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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, soghaft, atemberaubend...
Dieses Buch ist ein Glücksfall. Hier traut eine Autorin ihrer Geschichte, läßt sie ganz langsam sich entfalten und nimmt uns Leser in den Sog des Rätselhaften und Unheimlichen mit, der sich Seite für Seite steigert.

Wer Marlen Haushofers "Die Wand" mag, sollte auch Jean Heglands "Die Lichtung" lesen. Beide Bücher sind schwarz und...
Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von dark swan

versus
14 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Romantisiertes Neolithikum.
Zwei junge Amerikanerinnen und ein Säugling leben im Wald. Sie leben in einer Baumhöhle, umringt von Wildschweinen und Bären. Vor knapp zwei Jahren war die eine Harvard-Anwärterin und die andere stand kurz davor, Primaballerina zu werden. Jetzt sind sie Kräuterhexen und ernähren sich von Eicheln und Feldampfer.

Warum nun leben die...
Veröffentlicht am 16. Januar 2011 von Kaleb McCormack


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, soghaft, atemberaubend..., 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Glücksfall. Hier traut eine Autorin ihrer Geschichte, läßt sie ganz langsam sich entfalten und nimmt uns Leser in den Sog des Rätselhaften und Unheimlichen mit, der sich Seite für Seite steigert.

Wer Marlen Haushofers "Die Wand" mag, sollte auch Jean Heglands "Die Lichtung" lesen. Beide Bücher sind schwarz und romantisch - auf gnadenlose Art. Beide verbindet ein ähnliches Motiv und eine ähnlich düster-soghafte Grundstimmung.

In "Die Wand" findet eine Frau sich eines Morgens von einer nicht sichtbaren, aber undurchdringlichen Wand umgeben, und die Welt hinter dieser Wand hat aufgehört zu existieren. Nach und nach verdichtet sich die Ahnung, daß allein der von der Wand umgebene Talkessel am Leben geblieben ist, daß diese Frau also die letzte Überlebende der Welt ist. Aber was ist passiert? Eine Umweltkatastrophe oder etwa ein militärisches Experiment, das schiefgelaufen ist? Bis zum Schluß wird diese Frage in "Die Wand" schmerzhaft im Raum stehen.

Auch in "Die Lichtung" geht die Welt auf sonderbar ungeklärte, aber unaufhaltbare Weise zugrunde. Wir erfahren Gerüchte: Politische Putschs habe es vielleicht gegeben, Anschläge auch. Seuchen tauchten auf und griffen um sich, Klimakatastrophen geschahen - oder auch alles zusammen. Genaues weiß keiner, und nach und nach versiegen die vertrauenswürdigen Quellen, denn das Stromnetz bricht zusammen, Fernseh- und Radiostationen senden immer seltener, bevor sie nur noch Musik vom Band spielen und schließlich ganz verstummen.

So wie in "Die Wand" ist es auch in "Die Lichtung" eine weibliche Kraft, die mit der Katastrophe umgehen muß und sie schließlich überlebt. Bei Marlen Haushofer war es eine Frau um die fünfzig. Bei Jean Hegland sind es zwei Mädchen, Geschwister, 17 und 18 Jahre alt.

Es ist ein faszinierendes, ein feinfühliges und dennoch brutales Buch. Eins, das man mit immer größerem Erstaunen liest und für das man dankbar ist. Denn anders als andere Bücher, hinter denen allzu deutlich das Konstrukt, die Absicht des Autors/der Autorin oder ein pädagogischer Zeigefinger hervorscheint, nimmt dieses Buch einen mit. Es nimmt einen mit, im positiven und negativen Sinne: Es saugt dich ein und tut dir weh. Und dabei ist es so wunderbar reichhaltig und spannend, daß man es am liebsten in einem Zug lesen möchte, austrinken.

Es packt einen am Herz und jenen Schichten des Geists, die wir noch aus der Kindheit kennen müßten - wenn wir Bücher lasen, wo Kinder ganz allein durch einen sibirischen Wald wandern mußten, wo sie sich über gefährliche Meere und durch ferne Abenteuer schlugen, wo sie ausgesetzt waren auf wilden Inseln oder in eisigen Welten -, und Jean Hegland schafft es, diese tiefe Sehnsucht wieder zu berühren.

"Die Lichtung" ist ein Buch, das ich schon mehrfach gekauft und verschenkt habe, und das ich jedem und jeder empfehlen möchte, der und die Interesse an einer wunderbar geschriebenen Erzählung, einer fantasiereichen Sprache, an dunkler Romantik und ja: einer frauenorientierten Sichtweise auf heutige Probleme hat.

Kauft es, lest es und verschenkt es!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, soghaft, atemberaubend, 18. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Glücksfall. Hier traut eine Autorin ihrer Geschichte, läßt sie ganz langsam sich entfalten und nimmt uns Leser in den Sog des Rätselhaften und Unheimlichen, der sich Seite für Seite steigert.

Wer Marlen Haushofers "Die Wand" kennt und liebt, der sollte auch Jean Heglands "Die Lichtung" lesen. Beide Bücher sind schwarz und romantisch, aber auf eine gnadenlose Art. Beide verbindet ein ähnliches Motiv und eine ähnlich düster-soghafte Grundstimmung.

In "Die Wand" findet eine Frau sich eines Morgens von einer nicht sichtbaren, aber undurchdringlichen Wand umgeben, und die Welt hinter dieser Wand scheint aufgehört haben zu existieren. Nach und nach verdichtet sich die Ahnung, daß allein der von der Wand umgebene Talkessel am Leben geblieben ist, daß diese Frau also die letzte Überlebende der Erde ist. Aber was ist passiert? Eine Umweltkatastrophe oder etwa ein militärisches Experiment, das schiefgelaufen ist? Bis zum Schluß wird diese Frage in "Die Wand" schmerzhaft im Raum stehen.

Auch in "Die Lichtung" geht die Welt auf eine sonderbar ungeklärte, aber unaufhaltbare Weise zugrunde. Was wir als Leser erfahren, sind Gerüchte: Politische Putschs habe es vielleicht gegeben, erfahren wir, Anschläge auch, Seuchen tauchten auf und griffen um sich, Klimakatastrophen geschahen, oder auch alles zusammen. Genaues weiß keiner, und nach und nach versiegen die vertrauenswürdigeren Nachrichten, denn das Stromnetz bricht zusammen, Fernseh- und Radiostationen senden immer seltener, bevor sie nur noch Musik vom Band spielen und schließlich ganz aufgeben.

So wie in "Die Wand" ist es auch in "Die Lichtung" die weibliche Kraft, die mit der Katastrophe umgehen muß und sie schließlich überlebt. Bei Marlen Haushofer war eine Frau um die fünfzig. Bei Jean Hegland sind es zwei Mädchen, Geschwister, 17 und 18 Jahre alt.

Es ist ein faszinierendes, ein feinfühliges und dennoch brutales Buch. Ein Buch, das ich mit einem immer größer werdenden Erstaunen und mit wirklicher Dankbarkeit gelesen habe. Denn anders als andere Bücher, hinter denen allzu deutlich das Konstrukt, die Absicht des/der Autorin oder ein pädagogischer Zeigefinger hervorscheint, nimmt dieses Buch hier einen einfach mit. Es ist so wunderbar reichhaltig und spannend, daß man es am liebsten in einem Zug lesen möchte, es austrinken.

Es packt einen an der Hand, am Herz und an jenen Schichten des Gehirns, die wir eigentlich noch aus unserer Kindheit kennen müßten - wenn wir Bücher lasen, wo Kinder ganz allein durch einen sibirischen Wald wandern mußten, wo sie sich über gefährliche Meere und durch ferne Abenteuer schlugen, wo sie ausgesetzt waren auf wilden Inseln oder in eisigen Welten -, und Jean Hegland schafft es, diese tiefe Sehnsucht wieder zu berühren.

"Die Lichtung" ist ein Buch, das ich nun schon viele Male gekauft und verschenkt habe, und das ich jedem und jeder empfehlen möchte, der und die Interesse an einer wunderbar geschriebenen Erzählung, einer fantasiereichen Sprache, an dunkler Romantik und ja: einer frauenorientierten Sichtweise auf heutige Probleme hat.

Ich kann nur sagen: Kaufen, lesen, weiterempfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ungewöhnlicher Roman, 6. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
Die Lichtung hat mich verstört und fasziniert zu gleich. Ein seltsames Buch und doch sehr einprägsam. Vom Überleben und der Liebe, von Einsamkeit, Schmerz und Angst. Eine düstere, unheilschwangere Atmospähre und eine über allem schwebende Katastrophe, reißen den Leser in einem Strudel mit sich. Dies ist wirklich mal eine "andere" Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen packend, mitreissend, 15. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
wunderbares buch über das überleben zweier schwestern in einer welt, in der alles, angefangen von der stromversorgung, über lebensmittelversorgung, ärztliche versorgung usw. zusammenbricht. bis zum schluss erfährt der leser nicht was wirklich passiert ist. so kann man nur vermuten...ein atomarer krieg, seuchen, kaputte umwelt?
die beiden schwestern sind auf sich gestellt und müssen von essbaren, das sie selbst anbauen bzw im wald finden, überleben. leider hat das buch kein zufriedenstellendes ende, aber das trübt den lesespass nur am rande. atmosphärisch sehr packend, wunderschöne poetische sprache. würde mich freuen, bald wieder von dieser autorin zu lesen.
absolute leseempfehlung!!
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4.0 von 5 Sternen Wundebrar!, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung (Gebundene Ausgabe)
Das Konzept des Buches ist wirklich interessant. Wir erleben eine scheinbare Apokalypse, bekommen allerdings nicht so viel davon mit. Denn die Familie um die es sich dreht lebt zurückgezogen im Wald. Sie führen ihr ganz eigenes Leben. Zwar scheinen die Eltern zu wissen oder eine Ahnung davon zu haben, was gerade geschieht, jedoch erfahren Eva und Nell nicht viel davon, das einzige was sie erleben ist wie alles nur schlimmer wird und es plötzlich darum geht zu überleben.

Ganz klar ist es ein Young Adult Roman. Er bricht allerdings aus gewohnten Schemen aus, das gute Buch ist nämlich bereits 16 Jahre alt. Da waren die Muster noch nicht so festgefahren wie heute. Kommt mir zumindest so vor, wenn ich älteres Young Adult lese.

Es beinhaltet so einiges an Themen. Einerseits wie es ist aufzuwachsen und kein "normales" Leben führen zu können, das Verschmelzen von Mensch und Natur, Sexualität, erste Liebe, Zusammenhalt, Philosophie, Grausamkeit. Harmlos ist dieses Buch auf jeden Fall nicht. Aber es ist auch nicht aufdringlich gewesen.

Jean Hegland hat definitiv ihren eigenen Schreibstil, leider wurde es stellenweise dadurch etwas langatmig und man wollte das es endlich mal los geht - in anderen Momentan aber passte er sehr gut und war schön leicht und poetisch.

Ab und an haben mich die beiden Mädchen auch ganz schön mit ihrer Sturheit genervt, sie sind so stark in ihren Meinungen festgefahren. Aber irgendwie empfinde ich dies auch als einen positiven Aspekt, denn als sie lernen zusammen zu halten war ich richtig erleichtert.
Es ist erstaunlich, andererseits auch sehr beängstigend in was für einer eigenen Welt beide doch leben. Alles dreht sich nur um das Haus im Wald, dort passiert so einiges an Grausamkeiten und sie schaffen es diese gekonnt auszublenden oder gehen auf ihre Art damit um.

Bei ein paar Momentan musste ich auch die Stirn runzeln. Auf jeden Fall kein Buch, was man all zu oft findet.
Holt es euch wenn ihr auf Dystopien und dergleichen steht, es wird sicherlich mal eine sehr große Abwechslung zu dem Einheitsbrei sein, den es derzeit so verbreitet gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Buch, 16. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
Gekauft habe ich das Buch per Zufall, da mich das Thema ('Aussterben der Menschheit') interessierte. Die ersten knapp 100 Seiten mit der ganzen Vorgeschichte empfand ich eher als langfädig (deshalb eher 4 Sterne), mein Durchhaltewillen aber wurde dann bis zum Schluss des Buches belohnt. Auch wenn es um zwei Schwestern geht ist es für einen Mann lesenswert!
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4.0 von 5 Sternen Interessant, 9. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung (Gebundene Ausgabe)
Jean Heglands Roman über die Geschichte zweier Schwestern, die, während die Zivilisation um sie herum zusammenbricht, in einem abgelegenen Haus im Wald um ihr Überleben kämpfen, erzählt seine Story als ein literarisches Young-Adult-Drama in einer ungewöhnlichen Umgebung. Die in einer nahen Zukunft angesiedelte Romanhandlung um Eva und Nell hat den Erzählrahmen einer Dystopie, versucht ihre Fabel aber nicht mit den sich hier anbietenden Thriller- und Spannungselementen aufzuladen, sondern bemüht sich um einen poetisch-romantischen Tonfall, der mit naturmystischen und märchenhaften Motiven spielt und dabei im Endergebnis einen streckenweise spannenden, literarisch originellen Roman liefert, dessen gefühlige Grundstimmung sich an ein jüngeres weibliches Publikum richtet.
Was „Die Lichtung“ interessant und originell macht, sind die vielen Lesarten und möglichen Botschaften seiner Story: Elemente von Zivilisationskritik und einer auch gesellschaftlich durchaus wieder aktuellen, esoterischen Zurück-zur-Natur-Romantik mischen sich mit verhalten feministischen Motiven. Gleichzeitig erzählt „Die Lichtung“ den unter ungewöhnlichen Umständen vollzogenen Reifungsprozess zweier junger Frauen und ist damit auch eine Coming-of-Age-Geschichte, bei der die Grundstimmung einer unsichtbaren Bedrohung streckenweise an Motive von Haushofers Roman „ Die Wand“ (2012) erinnert.
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5.0 von 5 Sternen Muss man gelesen haben!, 14. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
Nell und Eva, zwei Schwestern wachsen behütet von ihren Eltern in einem kleinen Haus am Waldrand auf. Nell träumt von der Aufnahme an Harvard, während ihre Schwester Profi- Ballerina werden will. Doch dann kommt alles anders, denn auf unerklärliche Art und Weise nimmt die Stromversorgung ab, Nahrungsmittel werden knapp und Krankheiten grasssieren in der Stadt. Nell und Eva verlieren erst ihre Mutter, dann den Vater und müssen letztendlich ganz allein ums Überleben kämpfen.
Anfänglich verwirren die vielen Rückblenden, doch dann zieht einen das Buch stetig in seinen Bann. Die Schwestern versuchen das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen und halten zusammen, egal wie schwierig es ist. Als Leser kann man sich gut in die Charaktere und die Weltuntergangsstimmung hinein versetzen.
Ein empfehlenswertes Buch, was nahe geht und sehr nachdenklich macht.
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5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 10. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung: Roman (Taschenbuch)
Nach der Lektüre von 'Die Lichtung' kann ich nur mit den Worten von Manni Manta sprechen: BOAH EY' '

Einen so hervorragenden Roman habe ich selten gelesen. Die Autorin entwirft ein beklemmendes Endzeitszenario, das mich wirklich tief bewegt hat. Sie spielt mit sämtlichen Abgründen des menschlichen Charakters und entwirft mit den beiden Mädels als Hauptfiguren äußerst authentische Charaktäre, die besser nicht hätten gelingen können.

Mitreißend, spannend, beklemmend, atmospährisch dicht, so würde ich den Roman beschreiben und somit auch die Höchstpunktzahl vergeben.

'Die Lichtung' habe ich bereits auch mehrmals verschenkt und er ist in meinem Freundeskreis ebenfalls gut angekommen.

Mein Fazit: KAUFEN! LESEN! VERSCHLINGEN!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zukunftsgeschichte, 17. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Lichtung (Gebundene Ausgabe)
In einer nicht näher definierten Zeit in der Zukunft, führen die Schwestern Nell und Eva mit ihren Eltern ein ruhiges, beschauliches Leben abseits der Großstädte, in einem Haus mitten im Wald. Evas größter Traum ist es, Baletttänzerin zu werden, Nell will zur Universität und beide arbeiten hart um das zu verwirklichen. Doch unmerklich, fast schleichend ändert sich die Welt: plötzlich fällt der Strom tagelang aus bis er ganz wegbleibt, man kann nicht mehr telefonieren, es gibt kein Benzin mehr...
Die aus Nells Blickwinkel erzählte Geschichte ist ein sehr interessantes Buch, die Entwicklung ist nachvollziehbar, wirkt wahrscheinlicher als irgendwelche "Raumschiff Enterprise"-Szenarien etc. Jean Hegland zeigt, wie das Leben normaler Teenager von der Geschichte beeinflusst wird, wie deren Träume zerstört werden. Und doch geben die beiden, trotz aller Schickssalsschläge, nicht auf und es gelingt ihnen, sich mit der neuen Situation zu arrangieren und dem Schicksal ein bißchen Glück abzutrotzen. Sehr empfehlenswert!
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Die Lichtung: Roman
Die Lichtung: Roman von Jean Hegland (Taschenbuch - Februar 2004)
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