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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Weltliteratur!!
Es wäre eine grosse Beleidigung für dieses Buch, wenn man es schlicht als einen historischen Kriminalroman abstempelt, da dieser Roman von Orhan Pamuk eines der wichtigsten, um nicht zu sagen DAS wichtigste, Problem der Türkei , bearbeitet: Osten oder Westen? Tradition oder Moderne? In diesem Roman wird die Kunst der Malerei verwendet, um auf diese...
Veröffentlicht am 27. August 2004 von michael trust

versus
40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt
Zur Handlung: Der Roman spielt in Istanbul im Jahr 1591. Verschiedene Illustratoren sollen im Geheimen ein Buch illustrieren und dabei Stilelemente und malerische Traditionen der Venezianer übernehmen. Der Vorwurf der Gotteslästerung macht die Runde. Zudem geschehen zwei Morde, deren Aufklärung nur gelingen kann, wenn eine verschwundene Seite wieder...
Veröffentlicht am 23. Mai 2006 von Axel Schleifer


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Buch für Zwischendurch, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Taschenbuch)
Vorsicht, wer nur zwischendurch mal 1 Stunde Zeit zum Lesen hat, verliert den Faden. Die verschiedenen Erzählperspektiven, die ungewohnten Namen sowie der fremde Zeitgeist erfordern Konzentration.
Ich musste nach einem Drittel des Buches passen und habe mir vorgenommen im Urlaub es nochmal zu versuchen, wenn ich mal einen halben Tag an einem Stück lesen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fremder Kulturkreis, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Taschenbuch)
Ja zu wem gehört die Türkei zum thrakischen Okzident mit max. 1 % der türkischen Gesamtfläche oder zum arabischen Orient. Seit 1453 ticken die Uhren in Konstantinopel muslimisch. Dieser geistreiche Krimi beschreibt die Vorgänge um 1591 also knappe 150 Jahre später. Am banalem Aufhänger der westlichen Malpersketive zur östlichen Malperspektive wird die aktuelle Zerissenheit auf die Zeitachse zu Mustafa Kemal Attatürks Reformpolitik gebracht. Das ist schon wirklich ein gelungener Schachzug einen Krimi dazu zu instrumentalisieren, türkisches Dönme Gedankengut zur Vernichtung des wahren Islams, dazu zu mißbrauchen den zionistischen Geistesamen zur Zerschlagung der einzigen EIN GOTT Lehre zu instrumentalisieren. Orhan Pamuk ist wirklich ein geniales Werkzeug, da er mit dem Buch vor allem das tiefste Unterbewusstsein des Lesers dahingehend antriggert zu meinen, dass der Westen den Osten früher oder später assimilieren werde. Und so ist dieses Buch auf erster Wirkebene schon manipulativ auf zweiter Wirkebene allerdings offenbart es einen Geistessamen der zionistischer nicht sein könnte. Leider aber werden wenige Leser entdecken welche Botschaft hinter der Botschaft wirklich transportiert wird.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1001 Nacht trifft Name der Rose, 31. Januar 2008
Der Vergleich mag etwas banal klingen, trifft aber meinem Empfinden nach den Nagel auf den Kopf: Orhan Pamuks Bestseller wirkt teilweise wie eine äußerst gelungene Mischung aus Ecos Welterfolg und den klassischen orientalischen Erzählungen. Das ist aber noch lange nicht alles.

Neben einer spannenden und abwechslungsreichen Kriminalgeschichte im Istanbul des späten 16. Jahrhunderts wird eingehend die verloren gegangene Kunst der Buchmalerei gewürdigt, über die wir als Leser auch Einblick in manche Details der osmanischen Geschichte und die klassische orientalische Sagen- bzw. Fabelwelt bekommen. Aus stets wechselnder Erzählperspektive schreibt Pamuk die Handlung elegant und ansprechend fort, wobei auch gelegentlich die Figuren des Verbotenen Buches selbst ihre Sicht der Dinge schildern dürfen. Glänzend finde ich zum Beispiel, wie die titelgebende Farbe Rot ihre eigene Entstehung und Verwendung in der Kunst und die damit verbundene Symbolik beschreibt. Origineller und interessanter geht's kaum.
Da alle tragenden Figuren ein bis mehrere Kapitel aus ihrer Sicht schildern dürfen bekommen wir gute Einsichten in ihr Innenleben und lernen einiges über Zeit und Umstände - etwa wenn Seküre beschreibt, wie man sich Ehemänner aussucht oder die Hausiererin mehr verkuppelt als verkauft. Das Istanbul des späten 16. Jahrhunderts entsteht so Stück für Stück - oder Bild für Bild? - vor dem Auge des Lesers, so dass man sich nach Beendigung der Lektüre nicht nur bestens unterhalten sondern auch schlauer und bereichert fühlt.

Die Kriminalgeschichte selbst ist recht konventionell in ihrer Machart, bleibt aber immer spannend, zumal Pamuk einen äußerst gewitzten Kniff anwendet, indem suggeriert, der Leser könne den Mörder an der Sprache erkennen, die er in den Kapiteln benutzt, in denen er inkognito erzählt. Mir ist dies nicht gelungen, es fesselt aber einige Seiten lang umso mehr.
Ein wirklich rundherum gelungenes, farbiges und auch intellektuell ansprechendes Buch. Kompliment!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perspektiven sind zurecht erfunden worden, 29. Januar 2002
Von 
Tim Farin (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch geht es um Miniaturisten, Illustratoren, die im 16. Jahrhundert in Istanbul den Höhepunkt einer Kunstgattung ausgestalten. Malerei aber ist nicht einfach nur schöne Freizeitbschäftigung, sondern mit höchsten theologischen und philosophischen Fragen verbunden. Und mit Perspektiven. Will man Perspektive in der Malerei, wie die ungläubigen Venezianer? Bleibt man den alten Meistern treu? Diese Fragen bilden den Hintergrund von "Rot ist mein Name", und davor spielt sich eine Mordgeschichte ab, eine Erzählung voller Wechsel des Blickpunktes, ein "Krimi", wenn man es denn so sagen will. Es geht um die Wahl des Standpunktes, das Vertreten von Überzeugung, den Verrat und das Aufrechterhalten der eigenen Ansichten.
Orhan Pamuks Werk ist schwer, sehr konzeptionell. An manchen Stellen ist es deshalb anstrengend. Aber letztlich sind die vielen Perspektiven, aus denen erzählt wird, und der Fortgang der Geschichte zwingend und ergeben so nicht nur ein hervorragendes Buch. Man lernt sogar etwas, aus der Geschichte, und für seine Lebensphilosophie.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein gewöhnliches Buch, 29. Dezember 2008
Orhan Pamuk ist nach meiner Meinung ein wunderbar tiefgründiges Buch über die fundamentalen Gegensätze von Orient und Okzident gelungen. Diese Gegensätze manifestieren sich wohl am deutlichsten in der Türkei, dem Ort der Geschehnisse. Es ist Pamuk gelungen zu illustrieren, wie schwierig es den Protagonisten fällt, die westlichen Einflüsse mit den traditionellen Werten ihrer muslimischen Welt in Einklang zu bringen. Dass sich Orhan Pamuk dabei einer sehr ungewöhnlichen Erzählperspektive bedient, macht das Buch noch wertvoller. Mir perönlich gefällt es sehr, wie häufig die Erzählperspektive wechselt und somit jeder Protagonist seine eigene Stimme erhält. So beginnen Bilder und Farben, wie auch Menschen das Erlebte aus ihrer individuellen Perspektive auf ihre individuelle Art und Weise zu berichten. Diese Art der Erzählkunst mag den Einen oder Anderen verwirren. Ich fand sie brilliant. Dank dieser besonderen Darstellung hat es Orhan Pamuk geschafft den Protagonisten eine ungeheuere Tiefe und Originalität zu verleihen. Alles in Allem ist es ein wunderbares Buch von einem exzellenten Schriftsteller. Jedem, der Interesse an hochwertiger Literatur hat, kann ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pamuk ein würdiger Nobelpreisträger, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Taschenbuch)
Das Buch an sich ist ein Meisterwerk der Sprache, kein anderer zeitgenössische Autor gibt der türkischen Sprache eine solche Ausdruckskraft und Vollkommenheit wie Pamuk.

Allerdings lässt die deutsche Übersetzung noch etwas zu wünschen übrig;
an Stellen in denen Pamuk durch reine Wortgewalt im Original glänzt verflacht die deutsche Ausgabe durch träge 1:1 Übersetzung und man kommt ab und an beim Lesen ins Stocken, beim Abgleich mit dem Original stellt sich meist heraus, das es sich zu einen um inhaltliche Fehlübersetzungen handelt und teilweise um unnötig erschwerte Satzverdrehungen.

Die deutsche Ausgabe braucht jedenfalls eine Überarbeitung, um dem Original einigermaßen gerecht zu werden, deshalb auch nur 3 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdienter Nobelpreisträger., 2. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch selber gelesen, weiter verliehen und noch 2 andere Exemplare gekauft und verschenkt, weil ich es so toll finde. Orhan Pamuk versteht es, seine Leser 550 Seiten lang zu faszinieren. Jedes Kapitel wird von einer anderen Person aus in der Ich-Form erzählt, wobei dieser Person sogar auch mal ein gezeichneter Hund oder die Farbe Rot sein kann. Dieser sehr spannende und verschachtelte Krimi spielt im Milieu der osmanischen Miniaturmaler im alten Istanbul. Sehr zu empfehlen!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman ueber die Liebe,die Kuenste und ueber Istanbul., 20. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Gebundene Ausgabe)
Orhan Pamuk hat einen Roman ueber das Leben, die Liebe und die Kunst verfasst!
Typisch tuerkisch schreibt Pamuk ueber das mittelalterliche Leben der Kuenstler im alten Istanbul - seine Sprache ist 'bildreich' und anschaulich.
Ein Mord an einem Kuenstler steht im Mittelpunkt des Buches, und die Figuren schreiben alles aus ihren verschiedenen Perspektiven, so dass der Leser ein klares Bild von den Ereignissen erhaelt.
Pamuk hat sehr gut recherchiert, und aus seinem Buch spricht seine Bewunderung fuer Istanbul.
Der Roman ist lesenswert, besonders, wenn man sich fuer Kunst im mittelalterlichen Orient interessiert!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Taschenbuch)
Bei diesem Roman handelt es sich durchaus um eine gut recherchierte historische Geschichte mit literarischem Anspruch. Sie ist jedoch nicht leicht zu lesen. Die vielen orientalischen Details, Legenden und Beschreibungen der verschiedenen Malstile sind zwar durchaus interessant, ziehen sich aber und zerstören daher die Spannung des enthaltenen Krimis. Gut fand ich aber den ständige Perspektivenwechsel zwischen den verschiedenen Figuren des Romans, welche die Geschichte jeweils aus ihrer Sicht erzählen.
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4.0 von 5 Sternen Wunderbarer kultureller und künstlerischer Diskurs, 12. August 2014
Von 
margarita - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rot ist mein Name: Roman (Taschenbuch)
Die Quintessenz nach 560 nicht ganz unanstrengenden Seiten: ein wunderbares Buch. Pamuk entführt uns in das Ende des 16. Jahrhundert, das osmanische Reich kann sich in einer zunehmend globalisierenden Welt nicht mehr vor den Einflüssen der Welt abschotten. Der Einfluss der Mongolen, die über die Seidenstrasse neue Impulse gebracht haben, ist längst in die Kunst assimiliert. Aber nun bringt der Westrn neue, gefährliche, gotteslästerliche Ideen. Ein künstlerisch-akademischer Diskurs in einer Buchmalerwerkstatt führt zu einem Mord. Die zentralen Fragen: ist es eine Sünde, einem Bild eine Perspektive zu geben und echte Figuren abzubilden oder darf nur die Moschee mittig und gross sein? Darf sich ein Stil entwickeln, der den Künstler ehrt, oder überliefert der wahre Künstler haargenau das aus alten Zeiten vorgegeben Bild, reproduziert es, und gibt sich selbst nirgends im Bild zu erkennen? Darf das Bild den Menschen ehren oder nur Gottes Schöpfung als gleichgestellte Gesamtheit?

Um diese Fragestellungen baut Pamuk einen Mord, eine Liebesgeschichte sowie vor allem lange, schöne aber auch sehr langsame Sequenzen, welche sich im Detail mit den Bildern auseinandersetzen. Da werden einzelne Figuren aus Bildern zu Leben erweckt, dann werden ganze Bilder durchleuchtet, und immer wieder das Eintauchen in die Farbe Rot. Wer Lesen gleichsam als Meditation geniessen kann, der wird diese Vertiefungen Lieben lernen, zumal das Buch im Verlauf an Kraft gewinnt. (Ich hatte den Eindruck, dass die Übersetzerin ihren Stil erst finden musste und der Fluss erst ab Seite 80 stimmig ist.)

Aber Achtung - wer einen historischen Krimi erwartet kann eigentlich nur enttäuscht werden. Ich frage mich sowieso, wie in aller Welt das Buch diesem Genre zugeordnet wurde. Denn es geht gar nicht um die Morde oder um die Aufklärung derselben. Die Morde sind einfach nötig, um den Diskurs in Gang zu bringen und am Laufen zu halten.

Last but not least hat mich die Liebesgeschichte - die immerhin rund 14 Kapitel ausmacht, nicht wirklich gefesselt. Auch diese ist von übergeordneter Bedeutung weil immer wieder auf das Verlieben in ein Bild verwiesen wird, aber die Gefühle, Regungen, Verwicklungen sind mir fremd geblieben. Ich muss zugeben, dass ich über die entsprchenden Kapitel geflogen bin, um dann ganz schnell wieder tief in die Welt der Buchmaler einzutauchen.

Kurzum: ein wunderbares Buch im Ganzen, aber nicht ganz leicht zu erschliessen mit grösseren Passagen, die mir persönlich nicht besonders viel gesagt haben. Eine sehr fesselnde Lektüre, die nicht immer nur ein reines Vergnügen war.
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Rot ist mein Name: Roman
Rot ist mein Name: Roman von Orhan Pamuk (Taschenbuch - 16. Oktober 2003)
EUR 9,95
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