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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschheitsgeschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive
„Gewöhnliche" Werke über die Entwicklung der menschlichen Zivilisation stellen die diversen Stufen zur Entstehung einer fortschrittlichen Gesellschaft (zum Beispiel Einführung von Ackerbau und Viehzucht, Schrift) sowie deren unterschiedliche Verläufe in den verschiedenen Regionen der Erde dar, wobei das Hauptaugenmerk normalerweise auf den...
Veröffentlicht am 3. April 2006 von karin1910

versus
207 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein überschätztes Buch
Jared Diamond ist ein konsequenter geographischer Determinist. Darin liegt die größte Stärke seines Buches und zugleich seine größte Schwäche.

Zur Stärke wird dieser Umstand dort, wo eine deterministische Erklärung der Geschichte weitgehend plausibel ist: im Frühstadium des Überganges zur Seßhaftigkeit...
Veröffentlicht am 9. November 2003 von Lucullus


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207 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein überschätztes Buch, 9. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Jared Diamond ist ein konsequenter geographischer Determinist. Darin liegt die größte Stärke seines Buches und zugleich seine größte Schwäche.

Zur Stärke wird dieser Umstand dort, wo eine deterministische Erklärung der Geschichte weitgehend plausibel ist: im Frühstadium des Überganges zur Seßhaftigkeit und zur Landwirtschaft. Diamond arbeitet überzeugend heraus, daß die ökologischen Voraussetzungen für diesen Schritt (große Anzahl domestizierbarer Pflanzen und Tiere, günstige Ausbreitungsbedingungen von landwirtschaftlichen und sonstigen Techniken, günstige klimatische und geographische Bedingungen usw.) nirgendwo besser waren als in Eurasien, und hier vor allem im Nahen Osten. Zu recht verweist er auf den kaum einholbaren Vorsprung, den eurasische Gesellschaften aufgrund dieser Vorteile bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Geschichte (vor etwa 8000 Jahen) gegenüber ihren Konkurrenten auf anderen Kontinenten gewannen.

Insgesamt hinterläßt der erste Teil des Buches, in dem Diamond auf über 400 Seiten das zu diesen Fragen gehörende Material ausbreitet, einen positiven Eindruck, wenngleich einige kleinere Bedenken das Gesamtbild trüben. Es befremdet doch ein wenig, wie achtlos Diamond mit seinen intellektuellen Vorläufern umgeht. Der durchschnittliche Leser dürfte seiner Bibliographie jedenfalls kaum entnommen haben, daß Marvin Harris bereits 1978 (in dem Buch 'Könige und Kannibalen') und damit zwanzig Jahre vor Diamond auf die Bedeutung der Ausrottung der großen Säuger Nordamerikas für das langsamere wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungstempo dieses Kontinents gegenüber Eurasien hingewiesen hat. Ferner ist Diamonds Erklärung für die Entstehung von Staaten nur eine Zusammenfassung der Theorie Robert Carneiros; usw. Hinzu kommt eine unglückliche Gliederung, die bewirkt, daß Diamond viele Informationen und Gedankengänge gleich dutzendfach wiederholt und dadurch seine Leser unnötig ermüdet. Das Buch hätte ohne Schaden für den Inhalt um mindestens 150 Seiten gekürzt werden können.

Überraschend nimmt Diamond auf den letzten 20 Seiten (!) seines Buches einen radikalen Themenwechsel vor. Nun geht es auf einmal um die Frage, warum von den großen eurasischen Kulturen (Europa, der islamische Raum, Indien, China) es gerade die europäische war, die sich an die Spitze setzen und als erste modernisieren konnte. Diamonds geographischer Determinismus, der sich im ersten Teil des Buches als hilfreich erwies, erleidet an diesem Problem völligen Schiffbruch. Schnell spitzt sich das Thema auf die Frage zu: Warum Europa und nicht China? Diamond antwortet mit einem Gedankengang von Eric Jones (der in seinem Buch 'Das europäische Wunder' allerdings sehr viel differenzierter argumentiert hatte und jeden Determinismus vermied): Europa war geographisch vielfältiger als China, daher blieb es politisch zersplittert, so daß ein Staatensystem entstand, in dem Wettbewerb für Offenheit sorgte und sichergestellt war, daß Innovationen, die an einer Stelle unterdrückt wurden, sich anderenorts entfalten konnten.

Diese Erklärung enttäuscht schon im Ansatz.

Zunächst einmal lassen sich die politischen Unterschiede Europas und Chinas nicht monokausal auf geographische Faktoren zurückführen. Viele geographische Eigenheiten Europas, wie z. B. seine langen und verschlungenen Küsten, die einen Transpost auf dem Wasserweg außerordentlich erleichterten, sprachen FÜR eine politische Vereinigung und erleichteten das Werk jedes Eroberers. Das Beispiel der Römer zeigt, wie diese natürlichen Vorteile genutzt werden konnten.

Zweitens erklärt Diamond mit seiner Überlegung nur Europas Vorteile im Bereich der INNOVATION, also in der wirtschaftlichen VERWERTUNG einer Erfindung, nicht aber seinen Vorsprung bei den Erfindungen selbst. Wichtige grundlegende Neuerungen, wie z. B. die Begründung der modernen Wissenschaft, sind in China nie erfolgt. Die Frage, warum gewisse ERFINDUNGEN und geistige Entwicklungen außerhalb Europas überhaupt ausblieben, ist historisch gesehen wichtiger, weil grundlegender, als die nach der mangelnden Innovationsfreudigkeit außereuropäischer Gesellschaften.

Drittens wird Diamonds Erkärung durch seine eigenen Beispiele widerlegt. China war, wie er ausführt, Europa für mehr als 1000 Jahre technologisch überlegen, und dies trotz der von Diamond festgestellten angeblichen geographischen Nachteile. In wenigen Jahrzehnten wird es Europa und Amerika wissenschaftlich und technologisch eingeholt haben, so daß sich die Zeit seines Rückstandes auf kaum mehr als 500 Jahre belaufen haben wird. Wenn geographische Unterschiede in diesen Dingen wirklich etwas zu sagen haben, dann spricht diese Bilanz wohl eher für einen geographischen VORTEIL Chinas.

Ganz offenkundig hat sich Diamond bei seinem Versuch, die historische Entwicklung der Hochkulturen über die neolithische Revolution hinaus zu erklären, übernommen. Der wesentliche Grund für dieses Scheitern scheint mir methodologischer Natur zu sein: mit dem Auftreten größerer Gesellschaften entsteht ein vielfältiges System von WECHSELWIRKUNGEN zwischen einer Kultur und ihrer natürlichen Umwelt, deren Komplexität ein monokausaler Ansatz wie der Diamonds in keiner Weise gerecht werden kann.

Diamonds Buch wäre ohne die letzten zwanzig Seiten besser. Sein Ehrgeiz, alles erklären zu wollen, hat ihn leider zum Musterbeispiel eines Autors werden lassen, der nicht spürt, wann es Zeit ist, die Feder aus der Hand bzw. die Schutzhülle auf die Tastatur zu legen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschheitsgeschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive, 3. April 2006
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
„Gewöhnliche" Werke über die Entwicklung der menschlichen Zivilisation stellen die diversen Stufen zur Entstehung einer fortschrittlichen Gesellschaft (zum Beispiel Einführung von Ackerbau und Viehzucht, Schrift) sowie deren unterschiedliche Verläufe in den verschiedenen Regionen der Erde dar, wobei das Hauptaugenmerk normalerweise auf den Gesellschaften des Mittelmeerraumes liegt. Eine Erklärung für diese Unterschiede fehlt aber meist.
Jared Diamond geht hierzu von einem neuen Ansatz aus: Er untersucht, inwieweit die geographischen Gegebenheiten eines Kontinents sich auf das Schicksal der dort lebenden Bevölkerung auswirkten und geht der Frage nach, warum beispielsweise Europäer Amerika besetzten und nicht umgekehrt. Dabei stellt sich heraus, dass die Bewohner Eurasiens(das Diamond zusammen mit Nordafrika als einen Kontinent auffasst) von vorneherein begünstigt waren: In ihrem Lebensraum fanden sich die meisten domestizierbaren Pflanzen- und Tierarten, die sich - wie auch die hier gemachten Erfindungen - wegen der in Ost-West-Richtung verlaufenden Hauptachse des Kontinents auch besser ausbreiten konnten. Aus diesen Gründen entstanden die ersten Hochkulturen in Eurasien, aus denen sich in weiterer Folge die ersten Staaten und Reiche entwickelten.
Der wahre Grund für die Vorherrschaft eurasischer Völker liegt also in der unterschiedlichen geographischen Ausgangsposition, nicht in Unterschieden der Bevölkerung. Diese Theorie untermauert Diamond mit eindrucksvollen Belegen aus diversen Bereichen der Naturwissenschaften. Sein Buch ist darüber hinaus spannend und flüssig geschrieben, sodass es völlig zu Recht mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde.
Schade nur, dass die mindestens genauso interessante Fragestellung, warum innerhalb Eurasiens gerade die europäischen Länder (und nicht etwa China oder Arabien) ab dem Ende des Mittelalters die Vorreiterrolle übernahmen, nicht näher behandelt, sondern nur im Epilog kurz angesprochen wird. Ein ausführlicheres Buch zu diesem Thema würde eine echte Marktlücke füllen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zivilisationsgeschichte aus geographischer Sicht, 2. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Der Titel der deutschen Übersetzung "Arm und Reich" verwirrt zunächst: Es geht nicht um einen der vielen Versuche, sozioregionale Ungleichheiten ideologisch gefärbt aufzudecken und anzuklagen, sondern darum, sachlich und kraft anthropologischer, geophysischer sowie kulturgeschichtlicher Belege entscheidende Differenzen im Entwicklungspfad der Kontinente zu ermitteln. Zentraler Ansatz ist die Bedeutung der Landwirtschaft, insbesondere der Domestizierung von Pflanzen und Tieren, im Kultivierungsprozess von Völkern. Aber der Autor geht ebenso auf die Entwicklung und Verbreitung von Innovationen und Schrift sowie auf Hemmnisse der Evolution, wie Krankheiten und Kriege, ein. Insgesamt liefert er einen faszinierenden, sehr plastischen und durchaus mutigen Ansatz zur Erklärung der gesellschaftlichen Entwicklung im Vergleich der wichtigsten globalen Regionen. Dabei geht er bewußt über detail-historische Analysen hinaus und macht Kenntnisse über Klima, Vegetation und Besonderheiten geographischer Räume nutzbar, um schließlich in spannende Thesen (mit hohem Erklärungswert!) zu münden...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Gedankenbögen..., 26. Oktober 2003
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
... spannt Jared Diamond für seine Leser in diesem Sachbuch. Hier finden sich viele neue Erklärungen und Begründungen für die wirtschaftliche und politische Situation in der heutigen Welt. Es geht dabei um die Frage, weshalb gerade Nordeuropa und die USA derzeit die reichsten und mächtigsten Gesellschaften der Erde beherbergen. Diamond untersucht, was den Reichtum von Gesellschaften auf der Erde ausmacht, und wie es dazu gekommen ist, daß manche Gesellschaften arm geblieben sind oder es wieder wurden.
Jared Diamond erklärt, beginnend in der Früh- und Steinzeit, welche Grundvoraussetzungen eine Gesellschaft im Laufe der Zeit dazu befähigen, eine andere zu verdrängen, zu besiegen oder zu beherrschen. Dazu gehört die Entwicklung einer effektiven Landwirtschaft, in deren Folge aus Jägern und Sammlern Bauern und Viehzüchter werden. Die Bauern können in größerer Dichte in Dörfern und später Städten zusammenleben und schließlich Staaten bilden. Sie werden allmähllich immun gegen Krankheiten, die durch das Zusammenleben auf engem Raum und mit Haustieren entstehen. Jagd- und Nomadenvölker mit geringer Bevölkerungsdichte fallen eingeschleppten Seuchen der europäischen Entdecker und Eroberer zum Opfer und wurden auf diese Weise ohne Kampfhandlungen ausgerottet oder zurückgedrängt.
Es wird untersucht wie und wo es in der Menschheitsgeschichte zur Entstehung von Landwirtschaft und Viehzucht kam. Ergebnis der Forschungen ist, daß in Eurasien die meisten ertragreiche Pflanzen und domestizierbare Tiere als Ausgangsbasis für Landwirtschaft vorhanden waren. Die Ausbreitung der Agrarwirtschaft geschah in Eurasien am schnellsten, weil nur dieser Kontinent mit seiner riesigen Ost-West-Ausdehnung die erforderlichen klimatischen Bedingungen zur optimalen Verbreitung dieser Technologie bot. Auch die Gründe für die unterschiedliche weitere kulturelle und technologische Entwicklung bestimmter Gesellschaftsformen werden in dem Buch weiterverfolgt. Dabei macht der Leser mehrere aufregende Reisen um die Erde und durch die Geschichte.
Das Zusammenführen der Gedankengänge vieler verschiedener wissenschaftlicher Gebiete zu neuen Erkenntnissen ist die Stärke von Jared Diamond, der darum schon für mehrere seiner Sachbücher ausgezeichnet wurde. Dies Buch mit seiner einleuchtenden neuen Sichtweise ist ein Genuß für die geistig Hungrigen. Es liest sich angenehm und ist mit vielen Tabellen und Karten anschaulich unterlegt. Ich finde Diamonds Argumentationen ausführlich und seine Folgerungen schlüssig. Am Ende gibt es ein nach Kapiteln geordnetes Literaturverzeichnis (leider zu über 80% englische Titel) und ein umfangreiches Namens- und Sachregister.
Das Schönste an diesem Buch: Endlich fand ich schlagkräftige, wissenschaftlich belegte Argumente gegen gewisse ideologische Äußerungen von der Überlegenheit der nordeuropäischen Völker dank überragender Intelligenz, Moral und Fleiß.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugender Ansatz, 23. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Arm und Reich beschreibt die Ursachen der Unterschiede zwischen verschiedenen Gesellschaften bzw. Kontinenten. Er schiebt den rassischen Ansatz beiseite und widmet sich den geographischen und natürlich gegebenen Faktoren. Diamonds Schreibstil ist leicht verständlich. Zu einem Punktabzug führen allerdings die ständigen Wiederholungen. Wer sich auf spannende und interessante Weise fortbilden will, liegt mit diesem Werk genau richtig.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der interessantesten Bücher seit langem, 11. Juni 2004
Von 
D. Pott (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Vorneweg: Ich habe nur die englische Version (Guns, Germs and Steel) gelesen und finde den Titel der deutschen Version ziemlich unpassend. Das verändert aber den Inhalt nicht und der ist top. Sicherlich sind nicht alle Ideen hundertprozentig standfest auf die Dauer aber das Gesamtkonzept ist sehr interessant und lässt viel Raum zum Nachdenken. Vor allem braucht man NUR dieses Buch lesen um alle Thesen von Jarred Diamond kennen zu lernen. In den anderen Büchern werden einige der hier vorgestellten Thesen nur vertieft behandelt.
Einziger Tip wie immer: Wenn möglich das Original lesen. Wirkt einfach authentischer.
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5.0 von 5 Sternen ein super Buch, 18. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Das Buch ist ein guter Wegweiser für diejenigen, die zu sehr an dem Materiellen hängen und sich dadurch selbst unglücklich machen.
Danke.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum besseren Verständnis der Welt so wie sie heute ist, 15. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Diese Buch ist für mich ein Muß! Es sollte meiner Meinung sogar in den Schulunterricht eingebunden werden. Auch wenn man nicht in allen Teilen mit dem Autor übereinstimmen muß, so gibt er doch eine plausible Erklärung für die Grundlagen der historischen entwicklung unserer Welt. Ein sehr interessantes und lehrreiches Werk, das ganz nebenbei auch noch manchen rassistischen Ideen den Boden entzieht.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftliche Widerlegung des Rassismus, 6. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
In diesem Buch wird in Naturwissenschaftlich sehr seriöser Weise die Kulturgeschichte der Menschheit nach derzeit bekannten Erkenntnissen beschrieben. Dabei steht die Frage im Vordergrund, warum verschiedene menschliche Populationen sich unterschiedlich entwickelt haben, welche Gründe dafür denkbar sind, wobei hier immer wieder die Frage gestellt wird, ob es Unterschiede in angeborenen Eigenschaften waren. Um es vorwegzunehmen: Es wird sehr überzeugend dargelegt, dass es hierfür keinerlei Hinweise in der Naturgeschichte der Menschheit gibt.
Sehr anschaulich und verständlich geschrieben, wenn auch manchmal etwas langatmig, da der Autor immer wieder zurückgreift, um die Argumentation Schritt für Schritt auszubauen und mit vielen Beispielen zu belegen. Das Lesen hat insgesamt viel Spaß gemacht.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das den Horizont erweitert, 5. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Arm und Reich (Taschenbuch)
Dieses Buch zeigt in einfach zu begreifender Weise die großen Entwicklungslinien der Menschheit in den letzten Jahrtausenden auf. Dadurch wird erklärt, warum die Europäer und nicht etwa ein anderer Völkerstamm dieser Welt den Stempel aufgedrückt haben. Es zeigt sich, das die Entwicklung hauptsächlich durch geographische Besonderheiten bestimmt wird und das wir Europäer einfach GLÜCK hatten. Jeder Leser, der offen ist für neue Gedanken wird hier auf seine Kosten kommen. VORSICHT! Vor dem Einsturz eines konservativen Weltbildes sollte gewarnt werden!
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Arm und Reich
Arm und Reich von Jared Diamond (Taschenbuch - Januar 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,38
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