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Nachtzug: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2001
"Nachtzug" ist der dritte Roman, den ich von Barbara Wood gelesen habe. Es ist mir aufgefallen, dass er so ganz anders ist, als die übrigen Romane. Vielleicht liegt das daran, dass alles so grausam realistisch ist. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass so etwas wirklich einmal passiert ist.
Die Geschichte spielt in einer kleinen polnischen Stadt namens Sofia, die von den Truppen der Deutschen während des Zweiten Weltkriegs besetzt ist. Um die Stadt vor der Endlösung zu bewahren, denken sich der Arzt Jan Szukalski und seine Stellvertreterin Anna Duszynska einen gewagten Plan aus: Sie wollen mit Hilfe eines von Jan erfundenen Impfstoffes, der fälschlicherweise Viren in Blutproben anzeigt, eine Fleckfieberepidemie vortäuschen. Ihr erstes "Versuchskaninchen" wird Hans Keppler, der als Aufseher im KZ Auschwitz arbeitete und den psychischen Druck dort nicht mehr ausgehalten hat. Der Plan geht drei Jahre lang gut, doch dann wird ein neues Gerät zur Untersuchung von Blutproben erfunden und die ganze Sache fliegt auf...
Auf jeden Fall lesenswert!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 1999
Ich habe das Buch hauptsächlich gelesen, weil ich Barbara Wood unheimlich interressant finde, aber ich wurde von dem Roman selber sehr positiv überrascht.Das Polen des Zweiten Weltkrieges ist sehr realistisch und auf eine ganz neue Weise dargestellt.Als ich den Titel und Klappentext gelesen habe, dachte ich erst, daß das Buch sicher nur wieder eine dieser Kriegsgeschichten ist, die ich langsam nicht mehr sehen kann, aber Nachtzug ist viel mehr.Es ist die Geschichte zweier Ärzte, die versuchen, eine ganze Stadt vor den Angriffen der Nazis zu retten.Dies geschieht allerdings auf eine Weise, die genauso ungewöhnlich wie genial ist.Mehr will ich aber gar nicht vorweg nehmen, denn dieses Buch ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.Und nicht nur das, es regt auch zum Nachdenken an, und es ist nur zu seinem eigenen Vorteil, wenn man das auch tut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2000
Ein polnischer Arzt und eine polnische Ärztin haben einen gefährlichen Plan, um die Stadt von den deutschen Besatzern zu schützen. Sie täuschen eine Epidemie vor und riskieren dabei ihr Leben. Doch der Plan wird ausgerechnet von einer jüdischen Partisanengruppe torpediert.
Es handelt sich um eine wenig bekannte Episode aus dem 2. Weltkrieg. Dieses Buch tanzt ein wenig aus der Reihe, aber es ist eines der besten! Das Buch ist voll von Hoffnung und Verzweiflung, Menschlichkeit, List und Mut. Es ist im Nu eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden. Es ist ein absolutes Lese-Muß. Einfach unbeschreiblich ist die Spannung, die von diesem Buch ausgeht. Von der Zivilcourage der Helden könnte sich wohl jeder etwas abschneiden...
Also: unbedingt lesen!!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2000
Eindeutige Positiva sind die spannende, auch eindringlich erzählte Geschichte, die ihr Thema durchaus anspruchsvoll abzuhandeln versucht und dankbarerweise nicht ins Moralisieren oder nur Abenteuerliche abgleitet. Während ein engagierter polnischer Arzt, seine Stellvertreterin und ein mit ihm befreundeter Priester mit Hilfe eines jungen NS-Soldaten, der desertiert ist, und dessen Freundin eine polnische Kleinstadt zu beschützen versuchen, indem sie höchst einfallsreich eine Fleckfieberepedemie vortäuschen, versucht eine jüdische Widerstandsgruppe eine gewaltsame Lösung, und kommt ihnen dabei (fast)in die Quere. Es wird also nicht nur vom Widerstand erzählt, sondern verschiedene Formen werden thematisiert. Dabei dem gewaltsamen Widerstand, obwohl er verständlich wirkt, eine klare Absage erteilt, da die aktive, jüdische Widerstandsgruppe letztlich scheitert und liquidiert wird. Besonders wirkungsvoll ist, daß die Protagonisten/innen als alltägliche, durchwegs "normale" Personen gezeichnet sind, die eben in einer Ausnahmesituation über sich hinauswachsen. So ist der Protagonist z.B. ein polnischer Arzt, der um seine Familie und seine Existenz fürchten muß. Statt zu resignieren, sucht er jedoch einen Ausweg, wobei er auch anderen zu helfen versucht. Sein Verhalten wird dabei geradezu sachlich und ohne Gloriole geschildert, und ist gerade deshalb so beeindruckend. Sehr schön ist auch die Beziehung (keine Liebesbeziehung) zu seiner Mitarbeiterin gestaltet, wenn gezeigt wird, wie er allmählich die anfänglichen gegen seine Kollegin abzubauen beginnt und wie durch die gemeinsame Arbeit eine Zusammenarbeit und Freundschaft aufgebaut wird, die auch nach der Trennung noch Bestand hat. Spannung wird auch dadurch aufgebaut, daß der/die Leser/in nicht über alles sofort informiert wird. So glaubt z.B. zunächst nicht nur die junge Krankenschwester, daß ihr Freund gestorben ist, sondern auch dem/der Leser/in wird dieser Eindruck vermittelt. Ebenso wird z.B. zunächst der Eindruck vermittelt, daß die Flucht des jungen Paares gescheitert ist und über das genaue Ausmaß des Doppelspiels, das der NS-Täter Max mit der Ärztin Maria treibt, ist auch der/die Leser/in zunächst nicht völlig informiert, obwohl er/sie schon einiges ahnen kann. Getragen wird der Roman von der klassischen Vorstellungen der ausgleichenden Gerechtigkeit. So kann z.B. der NS-Täter Max zwar untertauchen, viele Jahre später findet er aber doch noch ein schreckliches Ende. Als der polnischen Priesters (als einziger der passiven Widerstandsgruppe um die Ärzte) von der NS ermordet wird, wird dies als freie Willensentscheidung vorgeführt, mit der er über die Gegner triumphiert und gleichzeitig büssen darf, daß er gezwungen war, einen Menschen aus Notwehr zu töten. Doch empfinde ich diese Form der ausgleichenden Gerechtigkeit nicht unbedingt als Nachteil. Problematisch erscheint mir allerdings die Darstellung der NS-Täter, die nur durch negative, ausgesprochen böse Personen vertreten sind. Angesichts der erwiesenen Verbrechen, die von Vertretern/innen dieses Regimes begangen wurden, ist natürlich verständlich, daß die Autorin und ihr Koautor das Regime nicht entschuldigen oder ihm etwa eine positive Seite abgewinnen wollten. Im Hinblick auf die literarische Qualität des Romans ist die Schwarzweißzeichnung der Feinde, die zudem durch eine Menge Stereotypen (Arroganz, geistige Beschränktheit etc.) charakterisiert werden, allerdings schon ein Problem. Hier wäre etwas Differenzierung sicher nicht schlecht gewesen. Doch grundsätzlich ist das Buch sowohl aus technischen wie auch aus inhaltlichen Gründen sehr zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eine Ahnung davon, welche schrecklichen Ausmaße der zweite Weltkrieg angenommen hat, erhält man im Buch Nachtzug von Barbara Wood.
Der Roman handelt über die Geschichte des polnischen Ortes Sofia, in dem Partisanen mit aller Macht ums Überleben kämpfen.
Während einigen Höhlenbewohnern der Widerstand gegen die Nazis misslang, setzten eine Ärztin und ein Arzt einen genialen Plan in die Tat um und verschonten Sofia und deren Bewohner eine zeitlang vor den Grauen des Krieges.
Wood gelang in einem äußerst kurzweiligen, spannenden und leicht zu lesenden Roman die realistische Darstellung des aktiven und passiven Widerstands gegen den Nazi-Terror. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein wenig an Geschichte interessiert ist und gerne spannende Bücher liest.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 18. Februar 2006
Der Roman "Nachtzug" von Barbara Wood zeigt eine ganz andere Seite der Autorin. Sehr einfühlsam, klar und eigentlich unspektakulär schreibt sie in diesem Buch die Geschichte des passiven Widerstandes während des zweiten Weltkrieges.
Sofia ist eine kleine polnische Stadt in der Nähe von Auschwitz. In einer Höhle versammeln sich Widerstandskämpfer, die wissen, was in den ellenlangen Zügen, die nach Auschwitz fahren, wirklich transportiert wird, nämlich Menschen. Sie schmieden einen Plan, wie sie die zum Tode geweihten Insassen befreien können...
Zur gleichen Zeit befindet sich der KZ-Aufseher Hans Keppler im Heimaturlaub. Psychisch angeschlagen wendet er sich an einen befreundeten Pfarrer und bittet ihn um Hilfe. Er kann nicht mehr in das KZ zurück und seinen Dienst weiter versehen. Gemeinsam mit den Ärzten Dr. Maria Duszynska und Dr. Jan Szukalski entwickeln sie den Plan, bei Hans Fleckenfieber vorzutäuschen. Als der Plan gelingt, weiten sie diese Idee aus und schützen mit dieser angeblichen Epedemie die Bevölkerung Sofias vor den Übergriffen der Nazis.
Dieses Buch ist eines der besten von Barbara Wood und zeigt die Vielseitigkeit der Autorin. Ein Muss für alle geschichtlich interessierten Leser.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2006
Die wahre Geschichte der Kleinstadt Sofia in Polen, die schwer unter dem Naziterror zu leiden hat. Zwei Ärzte entdecken eher zufällig, dass der Fleckfiebertest relativ leicht zu manipulieren ist, so dass er falsch-positiv ausfällt. Unter Mithilfe eines ob der in Auschwitz gesehenen Grausamkeiten suizidwilligen deutschen Soldaten und anderer mutiger Menschen gelingt dieses waghalsige Vorhaben, Sofia wird unter Quarantäne gestellt.

Ein beeindruckendes und berührendes Buch, das einem heute noch große Hochachtung vor dem Mut der Beteiligten abnötigt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2002
Ein klasse Buch, habe es fast in einem Rutsch gelesen. Sehr spannend wird die dunkle, bedrückende Nazizeit beschrieben mit all ihren Spitzeln und grausamen Taten. Man fiebert mit den Helden mit, die auf geniale Weise gegen die Nazis kämpfen. Überraschende Wendungen machen die Geschichte nie langweilig. Wem können sie trauen? Werden sie entdeckt? Werden sie überleben? Fragen, die einen nicht mehr loslassen, bis man das Ende gelesen hat.
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am 21. Juli 2014
Bedrückend aber auch mitreißend. Ich bin ein Barbara Wolf Fan und habe mehrere Bücher von ihr auf mein Kindle geladen. Ich erwartete einen ihrer üblichen Abenteuerromane und las dann überrascht, wovon das Buch wirklich handelte. Die Begebenheiten erfüllten mich mit Abscheu, aber der Kampf der Partisanen, besonders die des Arztes, des Priesters und die Mitverschwörer liessen mich immer weiter lesen. Es ist anscheinend wirklich so passiert und so hat das Buch eine besondere Brisans.
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am 27. November 2009
Ich habe bisher bestimmt an die 8 Barbara Wood Romane gelesen.
SChon die Beschreibung auf der Rückseite zeigte mir das es sich diesmal nicht um einen gewöhnlichen Roman von ihr handeln würde....
Ich war also skeptisch...das Buch war ein Geschenk und es stand gute 10 JAhre bei mir im Regal.
Nun endlich habe ich es gelesen und bin überrascht und berührt von der Geschichte rund um die kleine Stadt Sofia.
Ich kann es in jedem Fall weiter empfehlen
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