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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Tiefgang
"Roter Staub", dieser Titel lässt erstmal klischeehaften Afrika-Schmus vor traumhafter Kulisse vermuten.Glücklicherweise täuscht dieser Eindruck aber gründlich.Der Staub, der hier aufgewirbelt wird,ist nämlich der Staub der Wahrheit sozusagen.Sie ist auch die eigentliche "Hauptfigur" dieses Romans, der sich mit den vielen...
Am 18. Oktober 2001 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Südafrika
99 % geht es um einen Prozess - Apartheit Aufarbeitung.
Grauenvoll aber auch interessant.

Über das Land selber erfährt man nahezu nichts.
Vor 15 Monaten von G. Gustav veröffentlicht


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Tiefgang, 18. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub (Gebundene Ausgabe)
"Roter Staub", dieser Titel lässt erstmal klischeehaften Afrika-Schmus vor traumhafter Kulisse vermuten.Glücklicherweise täuscht dieser Eindruck aber gründlich.Der Staub, der hier aufgewirbelt wird,ist nämlich der Staub der Wahrheit sozusagen.Sie ist auch die eigentliche "Hauptfigur" dieses Romans, der sich mit den vielen unterschiedlichen Gesichtern und Hintergründen der Wahrheit beschäftigt.Slovo malt kein Schwarz-Weiss-Bild, sondern zeigt sehr differenziert einzelne Lebensgeschichten,und wie sie verknüpft sind.Nichts ist so, wie es zunächst scheint.Hier wird deutlich, vor welchem Problem Südafrika wirklich steht.Wer sich für dieses Land interessiert, kommt an diesem spannenden,intelligenten Roman nicht vorbei.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weitgehend gelungen, 27. August 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
Slovo beschreibt eindringlich und fesselnd die Aufarbeitung der Apartheid in Südafrika (wo das Buch auch in der Schule gelesen wird). Dabei gelingt es ihr, die Protagonisten auf eine Art zum Leben zu erwecken, die den Leser nicht einseitig an eine der Figuren bindet, sondern eine wechselweise Identifikation oder zumindest Verständnis mit der einen oder anderen Person möglich macht.

Die "Auflösung" des "Kriminalfalls" betreibt Slovo dann aber leider zu gewissenhaft, hier wären Andeutungen mehr und auch mit größerer Authentizität vermittelbar: Wann im Leben erfährt man (wenn auch nur als Leser) alle Antworten auf die wesentlichen Fragen? Manchmal ist weniger mehr und verhilft auch nach dem Ende der Lektüre noch zu weiterem Nachdenken über das Gelesene - nicht so hier - "der Vorhang zu und alle Fragen - " beantwortet...

Schade.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roter Staub, 13. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
ich würde das Buch jedem empfehlen, egal ab Südafrika-interessiert oder nicht. Sehr schöne Sprache! In den einzelnen Kapiteln in denen das Leben der Weißen und Schwarzen, die in den Kriminalfall verwickelt sind, beschrieben wird, kann man sich fast immer mit allen identifizieren obwohl einmal die Opfer zu Tätern und dann die Täter zu Opfern werden. Ein Buch das die sehr schwierige Situation in Südafrika hervorragend aufnimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Buch, 5. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
Gilian Slovo, Tochter des weißen südafrikanischen Bürgerrechtlers Joe Slovo und der Anti-Apartheits-Journalistin Ruth First, hat mit "Roter Staub" ein beeindruckendes Buch geschrieben, das man nicht so leicht aus der Hand legt.

Die New Yorker Staatsanwältin Sarah Barcant wird von ihrem Ex-Mentor, einem Anwalt, nach Südafrika beordert, um für ihn einen Fall zu übernehmen. Er selbst hat sich jahrelang um die Bürgerrechte der schwarzen Bevölkerung gekümmert, ist aber nun zu krank, und bittet Sarah um Hilfe.

Während der Unruhen Ende der 80iger Jahre ist ein junger Mann in Polizeigewahrsam ums Leben gekommen. Die Eltern würden ihren Sohn gern begraben, bekommen aber keine Auskunft, wo sich die sterblichen Überreste befinden.

Wer sind für Südafrika uns seine Geschichte interessiert, sollte dieses Buch lesen. Ich gebe hier eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, schlicht und einfach großartig!, 22. Januar 2015
Von 
½ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub (Gebundene Ausgabe)
… die Wahrheit ist niemals neutral … (43)

Die Apartheid ist vorüber und ein Vater sucht immer noch seinen Sohn. Steve Sizela war Mitte der Achtziger Jahre verloren gegangen nachdem er aufgrund der damals gültigen Notstandsgesetze festgenommen worden war. Damals hatte der Ausnahmezustand geherrscht als der ANC dazu aufgerufen hatte, das Land unregierbar zu machen. James Sizela, von Beruf Schuldirektor, sucht immer noch nach Steve. Nicht weil er glaubt, dass dieser noch lebt, diese Hoffnung hat James längst aufgegeben. Aber er will seinen Körper finden, um ihn richtig zu begraben. Die letzte Gelegenheit, die Wahrheit zu erfahren, ist der Besuch der Wahrheitskommission in Smitsrivier.

Die Wahrheitskommission. Um die Vergangenheit aufzuarbeiten, wurden eben diese Wahrheitskommissionen in Südafrika eingesetzt. Ungesetzliche Taten der Sicherheitskräfte sollten so aufgeklärt werden. Ziel war es, dass Opfer und Täter gegenübertraten, miteinander redeten, sich versöhnten. Amnestie für die Aufdeckung der vollen Wahrheit.

In Smitsrivier tagt die Wahrheitskommission, weil der ehemalige Polizist Dick Hendricks Amnestie für die Folterung eines damaligen Aktivisten und späteren Parlamentsabgeordneten beantragt hat. Alex Mpondo wollte seinen ehemaligen Vernehmer eigentlich nie mehr wiedersehen. Um James Sizela zu helfen, erklärt er sich aber dennoch bereit zu kommen. Hendricks soll dazu gebracht werden, alles offen zu legen, was er über den Tod von Steve weiß. Zusätzlich wird noch eine zivilrechtliche Klage gegen den damals für die Festnahme von Steve Verantwortlichen angestrengt. Dieser soll, in die Enge getrieben, einen Amnestieantrag stellen, und so gezwungen werden, den Ort zu verraten, wo Steves Leichnam liegt. Eine einfache Strategie.

Mit der anwaltlichen Betreuung von Alex Mpondo wird die aus Smitsrevier stammende, zwischenzeitlich in New York lebende Anwältin Sarah Barcant beauftragt.

Gillian Slovo beschreibt in ihrem Roman aber nicht nur die Arbeit der Wahrheitskommission und die damalige Stimmung in der Bevölkerung. Vor allem anderen geht es hier um menschliches Verhalten.

Das Verhalten der Täter. Dirk Hendricks, der den Amnestieantrag stellt. Zwanzig Jahre lang war er Polizist, hatte die Polizeihochschule mit Bestnote abgeschlossen, um danach in einer Eliteeinheit, den Sicherheitskräften, tätig zu werden. Seine Laufbahn war geprägt vom Kampf gegen die Anti-Apartheid Aktivisten. Um dem Gefängnis zu entgehen, sagt er lieber vor der Kommission aus.

Ganz anders Pieter Muller, ein Kollege von Dirk in Smitsrevier. Immer beherrscht, immer bestimmend, will er weder aussagen noch ins Gefängnis. Sein Ausweg ist ein ganz anderer. Durch ihn wird ein „Opfer“ zum „Täter“. Und das ist das Besondere an diesem Buch. Die Grauzonen menschlichen Verhaltens.

Beispiel Sarah Barcant: Sie, die nach Wahrheit strebende Anwältin, lügt in einem entscheidenden Moment, um Alex Mpondo zu helfen. Nicht vor der Kommission, sondern in einem privaten Gespräch. Aber was bewirkt sie mit ihrer Lüge? Alex Mpondo, der seinen früheren Folterer besser kennt, zieht prompt die falschen Schlüsse. Diese Szene ist exemplarisch. Es gibt eben nicht nur gut und schlecht, schwarz und weiß. Opfer werden zu Tätern, Täter zu Opfern.

Daneben wird die Frage aufgeworfen, was wichtiger ist, das Schicksal des Einzelnen oder die Gemeinschaft. Es geht um Loyalität und Verrat und Überlebensstrategien. Und es geht um die Wahrheit.

„Die Wahrheit – hatte auch nur ein einziger sie gefunden? Und wenn ja, ging es demjenigen damit besser?“ (167)

Alex Mpondo ist sich nicht so sicher, ob es ausreicht die Gebeine von Steve zu finden, oder ob da nicht doch noch mehr unter der Oberfläche des Vaters brodelt.

Am Ende ist Alex einer der Gewinner der Geschichte. Er wollte nicht kommen und tat es doch James Sizela zuliebe. Wie wichtig es war, seinem ehemaligen Vernehmer gegenüberzutreten, erkennt Alex am Schluss des Buches: „Er hatte Dirk Hendricks ins Auge gesehen. Das war doch schon mal ein Anfang.“ (325)

Mein Fazit:
Mehr als nur eine Aufarbeitung der südafrikanischen Vergangenheit. Hier geht es um das Verhalten von Tätern und Opfern. Ein zerrissenes Land, verwundete Seelen. Vor den Augen des Lesers entsteht eine vielschichtige Geschichte. Sehr bildhaft erzählt, so dass es leicht fällt, sich in die einzelnen Figuren hinein zu versetzen. Ganz klar Höchstbewertung!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roter Staub, 27. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und konnte zunächst damit nichts anfangen. Wer beschäftigt sich schon mit Südafrika? Aber dieses Buch ist mehr. Es beschreibt die Geschichte eines Landes, ja. Aber auch die Geschichte von Menschen, oder von dem Menschen.Unglaubliche Abgründe tun sich auf und man fragt sich immer wieder: was würdest Du tun? Das Buch stößt einen mit der Nase auf Probleme, die man für sich selber schon bedacht hat, aber so klar gezeichnet selten sieht.
Ein Buch für alle, die sich selber stellen wollen den Realitäten der Welt und die bereit sind, sich auch mit sich selbst zu beschäftigen. Dann macht das Buch Sinn und bringt einen sicherlich auch weiter. Es ist nicht nur ein Roman, es ist eine große Frage auch an DICH!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Südafrika Roman, 14. Februar 2011
Von 
B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
Zuerst dachte ich schon wieder ein Südafrika-Roman. Aber da wir im Lesekreis beschlossen hatten, das Buch zu lesen, galt es, das auch zu tun. Und die Geschichte war besser als ich dachte. Sarah Barcant, Staatsanwältin in New York, wird von ihrem alten Lehrmeister Ben, liberaler Anwalt, nach Südafrika zurückgerufen, um ihm bei einem Fall zu helfen. Die Wahrheitskommission kommt nach Smitsrivier. Das ist die Stadt, in der Sarah aufwuchs und aus der sie dann in die große weite Welt gezogen ist und nicht wieder zurückgeblickt hat. Dirk Hendricks, früher Polizist und Folterer von Alex Mpondo hat den Amnestieantrag gestellt. Es ist aber auch die Geschichte von Pieter Muller und dem verschollen Steve Sizela, dessen Leiche Sarah finden soll, damit die Eltern ihn würdig begraben können. Es ist die Geschichte des alten und des neuen Südafrika. Früher waren die einen oben, die heute unten sind und andersrum. Ein gutes und spannendes Buch.
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3.0 von 5 Sternen Südafrika, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
99 % geht es um einen Prozess - Apartheit Aufarbeitung.
Grauenvoll aber auch interessant.

Über das Land selber erfährt man nahezu nichts.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überaus gelungen, 2. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch lange nicht gelesen, weil ich nicht in Stimmung für ein "E-Buch" war.Schließlich habe ich es angefangen zu lesen, da nicht anderes greifbar war. Es ist ein tolles Buch. Die Wahrkeitskommision und Südafrika ist ja nicht gerade leichte Literatur, aber es ist überaus spannend und fesselnd geschrieben. Ich habe es gerne gelesen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles gut geklappt, 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Staub: Roman (Taschenbuch)
Eas hat alles gut geklappt. Die Lieferzeit war kurz und der Preis war in ordnung. Das Buch endsprach der beschreibung
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Roter Staub: Roman
Roter Staub: Roman von Gillian Slovo (Taschenbuch - 18. Juni 2003)
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