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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt mit anderen Augen betrachten
Alain de Botton ist Psychologe, Abenteurer, Philosoph und Romancier in einer Person! Wie schon in seinen anderen ebenfalls äußerst empfehlenswerten Büchern spart er nicht mit lebensnahen Beispielen aus seinem eigenen Erfahrungsschatz und beginnt, sie analytisch aber selbstironisch und höchst unterhaltsam "aufzudröseln" und so dem Leser...
Veröffentlicht am 23. Juni 2003 von Jan Peter Schmitt

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kunst des Bücherschreibens
Es liest sich nett und meist ganz unterhaltsam, auch die Zusammenstellung der (sehr vielen) Bilder und Texte ist gut gelungen.

Richtig gut sind die Kapitel "Über Erwartungen" (das erste), die beiden über Kunst sowie das "Über Gewöhnung" (die drei letzten) - die seien jedem/r zur Lektüre empfohlen. Darin steht, was einem bei der...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2006 von cdf


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt mit anderen Augen betrachten, 23. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Gebundene Ausgabe)
Alain de Botton ist Psychologe, Abenteurer, Philosoph und Romancier in einer Person! Wie schon in seinen anderen ebenfalls äußerst empfehlenswerten Büchern spart er nicht mit lebensnahen Beispielen aus seinem eigenen Erfahrungsschatz und beginnt, sie analytisch aber selbstironisch und höchst unterhaltsam "aufzudröseln" und so dem Leser einiges von der Absurdität menschlicher Erwartungen und Empfindungen in Bezug auf Reisen vorzuhalten. Diese eigenen Beschreibungen wechseln sich ab mit Erzählungen über Reiseerfahrungen ganz anderer Art (etwa von jene von Flaubert, von Humboldt oder van Gogh) die völlig neue Perspektiven das Reisen zu empfinden und wahrzunehmen, eröffnen.
Dies alles ist in einem äußerst abwechslungsreichen Schreibstil gehalten und mit diskutierten Bildern von Hopper oder van Gogh oder auch einfachen Landschaftsfotografien und sogar einem Foto von de Bottons Schlafzimmer garniert. Fazit: Sehr empfehlenswert. Einziger Makel: Das scheußliche Buchcover. Aber da ja nur der Inhalt bewertet werden soll, kann ich getrost 5 Sterne geben.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunst des reisens - sinnlich betrachtet, 2. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Als selbst reisebegeistert habe ich mich des öfteren gefragt: „Was ist es, das dich antreibt, auf Reisen zu gehen? Welche Empfindungen habe ich dabei eigentlich in meinem Inneren? Kann ich davon überhaupt etwas in Worte fassen?“ Das Buch von Alai de Botton hat mir darauf Antworten gegeben. Neugierig gemacht hat mich bereits die Gliederung seiner Erfahrungen in Abreise, Gründe für das Reisen, Landschaften, Kunst und Rückkehr. Anhand dieses „roten Reisefadens“ konnte ich meine eigenen Gedanken vom Reisen wiederfinden und in jedem Kapitel ganz speziell seine und meine Ansichten vergleichen. Faszinierend war dabei für mich, dass ich oft genau das in Worten habe ausgedrückt gefunden, wozu ich bisher nicht in der Lage war. Ich habe erkannt, dass ich mir in dieser Tiefe nicht die Mühe gemacht habe, obgleich manche Beschreibung und Erkenntnis im Nachhinein fast als trivial erscheint.
Meine künftigen Reisen werde ich auf Grund der Einsichten aus diesem Buch mit anderen, d.h. geschärften Sinnen antreten. Ich empfehle allen Reiselustigen mit Lust am Tiefgang, ebenfalls diese Erfahrung zu machen. Von daher meine 5-Sterne für dieses Buch.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kunst des Bücherschreibens, 21. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Es liest sich nett und meist ganz unterhaltsam, auch die Zusammenstellung der (sehr vielen) Bilder und Texte ist gut gelungen.

Richtig gut sind die Kapitel "Über Erwartungen" (das erste), die beiden über Kunst sowie das "Über Gewöhnung" (die drei letzten) - die seien jedem/r zur Lektüre empfohlen. Darin steht, was einem bei der nächsten Reise weiterhelfen mag.

Alles dazwischen kann man getrost überspringen: es erinnert an eine ordentlich gemachte Hausarbeit. Vermutlich waren die erwähnten Kapitel nicht lang genug (mit den ganzen Bildern nur ca. 100 Seiten), so dass die mittleren als Füllmaterial dienen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Reisen Ihr Leben verändern kann, 12. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Welche Eigenschaften sollte ein guter Reiseführer aufweisen? Vor allem sollte er sich mit den Besonderheiten des Ortes detailliert auskennen, wobei sein Wissen idealerweise nicht aus zweiter (Bücher-)Hand, sondern aus eigener Erfahrung stammen sollte. Nicht weniger wichtig ist darüber hinaus die Fähigkeit, dieses Wissen auf eine Weise vermitteln zu können, die uns nicht direkt das Gefühl gibt, kulturelle Analphabeten und ignorante Dutzendmenschen zu sein. Zum dritten sollte ein guter Reiseführer sich darüber im Klaren sein, warum er uns das eine erzählt und das andere nicht.

Alain de Botton, der uns in seinem neuen Buch die "Kunst des Reisens" lehren will, verfügt über all diese Eigenschaften eines guten Reiseführers. Nur dass der Ort, an den wir ihm folgen, kein wirklicher, auf der Landkarte auffindbarer ist, sondern das Reisen selbst. Denn auch das will gekonnt sein, wie jeder am eigenen Leib erfährt, der auf der Suche nach dem Glück in die Fremde flieht und nach ein paar Wochen um keinen Deut verändert wieder zu Hause ankommt: "Wir werden überhäuft mit Ratschlägen, wohin wir reisen, hören aber nur wenig, warum und wie wir reisen sollten". Nun, in der Kunst, Ratschläge zu erteilen, hat sich de Botton bereits seit "Wie Proust Ihr Leben verändern kann" und im letzten Jahr mit dem "Trost der Philosophie" ausgezeichnet, und auch in der "Kunst des Reisens" gelingt ihm die mühelose Gratwanderung zwischen Gemeinplatz und Unverständlichkeit. Dabei ist dies gar nicht so einfach, scheint doch gerade das Reisen eine Angelegenheit zu sein, die keinerlei besondere Vorbildung verlangt und auf die sich jeder versteht, der schon mal einen Bahnhof von innen gesehen hat.

Wie es sich für eine rechte Kunst gehört, so beginnt auch de Bottons "Kunst des Reisens" bei der Abreise, führt dann über so verlockende Gegenden wie "das Exotische", "Land und Stadt" oder "die Erlangung des Schönen" bis zur Rückkehr und der damit verbundenen Gewöhnung an Zuhause. Warum werden wir, einmal angekommen, mit unverfrorener Regelmäßigkeit von unserem Reiseziel enttäuscht? Warum ist das Paradies niemals dort, wo wir sind? Was hat es nur mit der Faszination verlassener Tankstellen oder Autobahnbrücken auf sich? Warum sehen wir die Zypressen in der Provence erst seit van Gogh? Diesen und weiteren Fragen bemüht sich de Botton in lebendigen und bildreichen Worten auf den Grund zu gehen. Hierbei lässt er sich von illustren Reisenden und Künstlern der Geschichte inspirieren, deren Vorbild ihm als "Guide" in der Kunst des Reisens dient. Mit Huysmans Dekadenzheld Des Esseintes lernen wir etwas über enttäuschte Erwartungen, mit Flaubert etwas über den Reiz des Exotischen, mit Alexander von Humboldt etwas über die Wissbegierde. Wie schon im Proust-Buch besonders gelungen sind die Ausführungen über das Sehen, in das uns der Autor mit van Gogh und John Ruskin einführt.

Die Geschichten aus dem Leben der berühmten toten weißen Männer, aus ihrem Umgang mit dem Reisen, sind kenntnisreich, bisweilen etwas zu gewissenhaft erzählt, bleiben aber nie rein für sich stehen. Wie ein umsichtiger Reiseleiter entgeht de Botton der Gefahr, belehrend zu wirken, indem er die historischen Anekdoten mit eigenen Reiseerfahrungen verknüpft und so für den ihm eigenen charmanten Ton sorgt. Dementsprechend wechseln sich im Buch zahlreiche Abbildungen von Kunstwerken mit den privaten Erinnerungsfotos des Autors ab. Dabei erfüllt er noch ein weiteres Kriterium eines guten Reiseführers: Er weiß, dass er bei aller Meisterschaft selber noch immer ein Anfänger in der Reisekunst ist. Wie der beste Führer selber ein Fremder ist in dem Land, durch das er führt, behält sich auch de Botton immer ein bisschen distanzierendes Fremdsein im Land des Reisens vor und hat Lust daran. Ebenso macht er dem Leser Lust darauf, sich wieder einmal in die Fremde zu begeben - diesmal aber besser gewappnet.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reisen - eine sinnliche Betrachtung, 20. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Als selbst reisebegeistert habe ich mich des öfteren gefragt: „Was ist es, das dich antreibt, auf Reisen zu gehen? Welche Empfindungen habe ich dabei eigentlich in meinem Inneren? Kann ich davon überhaupt etwas in Worte fassen?" Das Buch von Alai de Botton hat mir darauf Antworten gegeben. Neugierig gemacht hat mich bereits die Gliederung seiner Erfahrungen in Abreise, Gründe für das Reisen, Landschaften, Kunst und Rückkehr. Anhand dieses „roten Reisefadens" konnte ich meine eigenen Gedanken vom Reisen wiederfinden und in jedem Kapitel ganz speziell seine und meine Ansichten vergleichen. Faszinierend war dabei für mich, dass ich oft genau das in Worten habe ausgedrückt gefunden, wozu ich bisher nicht in der Lage war. Ich habe erkannt, dass ich mir in dieser Tiefe nicht die Mühe gemacht habe, obgleich manche Beschreibung und Erkenntnis im Nachhinein fast als trivial erscheint.
Meine künftigen Reisen werde ich auf Grund der Einsichten aus diesem Buch mit anderen, d.h. geschärften Sinnen antreten. Ich empfehle allen Reiselustigen mit Lust am Tiefgang, ebenfalls diese Erfahrung zu machen. Von daher meine 5-Sterne für dieses Buch.
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5.0 von 5 Sternen Tiefgang, 21. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Supergut für alle, die nicht nur im All-inclusive-Hotel sitzen, sondern sich Gedanken über das Reisen an sich machen.

Ein zentraler Satz: Bedenken Sie beim Durchblättern der Kataloge , dass es anders sein wird - weil SIE SICH auf der Reise mitnehmen.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lesevergnügen, 11. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Gebundene Ausgabe)
Ein großartiges Buch, das tröstet und inspiriert, verzaubert und fasziniert. Alles für Reisende, die sich mit ein wenig Ruhe dem nähern wollen, was ihre Leidenschaft im Innersten ausmacht. Nichts jedoch für Menschen, deren Credo die Pauschalreise nach Mallorca ist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kunst des Seins beim Reisen, 18. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Alain de Button ist für mich so eine Schlüsselfigur für Themen, die man doch besser sein lässt.
Er führt uns in die Welt der Philisophie genauso wie er es hier beim Reisen macht. Habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und nehme es immer wieder zur Hand. Für alle die sich über das Reisen und das Bild des Reisens Gedanken machen und auch links und rechts vom Photo die Welt anschauen ist dieses Buch gedacht.
Aber auch für alle die in Gedanken gerne reisen aber nie die Schwere Last der Fortgehens auf sich nehmen wollen.
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10 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hoch gelobt, tief geschlafen, 30. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Gebundene Ausgabe)
obwohl überall besprochen und beschrieben und hoch gelobt - siehe spiegel - fand ich dieses buch eher langweilig. phasenweise gut dargestellt, wie zum beispiel die raststätte an der autobahn, deren traurige geborgenheit man nachvollziehen kann, fehlen dann wieder die eingangstüren in andere fernwehbetrachtungen. ich bin jedenfalls nicht ins buch reingekommen.
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Kunst des Reisens
Kunst des Reisens von Alain de Botton (Taschenbuch - 22. Mai 2003)
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