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77 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin wahnsinnig überrascht!
Florentino Ariza wird von seiner Jugendliebe Fermina Daza abgewiesen. Erst 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage später, nach dem Tod von Ferminas Ehemann, erklärt Florentino ihr erneut seine Liebe. Der Roman beginnt mit dem Tod des eben erwähnten Ehemanns. Dies stellt also die Rahmenhandlung dar, denn nach diesem Beginn besteht das Buch nur aus Rückblenden...
Veröffentlicht am 27. August 2004 von deathdealer92618

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur ein halbes Lesevergnügen
Mit der Liebe ist es so eine Sache: wann ist es überhaupt Liebe? Wann geht es über reine Zuneigung hinaus? Oder fühlt man sich nur zu jemandem hingezogen, weil derjenige einen verehrt und umwirbt? Manchmal ist dies nicht so leicht zu unterscheiden.

Und kann die Liebe ein Leben lang dauern? Verwaist die Liebe, wenn sie unerfüllt bleibt? Und...
Vor 17 Monaten von Anke Przybilla veröffentlicht


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77 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin wahnsinnig überrascht!, 27. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Florentino Ariza wird von seiner Jugendliebe Fermina Daza abgewiesen. Erst 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage später, nach dem Tod von Ferminas Ehemann, erklärt Florentino ihr erneut seine Liebe. Der Roman beginnt mit dem Tod des eben erwähnten Ehemanns. Dies stellt also die Rahmenhandlung dar, denn nach diesem Beginn besteht das Buch nur aus Rückblenden die dann, gut 100 Seiten vor Ende bei der Rahmenhandlung weitermachen. In dieses Rückblenden erfährt man dann sehr viel über die sorgfältig ausgestalteten Charktere dieses Romans. Man begleitet Florentino, dessen Leben nur einem Zweck dient, nämlich irgendwann Fermina zurück zu gewinnen. Alles was er macht, macht er nur für sie. Er verliert einen guten Posten in der Firma seines Onkels, weil er keine vernünftigen, sachlichen Geschäftsbriefe verfassen kann, da sein gesamtes Denken durchtränkt ist von der Liebe zu Fermina. Was die eigentlichen Geschäftsbriefe beinahe zu Liebesbriefen werden lässt. Er stürzt sich von einem sexuellen Abenteuer ins nächste, in der Hoffnung so seine Herzensdame vergessen zu können...und noch vieles mehr. Man wird auch Zeuge von Ferminas Vernunftehe und ihrer, teilweise auftretenden, inneren Zerissenheit. Die Ehe beruht zwar auf gegenseitigem Respekt, von Liebe kann man dabei aber nicht sprechen. Nebenbei schweift der Erzähler immer mal wieder ab, man erfährt vieles über die geschichtlichen und kulturellen Gegebenheiten in der karibischen Stadt zur Zeit des Übergangs vom 19. zum 20. Jahrhundert. Und genau das macht das Buch zu viel mehr als nur einem Liebesroman!! Natürlich ist diese ewige Liebe, die soviele Jahre überdauert und sich auch im hohen Alter nicht vermindert die Basis dieses Romans, aber die ganze Geschichte drum herum macht es erst (für meine Begriffe) zu einem Gesamtkunstwerk.
Gabriel Garcia Marquez ist ein grossartiger Erzähler, fängt man das Buch einmal an, legt man es so schnell nicht weg. Die Rückblenden sind nicht immer chronologisch, mache Sachen werde teilweise vorweggenommen (jemand stirbt, ist dann wenige Seiten später doch wieder lebendig) was die Sache für ungeübte Leser vielleicht nicht ganz einfach macht. Ich finde aber, dass man sich schnell in den Schreibstil eingelesen hat.
Ich bin immer noch sehr überrascht von diesem Buch, habe ich es anfangs auch einfach nur für einen Liebesroman gehalten (und ich mag eigentlich keine Liebesromane!), aber dieses Werk ist überwältigend. Hätte Garcia Marquez nicht bereits 3 Jahre vor dem Erscheinen dieses Buches den Literaturnobelpreis bekommen - spätestens bei "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" wäre er fällig gewesen. Ein Klassiker! LESEN!!
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leseerlebnis wie es wenige gibt, 8. März 2008
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Es wird kaum jemanden geben, der sich nicht an seine erste Liebe erinnert, an dieses unglaublich evidente Gefühl, dass sich im Hinblick auf die Geliebte jetzt und für immer das Leben entschieden habe und dass sich niemals mehr etwas ändern könnte. Leider ist es dann bei 99,9 % der Menschen doch ganz anders gekommen, und was am Anfang nach Ewigkeit klang, ist nach Jahrzehnten nur noch eine halb nostalgisch, halb kuriose Erinnerung.
Was aber geschieht, wenn ein Mensch diese erste Liebe sein Leben lang bewahrt, wenn er nicht weniger als 51 Jahre auf die Frau seines Lebens wartet und am Ende, wenn der Ehemann eben dieser Frau von der Leiter gefallen und verstorben ist, seine Werbung als 74jähriger genau da fortsetzt, wo er sie als 23jähriger hat abbrechen müssen? Das ist der Plot des weltberühmten Romans von Garcia Marquez, den die schon als Student gelesen habe und den ich mir im Anschluss an die wunderbare aktuelle Verfilmung wieder vorgenommen habe. Da waren sie wieder, Fernando Ariza, der schöne Doktor Urbino, fast bewundernswert in seiner stupenden Selbstverliebtheit, die schöne Fermina Daza, der statusgeile Vater, die bizarre Mutter Arizas und das ganze wunderbare Personal des karibischen Cartagena. Und auch das Garcia Marquez Feeling war wieder da, die Verzauberung durch eine Sprache, der es gelingt, die Welt, wie sie zwischen den Buchdeckeln existiert, fast noch farbiger erscheinen zu lassen als sie in der Wirklichkeit ist. Jeder wird an dem vorliegenden Roman seine besonderen Passagen lieben, die einen schätzen die hochromantischen Exaltationen der jungen Liebe zwischen Ariza und Fermina Daza, die anderen lieben die Telegraphenstaffette durch die Urwälder des kolumbianischen Dschungels im Dienste der Liebe, wieder andere bevorzugen atmosphärischen Schilderungen des karibischen Lebens im Umfeld Doktor Urbinos, der nicht die Cholera in Cartagena besiegte sondern auch noch den ersten Ballonflug Südamerikas organisierte. Und wie wunderbar ist das Bild vom stillstehendden Schiff auf dem Magdalena mit der aufgezogenen Cholerafahne als Metapher dafür, dass die zeit stillsteht, wenn sich die Liebe erfüllt. Mich aber haben schon bei der ersten Lektüre die Szenen fasziniert, in denen Ariza und Fermina Daza nach einem halben Jahrhundert endlich zueinander finden, sich mit schrumpeligen Händen berühren und sich gegenseitig an ihren verwelkten Körpern laben. Das hört sich morbide an, ist aber im Roman mit großem Takt und Einfühlungsvermögen geschildert.
Das Buch aber erschöpft aber sich in keiner dieser Passagen, es ist viel mehr als das, ein großer Reigen des Menschlichen, in jedem Lebensalter mit Gewinn und Genuss zu lesen. Uneingeschränkt fünf Punkte für eine Sternstunde der Literatur.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Sprache, wunderschöne Liebesgeschichte, schönes Format (Fischer TB), 26. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aus meiner Sicht hat Gabriel Garcia Marquez eine der schönsten Liebesgeschichten der Menschheit geschrieben.

Der junge Florentino Ariza verliebt sich in Fermina Daza, deren Aufmerksamkeit er mit seiner Feinfühligkeit und poetischen Briefen gewinnt. Der Vater Ferminas verheiratet seine Tochter jedoch mit dem aufstrebenden Arzt Dr. Juvenal Urbino. Florentino hält jedoch an seiner Liebe fest und wartet - ich liebe diesen Teil - 51 Jahre 9 Monate und 4 Tage bis er seine nächste Chance erhält.....

Was mit dem Tod Urbinos beginnt, führt über zahlreiche Rückblicke zur Auflösung der eigentlichen Frage, ob Florentino und Fermina doch noch zusammenkommen. 622 Liebschaften dokumentiert Florentino während der mehr als fünfzigjährigen Ehe Ferminas mit Juvenal Urbino. Recht skurril, was sich Marquez hier ausgedacht hat.

Ich mag vor allem den Erzählstil, der Detailreichtum mit feinen Formulierungen verbindet, was in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht immer gefragt ist. Aus meiner Sicht passen jedoch Erzählstil und der zeitliche Rahmen, in dem die Geschichte eingebettet ist (Anfang 20. Jahrhundert). Schön altmodisch, feinfühlig, ohne jedoch abzuschweifen - eben eines Nobelpreisträgers würdig!

Und auch die Lebensweisheiten und -fragen, die Marquez in diesen Roman packt, bezaubern. Wenn er Schrullen aus den über 50 Jahren Eheleben erzählt, die uns nicht ganz unbekannt vorkommen. Ich zitiere: "Doch wenn sie etwas zusammen gelernt hatten, so war es, dass wir Weisheit erst erlangen, wenn sie uns nichts mehr nützt." Und wenn dann Urbino seiner Frau vorschlägt, der Erzbischof möge einen Ehestreit schlichten, und Fermina mit einem emotionalen "Scheiß auf den Herrn Erzbischof!" antwortet, dann erkennt man vielleicht, dass Marquez Roman mit einem Augenzwinkern "lebt" und "menschelt".

Die Frage, ob Florentinos Beharrlichkeit nun wahre Liebe oder eine psychische Störung ist, muss jeder Leser für sich beantworten. Eine Liebesgeschichte ist es jedenfalls, und was für eine!

Mit dem Taschenbibliothek-Format ist dem Fischer Verlag übrigens ein großer Wurf gelungen. Praktische Größe, eine schöner Hardcover-Einband mit geflochtenem Lesezeichen - sehr stilvoll!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur ein halbes Lesevergnügen, 28. März 2013
Von 
Anke Przybilla "Leselöwin.blogspot.com" (Schönwalde) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Mit der Liebe ist es so eine Sache: wann ist es überhaupt Liebe? Wann geht es über reine Zuneigung hinaus? Oder fühlt man sich nur zu jemandem hingezogen, weil derjenige einen verehrt und umwirbt? Manchmal ist dies nicht so leicht zu unterscheiden.

Und kann die Liebe ein Leben lang dauern? Verwaist die Liebe, wenn sie unerfüllt bleibt? Und erlischt sie zwangsläufig, wenn der Alltag sie erdrückt?

All diesen Fragen geht Gabriel García Márquez in diesem hochgelobten Roman nach. Es geht um die Liebe von Florentino Ariza und der schönen Fermina Daza. Er betet sie in ihrer beiden Jugend an, sie lässt sich erst umgarnen, merkt aber, dass sie ihn nicht wirklich liebt und heiratet einen anderen, angesehenen Arzt.

Über die Jahre führt auch Florentino sein eigenes Leben, hat viele Frauen - Affären - aber auch Verbindungen, die einer gelebten Liebe sehr nahe kommen. Dennoch kann er Fermina nicht vergessen. Und erst im Alter, als Ferminas Mann stirbt, wirbt er wieder um sie und sie genießen am Ende ihres Lebens eine tiefe Art von Glück.

Márquez ist ein Meister der Worte. Gleich am Anfang war ich begeistert von seinen beeindruckenden Formulierungen. Und so freute ich mich, dieses Buch endlich zu lesen. Doch dann zog sich die Handlung, immer mehr. Ausschweifend verliert sich Márquez - wie gesagt, mit meisterhafter Sprache - in Belanglosigkeiten aus beider Leben.

Ich merkte, wie ich immer wieder bei der Lektüre mit meinen Gedanken abschweifte und erst später wieder ins Geschehen eintauchte. Und meist hatte ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Vielleicht ist das Buch keines, was man im Alltag lesen sollte. Vielleicht ist es ein Buch für den Urlaub, in einer Liege entspannend sich den Worten hingebend. Für mich war es leider nur ein halbes Vergnügen, denn an Handlung gibt es kaum mehr als oben beschrieben, nur in etlichen Variationen vertieft.

Mag jeder selbst entscheiden, ob er dieses Buch liest. Von mir nur eine halbe Empfehlung.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Liebe des Lebens, 23. Juni 2005
Von 
Antje Burkert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
García Márquez widmet sich in diesem Roman ganz der Liebe und orientiert sich dabei teilweise autobiographisch am Leben seiner Eltern.
Er beschreibt die prickelnde jugendliche Liebe ohne Zukunft, die verbotenen Liebe zweier Kinder unterschiedlichen Standes. Er beschreibt die Liebe, die im Laufe der Zeit in einer Vernunftehe entflammen kann und zu vielen glücklichen gemeinsamen Ehejahren voller Sicherheit führen kann. Er beschreibt die rein sexuelle Liebe, das Bed-Hopping am Ende des 19. Jahrhunderts im Rahmen des Fin de Siècle, das für den Moment über alle Ängste und Sehnsüchte hinwegtäuscht. Und zuletzt zeigt Márquez, dass auch im hohen Alter noch geliebt wird.
Man spürt die Hitze Kolumbiens, das staubige vergangene Jahrhundert mit all seinen kriegerischen Aktivitäten, der aufkeimenden Industrialisierung und der breiten Gesellschaftsschere, dem Drang der Menschen, sich zu emanzipieren.
Ein anschaulich geschriebener Roman mit einem immer aktuellen Thema, die Liebe. Die einzelnen Situationen des Buches werden in literarisch kunstvollen Übergängen von den verschiedenen Romanfiguren beleuchtet. Teilweise ein wenig langatmig, aber auf jeden Fall lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf und ab, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Auf und ab

Dieses Buch hat mich mit seinen Höhen und Tiefen an die Fahrt in einer Achterbahn erinnert.
Allerdings waren die Tiefen sehr lang und die Höhen nur von kurzer Dauer.
Immer wieder gab es Abschnitte, locker und leicht erzählt und ich dachte...jetzt endlich. Jetzt wird es flüssiger und weniger mühsam. Leider gelangt man danach sofort wieder in lange Erzählpassagen, durch die man sich mit viel Geduld hindurchwinden muss.
Die mehr als langen Schachtelsätze waren wohl als besonderes I-tüpfelchen gedacht.
Also ich empfand sie sehr anstrengend und eher als Unterbrechung des Erzählflusses.

Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses als Bestseller angepriese Werk einfach zu hoch.

Die Geschichte um Fermina Daza hat mir trotzallem gut gefallen.

Viele Bücher lese ich gerne ein zweites Mal. Dieses nicht.

Ein Stern mehr, weil ich weiß, wieviel Arbeit in so einem Buch steckt.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ästhetischer Hymnus an die Liebe, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Nach seinem großen, teils sozialkritischen Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" ist Gabriel Garcia Marquez mit "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" ein weiteres zeitloses Monument seiner meisterlichen Erzählkunst gelungen - eine Hommage, eine Hymne an die Liebe. Marquez zeichnet ein ästhetisches Poträt der geschichtlichen und kulturellen Identität Lateinamerikas.

Der Roman erzählt die Lebens- und Liebesgeschichte von Florentino Ariza und Fermina Daza. Nach über 50 Jahren bietet sich Florentino, nach dem Tod des Gatten von Fermina, erneut die Gelegenheit dieser seine Liebe zu gestehen.
In kunstvoll konstruierten Rückblenden zeigt Marquez das einstige beharrliche und leidenschaftliche Werben Florentinos um Fermina, die sich letztlich jedoch für den Arzt Juvenal Urbino entscheidet; er erzählt die Ehejahre Ferminas mit Juvenal, und die Lebensgeschichte Florentinos, der im Herzen Fermina stets treu geblieben ist, und noch am Tag der Beerdigung ihres Mannes erneut um diese wirbt.
Als seine Bemühungen endlich von Erfolg gekrönt sind, sind er und Fermina, die Liebe seines Lebens, 70 Jahre alt. Sie fahren auf einem Dampfer den Magdalenenstrom hinauf, und da hissen sie die gelbe Choleraflagge, um die restliche Welt von ihrer jungen Liebe auszuschließen.

"Dieses Buch ist ein seltener Glücksfall in der Literatur, wie es ihn höchstens alle hundert Jahre einmal gibt." (Beate Pinkerneil)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Strom, 19. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Wer liebt, muß warten, muß leiden können. Wenn sich auch niemand vorstellen mag, dass es 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage dauern wird, bis die Sehnsucht nicht länger ungestillt bleibt. Schon Plato behauptete, Liebe ist nur in dem, der liebt. Somit dürfte sich der unglücklich Verliebte Florentino Ariza auf der sicheren Seite des Lebens befinden. Nur es zu glauben, fällt schwer. Was für ein erfülltes Leben hätte er haben können, wenn sich nicht dauernd nur die Möglichkeit des Träumens ergeben hätte. Kinder, ein Zuhause. Die angebetete Fermina Daza bleibt für ihn in all den Jahren unerreichbar. Es gibt sicher nicht wenige, die behaupten würden, nur so habe er und sie ihre Liebe konservieren können, diese Liebe habe sich nie dem Alttag stellen, abnutzen brauchen. Gabriel Garcia Márquez hat keine Scheu davor, sich in die Nähe des Kitsches zu begeben und verwandelte eine Geschichte, die schwächere Autoren höchstens zu einer Romanze ausgeschrieben hätten, in eine wunderbare Liebesallegorie, die sich über die Zeit und alle Hindernisse hinwegsetzt. Ein Schmöker vor allem für Liebeskranke, die auf ein Wunder hoffen.
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2.0 von 5 Sternen sehr zähhhh, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Taschenbuch)
Wenn ich lese dann lese ich und komme auch schnell voran…. Bei diesem Buch erwische ich mich es gerne wieder weg zu legen. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe oder verstehe es nicht aber ich es könnte sein das ich dieses Buch nicht fertig lese…
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2.0 von 5 Sternen zu kleine Schrift, 16. Juni 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gerne hätte ich das Buch gelesen. Leider muss ich irgendwie beim Kauf übersehen haben, dass es kein normal großes Taschenbuch ist sondern mini mit kleiner Schrift. Meine Augen waren sehr schnell überanstregt. Ein Fehlkauf.
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Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman
Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman von Gabriel García Márquez (Taschenbuch - 20. Januar 2004)
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