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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Dezember 2006
Mit erschreckender Normalität erzählt die Hauptperson aus der Ich-Perspektive vom Leben mit seiner Frau, einer Schriftstellerin, die Alkoholikerin ist. Erst später wird klar, dass auch er dem Alkohol verfallen ist. Tag für Tag leben sie aneinander vorbei und sind doch zusammen. Sie versteckt ihren Schnaps, ist aber doch jeden Abend besoffen. Er öffnet jeden Tag um 15 Uhr seine Flasche Wiskey, mehr trinkt er nicht am Tag, die nächste Flasche öffnet er erst wieder am nächsten Tag um 3.

Diese Geschichte ist außergewöhnlich. Fast schon gleichgültig erzählt der Ehemann von der Entziehungskur, von der Zeit danach und von dem Rückfall. Er ist nicht nur Alkoholiker, sondern auch Co-Alkoholiker, sie ist schließlich sein Traum, seine Grete. Traurig ist die Geschichte, mitreißend, und doch erschreckend.

Ich konnte mich kaum von den Seiten lösen, konnte das Buch nur für kurze Zeit aus der Hand legen. So kann Leben sein. So gewollt kann Leben sein.
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am 12. Dezember 2008
Gut, dass dieser Roman nur 125 Seiten lang ist - mehr wäre schwer zu verkraften.
Selten hat mich die Lektüre eines Romans mehr mitgenommen als "Die Königin schläft".

Der 56jährigen Ich-Erzählers Astor erzählt vor dem Hintergrund der Geschehnisse an einem Donnerstagabend die Geschichte von sich und seiner Ehefrau Grete. Beide sind schwer alkoholkrank und während Astor sich bemüht, die sturzbetrunkene Grete ins Bett zu bringen trinkt auch er sich beinahe bis ins Delirium.

Ambjörnsens lakonischer Erzählstil führt dem Leser schonungslos den Zerfall zweier Menschen vor Augen - die Anschaulichkeit, mit der diese beiden vergeudeten Leben dargestellt werden, ist ebenso brutal wie genial.

Dieser kurze Roman ist wirklich ein tief beeindruckendes Leseereignis der ganz besonderen Art, das sich niemand entgehen lassen sollte. Aber Achtung: Tiefe Frustration ist garantiert.

Die Königin schläft
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am 24. April 2012
Dem schwierigen Thema Alkoholsucht auf eine entwaffnende Weise genähert. Vor 34 Jahren erlebten zwei Menschen ihre Liebe, wie diese sonst eigentlich nur im Film vorkommt. Diese Liebe stirbt. Bis zum bitteren Ende, nur noch Saufen, gegenseitige Überlistungen und Schlägereien übrig bleiben.
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am 13. November 2005
Diese doch zum Teil traurige aber dennoch berührende Geschichte, handelt von einem Ehepaar,welches vom Teufel Alkohol beherscht wird. Nach einer ernsthaften Enziehungskur gerät die Schriftstellerin wieder in den Sog zurück, und "steckt" ihren Mann gleich mit an. Es handelt sich bei dieser Geschichte mehr um einen Rückblick an schöne Tage, als die welt noch in ordnung war. Allerdings wird der Leser zwischendurch auch immer wieder mit dre schrecklichen Wahrheit konfrontriert. Da es sich hierbei nur um etwa 150 Seiten handelt, ist man sehr schnell mit dem Buch fertig, also ideal für Anti-400Seite-Roman-Leser! Ich kann das Buch jedoch auch jedem Romanleser als kleine Abwechslung für zwischendurch empfehlen! Viel Spaß beim lesen.
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am 23. Juni 2002
Wer Elling liebt, wird auch Ambjörnsens neue Anti-Helden mögen. Die Macken der Protagonisten sind den unseren (wie immer) nicht ganz unähnlich. Nur viel schlimmer.
Und wie gehabt: Ein Happy-End á la Hollywood gibt es bei diesem Autor nicht. Aber vielleicht ein Happy-End, wie es das richtige Leben schreibt. Es ist nicht immer leicht, mit Ambjörnsen auf dem schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn zu tanzen... Ein stilistisch brilliantes, wenn auch verwirrendes Ende. Und ein spannender und viel zu kurzer Roman. Mehr davon!
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am 11. Februar 2003
Zuerts dachte ich mir, Elling wird mir fehlen.
Keine Sekunde!
Es ist ein wunderschönes, warmes und menschliches Buch. Es hinterlässt ein Gefühl der Zuneigung zu den handelnden Personen und ist vor allem viel zu kurz.
Keinen Moment rutscht die Handlung in Hollywood-Kitsch ab, kein erzwungen-gutes Ende zur allgemeinen Befreiung...
perfekt!
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am 13. Mai 2013
Ich fand den Inhalt des Buches sehr interessant und nachdem ich die Bewertungen gelesen habe war für mich klar, dieses Buch brauche ich.
Danke- ich möchte es nicht mehr.
Wirklich grausame Art des Schreibens, ein hoch sensibles Thema völlig zermatscht und unlesbar gestaltet.

Gar nicht meins und schon weiter gegeben
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am 23. November 2011
- ... weil das Buch so wenig Seiten hatte und ich vor meiner Bestellung vergessen hatte, meine Mindestanforderung
von mind. 200 seiten zu kontrollieren
- ... weil das Buch fast gleichgültig geschrieben war und mich kein bisschen berührt hat bzw. ich mich auch nicht
hineinversetzen konnte
- ... weil der Schreibstil überhaupt nicht mein Ding war

Fazit: es hat meine Erwartungen nicht erfüllt und ich würde nicht dazu raten, außer man liebt langweilige Kurzgeschichten.
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am 19. Oktober 2005
ich finde dieses Buch sehr fesselnd da man es bis zum schluß lesen muss um alles zu verstehen, die offenheit und ehrlichkeit dieses mannes (schriftstller) ist faszinierend und ich kann dieses buch nur weiterempfehlen!!!
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