge Bambergs abzufinden, zu heiraten, Kinder zu kriegen und ein Haus mit Kiesauffahrt zu bauen. Pitschi flieht aus Bamberg und versucht, in Buenos Aires ein neues Leben anzufangen. Eines wird ihm und dem Leser allerdings ziemlich schnell klar: Auch wenn man noch so weit weg fährt, letzlich trifft man doch immer wieder auf sich selbst. „Resturlaub" ist vor allem ein urkomischer Roman über die vorgezogene männliche Midlife-Crisis, die chaotische Flucht aus einem vermeintlich spießigen Leben und die Erkenntnis, dass man manchmal etwas sucht, was man eigentlich schon hat. Das Buch bringt einen zum Lachen und beruhigt darüber hinaus auch ein wenig. Die Provinz in die man vielleicht irgendwann mal ziehen will, die Freunde, die alle schon das erste Kind am Start haben und die Kiesauffahrten, die so nach und nach um einen herum entstehen, wirken nach der Lektüre irgendwie weniger bedrohlich als vorher. Ein absolut empfehlenswertes Buch.
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am 20. Juni 2007
Ein sehr witziges und leicht zu lesendes Buch, das ich im Urlaub an nur einem Tag gelesen habe.

Ein besonderes Vergnügen ist dieses Buch für alle die schon mal in Franken waren und die die Stadt Bamberg kennen.

Das Thema ist unspektakulär: ein Mittdreißiger bekommt seine Krise als seine langjährige Freundin wissen will, wie es weitergeht (Hochzeit, Kinder, Haus).

Was macht unser Held?

Er flieht in einem Akt der Verzweiflung und fliegt ans Ende der Welt, naja fast bis ans Ende der Welt, um genau zu sein nach Buenos Aires.

Dort erlebt unser Pidschi dann so manches Abenteuer, von einem fränkischen Abend in seiner WG bis zu einer heißen Nacht mit einer attraktiven Fremdsprachenlehrerin.

Und wie geht es aus? Nun wie solch eine Kömödie halt ausgehen muß, aber lesen Sie selbst.....

Von mir 4 Sterne.......
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am 20. Juni 2007
Also ich hab "Vollidiot" noch nicht gelesen, aber dank "Resturlaub" bin ich ab sofort bekennender Tommy Jaud-Fan! Selten so ein kurzweiliges und lustiges Buch gelesen. Zum Beispiel kommentiert er auf die Aufforderung seiner argentinischen Affaire, mitten in der Nacht eine halbe Stunde zum nächsten Club zu fahren: "Irgendwie kann ich mir in diesem Augenblick vorstellen, warum Lunas Ehe mit dem Schweizer in die Brüche ging, denn wenn ein Schweizer eine halbe Stunde fährt, dann ist er in der Regel schon außer Landes"... Oder auf die Tatsache, daß ihn jeder argentinischer Taxifahrer auf die Nazi-Vergangenheit Deutschlands anspricht schreibt er "Wenn ich mal richtig viel Geld habe, dann kaufe ich Deutschland auf jeden Fall eine neue Geschichte zu Weihnachten". :-) Freu mich auf alle Fälle schon auf "Vollidiot" und kann die Negativ-Rezensionen hier zu "Resturlaub" nicht wirklich verstehen. Wer ein lustiges, kurzweiliges und zeitgemäßes Buch (ohne Mord und Totschlag) für den Urlaub sucht, ist mit "Resturlaub" bestens bedient.
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am 25. März 2006
Eins vorweg, das Buch ist gut! Es ist witzig, leicht zu lesen und unterhaltsam. Die Handlung ist ein bissle vorhersehbar, aber - mal ehrlich -, dass ist sie in den meisten Büchern bei denen der Schwerpunkt auf der Komik liegt. Warum dann nur vier Sterne?
Ich geb zu es ist unfair- aber nach "Vollidiot" hab ich von Tommy Jaud einfach mehr erwartet als ein Buch, bei dem man lachen kann. Die Gesellschaftskritik fehlt (fast) komplett, Denkanstösse ebenfalls. Die Erzählung wuselt von einer Pointe zur nächsten, aber irgendwie bleibt der tiefer Sinn dahinter etwas auf der Strecke. Dabei wäre im Konzept der Handlung (einer sucht in der Fremde was er daheim längst hat) durchaus Platz dafür gewesen.
Nicht falsch verstehen, das Buch macht Spaß- aber es ist eben nur "Das Zweitbuch"- an das Erstbuch kommt es nicht ran!
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am 29. Juli 2014
…also Anfangs dachte ich …“Hey, das ja genau so geil wie Vollidiot“ …. Aber dann verschwammen auch schon meine Gedanken. OK, paar gute Sprüche sind drin, aber was mir gewaltig auf den Senkel ging, ist das mitten im Buch viel Spanisch (oder wie auch immer) geschrieben wurde. Wenn man mit dieser Sprache nichts am Hut hat, verliert man schnell die Lust am lesen. Ich habe mich dennoch gezwungen weiter zu lesen. Das Ende kam für mich irgendwie etwas plötzlich, dann wurde noch schnell ein Überfall eingeschmissen und paar Seiten später ist alles wieder toll und niemand hat was bemerkt. Ich frage mich wie viel Kohle Pitschi so ausgegeben hat? Alles etwas unrealistisch. Manchmal soll man es beim „Erstbuch“ belassen.
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am 25. April 2006
Tommy Jaud's erstes Buch, Vollidiot, riss mich sofort in den Bann. Einfach lustig geschrieben -als Kölner- die bekannte Sprache sehr gut eingesetzt und wirklich ein Buch, welches einen absolut zum Lachen bringt.

In der Vorfreude, ein ähnliches Meisterwerk wie "Vollidiot" zu bekommen habe ich mir auch "Resturlaub" bestellt.

Ich muss sagen, dass man an einigen Stellen durchaus schmunzeln kann ( Klischeés, wie das jeder verheiratete Mann in einem Reihenhaus auf dem Land, fernab vom Großstadttrouble wohnen will...).

Die Personenbeschreibung ist sehr gut und auch lustig und ich denke, dass einige, besonders im Mitte/Ende-Dreissiger Alter sehr oft an sich selber erinnert werden, oder eben an die Situation, welche Sie mit Freunden durchlebt haben.

Alles in allem durchaus ein lesenswertes Buch, für das die von "Vollidiot" vorgegebene Messlate jedoch leider zu hoch ist.

4 Sterne für ein humorvolles und realitätsnahes Buch !!!
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am 5. März 2014
Der Anfang ist ja noch recht vielversprechend, Pitschi will aus seinem beschaulichen Leben in Bamberg ausbrechen und kommt sogar bis nach Buenos Aires. Dort gehen aber dem Autor die Ideen aus. Hohle Charaktere liefern sich ebensolche Dialoge, selbst die skurrilsten Handlungsabläufe sind mit 100%iger Treffsicherheit vorhersehbar. Hier wird einem langsam auch bewusst, dass der Autor nun nur noch Klientelbefriedigung betreiben wird. Das Ende lässt sich schnell herunterbrechen: Spießigkeit ist super, das aufregende Leben überlassen wir lieber anderen. Traurig.
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