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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 50% unglaublich gut!
Als ich die ersten zwanzig Seiten des Buches las, war ich hellauf begeistert, meine Vergangnheit so exakt beschrieben zu finden.
Leider lässt diese Begeisterung mit steigender Seitenzahl zunehmend nach. Der Witz des Autors scheint sich ungefähr auf die erste Hälfe der Kapitel zu verteilen, die nächsten 50% wirken dann irgendwie, als hätte der...
Veröffentlicht am 28. September 2001 von kathleen.schroeder@subito.de

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Generation Golf nicht wirklich getroffen
Ein Bestseller - wie mir der Aufkleber auf dem Cover verrät - für bzw. über eine ganze Generation. Allerdings bleibt der Autor m.E. zu sehr an der Oberfläche der Ereignisse und Lebensgewohnheiten einer Altersgruppe, mit der mehr zu verbinden ist als besagtes Auto, Nena, Wetten, dass...? mit Frank Elstner oder Fit for Fun. Wo bleibt die Beschreibung des...
Am 17. Juli 2001 veröffentlicht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Selbsternannter Zivilisationskritiker, 21. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Die Beschreibungen der Erinnerungen an die 70er und stärker noch 80er Jahre sind zwar amüsant, aber auf eine antiquarische Art so wie Zusammenschnitte alter Schlagersendungen. Illies ist allerdings der irrigen Meinung, dass die privilegierte Kindheit eines Sohn aus besserem Hause exemplarisch für eine Generation ist. Wir freuen uns auch für ihn, dass er sich Schuhe von Boss leisten kann, aber auch das hat leider keine Allgmeingültigkeit. Man kann dadurch aber wahlweise mit oder aber auch über Illies lachen. Was schlicht und ergreifend unfreiwillig komisch ist, sind seine Versuche, tief psychologisch Zivilisationskritik zu üben. Das geht daneben, denn der Blick aus dem Elfenbeinturm auf uns normale Menschen ist eben nur wenigen vergönnt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles Lüge!, 27. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Mit Baujahr '72 sollte ich eigentlich genau zur Zielgruppe gehören. Thematisch wäre das ja auch der Fall, aber...
Der Autor hat offensichtlich nicht in den 80ern gelebt, denn sehr viel ist einfach falsch. ein paar Beispiele:

- Bei Wetten dass....? wurde kein Gabelstapler auf Biergläser gesetzt sondern ein LKW.
- Die Barbour-Jacken wurden erst gegen Mitte der 90er getragen
- Ich kenne keine Adidas Allround in rot oder schwarz, unsere waren damals alle weiß mit schwarzen Streifen
- Schnürsenkel nicht geschnürt... das ging damals überhaupt nicht, da die so lang waren, dass man sie zweimal um die Knöchel gedreht hatte.
- Scout-Ranzen: Es gab mehr Fraben als rot, blau und gelb....insbesondere grün: das Modell Ranger, wurde von Jungen getragen.
- nach den Ranzen kamen nicht sofort die Rucksäcke sondern erst noch die Adidas-Sporttasche, die man lässig über die Schulter hängte
- Schlümpfe waren nichtmals gefühlt geschlechtsneutral.... was ist mit Schlumpfiene? Vergessen?
- Play Big starb nicht aus, weil sie im gegensatz zu Playmobil Astronauten hatten und Playmobil altbacken war. Es war genau umgekehrt: Ich hatte eine Raumstation und Raumschiffe von Playmobil. Play Big kam irgendwie über die Wikinger und Bürgerkriegssoldaten nicht wirklich raus.

Ich habe dann mit dem Lesen irgendwann aufgehört, da der Autor offensichtlich keine Ahnung von den 80ern hat. Wie hier auch in anderen Kritiken zu lesen ist, gibt es noch reichlich Beispiele für Dinge, die einfach gelogen sind.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Beliebigkeit als Konzept?" oder "Soll Mutti aufräumen kommen?", 15. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Etwas mehr Struktur hätte dieser Bestandsaufnahme definitiv gut getan! So wie er in fröhlicher Beliebigkeit von den 70ern in die 90er springt und von dort zurück in die 80er, so scheint sich der Autor auch thematisch einer "guten Überleitung" kategorisch verweigern zu wollen. Von eigenen Kindheitserlebnissen geht es gnadenlos weiter zu einer Bewertung verschiedener Lifestyle-Magazine, woraufhin wir uns damit zu beschäftigen haben, was irgendeine Stefanie so für ein Mensch ist.

Stilistisch enttäuscht der Text - besonders in der 1. Hälfte - durch einen teilweise recht unübersichtlichen Satzbau sowie durch den recht bemüht wirkenden Versuch, unbedingt witzig sein zu wollen. Ungefähr ab der Mitte kommt diese Ambition zum Glück etwas zur Ruhe. Dadurch wird der Text dann stellenweise tatsächlich witzig. Inhaltlich hinterlässt er bei mir eher einen Nachgeschmack des Zweifels, und zwar in doppelter Hinsicht:

Zum einen zweifele ich daran, ob der Entstehung des Buches wirklich immer gründliche Recherchen vorausgingen, bzw. ob ihr ein sorgfältiges Lektorat folgte. Einige Passagen vermitteln eher nicht diesen Eindruck. So schwappte nach meiner Erinnerung die "Jogging"-Welle definitiv bereits Ende der 70er aus USA nach Deutschland, spätestens Anfang der 80er; auf keinen Fall aber erst, wie auf Seite 71 behauptet, Mitte der 80er Jahre. Und wer sich jemals das "Woodstock" - Video angesehen hat, der weiß, dass die Kleidung der Damen seinerzeit durchaus jede Menge an tiefen Einblicken gewährte, ebenso, wie meisten die Herren ihre durchtrainierten Oberkörper nicht verstecken mochten. Von jener unerotischen Verhüllung, die uns der Text auf S.167 suggerieren möchte, kann in diesem Zusammenhang jedenfalls keine Rede sein.

Zum anderen habe ich mich gefragt: Kann es tatsächlich sein, dass der durchschnittliche Angehörige der im Klapentext genannten Altersspanne (also der heute 31 bis 41 jährigen) Altbauwohnungen mit Parkettboden und Stuckverzierung bevorzugt, Daily-Soaps gut findet und "Monitor" hasst, Fitness- und Sonnenstudios bestürmt, kein schlechtes Gewissen entwickeln kann, wenn er andere für sich arbeiten lässt, und dass ihm die Auswahl des richtigen Deos in der Drogerie wichtiger ist als die Auswahl des richtigen Politikers im Wahllokal?!? Oder wird hier nicht doch eher nur ein Teil dieser Generation angesprochen - eine Minderheit gar -, der sich selbst für repräsentativ hält oder sich unbedingt dafür halten möchte? Der Text selbst räumt diese Möglichkeit ein; wenn auch bemerkenswert spät, nämlich erst auf Seite 159: "... aber so ist die Haltung unserer Generation, beziehungsweise natürlich des Starnberger-See-Düsseldorf-Bonn-Berliner-Teils von ihr, aber von ebendem ist ja ohnehin die ganze Zeit die Rede."

Was alle diese Kritikpunkte freilich entscheidend aufwiegt, ist die Wiederbegegnung mit längst vergessen geglaubten Namen, Produkten, Musiktiteln und Lebensgewohnheiten sowie der zuweilen herrlich "böse Blick" auf den Zeitgeist von damals und heute.

Als Angehörigem der "Generation Golf" ist mir dieses Leseerlebnis drei Amazon-Sterne wert ...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puste ausgegangen, 2. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Generation Golf verspricht auf den ersten 50 Seiten eine nette Lektüre zu werden. Dafür auch die 2 Sterne. Wenn man, so wie ich, die 80er bewusst miterlebte, kommt man nicht umhin stellenweise laut zu lachen. Der Autor trifft manches Mal den Nagel auf den Kopf. Leider flaut das Buch innerhalb kürzester Zeit ab. Ich habe es nicht zu Ende gelesen. Schade, daß auf halber Strecke die Puste ausging.
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50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Beschränkter Rückblick eines Poppers für Popper !, 27. Dezember 2001
Von 
Janek "diamondcobra72" (Lüneburg, Niedersachsen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Meine Eltern haben mir dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Sie meinten wohl, ich (BJ '72) würde mich darin wiederfinden. Nun ja, die aufgezählten Markenprodukte kennen wir alle. Die Poster von Duran Duran oder Kim Wilde schmückten auch mal meine Jugendzimmer-Tapete. Und die lustigen "Tele-Spiele" des Commodore 64 haben mir und meinen Freunden in den Schulferien so manche durchgemachte Nacht beschert. Alles "fetzig", "schrill" und "voll geil". Aber mit spätestens 15 war's bei mir damit auch vorbei. Das Problem des Florian I. ist: Er ist und bleibt ein Popper, "echt ätzend". Hat sich irgendwann der langweiligsten Jugendkultur der 80'er angeschlossen und bis heute einfach so weitergemacht. Abi, Studium, FAZ - immer brav und strebsam sein, immer CDU wählen, immer nachmachen was in diversen Trend-Bibeln steht, immer in die Sckicki-Läden rennen und verklemmt, mit dem Bier in der Hand, den ganzen Abend in der Ecke stehen. Und jetzt versucht er in diesem Generationsportrait allen anderen zwischen 1965 und 1975 Geborenen sein kleines, langweiliges Weltbild überzustülpen. Er vergißt dabei aber, daß er nur einen Teil dieser Generation repräsentiert. Diese Generation war doch in den 80'ern völlig fragmentiert. Kein Wort über Mods, Teds, Punks, Metalheads, Waver, Psychs, Skins, Scooter-Boys, Rude-Boys, Ökos, etc. Stattdessen pickelige Mathe- und Physikasse mit Aktenkoffern. Diese Typen gab es schon davor und wird es immer geben. Kein Wort über Einstürzende Neubauten, DAF und Die Ärzte. Stattdessen Nicole und Culture Club. Kein Wort über Hafenstrasse und Hamburger Kessel. Stattdessen Tennis-Daviscup. Kein Wunder, daß er die 80'er so langwelig findet.
Lieber Florian: Dein Buch bietet ein nettes Portrait über Dich und Deinesgleichen. Als Automobil zur Welt gekommen, wäret ihr wohl ein Golf geworden. Aber bitte maße Dir nicht an, Du und dein Milieu, in dem Du dich bewegst, sei maßgeblich für uns alle !
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86 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich gehöre nicht dazu!, 23. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Wenn man das Buch an irgendeiner Stelle aufschlägt, kann man sich zwei, drei Seiten lang
angenehm unterhalten - als Generationsgenosse von Illies wird man Unzähliges
wiedererkennen. Vom pinken Labello bis zum roten Pelikan-Füller, vom Negerkussbrötchen
bis zu "Stück ma'n rück": Ein hübsches Schmunzel-Sammelsurium, keine Frage. Wenn man das
Buch jedoch von vorne nach hinten liest, erkennt man:. Für den, der da spricht, war das
angeblich "langweiligste Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts" die beste aller möglichen Welten.
Ein gebildeter und betuchter Kleinstadtspiesser, der seine traurige kleine Welt gut beobachtet hat
und nun ernsthaft glaubt, sich zum Sprecher unser Generation aufplustern zu dürfen. Mich erinnert
das an die JU-Clique in meinem Abi-Jahrgang: Keiner konnte sie leiden, aber sie hielten sich für
unser Zentrum und Sprachrohr. Am Ende durfte einer von ihnen bei der Entlassungsfeier eine Rede
halten. Wir haben uns währenddessen draussen besoffen.
Generation Golf? In meinen verschiedenen Freundeskreisen der letzten 12 Jahre gab es
niemanden, für den dieses Auto irgendeinen Symbolwert hat. Hatte ich nur mit verschrobenen
und weltfremden Narren zu tun? Oder spricht Illies selbst nicht gottlob nur für eine Minderheit?
Man kannte sie ja durchaus, die Golffahrer, Barbourjackenträger und Fitnessstudiogänger,
aber ganz im Ernst: Mit solchen Leuten wollte man doch nichts zu tun haben. Bis zu unserem,
sagen wir mal, 14., 15. Lebensjahr sind Illies Beschreibungen sicher allgemeingültig, aber von
der dann stattfindenden Lagerbildung hat er nichts mitbekommen. Deshalb ist es auch egal, ob
seine Beschreibungen ernst oder ironisch gemeint sind: Er kennt nichts anderes. Dass es jenseits
der verhassten Alt-68er immer eine lebendige Alternativkultur gegeben hat: Kein Wort davon.
Was für ein prima Feindbild hätten Grunge und "Slackertum" der frühen 90'er abgeben können
für unseren braungebrannten Jahrgangssprecher! Aber mein Gott, noch nicht mal Die Ärzte
kommen in dem Buch vor,dass wäre doch das Mindeste gewesen, die waren während der
Pubertät doch ein ganz zentrales Erlebnis für unsere Generation. Zur politischen Einordnung
genügt es, den abschließenden Dank an Helmut Kohl zu erwähnen: Auch hier ist es ganz
gleichgültig, ob das ernst oder ironisch sein soll, denn in toto kennt Florian Illies überhaupt
nichts anderes als Helmut Kohl. Wäre ja auch nicht schlimm - wenn ihn nur jemand davon
abhielte, eine ganze Generation in Sippenhaft zu nehmen. Dagegen muss man sich doch wehren.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das schlechteste buch aller zeiten, 18. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
ist herr illies nicht journalist? hätte man da nicht ein paar mindeststandards erwarten können:
1) akzeptablen schreibstil
2) geistreiche pointen
3) ausreichende recherche??? (nur ein paar kleine beispiele: prinz charles und o. bierhoff sind nicht derselbe jahrgang, schlümpfe können durchaus auch weiblich sein (schlumpfine), klaus fischer spielte 1982 längst nicht mehr bei schalke!)

hätte er diese kriterien erfüllt, hätte ich durchaus und gerne darüber hinweggesehen, dass er nicht zu den leuten gehörte, mit denen ich in meiner generation gerne verkehrte.
gut, seine motivation ist klar: auf den 80er-nostalgie-trip aufspringen und ohne jeglichen aufwand und ohne ideen schnelles geld machen. weiterer beweis: generation golf 2!
vom kauf wird dringend abgeraten!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anfang hui, Rest pfui, 25. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Als Ostdeutscher, der vom Alter her eigentlich beschriebener Generation angehören müßte, tut man sich doch stellenweise recht schwer mit diesem Buch, da der Bezug zum eigenen Leben überwiegend fehlt. Nichtsdestotrotz sind gerade die ersten Kapitel durchaus amüsant zu lesen. Uns DDR-Kindern fehlte zwar der Zugang zur westlichen Warenwelt, das Zeitgeistgefühl der 80er Jahre schwappte trotzdem über die Mauer.

Dennoch kann auch unsereins eine gewisse Klassengesellschaft in der Schule nachvollziehen, die sich hauptsächlich über die Verfügbarkeit der "richtigen" Währung und/oder bundesdeutsche Verwandtschaft im Familienkreis definierte. Da saß man nun als Proletarierkind und verglich den PELIKAN-Füllhalter des Arztsohnes mit dem eigenen DDR-Pendant. Damals hat es wohl gejuckt, heute lache ich darüber. Markenfetischismus ist mir seit diesen Jahren zutiefst zuwider, demzufolge lösen Florian Illies' Jubelarien auf die "richtigen" Produkte bei mir eher mitleidiges Kopfschütteln als Zustimmung aus. Wenn ich zudem sehe, WER in meiner Region überwiegend in einem VW Golf unterwegs ist - nein danke, zu Tuningprolls, Solariums-Dauerkarteninhaberinnen und Hutfahrern möchte ich ganz bestimmt nicht gezählt werden!

Leider geht dem Buch schon sehr bald dermaßen die Puste aus, dass es einige Mühe bereitet weiterzulesen. Als locker-flockiges Erinnerungsbuch der zumindestens Pop-Interessierten hätte "Generation Golf" noch durchgehen können, da jegliche alternative Gruppenzugehörigkeit, die gerade in der beschriebenen Dekade äußerst ausgeprägt war, komplett fehlt. So aber ist es ein unausgegorener Mischmasch, der weder eine halbwegs fundierte Gesellschaftanalyse und schon gar nicht eine umfassende Beschreibung einer ganzen Generation der zwischen 1965 und 1975 Geborenen ist. Gnadenwertung für den unterhaltenden Beginn.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Generation Golf, 22. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) (Taschenbuch)
Kaum zu glauben, aber sehr detailliert und treffend beschriebene Klischees der 80‘er. Sehr oft habe ich mich in meiner eigenen Jugend zurückversetzt gefühlt. Mir ist bewußt geworden, daß wir, obwohl es ja die Popper, die Punker, die Öko’s, die Ted’s und was weiß ich noch alles gab, alle irgendwie doch eine oder mehrere Gemeinsamkeiten hatten. Na ja, bei den Punkern ist es vielleicht doch ein bißchen übertrieben, aber Zufall ist es mit Sicherheit nicht, daß ich so viele Übereinstimmungen mit meinen vergangenen Erlebnissen gefunden habe. Ich war so fasziniert von der Vergangenheit, daß ich das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Auch wenn dies zeitweise auf dem stillen Örtchen stattgefunden hat, schmälert das nicht die Qualität dieses Buches. Also, alle die Kritik an sich selbst ausüben wollen, sollten sich der Vergangenheit stellen und eine Inspektion über sich ergehen lassen, vorausgesetzt Du gehörst „dazu“.
Frank Eberlein
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tödlich langweilig!, 14. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf (Gebundene Ausgabe)
Ich habe selten ein langweiligeres Buch gelesen und zwischendurch ernsthaft überlegt, es nicht weiter zu lesen. Bis auf einige Highlights über die man schmunzeln kann, weil man an eigene angenehme "Jugendsünden" erinnert wird, bleibt das Buch farb- und lieblos. Man kann nur hoffen, daß ein anderer Autor Florian Illies zeigt, wie man das Buch besser hätte schreiben können. Genug Potential für ein gutes Buch bietet diese Generation auf jeden Fall.
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Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand)
Generation Golf: Eine Inspektion (Allemand) von Florian Illies (Taschenbuch - 16. Mai 2001)
EUR 8,95
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