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233 von 241 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2003
Immer mehr Menschen auch aus dem westlichen Kulturkreis erkennen, dass das Leben mehr zu bieten hat als nur materiellen Reichtum und grenzenlosen Konsum. Ärzte, Psychologen, Philosophen, Theologen, Meinungsforscher und nicht zuletzt unsere eigenen Erfahrungen bestätigen zunehmend, dass der Materialismus alleine nicht glücklich macht.

Für diejenigen, die dies erkannt haben oder auch nur erahnen, ist dieses Buch von Sogyal Rinpoche ein Geschenk mit unschätzbarem Wert. Einsichtig und verständnisvoll führt er auch den mit tibetischem und anderem buddhistischen Gedankengut wenig vertrauten Leser in die hoffnungsfrohe Welt der Wahrheit über das Leben und den Tod ein. Er enttarnt die Absurdität des westlichen Lebensstils ohne einen dabei zu überfordern oder einen in der Luft hängen zu lassen. Mit Liebe und Mitgefühl vermittelt er eine Ahnung von der unendlichen Geborgenheit, die sich uns erschließen kann, wenn wir anfangen, uns der Wahrheit von Leben und Tod zu stellen und uns für die Praxis der Meditation zu öffnen.

Im Gegensatz zur Original-Übersetzung des so genannten Tibetanischen Totenbuchs eignet sich dieses Buch auch für Menschen mit geringen Vorkenntnissen und ohne intensives Detail-Interesse an den Lehren des tibetischen Buddhismus. Während das zweifellos ebenfalls faszinierende Original den unvorbereiteten Leser durch seine Exaktheit und die Tiefe der Einsichten leicht überfordert und dadurch langweilt, ist das Buch von Sogyal Rinpoche jedem an tieferen Einsichten über sich selbst und das Leben interessierten Leser zugänglich. Alleine schon durch die Schönheit seiner Worte vermittelt er eine Vorstellung und ein Gefühl dafür, was es heißt, die Wahrheit zu erkennen, und macht damit Mut, sich für sie zu öffnen.

Dieses Buch ist religionsunabhängig für Menschen von Wert, die sich selbst erkennen möchte, und bietet gerade in Krisenzeiten Trost und Hoffnung.

Mögen alle Wesen glücklich sein.
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143 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2004
Als ich dieses Buch empfohlen bekam, habe ich nicht daran geglaubt, dass es etwas bringen könne, ein Buch über eine Lebensweisheit/Religion zu lesen, welches sich mit dem menschlichen Handeln und den Lehren des Umgangs befaßt. Doch schien mir dieses Buch bereits nach den ersten Seiten des Lesens sehr vertraut und es machte Spaß, die Erfahrungen und Schilderungen zu assimilieren. Desweiteren merkt man, läßt man sich auf den Text und die Weisheit des Werkes ein, wie man selbst zugänglicher wird für Selbsterkennung und Veränderungen in seinem Leben. Es ist wie eine Initialzündung, die man erfährt, wenn man sich darauf einläßt. Ich möchte das Buch daher jedem empfehlen, der sich in einer anschaulichen Weise über den Buddhismus informieren möchte, aber auch jenen, die an der Philosophie des fernen Ostens interessiert sind. Auch kann ich das Buch Menschen empfehlen die sich zur Gattung "nie zufrieden" zählen oder denen, die durch irgendetwas Unglück erfahren haben. Schaut es euch an, es kann nicht schaden!
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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2002
In Europa und der "neuen westlichen Welt" stehen Krankheit und Tod auf der Liste des nicht Erwünschten. Man wendet sich ab, meidet den Kontakt zu kranken und sterbenden Personen oder fühlt sich zumindest sehr unbehaglich in deren Nähe. Diese Tatsache gestehen sich die wenigsten wirklich ein (denn so was ist unmoralisch!), jedoch handeln sie trotzdem danach. Der Grund: Das Wesen des Sterbens und des Todes wird in unserer Kultur so gut wie gar nicht diskutiert. Es schickt sich nicht - schließlich wollen wir leben! Also wird das Thema "Tod" größtenteils totgeschwiegen.
Dieses Buch schließt die Lücke, die von unsere Gesellschaft in der Vergangenheit geschlagen wurde. Es erklärt einfühlsam die Einheit von Leben und Tod, vom Werden und Vergehen, vom großen Kreislauf. Und das schafft der Autor Sogyal Rinpoche auf eine Art und Weise, die ein "westlicher Mensch" auch annehmen und nachvollziehen kann, indem er das Buch gleichsam wie seine eigene Biographie schrieb. Somit kann man ganz vorn anfangen, so wie es Kinder sehen. Und mit jedem Kapitel wächst das Verständnis sowohl für eine uns fremdartige Kultur, als auch für deren Umgang mit dem Tod. Plötzlich ist der Tod nichts mehr, was man ablehnt. Die Menschenliebe Rinpoches spricht zum Leser, steckt an und hilft beim Verstehen. Aufschlussreich und sehr hilfreich sind seine Beschreibungen über die Phasen des Sterbens und wie man einem Sterbenden hilfreich zur Seite stehen kann.
Wertvoll ist dieses Buch vor allem für Menschen, die über den Tod anderer nicht hinwegkommen oder die sich auch mit dem eigenen Sterben auseinandersetzen müssen.
Meiner Meinung nach sollte das Buch zur Pflichtlektüre an Schulen erhoben werden, um die Einstellung der meisten Eltern "Haltet die Kinder von der Erfahrung des Todes fern!" zu kompensieren. Sie wissen schließlich gar nicht, was sie damit für Schaden anrichten und wovor sie ihre Kindern da "beschützen". Erfahren werden sie es erst, wenn sie selbst auf dem Sterbebett liegen und ihre Kinder nicht damit umgehen können...
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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Mai 1999
Wenn ich nur ein Buch mit auf eine einsame Insel mitnehmen könnte, wäre es dieses. Es offenbart die wesentlichen Einsichten zum Daseinskreislauf und zugleich bekommt man einen tiefen Einblick in den Tibetischen Buddhismus. Dabei muß man sich nicht dieser Religion verschreiben. Egal welcher Glaubensrichtung man angehört, dieses Buch spricht den Wesenskern in uns an und ist mit Weisheit und zugleich großem Mitgefühl geschrieben. Für mich ist es mehr als ein Buch, eher ein treuer Freund und ich wünsche ihm große Verbreitung. Im Buch wird auch die Bedeutung der Reinkarnation betont, diese Lehre hatte auch im Urchristentum noch Gültigkeit. Wenn wir daran glauben könnten, würden wir automatisch mehr Verantwortung übernehmen für unsere Nachwelt, in der wir uns -nach dieser Lehre - wieder finden werden.
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108 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2005
Dank Menschen, wie Sogyal Rinpoche, wird hoffentlich zukünftig auch das Schweigen im Westen zum Thema "Sterben" in einen Dialog übergehen. Ein Buch, dass unvoreingenommen nicht nur Buddhisten, sondern auch Christen anspricht, ohne wertend auf die verschiedenen Prägungen der Gläubigkeit einzugehen. Das Buch hat mich die letzten Monate an verschiedenste Orte begleitet und ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Die positive Ausstrahlung, die von den einzelnen Seiten ausgehen, wird wohl die Lebensfreude weit über den Tod hinaus tragen. Komisch, dass wir uns im Westen mit enormen Anstrengungen dem reinen Leben widmen, ohne nur einen Funken der Gedanken dem Sterben. Ist es die Angst vor dem Sterben, die uns mehr und mehr zur "Geiz-ist-Geil-Gesellschaft" verkommen, uns an all den weltlichen Dingen anhaften anhaften lassen, die nur von kurzer Dauer bestand haben? Für mich bin ich froh, dass ich dieses Buch bereits mit 30 Jahren lesen durfte und wünsche mir, dass es mir auch noch die nächsten 30 Jahre als Begleiter zur Seite stehen wird. Bestimmt kein Buch, dass man in wenigen Tagen verschlingt, eher ein Wegbegleiter auf Lebzeiten.
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97 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der in Tibet geborene Autor wurde in seiner Jugend von dem wohl größten bekannten Meditationsmeister unterrichtet. Später, nach dessen Tod studierte er in Delhi und Cambridge.

„Da Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“, ist seit Jahren ein Klassiker und es vermittelt in sehr anschaulicher Weise, die Lehren des tibetischen Buddhismus. Es ist die Ausdeutung des „Tibetanischen Totenbuchs“. Das Buch erklärt jedem, denen die kein großartiges Glaubensverständnis haben und auch denen, die den Buddhismus nicht zu ihrer Religion machen wollen, wie man mit dem täglichen Leben besser umgehen kann. Es hilft dabei einerseits, mehr Lebensfreude im Alltag zu entdecken, andererseits, den richtigen Umgang mit dem Sterben zu finden. Damit verliert gleichzeitig der Tod sein Grauen, ein Thema welches in unserer Gesellschaft gern tabuisiert ist. Das wird in dem Buch eigentlich sehr schön und sehr verständlich erklärt.

Das Buch ist natürlich ein geniales Mittel zur Selbstfindung, wobei es selbstverständlich sein sollte, wie es übrigens auch der tibetische Buddhismus selbst sagt, dass man allem Gesagten mit einer Portion Zweifel und Skepsis begegnet.

Ein Buch das Wunder bewirken kann. Ich kann es nur mit Nachdruck und Leidenschaft empfehlen.
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124 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2004
Dieses Buch ist in zweierlei Hinsicht besonders interessant: Es bietet einen umfassenden Überblick über die Dzogchen-Tradition des tibet. Buddhismus und es beschäftigt sich in besonders ausführlicher Weise mit Sterben und Tod, einem Thema, das im Westen in der Tat weitgehend verdrängt wird. Da muß ich dem Autor voll zustimmen.
In der Praxis basiert die Dzogchen-Tradition allerdings überwiegend auf der Übertragung durch Meister. Das schränkt die praktische Anwendbarkeit dieses Werkes deutlich ein: Manche der dargestellten Techniken sind überhaupt nur von einem Meister ausführbar, andere müssen unbedingt durch einen Meister gelehrt werden. Die Meisterschaft selbst scheint tibetischen Lamas vorbehalten zu sein. Insofern bleibt der Praxis-Teil dieses Buches wohl den Angehörigen dieser Tradition vorbehalten.
Als praktizierender Angehöriger eines westlichen Initiations- Weges bin ich es gewohnt, selber in den Kontakt mit meinem Innersten bzw. mit dem Göttlichen zu treten. Der Umweg über eine Priesterschaft scheint mir im Äon des Horus als überholt.
Ebenso bleibt fraglich, inwieweit Lehren aus Klöstern im Himalaya auf die Lebenswirklichkeit westlicher Berufstätiger übertragbar sind. Selbst der Dalai Lama betont immer wieder, daß sich der Westen um seine eigenen spirituellen Traditionen kümmern möge. Und Sogyal Rinpoche sagt, es habe keinen Sinn, wenn sich Westmenschen als Tibeter gebärden. Das glaube ich auch.
Wegen des stellenweise brillanten Theorie-Teils gibt es trotzdem 4 Sterne. Der fünfte Stern wird wegen der dargestellten Schwierigkeiten mit der Praxis nicht vergeben.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2008
Dieses hochinteressante Buch behandelt aus zeitgenössischer, tibetisch-buddhistischer Sicht den Umgang mit dem Tod, und es hilft Menschen im Hier und Jetzt, Hinterbliebenen, natürlich insbesondere auch den Sterbenden, den Tod anzunehmen.
Ein Thema, meist gemieden, dem sich jeder irgendwann einmal stellen muss, ob er will oder nicht. Und so sagt in dem beachtlichen Vorwort auch der Dalai Lama: WIR KÖNNEN IHN (DEN TOD) ENTWEDER IGNORIEREN, ODER WIR KÖNNEN UNS DER AUSSICHT AUF UNSEREN EIGENEN TOD STELLEN UND BEGINNEN - INDEM WIR UNS EINGEHEND MIT IHM BEFASSEN - DAS LEIDEN, DAS ER UNS BRINGEN KANN; ZU VERMINDERN. WIR KÖNNEN IHN ABER IN KEINEM FALLE UMGEHEN."

Sogyal Rinpoche war Schüler des Meisters Jamyang Khyentse, und was ihn besonders beeindruckte war, nach seinen Worten, dessen offensichtliche Liebe die er in der Gemeinschaft ausstrahlte und seine ganz besondere Fürsorge für die Sterbenden und die Verstorbenen. In Tibet war und ist ein Lama - soweit es die chinesischen Besatzer zulassen - bis zum heutigen Tag nicht nur spiritueller Lehrer, sondern auch Gelehrter, Therapeut, Arzt und spiritueller Heiler. In diesem faszinierenden Buch berichtet der Autor über seine Arbeit sowie den Erkenntnissen des Buddhismus in Bezug auf Leben und Tod, und das in einer Weise, die diese Thematik jedem nahebringt, gleich welch atheistischer oder religiöser Vorstellungen er folgen mag.
Das Buch ist unterteilt in vier Abschnitte: LEBEN - STERBEN - TOD UND WIEDERGEBURT - SCHLUSSBETRACHTUNGEN, gefolgt von einem ebenso spannenden Teil im Anhang über die Lehrer des Autoren, Fragen zum Tod, zwei kleinen Geschichten und zwei Mantras, sonstigen Anmerkungen, Literaturempfehlungen, einiges über den Autoren und einem Personen- und Sachregister.

Am Ende werden Sie etwas mehr über das Leben, den Tod und über sich selbst wissen - und ich verspreche Ihnen: einmal angefangen, legen Sie dieses Buch bis zur letzten Zeile nicht mehr aus der Hand.
Den Autoren haben Sie dann längst ins Herz geschlossen, einer der von der überzeugenden Weisheit einer Tradition aus eigenem, tiefen Erkennen berichtet. Und das nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern direkt ausgerichtet auf die konkrete Hilfe für den leidenden Menschen.
Gewürzt mit einer guten Portion Humor - ähnlich dem des Dalai Lama - wird die sicherlich zunächst schwierig erscheinende Thematik von jedermann mit einer gewissen Leichtigkeit aufgenommen.

Dieses Werk nur zu empfehlen, wäre zu wenig. Das Buch ist ein MUSS für jeden Menschen, der es wagt, ein bisschen über seine Nasenspitze hinauszusehen. HMcM
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2015
Ich habe das Buch vor einigen Jahren während einer persönlichen Krise durch einen Todesfall teilweise gelesen und als sehr hilfreich empfunden, gerade was unser Verhältnis zum Sterben / zum Tod betrifft. Den größeren Teil des Buches fand ich allerdings von Anfang an sehr weitschweifig und nebulös.
Nachdem ich mich in letzter Zeit mehr mit der buddhistischen Lehre befasst habe, ist mir sehr deutlich zu Bewusstsein bekommen, dass der tibetische Buddhismus - um den es in dem Buch geht - doch eine sehr spezielle Richtung ist. Eine, die durchaus mit Drohungen und Einschüchterungen operiert - z.B. der Androhung sadistischer Qualen, denen derjenige im Bardo (Zwischenzustand nach dem Tod) ausgesetzt ist, der sich entgegen der Regeln verhalten hat. Noch schlimmer als die Fegefeuer-Phantasien im Mittelalter!
Davon ist im Buch natürlich nur sehr verschleiert die Rede. Ebenso fragwürdig die Haltung gegenüber Frauen sowie die Abhängigkeit des Schülers von einem Lehrer. Erleuchtung ist ohne den Lehrer / Guru nicht möglich.
Ich kann nur empfehlen, sich über den tibetischen Buddhismus insgesamt zu informieren, auch die geschichtlichen und sozialen Gegebenheiten des alten Tibet zu recherchieren. Abgesehen davon ist S . Rinpoche seit Jahren in ungeklärte, z.T. außergerichtlich gegen hohe Geldzahlungen beigelegte Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs von Schülerinnen verwickelt, so wie auch andere hochstehende tibetische Buddhisten.
Ich habe das Buch inzwischen weggeworfen, weil ich mich grob getäuscht fühle.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2000
Der Kommentar eines Freundes, dem ich das Buch geliehen hatte, bringt es auf den Punkt. Er sagte es sei ein Werk, von dem man mehrere Leben was hat. Hilfen für den Umgang mit dem Sterben finden sich in unserem Kulturkreis nur wenige, Verdrängung ist wohl die am meisten praktizierte Form. Gerade vor diesem Hintergrund bietet Sogyal Rinpoche in einer allgemein verständlichen Sprache nicht nur Denkanstöße, vielmehr finden sich Vorschläge, wie man sich ganz praktisch mit der Tatsache, das dieses Leben sein Ende haben wird, auseinander setzen kann. Dabei spielt die eigene Glaubensrichtung keine Rolle, es stehen mehr die Gemeinsamkeiten, das Menschliche, im Vordergrund.
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