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80 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein seltsames grinsen
Es ist ein bisschen seltsam mit diesem Buch: Ich habe es geschenkt bekommen, und hatte überhaupt keine Lust, es zu lesen. Die Geschichte interessierte nicht, und dass der Autor als Gag-Schreiber beim Fernsehen gearbeitet hat, hielt ich für das Gegenteil einer guten Empfehlung. Ich habe dann angefangen es zu lesen, weil mir ein Witz in der kurzen Biographie des...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von Jesper

versus
41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flache Story, lustig geschrieben
Simon Peters, eher erfolgloser Verkäufer in einem T-Punkt-Laden, steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Aber seit ihn seine langjährige Freundin verlassen hat, läuft bei ihm irgendwie alles schief. Nichts bekommt Simon geregelt und das Schlimmste: Seine Versuche, bei der richtigen Frau zu landen gehen jedesmal voll in die Hose. Die Story ist...
Veröffentlicht am 29. April 2007 von Newyorkgirl


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80 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein seltsames grinsen, 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Es ist ein bisschen seltsam mit diesem Buch: Ich habe es geschenkt bekommen, und hatte überhaupt keine Lust, es zu lesen. Die Geschichte interessierte nicht, und dass der Autor als Gag-Schreiber beim Fernsehen gearbeitet hat, hielt ich für das Gegenteil einer guten Empfehlung. Ich habe dann angefangen es zu lesen, weil mir ein Witz in der kurzen Biographie des Autors am Anfang des Buchs gut gefallen hat. Dort steht, er habe seinen Zivieldienst im Kindergarten (Bienengruppe) gemacht. Dieses lässig eingeschobene "Bienengruppe" gefiel mir wirklich gut.

Beim Lesen stellte ich fest: Mich interessiert die Story immer noch kein bisschen, die Hauptfigur auch nicht: Sie ist in der Tat ein Idiot, allerdings einer, mit dem ich nicht mitfühlen kann. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen, sogar innerhalb eines Tages. Und das liegt natürlich am Erzählstil von Tommy Jaud. Wie man Pointen setzt, weiß er. Und wie man sie geschickt wieder aufgreift, weiß er noch besser.

Die Hauptfigur Simon hat eine kroatische Putzfrau namens Lala, und allein diese Figur lohnt die Lektüre des Buchs. Sie ist eine wunderbare Figur, und man würde sich fast wünschen, Tommy Jaud würde sie zur Hauptfigur eines eigenen Buchs machen. Ich würde es sofort kaufen. Jeder Gag rund um Lala ist perfekt getimed, man hört ihren Akzent aus den gedruckten Worten heraus - das ist richtig gut gemacht. Insgesamt findet sich alle zwei bis drei Seiten ein netter Witz oder ein lustiger Vergleich oder eine gute Beobachtung.

Und das ist das Seltsame: Obwohl mich fast nichts in diesem Buch interessiert hat, fühlte ich mich gut unterhalten und las stets mit einem leichten Grinsen.

Natürlich bleibt nichts übrig von der Lektüre, man vergisst das Buch sofort, weil es belanglos ist. Aber während man es liest, hat man gute Laune, und das ist nun wirklich nicht das Schlechteste, was man über ein Buch sagen kann.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atemloser, schnörkelloser Spaßroman, 25. Juni 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot (Taschenbuch)
Der Held: Simon, Single, bald 30 Jahre alt. Sein Problem: Gar keins, sagt er, wenn er nur endlich mit dieser wunderschöne Milchschaumaufschäumerin aus dem Starbuck`s zusammen wäre. Aber da täuscht er sich, denn er befindet sich in „Singlephase vier", ist also in Wirklichkeit kurz vorm Durchdrehen. Während Simons Stresslevel schubweise ansteigt und ihn in immer ausichtslosere Situationen stolpern lässt, darf sich der Leser grinsend (wahlweise: die Leserin kichernd) im Sessel zurücklehnen und an seinen Missgeschicken erfreuen. Wir beobachten Simon dabei, wie er im Pärchen-Paradies Ikea anfängt, frustriert nach Stricken Modell „Hängan" zu suchen, wie er als T-Punkt-Verkäufer seinen Welthass an den Telefonkunden abreagiert, und wie er mit jeder Frau, die ihm über den Weg läuft, aus immer wieder neuen Gründen NICHT zusammenkommt. Ein atemlos, schnörkellos und weit gehend klischeelos gestrickter Spaßroman, der so schnell verschlungen ist, dass er vielen Lesern einen one-night-Stand ohne Reue bescheren wird.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Zugegeben, den Literatur-Nobelpreis wird Tommy Jaud mit diesem Werk sicher nicht gewinnen. Aber das war wohl auch nicht seine Absicht. Jedenfalls hat er es geschafft, daß ich mehrere Male laut lachen mußte beim lesen - und das kommt doch eher selten vor.

Es geht um diesen Simon Peters, kurz vor seinem 30igsten Geburtstag, Telefonverkäufer und gerade wieder Single geworden. Irgendwie läuft alles schief: seine Chefin faltet ihn zusammen, seine kroatische Putzfrau will ihn mit einer gackernden "Dörte" verkuppeln und selbst sein fettleibiger Kumpel Flick scheint mehr Glück bei den Frauen zu haben, als er. Da sieht er plötzlich Marcia, die milchaufschäumende Traumfrau aus dem Coffeeshop gegenüber. Aber damit fangen die Probleme für Simon erst an.

Jaud versteht es prächtig, seinen Protagonisten in die skurrilsten und aberwitzigsten Situationen schlittern zu lassen, aus denen es kaum noch einen Ausweg zu geben scheint. Sein Tempo und der Wortwitz sind dabei kaum noch zu übertreffen. Leider ist auch hier das Ende nicht besonders befriedigend. Zum Schluß wird es nämlich ziemlich surrealistisch und Simon Peters und der Roman stehen kurz vor dem psychologischen Kurzschluß.

Aber trotzallem ein gelungener "Männerroman" (der aber auch für Frauen geeignet ist), der sein Geld allemal wert ist. Beim Lesen hat man irgendwie immer Oliver Pocher vor Augen, niemand anderer als er kann diesen Simon Peters spielen, den Vollidioten! Deswegen bin ich auch gleich ins Kino gegangen, als ich die letzte Seite zuende gelesen hatte.
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flache Story, lustig geschrieben, 29. April 2007
Von 
Newyorkgirl (Marburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Simon Peters, eher erfolgloser Verkäufer in einem T-Punkt-Laden, steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Aber seit ihn seine langjährige Freundin verlassen hat, läuft bei ihm irgendwie alles schief. Nichts bekommt Simon geregelt und das Schlimmste: Seine Versuche, bei der richtigen Frau zu landen gehen jedesmal voll in die Hose. Die Story ist flach, aber das ganze ist locker geschrieben strotzt nur so vor Situationskomik und eine Pointe jagd die nächste. Daher vergebe ich gerne 3 Sterne und empfehle das Buch jedem, der beim lesen nicht allzu viel Konzentration aufbringen möchte oder etwas leichtes "für zwischendurch" braucht.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen flott geschrieben, aber ..., 18. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Seit Nick Hornby haben die Autoren die Gefühlswelt der Männer in Liebesdingen entdeckt - und das ist ja auch gar nicht schlecht. Schließlich haben nicht nur Frauen Probleme in Liebesdingen. Hier erleben wir also die Gefühlswelt von Simon Peters, der pro forma bei der Telekom arbeitet, seinen Alltag aber lieber anders vertrödelt. Das ist in den ersten Kapiteln auch wirklich zum schreien komisch, danach nützt es sich leider schnell ab und als der Autor gegen Ende versucht, seiner Figur Tiefe zu geben und es sogar richtig tragisch wird, scheitert er leider auf der ganzen Linie. Vielleicht wäre es schon besser gewesen, nicht krampfhaft zu versuchen, in jedem Halbsatz eine Pointe zu zünden. Eines ist das Buch allerdings nicht: langweilig. Es liest sich wunderbar runter und eignet sich trotz der Einwände gut als Lesefutter.
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...unglaublich..., 18. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot (Taschenbuch)
Ganz ehrlich...ich habe selten bei einem Buch so gelacht, wie bei diesem. Es ist von der ersten Seite an humorvoll und kurzweilig geschrieben. Außerdem behandelt es ein Thema dass gerade in der heutigen Zeit, zwischen Arbeits- und Fernsehgesellschaft, sehr zutreffend ist. Man will es nicht glauben, aber es ist wirklich schwer das richtige Mädchen zu finden. Vielleicht ist es in diesem Buch etwas überzogen dargestellt, aber gerade das macht den Spaßfaktor beim Lesen aus.
Simon Peters ist ein junger Mann, der Single ist, damit aber unzufrieden. Er hat einen Job, den er glaubt nicht zu mögen. Er hat drei gute Freunde, von denen er glaubt sie hätten Ihn nicht gern. Er ist eigentlich nur unglücklich. Dadurch schlittert er von einer falschen Entscheidung in die nächste...
Für mich absoluter KAUFTIPP!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KULTIG!, 12. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Tommy Jaud`s Erstling ist eine TOP-EMPFEHLUNG! So locker, flockig ist sein Erzählstil.

DIE STORY:

SIMON PETERS, Ich-Erzähler, 29 Jahre alt und Single ist die Hauptfigur. Er ist der VOLLIDIOT, weil er - im Gegensatz zu seinen Freunden - es irgendwie nicht packt. Weder im Job noch in der Liebe; erst recht nicht beim Sex. Er ist Mitarbeiter in einem T-Punkt und von Julia - seiner Ex - verlassen worden. In seinem Job glänzt er häufig durch Abwesenheit. In der Liebe sucht er sich - scheinbar einem edlen Grundsatz folgend - die Falsche aus. Auch die chronische Ebbe in der Kasse trägt nicht gerade zur Besserung bei. Aber irgendwie bekommt SIMON PETERS am Ende dann doch wenigstens halbwegs die Kurve.

FAZIT:

Spaßig, kultig, locker, cool und enorm angesagt, das ist VOLLIDIOT. Lesevergnügen pur und die "Pflichtlektüre" - nicht nur für Singles. Dabei ist - ähnlich wie bei Christopher Moore - der Inhalt der erzählten Geschichte weniger wichtig als das, wie es erzählt wird. Das Buch ist absolut erfrischend und tut in der "schwülstigen" Deutschen Gesellschaft richtig gut. Also perfekt für die WM-Retro-Phase, und das, obwohl das Buch lange vor der Phase der WM-Euphorie geschrieben worden ist. Nur: derartige Lockerheit ist leider (noch) selten anzutreffen hierzulande. Am ehesten vergleichbar erscheint der VOLLIDIOT noch mit dem ebenso frischen HERR LEHMANN von SVEN REGENER. Man merkt dem Autor sofort an, dass er für das Fernsehen - dort insbesondere für ANKE ENGELKE's LADYKRACHER - gearbeitet hat: zündende Gags, witzige Dialoge und Situationskomik führen unvermittelt zu manchen unkontrollierten Lachen. Also alles in allem eine frische und heitere Lektüre.

Deshalb viel Spaß beim Nachlesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesevergnügen wider Willen, 24. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Was hat man auf mich eingeredet, ich möge doch endlich einmal "Vollidiot" lesen. Wie witzig das doch sei und überhaupt. Ich hab mich lange dagegen gewehrt, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen und wenn man mich nicht derart penetrant damit konfrontiert hätte - bis heute hätte ich es verschmäht - was ein Fehler gewesen wäre.

Was ich im Vorfeld dachte
Das ist so ein typisches völlig niveauarmes "Buch" von einem Kölner Comedy-Autor mit schlechten Pointen, Oliver-Pocher-Humor und null Handlung.

Was ich jetzt denke
Sind wir ehrlich: die Handlung ist wirklich überschaubar. Auf einen Satz runtergebrochen: ein Typ um die 30, angestellt in einem T-Punkt, schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben, auf der Suche nach seiner Traumfrau.
Die Handlung trägt das Buch also nicht. Dass es trotzdem absolut unterhaltsam und lesenswert ist, liegt an Tommy Jauds lockerer Schreibe. "Vollidiot" ist konsequent auf Pointe getaktet, wobei man keinen Fäkalhumor fürchten muss (davon bin ich immer ausgegangen).

Es sind die kleinen fiesen Gedanken, die jeder aus dem Alltagsleben kennt, die bei "Vollidiot" das Salz in der Suppe sind. Wer Ironie und Sarkasmus mag und sich auch gern einmal "politically incorrect" amüsiert, der wird dieses Buch lieben. Nachdem ich mit einer absoluten Null-Erwartungshaltung die Lektüre begonnen habe, war ich überrascht, dass ich das Buch mitunter weglegen musste, weil mir vor Lachen die Tränen gekommen sind und ich einfach nicht mehr weiterlesen konnte. Ganz klar: keine große Literatur. Wer das erwartet, ist hier fehl am Platz. Aber: Hervorragend geschrieben, mit einem exzellenten Gespür für Timing und Pointen. Für kurzweiliges Lesevergnügen im Urlaub oder an einem Wochenende eine glasklare Empfehlung.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlich amüsant, 2. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot (Taschenbuch)
Wie oft kommt es vor, dass Menschen allein zu Hause lachen? Vielleicht ab und zu mal vor dem Fernseher? Sicher.
Und wie oft kommt es vor, dass Leser dieses Buches allein im Stillen Kämmerlein lachen? Alle paar Sekunden.
Ein Buch der tausend Lacher! Hier hat man gute Comedy schwarz auf weiß, als Buch und nicht als Sendung und dazu noch ohne lästige Werbung.
Von einem gesfrusteten T-Punkt verkäufer, der Single ist, sich in eine Frau verliebt und auf dem Wege, sie endlich doch mal anzusprechen so gut wie jedes erdenkliche Fettnäpfchen mit beiden Füßen mitnimmt. Simon Peters, Protagonist und Vollideot beschreibt auf lustige Art und Weise sein Single-Dasein und entwickelt beim Leser einen wahren Lesewahn. Denn: dieses Buch legt man nicht freiwillig aus der Hand. Egal wie spät es ist und egal wie früh der Wecker klingelt, dass es spät wird kann ich garantieren. Dieses herrlich amüsante Buch habe ich in zwei Tagen durchgelesen und muss zugeben, dass ich etwas traurig bin, so gute Unterhaltung nun endgültig und vorerst unwiederbringlich hinter mir gelassen zu haben. Herr Jaud: Wir wollen mehr.
Ein fantastischer Roman mit einer Prise Emotionen und einer riesen Ladung Comedy, die sich in zahlreichen witzigen und kreativen Metaphern wiederspiegelt.
FAZIT: Ein Muss für alle, die gern lesen und vor allem für jene, die gern und ausgiebig lachen. Für Miesepeter also eine wilkommene Medizin. Verdiente fünf Sterne!!! Doch auf dieser Skala sind fünf doch leider noch eindeutig zu wenig!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur für Männer ..., 23. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
O.K. also hier noch eine Rezension.
Durch Zufall erst 09 darüber gestolpert, es steht ja längst nicht mehr auf der Bestsellerliste. Trotzdem: "Krallen Sie sich am Sofa fest, Sie hüpfen sonst vor Lachen" [BILD am Sonntag]. Trifft immer noch zu.
Pechvogel Simon, Junggeselle mit eigenwilliger Lebens-Philosophie, Mitarbeiter in einem T-Punkt-Laden, ist total genervt von seinem Umfeld, seinen Freunden, seiner Chefin und überhaupt von allen Situationen, in die er so hineinschliddert und die er dann auch noch selbst zu vertreten hat. Die Welt ist irgendwie gegen ihn. Er bekommt kein Bein auf die Erde und läßt kein Fettnäpfchen aus. Seine krampfhaften Bemühungen, auch nur ein einziges Exemplar der holden Weiblichkeit zu erobern, scheitern jämmerlich - immer wieder anders und immer wieder Kreischen. Im Selbstbewußtsein mal ganz oben, mal ganz unten, ist er mal Held - mal Looser ... Ein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann; nicht anspruchsvoll, aber total kurzweilig.

Dabei finden sich sicher nicht nur Männer in den übermütigen Geschichten wieder. Auch für Frauen eine herrliche Lektüre. Werde mir auch "Rest-Urlaub" und "Millionär" kaufen. Wer Sinn für Humor und Verständnis für zwischenmenschliche Schwächen hat und gerne lacht, dem wird Simon nach und nach immer mehr ans Herz wachsen ... Ein herrlich übermütiger Roman, wenn auch im letzten Drittel etwas langatmig. Meine 4 Sterne stehen für Ideen-Reichtum und Wortwitz.
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Vollidiot: Der Roman
Vollidiot: Der Roman von Tommy Jaud (Taschenbuch - 2006)
EUR 7,99
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