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5.0 von 5 Sternen Still crazy, after all these years...
...so möchte ich Charles Bukowskis literarisch in die Jahre gekommenen Aufreger des Jahres 1972 aus der Zeitperspektive von 2008 beschreiben. Schon dieser Titel! Ich weiß noch, wie die Wellen seinerzeit hoch schlugen, als das Buch in die Läden kam und Bukowski als "Literarisches Dreckschwein" von einigen Kritikern regelrecht zerrissen wurde. Was Bukowski...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2008 von Thomas Knackstedt

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viel von allem!
Kurzbeschreibung: Diese Erzählungen des Poeten, der von ganz unten kam, sind aggressiv, grausam und obszön, aber auch außerordentlich witzig. Sie schildern brutal realistisch die Kehrseite des amerikanischen Traums, so wie er sich in Amerikas Slums, Absteigen, Bars, Hurenhäusern und Schlachthöfen abspielt."

Eigentlich genau mein Genre...
Veröffentlicht am 5. Juni 2012 von cklewer


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Still crazy, after all these years..., 17. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine: Stories (Taschenbuch)
...so möchte ich Charles Bukowskis literarisch in die Jahre gekommenen Aufreger des Jahres 1972 aus der Zeitperspektive von 2008 beschreiben. Schon dieser Titel! Ich weiß noch, wie die Wellen seinerzeit hoch schlugen, als das Buch in die Läden kam und Bukowski als "Literarisches Dreckschwein" von einigen Kritikern regelrecht zerrissen wurde. Was Bukowski heute mit seinen Kritikern von damals vereint, ist der Tod. Der Rest ist Kulturgeschichte und mal wieder der Beweis dafür, dass es oft ganz anders läuft, als man denkt. Buk ist heute salonfähig und Fuck Machine, mit seinen wunderbaren Kurzgeschichten, kein Aufreger mehr, sondern ein knallhartes Stück literarischer Zeitgeschichte, die wir nicht missen möchten.

Bukowskis Alter Ego quält sich als Kid Stardust im Schlachthaus mit den Ochsenhälften ab, lebt in Persona in einem Hurenhaus, wird von seiner nymphomanen Geliebten in einen Dildo-Menschen verwandelt und lernt in einem Hotelzimmer die absolute Sexmaschine kennen. Er lässt sich über den dicken Hintern seiner Mutter aus, prügelt sich durch Kneipen und Hinterhöfe. Verzweifelt immer wieder am Leben und liebt es doch klammheimlich, fast so, als ob niemand das merken dürfte. Bukowski spuckt uns seine Sicht der Dinge vor die Füsse. Viele von uns haben das damals nicht kapiert, eine Menge Leute verstehen es heute noch nicht.

Fuck Machine ist ganz sicher nicht der ideale Einsteiger für Bukowski-Fans oder solche, die es werden wollen. Wer den Meister allerdings schon kennt und dieses Buch noch nicht sein Eigen nennt, der sollte das schnell nachholen. Zwischen Zeilen und Worten steht Bukowski wieder auf und verkündet uns: "Ich war wieder am Ende mit meinem Glück und zu nervös diesmal vom maßlosen Weintrinken..." Oh ja Buk, es ist verdammt schade, dass Du nicht mehr da bist. Bis heute ist leider kein legitimer Nachfolger im Poetry Zirkus der Unteren Zehntausend in Sicht. Aus diesem Grund trösten wir und mit deinem erstklassigen Zeug aus den Anfängen über die Leere hinweg. Fuck Machine gehört in jedem Fall dazu.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Notes Of A Dirty Old Man, 1. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine. Stories (Taschenbuch)
Bukowski erzählt in diesen grandiosen Kurzgeschichten den Wahn des amerikanischen Alptraums - Slums, Suff, Drogen, Prostitution, Sex, Gewalt, Verarmung, Dreck, usw. - und niemand hegt auch nur einen Zweifel daran, daß der Dirty Old Man Bukowski manches so wirklich ähnlich erlebt haben kann. Zwar sind die meisten Geschichten pure Science oder eben nur Fiction, aber für den kleinen Spaß zwischendurch, ist dieses Buch der absolute Tip. Bukowski schreibt nicht leer und niveaulos (so könnte man auf den ersten Blick denken), sondern beschreibt eine besondere Schönheit unseres Lebens. Eine Schönheit, die die am besten verstehen können, die auch schon mal mit dem Gesicht nach unten im Schlamm gelegen haben, ohne die Kraft zu spüren aufzustehen. Bukowski's Poesie des Lebens ist hart, aber sie lohnt sich ... und wer in sich einen fröhlichen, schwarzen Humor spürt, über das Leben zu lachen, der wird nach Fuck Machine auch noch andere Bücher des Dirty Old Man zur Hand nehmen.
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68 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dreckige Zärtlichkeiten, 10. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine. Stories (Taschenbuch)
Mit 15 fazinieren einen die Pervisitäten und mit 40 die Zärtlichkeiten dieses alten Schweinehundes.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die dunkle Seite des Mondes ...., 1. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine: Stories (Taschenbuch)
Was soll man ueber Bukowski noch sagen? Er, der sich zum Sprachrohr der Gescheiterten macht und denjenigen ein literarisches Denkmal setzt, die vom "American Dream" ausgeschlossen sind und stattdessen den amerikanischen Albtraum leben, haben keine Chance, teilzuhaben. Vielleicht wollen sie das auch gar nicht mehr, denn ohne Perspektive lebst du jeden Tag mit einer Intensitaet, als waere es dein letzter. Der Schreibstil Bukowskis traegt diesem Umstand Rechnung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie, diese Aussenseiter, leben in ihrer eigenen Welt, mit ihren eigenen Gesetzen und Moralvorstellungen, die in der scheinbar so heilen realen amerikanischen Welt mit ihrer bigotten Doppelmoral keinen Platz mehr haben. Doch vielleicht sind sie die wahren Amerikaner, weil sie oeffentlich preisen, was die anderen nur im Verborgenen treiben. Dennoch bestimmen diese anderen, wo der Platz der Gescheiterten angesiedelt und unumstoesslich bis zu ihrem Tode zu sehen ist. Ein Wechsel der Fronten, ein Leben in scheinbarer "Normalitaet" bleibt ihnen verschlossen.
Bokowski ist die andere Seite der Literatur. Ungeschoent, authentisch, real. Ohne die Kompromisse, die wir jeden Tag machen, um dazuzugehoeren. Inhaltlich, stilistisch, in jeder Form. Nehmt euch den Mut, diese Seite kennenzulernen und habt keine Angst, einen (verborgenen) Teil von euch selbst zu entdecken.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss für alle Bukowski Fans, 24. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine. Stories (Taschenbuch)
Einmal mehr hat Bukowski es mit diesem Buch geschafft, die Gemüter zu erhitzen. Rücksichtslos und mit trockenem schwarzen Humor lässt er die Zeit nur so verfliegen. Wenn man einmal angefangen hat, ist es schwer wieder aufzuhören. Für manche ist Charles Bukowski vielleicht etwas zu direkt. Er schreibt Dinge nieder, die jeder denkt, aber niemand ausspricht. Wer mal wieder herzhaft lachen möchte, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall bestellen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwarzer Humor über die Abgründe des Lebens, 28. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine. Stories (Taschenbuch)
Obwohl zu Beginn sehr schockierend, erkennt man sehr bald, dass "Buk" es versteht, den Leser mit den Abgründen unserer Gesellschaft bekanntzumachen. Seine Kurzgeschichte spaltet sicherlich die Leserschaft in eingefleischte Fans und Ablehner seiner Literatur. Allein seine Formulierungen und der latente schwarze Humor müssen den eingefleischten Fan in den Bann der Geschichten reissen. Kurz und gut, für Fans ein absoluter Geheimtipp !!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Buch Schwache Übersetzung, 25. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine: Stories (Taschenbuch)
Tendiere eigentlich mehr zu einer drei Sterne Rezension...

Ich mache es kurz, ich möchte mich allen positiven Rezensionen des Buches anschließen, natürlich ist es derb, aber es ist Bukowski. Wer etwas anderes erwartet kann ja Twilight lesen.

Was ich allerdings als Frechheit empfinde ist die Übersetzung. "Dem Hund einen holen" Klar weiß ich worum es geht, aber im Buch wimmelt es nur von solchen Patzern (abgesehen von manchen Tippfehlern die den Lesefluss allerdings nicht stören).

Wer dem englischen mächtig ist (und das Buch ist in keinsterweise schwer Kost) der sollte ruhig auf die englische Version greifen. Ich hätte es auch getan, wenn ich es vorher gewusst hätte.

Böse, Böse Übersetzer!

Trotzdem viel Spaß an alle Leser!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viel von allem!, 5. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine: Stories (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung: Diese Erzählungen des Poeten, der von ganz unten kam, sind aggressiv, grausam und obszön, aber auch außerordentlich witzig. Sie schildern brutal realistisch die Kehrseite des amerikanischen Traums, so wie er sich in Amerikas Slums, Absteigen, Bars, Hurenhäusern und Schlachthöfen abspielt."

Eigentlich genau mein Genre und ich stimme mit dieser Kurzbeschreibung auch zum größten Teil überein, aber was ich nicht unterschreiben kann, ist, dass die Erzählungen witzig sind. Nicht mal ansatzweise. Und genau der Punkt bringt mich dazu, dass Buch nicht weiterempfehlen zu wollen.

In der Kurzbeschreibung fehlt die Erwähnung, dass die Erzählungen zwischen Fiktion und Realismus wechseln, was durchaus charakteristisch für den Autoren zu sein scheint. Eher kann ich jedoch was mit den realistisch erzählten Geschichten anfangen, da die fiktiven Erzählungen zu absurd sind. Sicher sollen sie einen sarkastischen Bezug zu reellen Problemen darstellen, jedoch sind diese zu weit hergeholt.

Die Geschichten von Bukowski können nicht ansatzweise ohne Gewalt, brutalem Sex und Verwahrlosung auskommen. Für mich zu viel des Guten.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bukowski's the best - forget the rest!, 29. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine: Stories (Taschenbuch)
Mein Gott, was soll man über Bukowski noch schreiben? Man liebt ihn oder man haßt ihn, gleichgültig ist er wohl keinem. Ich liebe ihn, ich liebe ihn seit Jahren, und ich nehme immer wieder gern eines seiner Werke in die Hand. Ob Gedichtesammlung oder Romane, ganz gleich, das ist Stoff für die Seele, nicht verlogen und weinerlich, nein, hart und kompromißlos und doch auch zärtlich. Wünschte, es gäbe mehr Autoren wie er - aber leider seh ich da weit und breit keinen Meister. Nur der Roman "No ilore - Weine nicht" von Andre Pilz hat mich an Charles' Glanz erinnert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Tobak, 7. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Fuck Machine: Stories (Taschenbuch)
Der Klappentext / die Buchbeschreibung ist in diesem Fall, wirklich ernst zu nehmen. Wenn von obszönem Schreibstil berichtet wird, ist dies wohl auch gerechtfertigt. Kurzgeschichten, die Problemlos im Bus oder der Straßenbahn, auf dem Weg zur Arbeit gelesen werden können. Bukowski geht an die Grenze des Erträglichen aber nicht darüber hinaus. Empfehlenswertes Buch
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Fuck Machine: Stories
Fuck Machine: Stories von Charles Bukowski (Taschenbuch - 18. Januar 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,54
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