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Kundenrezensionen

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am 21. März 2004
Das Buch ist wirklich lesenswert. Man bekommt einen guten Überblick über das Geschehen (aus britischer Sicht). Fachausdrücke oder Erläuterungen findet man auf der jeweiligen Seite und der Leser muss deshalb nicht paralell ein Lexikon milesen um den text zu verstehen (oder wüsste Sie als Neuling was "Torch" ist?). Durch die detaillierten Karten werden außerdem einzelen Kämpfe/Schlachten leichter verständlich, da man aus einem losen Text nur schwer die Truppenbewegungen erahnen kann.
Was jedoch am wichtigsten ist: Es geht nicht nur um Schlachten sondern auch um Politik. So werden verschiedene Konferenzen oder Telegramme mit den Amerikanern und den Russen veranschaulicht um verschiedene Entscheidungen besser zu verstehen.
Zum Buch selbst ist zu sagen, dass es in 4 Bücher unterteilt ist und jedes mit einem passenden Zitat eingeleitet wird.
So schreibt Churchill mit einer kurzen Einleitungsweisheit:
"IM KRIEG: ENTSCHLOSSENHEIT
IN DER NIEDERLAGE: TROTZ
IM SIEG: GROSSMUT
IM FRIEDEN: GUTER WILLE"
Auch der nachgefügte Epilog ist sehr passend. Er beschreibt die darauffolgenden Jahre knapp und zeigt Ideen Churchill's (die auch teilweise verwirklicht wurden = Europäische Union).
Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.
33 Kommentare|39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2009
Für alle Interessierten des zweiten Weltkriegs ist dieses Buch ein "Muss".
Chronologisch werden alle Ereignisse und Hintergründe (primär natürlich aus der Sicht des Vereinigten Königreichs) sehr genau dargelegt und ermöglichen einen tiefen Einblick in den Prozess, der zu der Katastrophe führte. Sowohl für Personen mit geringerem wie auch für solche mit höherem Wissensstand sind die Ausführungen sehr spannend, gut nachvollziehbar und informativ. Zudem ist das Buch sehr flüssig und gut geschrieben. Im Gegensatz zu anderen Büchern über dieses Thema spürt man in einem solchen Bericht eines Direktbeteiligten die Nähe und Emotionalität zu den Ereignissen.
Dies ist aber auch der kritischste Punkt des Buchs. In der Retrospektive hätte man meiner Meinung nach durchaus auch einen selbstkritischeren Blick auf die Geschehnisse werfen können. Und Kern-Ereignisse, in denen die Rolle Grossbritaniens und Churchills ja sehr kritisch betrachtet werden können, werden kaum erwähnt bzw. werden sehr stark glorifiziert (z.B. warum Grossbritanien Polen beim Deutschen Einmarsch nicht direkt zu Hilfe gekommen ist, eine kritischere Analyse der Serie von Niederlagen bis ins Jahr 1941, die Flächenbombardierung Deutscher Städte etc.).
Daher lohnt es sich, neben diesem Buch auch kritischere Bücher über seine Rolle bzw. über diejenige von Grossbritanien zu lesen.
33 Kommentare|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2008
Auch beim zweiten Mal lesen ist dieses "Monster" rasch verschlungen, eine angenehme Urlaubslektüre. Der kurze Abriß muß zwangsläufig ein sehr kurzer werden: Churchill stellt meisterhaft (klarerweise aus seiner persönlichen Sicht) die Folgen des Ersten Weltkrieges und sein Zutun zum Entstehen des Zweiten dar: die schreckliche Appeasement-Politik seiner Premier-Vorgänger Balfour, George, Chamberlain, die angstzerfressene Apathie Frankreichs, der blinde Pazifismus in England; wie zu Beginn des Krieges England bald alleine dasteht, praktisch nackt und unbewaffnet (erst recht nach Dünkirchen), wie Churchill versucht, immer mehr die Amerikaner einzubeziehen und wie Churchill meisterhaft die vielen Kriegsschauplätze verbindet, v.a. militärischen, aber auch politischen Weitblick zeigt und wie hart und kompromisslos er in seinem Tun war. Stellenweise schienen mir manche militärische Abhandlungen etwas zu langatmig, wie etwa die Beschreibungen des Krieges in Burma oder in Italien. Leider wurde Churchill 1945 als Premier abgewählt und konnte daher seine vorausschauende Politik bezüglich der expansiven Sowjetunion nicht weiterführen (das Ergebnis ist bekannt). Zu wenig klar kommt heraus, dass Churchill die Landung in der Normandie garnicht soo gerne unterstützt hat, viel lieber hätte er eine solche in Südosteuropa gehabt. Als Ergänzung passt gut die kurze, aber hervorragende Churchill-Biographie von Sebastian Haffner. Alles in allem ein Werk von gewaltiger Kraft und Historizität, das tiefe Einblicke nicht nur in den Zweiten Weltkrieg und seine Entstehung gibt, sondern auch wesentlichen Aspekte der Nachkriegszeit anschaulich darstellt.
55 Kommentare|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2013
Churchill schildert als einer der Hauptdarsteller und wohl grössten Staatsmänner des 20.Jahrhunderts seine Sicht der Dinge auf den 2.WK.
Auf knapp 1200 Seiten wird der Bogen vom 1.WK über die Zwischenkriegszeit bis zum 2.WK und die Nachkriegszeit gezogen.
Neben der detaillierten Schilderungen der einzelnen Kriegsschauplätzen und Schlachten sind v.a. die Schilderungen seiner Gespräche mit Stalin und Roosevelt interessant.

Völlig unverständlich ist für mich die konsequente Nichterwähnung des Holocaust - der kommt in dem Buch schlicht nicht vor. Die fast völlige Ausrottung der Juden in Europa ist schlicht kein Thema.
Als "Ausgleich" werden allerdings auch die Verbrechen von Stalin kaum oder nur in Gemeinplätzen erwähnt.

Selbst als Churchill im Epilog an die Kriegsjahre zurückblickt, wird das nicht thematisiert. Die Singularität des 2.Weltkriegs wird somit durch epische Schlachtengemälde gezeichnet, nicht aber durch die Monstrosität der Verbrechen aus weltanschaulichen Motiven.
Unverständlich.
11 Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2007
Winston S. Churchill erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur, laut Begründung für seine Meisterschaft in der historischen und biographischen Darstellung sowie für die glänzende Redekunst, mit welcher er als Verteidiger von höchsten menschlichen Werten hervortritt".

Dieses, fast 1200 Seiten lange Buch lässt viele Menschen, die sich für Geschichte interessieren staunen. Nicht nur erfährt man Geschichte subjektiv, von einem der grössten Männer der Welt, sondern bekommt viele Informationen geliefert, die man sonst vergeblich sucht. Winston Churchill beginnt in seinem Werk weit vor dem 2. Weltkrieg und zeigt dem Leser, wie die Geschichte des Nationalsozialismus ihren Lauf nahm.

Sehr von Vorteil ist es aber, wenn man sich bereits mit der Geschichte des 2. Weltkrieges befasst hat. Denn dieses Buch ist alles andere als für einen Anfänger gedacht. Nicht zuletzt sollte der Tatsache beachtung schenken, dass dieses Buch nicht objektiv sondern aus der Sicht eines Mannes geschrieben ist, der auch von Zeit zu Zeit Urteile abgibt. Keinesfalls erhebt Winston Churchill den Anspruch eines Geschichtsbuches, sagt er doch selber: "This ist not history, this is my case". Und genauso versuch er den Leser zu erklären, weshalb er damals so und so gehandelt hat.

Dies ist nicht ein Buch, welches die wichtigsten Konflikte in militärischer Präzision wiedergibt. Leser, die sich speziell für die Kriegsstrategie interessieren, die Verschiebungen von Truppen und Taktiken sollten sich woanders umsehen. Dafür erhält man tiefe Einblicke in die Entscheidungsprozesse und Gedanken eines der grössen Leader der Geschichte.

Ein hervorragendes Buch und jedem interessierten zu emfpehlen

(Demokratie ist die schlechteste Regierungsform - ausser all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.) - In einer Rede im Unterhaus am 11. November 1947.
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am 15. April 2001
Wie der Titel es schon andeutet, handelt es sich um ein wirklich einzigartiges Dokument der Zeitgeschichte. Der Autor gewährt einen intensiven Blick auf die Hintergründe des 2. Weltkriegs aus einer Sicht, die gerade dem deutschen Leser völlig unbekannt sein dürfte. Die Sorgen und Ängste, die immer aussichtslosere Lage Großbritanniens zu Beginn des Krieges, die aufkeimende Hoffnung und den glücklichen und doch bitteren Sieg beschreibt der Autor umfassend und ohne Längen. Für den geschichtlich interessierten Leser ein absolutes Muss!
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am 29. April 2016
Ein dicker Wälzer. Eine Sicht aus Sicht der Briten. Sehr interessant für alle, die sich für den zweiten Weltkrieg interessieren. Man sollte dennoch bedenken, dass dies nicht objektiv geschrieben wurde.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Januar 2003
Nach Haffner's Churchill-Biografie machte ich mich an diese von allem schwer verdaulichen Dokumente-Ballast befreite Kurzfassung der Memoiren Churchill's. Es ist überaus lesenswert, weil es sehr lebendig die in seinem Leben entscheidende Periode der Kriegsführung Großbritanniens im 2. Weltkrieg beschreibt. Immer noch mehr als 1000 eng beschriebene Seiten stark, ist es doch ein Werk, das nicht umsonst den Literatur-Nobelpreis bekommen hat, geschrieben von einem, der an forderster Front und zunächst weitgehend auf sich gestellt im Kampf gegen Hitler stand. Es gibt keine Fotos, allenfalls ein paar Schlachtenskizzen - aber es atmet persönliche Anteilnahme und Unmittelbarkeit, man fühlt sich an die Orte, Parlamentsdebatten und Konferenzen um wichtige Entscheidungen versetzt. Der Kriegsverlauf, seine Entstehung und auch seine Konsequenzen hin zur Teilung Europas und dem von Churchill erstmals verwandten Begriff des "Eisernen Vorhangs" werden ausführlich und kritisch beleuchtet. Ein unbedingt empfehlenswertes Buch!
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am 27. Januar 2010
Ein grossartiges Buch für jeden, den das Thema auch nur ein bißchen interessiert. Das Thema lautet allerdings: "Winston Churchill und der Zweite Weltkrieg" - nicht "Der Zweite Weltkrieg". Immerhin war er aber einer der Key Player - mit erstaunlichen, schriftstellerischen Fähigkeiten. Unbedingt lesen, auch wenn ich viele seiner Ansichten nun wirklich nicht teile!!! Man befürchtet wirklich, die 1100 Seiten könnten irgendwann zu Ende sein ...
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am 6. März 2005
Ein Meilenstein ist dieses Buch allemal und das nicht nur wegen dem gewaltigen Umfang von über tausend Seiten in einer Schrift, die weit unter dem Größendurchschnitt liegt. Churchill beschreibt den Krieg in einer einzigartigen Weise, nicht nur militärisch, sondern auch politisch; wer allerdings ein "Bilderbuch" erwartet, der ist mit diesem Werk falsch beraten, bis auf die Karten der Schlachten sind weiter keine Medien enthalten. Dieses Werk lebt vielmehr von der unheimlichen Fülle an "Insiderinformationen" und den literarischen Künsten Churchills; nicht umsonst hat er dafür den Nobelpreis erhalten. Warum also nur vier Sterne für dieses grandiose Werk? Nun, enttäuscht hat mich, dass von den insgesamt 97 Kapiteln der vier Bücher nur rund eines(!) dem Bombenkrieg gewidmet wurde und dabei war Lezterer ein zentrales, wenn nicht gar DAS zentrale Element in der britischen Kriegsführung.
Wer also ein Werk sucht, dass allumfassend ist und auch noch zahlreiche Bilder enthält, dem ist "Der Zweite Weltkrieg" von Janusz Piekalkiewicz zu empfehlen.
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