Kundenrezensionen


33 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Sprache - schlechter Plot
Das zweite Buch gefällt mir besser.

Nach wie vor bleibt die Hauptkommissarin eine unsympathische Person von der man manches Mal genervt ist. Aber so ist das im Leben: es gibt solche und solche und mir macht es schon Spaß mich etwas nerven zu lassen, wenn der Schreibstil dabei so detailreich und leise und nebenbei stattfindet.

Was mich auch...
Veröffentlicht am 10. Juli 2008 von Karin

versus
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bottini - und das Problem, spannende Krimis zu schreiben
Die Überschrift hört sich schlimmer an, als ich es empfand. Denn Oliver Bottini hat eine angenehm lesbare Sprache, anspruchsvoll aber nicht abgehoben, die Gedankengänge in diesem Buch sind gut geschildert, man empfindet mit den Charakteren. Louise als ehemals Alkoholikerin und ihre Schwierigkeiten, ihre Kämpfe, sind so treffend geschrieben, dass der...
Veröffentlicht am 26. Januar 2007 von M. C. S. Rosner


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bottini - und das Problem, spannende Krimis zu schreiben, 26. Januar 2007
Von 
Die Überschrift hört sich schlimmer an, als ich es empfand. Denn Oliver Bottini hat eine angenehm lesbare Sprache, anspruchsvoll aber nicht abgehoben, die Gedankengänge in diesem Buch sind gut geschildert, man empfindet mit den Charakteren. Louise als ehemals Alkoholikerin und ihre Schwierigkeiten, ihre Kämpfe, sind so treffend geschrieben, dass der Leser ihren innerlichen Zwiespalt richtig spürt.

Und ihr Chef, Herr Almenbroich war mir sympathisch. Endlich mal wieder ein alter Mann mit Würde, der Verständnis hat für sie - aber sich auch gewissen Regelungen nicht widersetzen kann. Solche Leute mag ich, vor allem in Krimis.

So weit, so gut.

Wenn ich zurückdenke, zum Beispiel an meine dreieinhalb Sterne für Thomas Kasturas: Der vierte Mörder und gar an die vier Sterne für Andrea Schenkels: Tannöd - dann kann ich Bottini hier nur drei Sterne geben.

Weil: Im Sommer der Mörder ein angenehm lesbares Buch ist, gute Beschreibungen, interessante Charakterschilderungen, ist ja alles da - aber der Kriminalfall an sich mir zu langweilig war. Würde in der Realität ein illegales Waffenlager in einem Dorf gefunden werden, spielt es sich vermutlich genau so ab, wie hier beschrieben. Keine schnelle Action, keine Verfolgungsjagden, sondern in erster Linie eine Streiterei der Instanzen. Viel Kleinarbeit und Herumfahren.

Ausnahmsweise ist mir mal so Manches in diesem Krimi einen Hauch zu authentisch und real gewesen. Es machte das Buch schlichtweg trocken.

Während des Lesens habe ich mich oft dabei erwischt, dass mir die Auflösung des Falls eigentlich egal war. Die Menschen als Privatpersonen waren nicht uninteressant, aber der Fall hat es traurigerweise nicht geschafft, mich wirklich zu packen.

Der zweite Kritikpunkt: Zu viel Bezug auf den vorigen Fall von Louise. Ich bin bestimmt nicht der einzige Leser hier, der nur: Im Sommer der Mörder gelesen hat. Mich stört es keinesfalls, wenn die Hauptperson eine gewisse Geschichte aus vorangegangenen Büchern erzählt, aber hier war zu viel Vergangenheit zu präsent und hat den aktuellen Fall behindert.

Ich hätte mir gewünscht, Bottini hätte die Energie, die er an die Erinnerungen von Louise aufgewendet hat, lieber in eine packende aktuelle Story investiert.

Zusammenfassend würde ich dieses Buch Leuten mit viel Zeit empfehlen, die sich gerne näher mit den Kontrahenten eines Buches auseinandersetzen - für ein verregnet graues Wochenende ist dieses Werk geeignet und Leuten mit hohem sprachlichen Anspruch ist Bottinis Stil vielleicht sogar mehr Wert, als vordergründig eine spannende Kriminal-Handlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krimipreis 2007 - warum?, 19. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Auch ich hatte den Krimi wg. des Krimipreises 2007 in der Hoffnung auf spannende Unterhaltung an den Sommerabenden gekauft. Ich habe mich bis zum ersten Drittel durchgekämpft und das Buch dann beiseite gelegt. Zuviele Personen, zuviele Verweise auf das Vorgängerbuch, total verwirrend und mit vielen völlig uninteressanten Details die liebe Louise betreffend gespickt. Habe mich selten so gelangweilt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Sprache - schlechter Plot, 10. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Das zweite Buch gefällt mir besser.

Nach wie vor bleibt die Hauptkommissarin eine unsympathische Person von der man manches Mal genervt ist. Aber so ist das im Leben: es gibt solche und solche und mir macht es schon Spaß mich etwas nerven zu lassen, wenn der Schreibstil dabei so detailreich und leise und nebenbei stattfindet.

Was mich auch am zweiten Buch stört ist, daß der eigentliche Kriminalfall eine Nummer zu groß gegriffen ist. Muss es gleich ein Waffenlager und internationaler Terrorismus sein, wenn man ein eher leises Buch schreibt und viel Zeit auch auf die Personen verwendet? Ich finde, daß der Schreibstil und die Detailverliebtheit bei der Personenbeschreibung nicht im Einklang mit den Verbrechen ist. Dies sind meiner Meinung nach eine Nummer zu groß.

Hier würde ich mir leisere Töne wünschen.
Das hat mich schon im ersten Buch gestört, daß plötzlich auf ein paar Seiten ein internationaler Kinderhändlerring thematisiert wird, was dem Thema nicht gerecht wird. Da hätte es mehr Details und mehr Seiten bedurft.

Jetzt bin ich gespannt, ob er sich für sein 3. Buch einen besser zu seinem Stil und seinen Personen passenden Plot sucht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gern wieder, 1. Mai 2010
Von 
Den Roman habe ich aus ganz unterschiedlichen Gründen gern gelesen - und bin gespannt auf einen weiteren.

Die Sprache, damit auch der Auftritt der Protagonisten, kommt ruhig und überzeugend daher. Da ist nichts überladen, selbst Dialoge sind oft verhalten und verzichten auf Redundanz.

Ausgesprochen gut gefällt mir, wie Bottini ganze Passagen zusammenfasst, indem er berichtet oder indirekte Rede benutzt. Ein gelungener Griff. Informativ, nie langweilig und - weil ungewöhnlich - gern gelesen.

Auch das Spiel (der Kommissarin) mit davor / danach finde ich spannend. Der Kontext ist klar, man muss nicht zwangsläufig das erste Buch gelesen haben, um es zu verstehen. - Es macht die Figur menschlich und bringt ihren Konflikt auf den Punkt; hat aber auch eine nachdenklich machende Ebene.

Ich muss zugeben: Der Konflikt an sich war mir zu trocken; über einige Passagen habe ich hinweg gelesen. Obwohl ich es selbst wichtig finde, aktuelle Geschehenisse künstlerisch aufzugreifen und Stellung zu beziehen. Auf die verwirrenden, teils auch langatmigen Erklärungen zum Balkan-Krieg hatte ich keine Lust. Die im Traum geführte Auseinandersetzung Bonis fand ich gelängt und habe sie komplett überschlagen.

Unglaubwürdig fand ich, dass sich innerhalb weniger Tage ein so komplexes Drama abspielt. Mag sein, dass ich da falsch liege; es hat mich sehr gewundert.

Insgesamt mag ich Bottini sehr. Mir gefällt die Vielschichtigkeit seiner Figuren, mir gefällt, wie er sich gut und überzeugend in eine Frau hinein denkt; bei Boni wiederum, dass sie zu solchen Gesten neigt wie ihrem Chef die Hand auf die Wange zu legen, oder einem Beteiligten die Hand auf die Schulter. Einfach weil sie findet, dass das jetzt stimmt.

Ich möchte mehr von Bottini lesen. Vielleicht gelingt es ihm, seine soliden Rechercheergebnisse lebendiger umzusetzen; vielleicht braucht es auch eine Zuspitzung auf weniger Konflikte, oder deren Verteilung auf mehrere Romane. Dass Bottini ein eher ruhiger Autor ist, finde ich völlig in Ordnung - bei Vargas & Co. spritzt auch nicht überall Blut, trotzdem sind es wunderbare Schriftsteller.

Wäre ja schlimm, wenn es nur die eine Sorte von Krimis gäbe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein bisschen langatmig, 12. Februar 2007
So gut mir der erste Band gefallen hat, so enttäuscht war ich vom zweiten. Natürlich ist Louise Boní eine tolle Hauptfigur und natürlich kann Bottini eingängig und sprachlich sauber schreiben. (Darum gibt es auch drei Sterne.)Aber die Spannungsführung lässt doch arg zu wünschen übrig, die Einzelheiten der sicher mühsamen Ermittlung verhindern allzu oft einen durchgängigen Thrill. Vielleicht liegt es auch am Thema, vielleicht ist die Grundidee einen Tick zu kompliziert. Für den dritten Band wünsche ich mir ein wenig mehr Stringenz.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwerfällige Krimilektüre, 8. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Sehr angetan von Oliver Bottinis erstem Roman "Mord im Zeichen des Zen" erhoffte ich mir vom "Sommer der Mörder" ein ähnliches Lesevergnügen.
Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt. Die Handlung schleppt sich schwerfällig dahin; richtige Spannung mag nicht aufkommen. Zudem wird der Leser völlig überfrachtet mit den persönlichen Problemen der Kommissarin, die sich zwischen Alkoholsucht und depressiven Lebensphasen in ihrem Beruf zu behaupten hat und für ihre männlichen Kollegen bisweilen durch ihre Handlungsweise eine Zumutung zu sein scheint.
Auch wenn die im Roman angesprochene Problematik der islamistischen Terrorbedrohung durchaus tagesaktuell ist, fehlt dem Roman einfach das den Leser fesselnde Element.
Ein weiterer negativer Aspekt ist die Tatsache, dass ein Leser, der den Vorgängerroman nicht gelesen hat, die unzähligen Anspielungen und Verweise darauf nicht versteht und einzuordnen vermag.
Alles in allem verdient der Roman gerade einmal 2 Sterne, wovon einer für die gut formulierten Dialoge zu vergeben ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zum Gähnen, 13. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mit dem "Deutschen Krimi Preis 2007" beworben wurde. Leider bin ich ziemlich enttäuscht worden. Es beinhaltet sehr viele Verweise auf den Vorgänger. Das ist äußerst irritierend, wenn man den nicht gelesen hat. Vieles hat mich gestört, zum Beispiel der affektierte Stil, der oft nicht zwischen der Erzählung, den Gedanken oder den Äußerungen der Protagonisten unterscheidet. Es werden zu viele Personen mit komplizierten Charakteren eingeführt, was mitunter in einem großen Gefühl der Beliebigkeit und Konfusion mündet, da sie nachher keine zentrale Rolle spielen. Stellenweise wäre ich fast wahnsinnig geworden, z.B. wenn über Kapitel (!!) hinweg beschrieben wird, wie todmüde Louise Boní ist und tagelang nicht zum Schlafen kommt. Dann schläft sie fast am Steuer ein, während sie zu Ihrem Geliebten fährt, bloß um ins Bett zu kommen. Doch kaum ist sie da, verlangt sie nach Kaffee und die beiden führen noch ein langes Gespräch über Gott und die Welt.
Positiv ist zu sagen, dass der Autor gut recherchiert hat und politische Themen einbaut, die gerade jetzt von großer Brisanz sind (man denke an die derzeitige Krise in Pakistan). Außerdem werden natürlich Freiburger das Buch wegen des Lokalkolorits mögen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, intelligent - eine absolute Empfehlung !, 28. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Also ich kann ebenfalls die negative Kritik nicht wirklich nachvollziehen, denn es ist endlich einmal wieder ein spannender und zugleich intelligent geschriebener Krimi. Besonderen Spaß macht das Buch natürlich, wenn man den ersten Fall schon gelesen hat. Nebenbei bemerkt ist hier auch richtig gut recherchiert und auch sehr, sehr gut lektoriert worden. Es ist sicherlich kein Nägelkauer, aber mit den sehr authentisch beschriebenen Figuren (allen voran natürlich Louise, die einem mit all ihren Facetten ans Herz wachsen muss) ist das einfach allerbeste Krimi-Lektüre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Krimi mit Tiefgang, 25. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Ich bin eine Leseratte. Bei den Büchern von Bottini kann ich sagen, dass sie mich von Anfang bis Ende gefesselt haben. Endlich keine utopischen Mordszenarien und sadistische Mörder, sondern eine klare nachvollziehbare Handlung. Natürlich sollte man bei "im Sommer der Mörder" bereits "Mord im Zeichen des Zen" gelesen haben. Auch Elizabeth George oder Kathy Reichs nehmen immer wieder Bezug auf frühere Bücher. Was mir sehr gut gefiel, war die Beschreibung der einzelnen Charaktere. Ich konnte mir die Menschen dazu vorstellen und litt mit Louise Boni und ihrem Kampf gegen gegen den Alkohol. Im übrigen hat mir das Buch "Tannöd" gar nicht gefallen. Ich fand es schrecklich langweilig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Fast zu viel des Guten, 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder: Kriminalroman
Der zweite Fall für Louise Bonì (Taschenbuch)
Auch der Markt der Krimiromane ist nicht frei von Trends. Eine (wirklich nicht mehr neue) Mode ist es, die eigentliche Handlung mit einem schwierigen Kommissar-Charakter zu unterfüttern. Häufig ist es leider so, dass gegenüber dieser Personenzeichnung der Plot dabei erheblich abfällt. Besonders bei Romanreihen ist dies der Fall – hier spielt wahrscheinlich dann nur noch die Leserbindung die Hauptrolle. Und so kommt es, dass die erste und die zweite Folge einer Reihe noch akzeptabel sind, dann aber die darauffolgenden Sequels mehr und mehr abflachen oder sogar peinlich werden.
Oliver Bottini gelingt es in seiner Romanreihe um Lousie Boni diesem modischen Fettnäpfchen weitgehend auszuweichen. Neben seiner zuerst alkoholkranken und nun trockenen Kommissarin steht bei ihm wirklich gleichrangig die eigentliche Handlung im Mittelpunkt. Und die hat es wirklich in sich: Der Bogen wird von einem scheinbar harmlosen Schuppenbrand über die Thematik Waffenschmuggel und Jugoslawienkrieg bis hin zum Extremismus in Pakistan gespannt, in dem sogar ein deutscher Politiker und parapolizeiliche Terroristenjäger verstrickt sind. Viel zu viel für einen deutschen Krimi, denkt man. Aber Bottini schafft es gerade noch, alle Fäden relativ glaubwürdig miteinander zu verweben und dabei seinen Boni-Charakter weiterzuentwickeln. Allerdings um den Preis, dass gegen Ende von „Im Sommer der Mörder“ mehr und mehr die Thrillerelemente überwiegen, was wahrlich dem Guten zu viel ist. Ein Beispiel dafür: Beim dramatischen Showdown (man kann den Schluss nicht anders nennen) wird unnötigerweise ein deutscher Kampfhubschrauber eingesetzt, der bis heute so noch gar nicht verfügbar ist und ziemlich plump eine Verstrickung der Bundeswehr suggeriert.
Gut zu wissen, dass Bottini im dritten Band um die labile, aber sympathische Freiburger Kommissarin und ihre allzu typischen Kollegen zurückrudert und „Im Auftrag der Väter“ wieder die Krimielemente dominieren. Leiser ist eben für deutsche Krimiautoren immer noch die bessere Wahl, besonders wenn man den Anspruch hat, nicht nur Leser an die Reihe zu binden, sondern an die Handlung und die Charaktere zu fesseln!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Im Sommer der Mörder: Kriminalroman<br /> Der zweite Fall für Louise Bonì
EUR 8,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen