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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Augenblicke von solcher Schönheit und Intensität...", 11. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Logis in einem Landhaus: Über Gottfried Keller, Johann Peter Hebel, Robert Walser und andere (Taschenbuch)
Als Sebald 1966 nach Manchester ging, packte er den "Grünen Hienrich", das "Schatzkästlein für den rheinischen Hausfreund" und "Jakob von Gunten" mit ein- und Hebel, Keller und Robert Walser blieben auch später im Leben seine Lieblingsautoren.
Die Essays in diesem Band sind alemannischen Autoren (und dem befreundetem Maler J.P. Tripp) gewidmet; sie sind geschrieben als eine Mischung aus Biographie, Interpretation, Erzählung und Essay, geprägt von Sebalds irgendwie altertümlich erscheinenden intensiven Sprache. Auch kleinste Details wie abgetretene Bretter in der Mitte von Rosseaus Zimmer auf der St. Peterinsel entgehen ihm nicht.
Herausragend unter den sechs Porträts (über Jean-Jacques Rosseau, Eduard Mörike, Gottfried Keller, Johann Peter Hebel und Jan Peter Tripp)ist das über Robert Walser unter dem Titel "Le promeneur solitaire" bzw über dessen Roman "Räuber"- nach diesem enthusiastischen Text möchte ich den unbedingt einmal lesen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es steht ein Komet am Himmel, 17. April 2010
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Logis in einem Landhaus: Über Gottfried Keller, Johann Peter Hebel, Robert Walser und andere (Taschenbuch)
Er hatte ein Faible für Außenseiter - W. G. Sebald (1944-2001), der wie kaum ein anderer nicht nur eine brillante Prosa schrieb, sondern auch über ein stupendes Wissen und eine durchgehend fundierte Kenntnis der Gegenstände besaß, über die er geschrieben hat.

Das gilt auch für diesen kleinen Band mit dem schönen Titel "Logis in einem Landhaus". Es sind kleine, aber sehr feine Porträts über Dichter und Literaten mit so klanvollem Namen wie Gottfried Keller, Johann Peter Hebel, Robert Walser und viele andere. Er hat sie alle sehr geschätzt, ihre Werke gehörten zu den Büchern, die W. G. Sebald auf die berühmte einsame Insel hätte mitnehmen wollen.

"Es steht ein Komet am Himmel", heißt der schöne Aufsatz über den Dichter, Pädagogen, Theologen und Politiker Johann Peter Hebel. Dieser Beitrag endet mit dem wunderschönen Satz: "Der Blick von der Milchstraße herab auf die öde und schwarz im Weltall sich drehende, ausgebrannte Ruine der Erde könnte fremder nicht sein, und doch liegt die Kindheit, die wir auf ihr verbrachten und die aus den Worten des Hausfreunds herausklingt, kaum weiter zurück als der gestrige Tag." Ein Satz, der von Hebel sein könnte.

Und so weiter mit einer Würdigung Jean-Jacques Rousseaus, den Sebald auf der St. Petersinsel "besuchte". Mit "Anmerkungen zu Gottfried Keller" .. .und, und, und...

Ein wunderschönes, schmales Bändchen, in dem aus jeder Zeile die Verehrung, ja die Liebe zu den Dichtern und Schriftstellern spricht. Eine Liebe, die sich auf den Leser überträgt.
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Logis in einem Landhaus: Über Gottfried Keller, Johann Peter Hebel, Robert Walser und andere
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