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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2003
Es handelt sich gewissermassen um den kleinen Bruder der grossen Stammesgeschichte von den gleichnamigen Autoren. Auf knappem Raum werden die neuesten Erkenntnisse und die neuesten Ideen zur Menschwerdung dargestellt, nicht immer in einer allgemeinverständlichen Sprache, dafür aber sachlich hochkorrekt.
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am 15. Februar 2007
Genomanalysen bestätigen im Großen und Ganzen die bisherige Theorie zur Abstammung des Menschen. Sie bekräftigen damit die Schlüsse, die aus der vergleichenden Anatomie noch lebender Organismen und den Interpretationen von Fossilienfunden gezogen wurden. Einmal mehr bewahrheitet sich, was der Evolutionsgenetiker Theodosius Dobzhansky so ausdrückte: "Nichts in der Biologie macht Sinn, außer im Lichte der Evolution".

Die Anthropologen Winfried Henke und Hartmut Rothe, Professoren an den Universitäten Mainz und Göttingen, haben ein kleines Lehrbuch zur Evolution des Menschen vorgelegt.

Was mir gleich sympathisch war, als ich das Buch zur Hand nahm, war die (in der Fischer Kompakt Reihe vorgegebene) Gliederung in Grundriss und Vertiefungen. Auf diese Weise wird - beispielsweise im Kapitel über Verhaltensweisen von Primaten - im laufenden Text (mit Seitenzahl, farbig fettgedruckt; ähnlich einem Link auf einer Webseite) auf das Kapitel "Werkzeuggebrauch bei Schimpansen" hingewiesen. Das kann ich jetzt gleich aufschlagen (anklicken) oder auch nicht, um den Faden nicht zu verlieren.

Out-of-Africa.

Im "Grundriss" führen die Autoren die Argumente auf, warum der Mensch den Primaten zugerechnet wird (der "dritte Schimpanse"), sie beschreiben fossile Belege, die Entwicklung des Menschen (Aufrichtung, Ernährungswandel, Hirnfaltung) und seine Ausbreitung über den Globus. Es ist ein Abschied von Adam und Eva. Das Erfolgsmodell des neuzeitlichen Menschen hat wohl mehrere Väter und Mütter, vorwiegend aus Afrika (Out-of-Africa-Theorie).

Methodik.

Die Kapitel der "Vertiefungen" sind Methoden gewidmet (DNA-Analysen, Verwandtschaftsforschung), Theorien (evolutionstheoretische Modelle, Sprachevolution) oder Aspekten wie Populationsgenetik, Sozialsystem, Kooperation und Werkzeuggebrauch.

Sehr sachlich.

Die an Wissenschaftlichkeit orientierten Texte gerieten teilweise etwas trocken. Spätestens bei den "Etappen der Menschwerdung" habe ich den Zusammenhang zwischen A. anamensis, A. afarensis, A. africanus, P. robustus, P. boisei, P. aethiopicus und weiteren verloren. Dies insbesondere auch deshalb, weil es kein Hinweis auf die Übersichtsabbildung auf der inneren Coverseite gibt und ich diese erst am Schluss entdeckt habe. Ein Register fehlt leider völlig. Immerhin gibt es ein hilfreiches Glossar.

Wer es nicht ganz so wissenschaftlich haben will und erst begeistert werden muss (vielleicht Theologen?), für den ist möglicherweise "Die Evolution des Menschen" von Thomas Junker besser geeignet. Für Leser aber, die übersichtlich strukturierte Texte mögen (ich zähle mich dazu), Biologiestudenten und Leistungskursler mit bereits entzündeter Leidenschaft für die Biologie ist das Büchlein ein handlicher Einstieg in die Abgründe ihrer eigenen Herkunft.
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am 17. März 2007
Als Student der Anthropologie in Göttingen ist mir einer der Autoren persönlich bekannt, was ein Grund für meinen Kauf war. Ich hoffte in diesem Buch einen guten und kurzen Überblick über die Evolution des Menschen zu bekommen. Leider ist dies nicht der Fall. Dem Buch fehlt einfach eine übersichtliche Struktur. Ein "Stammbaum" befindet sich z.B. auf der letzten Seite des Buches, es wird aber im Verlaufe des Buches nicht darauf hingewiesen, dass es ihn gibt. Auch fehlen mir Bildmaterial und direkte Vergleiche zwischen den verschiedenen Urmenschen. Eine Zusammenfassung in Bezug auf den Stammbaum auf der letzten Seite hat mir in diesem Buch wirklich gefehlt.

Kapitel wie z.B. die Sozialsysteme der Primaten finde ich dagegen etwas überflüssig in einem Buch, das noch kürzer ist, als ich es mir gedacht hatte.

Es werden zwar viele Ideen und Themen angesprochen, allerdings gibt es zu keinem Thema detaillierteres Wissen. Folglich ist es für Menschen vom Fach einfach nicht geeignet.

Allerdings verwenden die Autoren sehr viele Fachbegriffe, ohne sie zu erklären. Ein Laie wird daher dieses Buch kaum verstehen können, auch wenn er am Thema interessiert ist. Da stellt sich mir die Frage, was für eine Zielgruppe dieses Buch hat?

Zwei Sterne bekommt das Buch trotzdem von mir, da es günstig ist, leicht zu lesen und auch ein paar Kapitel beeinhaltet, die auch ich informativ und nützlich fand. Vor allem in Bezug auf die ökologische Nische des frühen Menschen. Empfehlen kann ich das Buch aber höchstens für Studenten der Biologie im Grundstudium.
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