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55 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Überfrau auf dem Dach der Welt
„Ich habe mehr als einmal bitter geweint, weil ich zutiefst fühlte, wie das Leben verrann, wie die Tage meiner Jugend leer, freudlos und öde vorübergingen,“ schrieb bereits die junge Alexandra. „Ich war mir bewusst, dass ich eine Zeit unnötig vertat, die niemals wiederkehren würde, dass ich Stunden verlor die wunderbar...
Veröffentlicht am 12. März 2006 von euripides50

versus
2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen wie schon mal gelesen
Mich hat das Buch sehr an "Sieben Jahre in Tibet " erinnert, allerdings war die Autorin wesentlich besser vorbereitet. Landschaftsbeschreibungen und Erläuterungen zu Sitten und Gebräuchen in Tibet ähneln jedoch sehr.
Veröffentlicht am 30. September 2011 von I.S. Fuhrmann


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55 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Überfrau auf dem Dach der Welt, 12. März 2006
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
„Ich habe mehr als einmal bitter geweint, weil ich zutiefst fühlte, wie das Leben verrann, wie die Tage meiner Jugend leer, freudlos und öde vorübergingen,“ schrieb bereits die junge Alexandra. „Ich war mir bewusst, dass ich eine Zeit unnötig vertat, die niemals wiederkehren würde, dass ich Stunden verlor die wunderbar hätten sein können.“ Als wolle sie sich auf diese wunderbaren Stunden so früh wie möglich vorbereiten, begann sich schon das kleine Mädchen nach Regeln abzuhärten, die sie den Lebensgeschichten christlicher Heiliger entnommen hatte. „Entbehrungen ließen mich kalt. Ich war nicht im geringsten eitel. Kleider und Putz sagten mir überhaupt nichts: ich verachtete den Komfort. Der Geist, dachte ich, muss den Körper beherrschen und ihn zu einem willigen und widertandsfähigen Instrument gestalten, auf den er sich in jeder Situation verlassen kann.“
So vorbereitet hat sich Alexandra David Neél in einem abenteuerlichen Leben ihre Träume in einer Weise erfüllt, wie es nur wenigen Menschen vergönnt gewesen ist. Über die theosophischen Zirkel in London, über ein Engagement als Opernsängerin in Hanoi und eine Vernunftehe mit dem Schürzenjäger Philipp Neél führt sie ihr Weg in die Eremitagen des Himalaja, wo sie auf den Rat des 13. Dalai Lama hin Tibetisch studierte, ehe sie nach dem ersten Weltkrieg an der Seite eines jugendlichen Rotmützen-Lamas von Amdo aus ihre jahrelange Odyssee durch Tibet begann, an deren Ende es ihr tatsächlich gelang sich als Pilgerin verkleidet zwei Monate in Lhasa aufzuhalten.
Die Belesenheit und Bildung, aber auch die Strapazierfähigkeit der kleinen Frau grenzt von heute aus gesehen ans Unglaubliche. Wie von einem guten Geist geführt erreichte sie fast mühelos all die heiligen Orte, nach denen sich zum Beispiel Sven Hedin sein Leben lang vergeblich verzehrte. , Die unbedingte Konsequenz all ihrer Handlungen wirkt fast übermenschlich, ihre innere Freiheit gegen alle Bindungen unbarmherzig, und ihr der altindischen Philosophie entlehntes Lebensmotto, das sie in bis an den Rand des Todes durchhielt, erscheint fast hybrid. „Sei Dir Dein eigenes Licht. Sei Dir deine eigene Zuflucht,“ verkündete die berühme Orientalistin bei jeder Gelegenheit, und getreu dieser Maxime machte sie sich noch knapp hundertjährig an die Vorbereitung einer neuen Reise, die sie aber absagen musste, weil die letzte und größte aller Reise sie aus der Welt nahm.
Alexandra David Néels „Mein weg durch Himmel und Höllen“ macht den Leser zum Zaungast dieses Überfrau. Nach einer informativen und gut leserlichen Einführung von Thomas Wartmann beginnt das Buch mit dem Kapitel „Warum ich nach Lhasa ging“ und läst den Leser nicht mehr los bis zur letzten Seite. Allererste Wahl für jeden Tibetfreund.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich interessant, 27. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
Das Buch gibt Einblicke in das alte Tibet, so wie Alexandra David-Neel es auf ihrer abenteuerlichen Reise und während ihrer Studien des Buddhismus erlebt und, wie mir scheint, sehr objektiv wahrgenommen hat. Was für eine starke Frau und was für eine unrschütterliche Wißbegier! Man bekommt einen Eindruck von dem unglaublich harten Leben und den Ansichten der Landbevölkerung, auch in Verbindung mit den verschiedenen buddhistischen Schulen Tibets und dem Nachbarn China. Dabei lernt man Überraschendes (denn natürlich beziehen sich ihre Erfahrungen auf einen Zeitraum während der Lebenszeit des letzten Dalai Lamas. Es ist also nicht alles im Einklang mit dem Bild, das man heute im Westen von Tibet und den Tibetern zu haben scheint und das ganz sicher mit der charismatischen Ausstrahlung des jetzigen Dalai Lama zu tun hat, der unermüdlich, bewegendend und friedvoll für seine Heimat eintritt). Hier wird nichts beschönigt oder durch die rosarote Brille gesehen und trotzdem - oder gerade deshalb- schenkt einem dieses Buch einen faszinierenden und bewegenden Einblick in den Alltag des buddhistisch geprägten alten Tibets.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie hat keine Strapazen gescheut..., 15. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
...um nach Lhasa zu gelangen. Als Bettelpilgerin verkleidet nimmt sie mit Lama Yongden und einigen Dienern die abenteurliche Reise in die "verbotene Stadt" - für Fremde bei Todesstrafe verboten - unter die Füsse. Über Wege und Umwege gelangen sie dahin, Alexandra David-Néel wird beobachtet, man ist sich über ihre Beweggründe zu reisen unsicher. Später finden sich Notizen darüber in den Akten der britischen Kolonialmacht. Sie lässt uns teilnehmen an ihrem strapaziösen erlebnisreichen Reisealltag wo wir viel über Land und Leute erfahren. Man muss dieses Buch einfach lesen, eine faszinierende Fülle eröffnet sich und lässt einen staunen ob der Widerstandskraft gegen Kälte, Hunger, Schmerzen, Verzweiflung der Preis für ein ersehntes Ziel: Die Götter siegen, die Dämonen sind bezwungen.Zum Neujahrsfest treffen Sie ein und besichtigten als erstes den Potala.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen atemberaubend, 14. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
Für jeden der schon mal in Tibet war: ein MUSS!!! Man bekommt viele Eindrücke in das "Alte, ursprüngliche Tibet". Das Buch ist so geschrieben, dass man es atemlos liest und kaum aus den Händen legen kann. Alexandra David-Neel gibt viele interessante Einblicke- auch wenn man Ihre Einstellung in die damalige Zeit einordnen muss. Sie ist eine faszinierende Frau und besaß ein breites Wissen in Sachen Buddhismus und Tibetologie. Ein faszinierender Reisebericht- auch wenn Lhasa zu kurz kommt. Schade, dass das Foto mit ihr als Pilgerin vor dem Potola fehlt. Aber die anderen Fotos geben auch einen guten Eindruck.
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen faszinierend, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
"Mein Weg durch Himmel und Höllen" ist ein faszinierender Reiseroman einer faszinierenden Frau: Alexandra David-Néel, eine französische Asienforscherin. Sie verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Asien, vor allem in Indien, China und Tibet. Ihr Roman "Mein Indien" handelt beispielsweise von ihrer ersten Indienreise, als sie sich dreiundzwanzigjährig zum ersten Mal nach Asien aufmachte, um die Jahrhundertwende. Sie lebte von 1868 bis 1969 - vierzig von diesen Jahren war sie verheiratet. Sie sah ihren Mann jedoch selten, er blieb in Frankreich, finanzierte ihr jedoch ihre Reisen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg machte sie sich auf nach Tibet - ein verbotenes Land - und von ihren Erlebnissen auf dieser Reise handelt "Mein Weg durch Himmel und Höllen". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen Das Buch, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
Wer die Bücher von ihr mag, wird auch dieses mögen! Obwohl es mehr erzählt. Aus den Relefionen, der Lehre und ihrer Gefühle.
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4.0 von 5 Sternen spannende Reiseliteratur, 26. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
Die Geschichte von Alexandra-David-Neel ist recht unterhaltsam und spannend zu lesen. Wer mit dem Buddhismus allerdings nicht viel anzufangen vermag, wird vielleicht gelegentlich von bestimmten Begriffen, die in Fußnoten erklärt werden, leicht verwirrt sein. Insgesamt ist das Buch jedoch in einer relativ einfachen Sprache gehalten, zu der einjeder Zugang hat.

Zu Beginn erfährt man einiges über die junge Alexandra, die eigenbrödlerisch wirkt, Konventionen verachtet und (für ihr Umfeld) recht obskure Interessen pflegt, z.B. einen Hang zu philosophischen, esoterischen bzw. religiösen Themen und den Drang zur Flucht bzw. den Willen, die Welt kennenzulernen und eigenmächtig zu erforschen. Zu diesem Zweck lebt sie einige Jahre als Sängerin und hat Auftritte in Opern in verschiedenen Ländern, die ihr zu ein wenig monetärem Reichtum verhelfen. Später ehelicht sie einen erfolgreichen Händler, der ihr finanzieller Förderer wird. Sie verbringt von ihren etwa 100 Lebensjahren mehr als 13 Jahre in Asien, wo sie sogar als erste europäische Frau die "verbotene Stadt" Lhasa, ein Heiligtum der Buddhisten und Hauptstadt Tibets, bereist. Das Buch enthält viele anerkennungswürdige Details über das Leben der ärmlichen Landbevölkerung Tibets zu der damaligen Zeit, etwa ihre Lebensgewohnheiten, die Riten und Gebräuche und auch die Einfachhheit und Naivität dieser Menschen, die fest von der Existenz von Dämonen, der Wahrsagerei und anderer übersinnlicher Phänomene überzeugt sind und zumeist ein einfaches, pragmatisches und tief religiöses Leben führen. Die Geschichte der zu Fuß in Eis und Schnee umherwandernden Frau bildet einen starken Kontrast zu unserem von Komfort- und Erlebnis-Tourismus geprägten Alltagserleben. Wer sich ein Bild vom Tibet der damaligen Zeit machen möchte und Reiseliteratur mag, wird dieses Buch schnell in sein Herz geschlossen haben.
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5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch!, 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
Wer sich für Tibet, seine Geschichte, Kultur und Menschen interessiert, wird hier mit vielen Informationen beliefert. Alexandra David-Néels hat einen tollen Schreibstil. Sie erzählt von ihren Abenteuern auf ihrer Reise nach Lhasa.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Stück erlebter Historie, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tibet vor ca 100 Jahren. Manches aus aktueller Politik erklärt sich nach Lektüre besser. Unser von heutigen Journalisten und Schreiberlingen suggeriertes Bild auf Tibet ist viel zu einseitig vom Dalai-Lama und einem Antichinesisch - Reflex geprägt. Das Tagebuch einer atemberaubenden Tibetreise erweitert erheblich den Horizont! Sehr zu empfehlen!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauenpower zu Beginn 20. Jahrhunderts, 24. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens (Taschenbuch)
Auf unprätentiöse Art und Weise schildert diese beeindruckende Frau ihre außergewöhnliche Wanderung durch das noch mittelalterliche Tibet. Für alle Interssierten an einer starken Frauenpersönlichkeit und mit etwas Neugier auf ein Land und seine Religion, die so mittlerweile der Vergangenheit angehören, ein "muss"!
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Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens
Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens von Alexandra David-Néel (Taschenbuch - 20. Oktober 2004)
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