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5.0 von 5 Sternen Ein Ex-Insider zeigt uns die Freiheit wieder
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gilt nicht zu Unrecht als eines der Geschenke der Nachkriegszeit. Durch Erfahrungen des Missbrauchs in der Nazizeit und des Wissens um übermächtige, staatliche Einflussnahme in einigen unserer Nachbarländer so gegründet, stellt sich das System immer noch gern als völlig unabhängig dar, mahnt aber...
Am 22. Dezember 2005 veröffentlicht

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wichtiger Beitrag, aber nicht zukunftsorientiert
Ich hatte mir das Buch gekauft, weil Bertram von seinen (Ex-)Kollegen so verissen wurde. Von "Machwerk" war da die Rede (SZ)! Nach der Lektüre habe ich zwei Gedanken:

Erstens ist es eine Schande, dass beleidigte Redakteure nicht aushalten können, dass einer da mal seine "Vergangenheit" aufarbeitet. Das hat der Mann nämlich getan und es ist...
Veröffentlicht am 24. April 2006 von Torsten Fischer


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ex-Insider zeigt uns die Freiheit wieder, 22. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur (Broschiert)
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gilt nicht zu Unrecht als eines der Geschenke der Nachkriegszeit. Durch Erfahrungen des Missbrauchs in der Nazizeit und des Wissens um übermächtige, staatliche Einflussnahme in einigen unserer Nachbarländer so gegründet, stellt sich das System immer noch gern als völlig unabhängig dar, mahnt aber gleichzeitig sich selbst zur Orientierung am Zuschauerinteresse, das sich durch Quoten beweisen lasse. Dabei hat es sich verfangen im Netz von Quotenabhängigkeit, Werbefinanzierung und Parteienvetternwirtschaft, eine insgesamt schwierig zu entzerrende , die Programmqualität herunterziehende Gemengelage.
Weder Politik, Kultur noch Sport oder Infotainment werden in den Einzeldarstellungen ausgelassen. Am Schluß fehlt auch nicht ein Ansatz zur Lösung des Problems, sollte es solche barocken Machtmenschen, wie es Medienpolitiker gelegentlich zu sein scheinen, überhaupt interessieren .
Spannend und informativ geschrieben, Pflichtlektüre für Gebührenzahler, Intendanten und Politiker !
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mehr Durchblick, 12. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur (Broschiert)
Durch einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurde ich auf Jürgen Bertrams Buch aufmerksam. Als ehemaliger Redakteur und Auslandskorrespondent selbst ein "Insider", beschreibt er eindringlich und mit anschaulichen Beispielen, wie weit sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland von seinen Idealen entfernt hat. Das ist spannend zu lesen, provoziert Reaktionen vom Kopfschütteln bis hin zur Fassungslosigkeit und lässt mich das diffuse Unbehagen besser verstehen, das mich beim Fernsehen immer öfter beschleicht - und ein Grund dafür ist, dass die Mattscheibe inzwischen bei uns ein eher kümmerliches Dasein unter dem Dach fristen muss. Stehen wir tatsächlich am "Ende der Fernsehkultur" oder bekommen die Öffentlich-Rechtlichen gerade noch die Kurve? Ich würde mir wünschen, dass Jürgen Bertrams Buch zu letzterem beiträgt.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wichtiger Beitrag, aber nicht zukunftsorientiert, 24. April 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur (Broschiert)
Ich hatte mir das Buch gekauft, weil Bertram von seinen (Ex-)Kollegen so verissen wurde. Von "Machwerk" war da die Rede (SZ)! Nach der Lektüre habe ich zwei Gedanken:

Erstens ist es eine Schande, dass beleidigte Redakteure nicht aushalten können, dass einer da mal seine "Vergangenheit" aufarbeitet. Das hat der Mann nämlich getan und es ist interessant, seinen Gedankengängen zu folgen. Sehr gut.

Zweitens aber ist Herr Bertram mit seiner Beurteilung der Dinge meiner Meinung nach aber hoffnungslos den alten "Frontlinien" verbunden. Dort die bösen Quoten-Säue und Apparatschiks, hier die ehrlichen, eigenständigen Beobachter mit ausgereiftem Handwerk. Ein lahmes Fazit, das mir über die Verfolgung seiner Gedankengänge hinaus absolut keinen Mehrwert gebracht hat. Sehr Schlecht!

FAZIT: Ich kann nur sagen, dass Antworten für die Zukunft niemand in diesem Buch finden wird. Zur Orientierung über die "klassische" Diskussion mit Namen, Titeln und Signalwörtern aber mag das Buch durchaus dienen. Für 8,95 Euro kann man dann nicht wirklich meckern.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight !, 15. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur (Broschiert)
als hätte ich drauf gewartet. schon lange fragt man sich was einem " so " geboten wird im fernsehen. bertram gibt einen detaillierten einblick i. d. welt der " fernsehmacher ". wer eigentlich heute die zügel i.d. halt hält, nämlich die, die sponsern, bezahlen - dafür dass ihre produkte gut i. bild sind. gute filme, gut recherchierte Dokus fürs volk finden sich um oder nach mitternacht i. programm. seicht, leicht, lustig, dämlich u. doof soll´s sein. der " kunde " will - MUSS unterhalten werden. Ernsthafte Reportagen werden i.d. fersehredaktionen oft abgeschmettert. das dafür bezahlt wird u. nicht wenig, wen juckt´s. mit welcher arroganz Fernsehintendanten regieren ist erschütternd. wie so oft beobachtet man einen riesen Realitätsverlust, gepaart mit einem Verhalten v. Adligen i. Mittelalter. Die Basis, das Fernsehvolk wird es schon schlucken, als säßen wirklich nur noch Gehirnamputierte vor der Glotze. Das Buch zeigt hervorragend auf, warum es so ist - und man kann nur hoffen, dass sich hier wieder etwas i. Richtung Qualität ändert, dass die Öffentlich - Rechtlichen Sender nicht nur der Quote hinterherjagen u. die Privaten nachäffen.Das Buch regt hoffentlich eine lang überfällige Diskussion an !! Ein Klasse - Buch, ein notwendiges Buch.
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4.0 von 5 Sternen Gar nicht so matt, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur (Broschiert)
Mattscheibe von Jürgen Bertram

So sehr ich die Arbeit des Fernsehjournalisten Jürgen Bertram seit Jahrzehnten
schätze, so sehr ich auch mit weiten Teilen seiner Kritik einverstanden bin, so
unzufrieden lässt mich seine teilweise grandiose Abrechnung mit unserem
öffentlich-rechtlichen Fernseh-Sendern.

Aus einem vor allem wichtigen Grund: Der so herrlich kritische Mann hat offenbar
vergessen, in welcher Medien-Wirklichkeit wir leben. Ja, wenn wir denn doch
in der vielfältigen Zeitungs-und-Medienwelt ansonsten das hehre Streben nach
Wahrheit und Wirklichkeit deutlich und immer wieder als wunderbare
alltägliche Wirklichkeit erfahren könnten! Doch können wir das tatsächlich?
Dass nicht viele Zeitungs-Journalisten brüllen müssten vor Ach und Weh"!

Nein: Nach wie vor gilt im Kern der alte Grundsatz der Medien, was veröffentlicht
wird, bestimmt, wer zahlt. Wer jedoch zahlt und unterhält mit seinen Anzeigen unsere
sich gern unabhängig" nennenden Presse-Unternehmen? Ich verweise auf
den berühmten Paul Sethe-Satz: Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten,
ihre Meinung zu verbreiten".

Erst vor diesem Hintergrund wird klarer, welch Fortschritt der öffentliche Rundfunk
in Deutschland bedeutet. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (samt Fernsehen) wird
eben von allen, nicht jedoch allein von einigen reichen Leuten bezahlt. Das ist der Unterschied. Dass dieser öffentliche Rundfunk dafür von der Öffentlichkeit, sprich
den gewählten Abgeordneten des Volkes kontrolliert wird, dass dadurch auch der Proporz beim Programm indirekt mitbestimmt, hat Bertram bei seiner Kritik allzu einseitig beschrieben. Ausgerechnet er, der seine großartigen Berichte nicht nur seinem brillanten Können, sondern genau diesem System verdankt, dass er nun so hart kritisiert.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich habe Bertrams Kritik immer auch als
solidarische Hilfe für viele seine Kollegen verstanden. Ich hätte bei seiner Abrechnung
mit der Mattscheibe" nur erwartet, dass er die sogenannte Freiheit" der Presse dabei
nicht ausblendet.
(Jörg Beckmann)
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thema gut, aber nicht gut getroffen, 5. April 2006
Von 
Michael Meisenbacher (Baden-Baden, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur (Broschiert)
Es ist schon überfällig, dass in diesem Land über die Fernsehkultur gesprochen wird. Mattscheibe von J. Bertram behandelt jedoch leider nur den Aspekt des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und übertreibt in einigen Kapiteln. Natürlich müssen sich ARD und ZDF entwickeln. Ein verkopftes Programm für die Bildungselite allein kann nicht das Ziel des intelligenten Fernsehens sein. Ich hätte mir eine Generalabrechnung mit dem Privatfernsehen gewünscht, ohne dessen Zutun (Fun-Freitag, Film-Film der Woche, Fratzenschneiden bei Schillerstraße u. ä. ) PISA kaum denkbar wäre. Wenn man in der Lage ist, entsprechende Abstriche in der Argumentation von Bertram zu machen, ist das Buch dennoch lesenswert.
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Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur
Mattscheibe: Das Ende der Fernsehkultur von Jürgen Bertram (Broschiert - März 2006)
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