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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch das das Leben im Osten sehr gut beschreibt
Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis und reiche Erinnerungen." Thomas Brussig
Michael Kuppisch, auch Micha genannt, lebt im Ostberliner Stadtteil Baumschulenweg am kürzeren Ende der Sonnenallee direkt an der Mauer... Am Anfang des Buches bekommt der Leser eine Theorie von Micha zu lesen, in der er erklärt wie es zur Teilung der...
Am 24. Juli 2001 veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Jugend in der DDR
Teils finde ich diese Geschichte lustig , teils aber auch langweilig.Das liegt daran , dass das Buch aus kleinen Geschichten aufgebaut ist , die jeweils in einem Kapitel erzählt werden.
Die Hauptperson ist Micha.Er ist in Miriam verliebt.In der Haupthandlung versucht Micha , Miriam auf sich aufmerksam zu machen.In Nebenhandlungen werden noch Geschichten...
Veröffentlicht am 19. Mai 2005 von E.J.


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch das das Leben im Osten sehr gut beschreibt, 24. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis und reiche Erinnerungen." Thomas Brussig
Michael Kuppisch, auch Micha genannt, lebt im Ostberliner Stadtteil Baumschulenweg am kürzeren Ende der Sonnenallee direkt an der Mauer... Am Anfang des Buches bekommt der Leser eine Theorie von Micha zu lesen, in der er erklärt wie es zur Teilung der Sonnenallee kam (in das kürzere und das längere Ende). Nämlich hat Stalin auf der Potsdamer Konferenz 1945 gefordert, wenigstens einen Teil der Straße mit dem schönen Namen Sonnenallee abzubekommen, wogegen der Amerikaner Harry S. Truman lautstark protestiert...
... Stalin lässt nicht locker und wenn der britische Premier Winston Churchill nicht eingegriffen hätte, dann käme es bestimmt zu einer Schlägerei. Der Britte dreht sich um, zur Berlin-Karte und sieht, dass die Straße Sonnenallee ca. vier Kilometer lang ist ... er will an seiner Zigarre ziehen und zum weiteren Verhandlungspunkt übergehen, als er bemerkt, dass sie schon wieder ausgegangen ist... in diesem Moment ist der Russe so zuvorkommend und gibt dem Briten Feuer...so revanchiert er sich und gibt Stalin einen kurzen Zipfel von sechzig Metern der Sonnenallee...
...wäre nicht diese dumme Zigarre dann wäre Micha ein Wessi, würde in Westberlin leben, müsste nicht täglich über sich eine Demütigung ergehen lassen, wenn er aus seinem Haus raustritt und laut von West-Schulklassen vom Aussichtsturm auf der Westseite angepöbelt zu werden mit den Worten: „Guckt mal, `n echter Zoni!" oder „Zoni, mach mal winke, winke, wir wolln dich knipsen!"...
...aber all das ist nichts im Vergleich dazu, dass Michas erster Liebesbrief den er je bekommen hat, vom Wind in der Todesstreifen getragen wird- bevor er ihn zu Augen bekommt...
Die einzigen die an das Ende der Sonnenallee freiwillig gezogen sind, waren Jungvermählte, denn die Wohnungen waren besonderes eng, weil sie einen einzigen Wunsch hatten endlich gemeinsam unter einem Dach zu leben. Alles gut und schön aber da gibt es ein Problem, Jungvermählte kriegen Kinder und dadurch werden die engen Wohnungen noch enger, aber man bekommt keine neuen...
Dadurch sind alle Kinder gezwungen draußen zu spielen und so lernen sie sich kennen und betreiben gemeinsame Aktivitäten... zum Beispiel sich auf dem Spielplatz zu treffen (die Kinder die auf dem Spielplatz spielen sollte waren sie selber gewesen) und verbotene Musik anzuhören (das war zum Beispiel alles von Rolling Stones; Moscow, Moscow von Wonderland und viele andere Gruppen und Songs aus dem Westen)...
Als die Jungs eines Nachmittags sich Moscow, Moscow reinzogen kam der ABV (Abschnittsbevollmächtigter) herangeschlichen ... von ihm erfahren die Jugendlichen, dass der Obermeister nächste Woche zum Unterleutnant befördert wird und dass eine BRD Bürgerin ihren Reisepass verloren hat und wenn sie einen finden, müssen sie ihn umgehend abgeben... und da fragt der ABV was das für Musik ist, weil sie ihm so gefällt, nimmt er die Kassette mit ...
...und eine Woche später beginnt für Micha die Hölle, der ABV hat die Kassette beim Polizeiball anlässlich seiner Beförderung abgespielt und da die Musik verboten ist, wird er nicht befördert sondern im Dienstgrad heruntergestuft; da der ABV meint, Micha sei da dran Schuld, verlangt er jedes Mal wenn er den Jungen auf der Straße trifft, ihm seinen Personalausweis zu zeigen....
Über alles andere, wie zum Beispiel über Miriam in die alle verliebt sind, inklusive Micha; Michas West-Onkel der jedes Mal was über die Grenze rüberschmuggelt; wie Mario und seine Freundin planen die DDR zu Fall zu bringen; wer den Ausweis der BRD Bürgerin in die Hände bekam und was er damit vorhat; wie Michas Mutter ihren verstorbenen Bruder aus dem Westen über die Grenze schmuggelt um ihn im Osten zu begraben; wie ein Kind in einem Trabi zu Welt kommt; wer Miriam am Ende als Freundin kriegt... erfährt ihr nur dann wenn ihr euch das Buch kauft.
Thomas Brussig wurde 1965 in Berlin (Ost) geboren. Er machte Abitur und studierte danach Soziologie und Dramaturgie. Werke: Wasserfarben (1991), Helden wie wir (1995)... 1999 erhielt er mit Leander Haussmann den Drehbuchpreis der Bundesregierung für „Sonnenallee" ... (Angaben aus dem Buch)
„Am kürzeren Ende der Sonnenallee" ist also kein Film zum Buch sondern ein Buch zum Film.
Der Roman vermittelt auf eine sehr lustige Art und Weise eine Vorstellung vom Leben in der DDR. Trotz der Übertreibungen bekommt der Leser sehr gut die Probleme, das Gefühl der Unfreiheit, des Abgeschnittenseins und der vielen Vorstellungen die, die DDR Bürger vom „Goldenen Westen" hatten. Der Autor schreibt über die Probleme der Jungendlichen die auf der einen Seite der Mauer gar nicht so verschieden waren. Der Roman ist sehr lustig, ich musste stellenweise 15 Minuten lang lachen; erzählt von dem Leben in der DDR (so können alle die nicht dabei waren, sich eine sehr realistische Vorstellung davon machen)... ich kann das Buch jedem empfehlen.
Grus Phil
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvolles Buch, 12. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Dieses Buch mussten wir im Deutschunterricht der zehnten Klasse lesen. Ich habe selber den Vorschlag dieses Buch zu lesen gemacht, da "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" mal ein eher untypisches Buch für den Unterricht ist, weil es allen Schülern gefallen hat. Sonst hassen die Schüler ja Bücher, die man im Unterricht lesen muss.
Das Buch Sonnenallee von Thomas Brussig ist ein super gutes Jugendbuch, was von Jugendlichen und dem Leben in der DDR erzählt. Fast alle Jungen in Ostberlin, die in der Sonnenallee leben, sind in die hübsche Miriam verliebt, vor allem Micha. Er versucht sie auf sich aufmerksam zu machen, dabei passiert ihm allerlei lustige Dinge. Aber auch den Freunden vom Micha passiert so allerlei beim Erwachsenwerden. Teils lustige, teils spannende und ernste Dinge.
Der Autor hat in diesem Buch das Leben verschiedener Personen an der Grenze von Ostberlin nach Westberlin verarbeitet. Es ist sehr lustig und macht richtig Spaß das Buch zu lesen, denn die einzelnen Kapitel sind kurz, lustig und behinhalten jeweils eine kleine Episoden-Geschichte. Außerdem werden in dem Buch auch wahre Lebensgewohnheiten (Essen, Musik, Politk) in der damaligen DDR geschildert, was auch an dem Schriftsteller liegt, weil er selber in der DDR großgeworden ist.
Wenn man dieses Buch zu Ende gelesen hat, will man am liebsten die Zeit zurückdrehen um somit selber DDR-Jugendlicher zu sein, da die Jugendlichen aus der Sonnenallee viel spannendes, lustiges und cooles erlebt haben.
Wer das Buch mag, sollte unbedingt den Film anschauen, der durch noch mehr Humor besticht.
Der Titel "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" sagt aus, dass das kurze Ende der Straße im Ostteil von Berlin liegt und das längere Ende im Westen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schüsse und Küsse im Schatten der Mauer, 24. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Micha liebt Miriam. Aber er traut sich nicht, es ihr zu sagen, denn seine Freunde lieben sie auch. Und Miriam geht mit einem Jungen aus dem anderen Teil der Stadt, denn ‘die im Westen küssen ganz anders.’ Doch Micha ist beharrlich und lässt sich einiges einfallen. So kann er schließlich die traurige Miriam, die am Staat zu zerbrechen droht, mit seinem Tagebuch eines Verzweifelten doch noch für sich gewinnen. Kurz: die unschuldige Geschichte einer ersten großen Liebe im Schatten der Berliner Mauer. Micha und seine Clique leben am kürzeren Ende der Sonnenallee, das sich im Osten der Stadt befindet. Dort hängen sie auf dem Platz 'rum, teilen alles was verboten ist und kontern dem ‘Zoni, mach mal winke, winke’ der Westschulklassen mit gestellten Hunger- und Elendsszenen. Es macht Spaß, Micha und seinen Freunden durch ihren Alltag zu folgen, zu dem Probleme mit Eltern, Grenzern, Abschnittsbevollmächtigten und linientreuen Lehrer gehören. An die Phrasen und Widersprüchlichkeiten der DDR-Institutionen und ihrer Repräsentanten glauben sie schon lange nicht mehr, doch Anti-Utopien entwickeln sie auch nicht. Brussigs Charaktere sind stereotype und komische Figuren, doch irgendwie muss man sie einfach gern haben: Den Vater, der in sein ‘ich mach 'ne Eingabe’ die ganze Kraft der nutzlosen Rebellion legt; die linientreue Familienmutter, die demonstrativ das ND aus dem Briefkasten hängen lässt, um ‘Mischa’ auf die Uni in Moskau zu bringen; die Existenzialistin, die die Bärenblutflasche mit Château Lafitte Etiketten überklebt; den Westonkel Heinz, der statt der heißbegehrten Moscow Moscow Platte völlig legale Gummibärchen in der Unterhose über die Grenze schmuggelt. Ja, man muss selbst über den Grenzer schmunzeln, wie er die Vorzüge des Zimmerradios Fichtelberg aus volkseigener Produktion gegenüber der unübersichtlichen japanischen High-Tech-Stereoanlage aus Kapitalistenhand preist. Das ist es, was das Buch so lesenswert macht: liebevolle Betrachtungen und witzig-satirische Schilderungen des DDR-Alltags, gemischt mit etwas Verklärung und Nostalgie, denn ‘Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.’
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Jugend in der DDR, 19. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Teils finde ich diese Geschichte lustig , teils aber auch langweilig.Das liegt daran , dass das Buch aus kleinen Geschichten aufgebaut ist , die jeweils in einem Kapitel erzählt werden.
Die Hauptperson ist Micha.Er ist in Miriam verliebt.In der Haupthandlung versucht Micha , Miriam auf sich aufmerksam zu machen.In Nebenhandlungen werden noch Geschichten über Michas Freunde und seine Familie erzählt.Mario , ein Freund von Micha , kommt am Anfang des Buches mit der Existenzialistin zusammen.Beide rebellieren ein wenig gegen das System.Er und die Existenzialistin schmieden zusammen einen Plan wie sie einen autonomen Staat innerhalb der DDR gründen können.Wuschel , ein anderer Freund , versucht die ganze Zeit eine bestimmte Platte der Rolling Stones zu bekommen.Michas Eltern dagegen wollen ihren Sohn unbedingt auf eine russische Schule schicken , damit er in Moskau studieren kann , dies scheitert jedoch.Dann gibt es noch Michas Schwester , die jede Woche einen neuen Feund anschleppt , und natürlich noch den Westonkel Heinz.Er ist meiner Meinung nach die lustigste Figur in dem ganzen Roman , endet aber tragisch.Alles in Allem eine recht lustige Geschichte.
Insgesamt drei Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das war der wilde Osten, 20. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Mischa ist 17 Jahre alt und verliebt - und wohnt In Berin, Hauptstadt der DDR, in den 70er Jahren. Sonst hat er keine Probleme. Wie er seine Miriam erobern will, wie der sozialistische Schulalltag aussah, wieso man vermutete, daß der Nachbar bei der Stasi war, was man tun mußte, um eine LP der Rolling Stones zu ergattern, und wie man die ganze DDR hätte aufkaufen können - das erzählt der junge Autor mit Witz und Elan und nicht ohne Wehmut und Kritik am System. Grandios! Der Film ist übrigens ebenso gut wie das Buch, was ja selten ist und enthät die schärfste Tanzszene seit Pulp Fiction.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant,, unterhaltsam und fesselnd zugleich! -Echt gut!, 4. Januar 2002
Von 
Martina_Moll@web.de (Aus Deutschland, aus dem schönen Süden, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Ein sehr unterhaltsames und interessantes Buch, das vom Niveau leicht zu lesen ist. Es erzählt die Geschichte einer 4-köpfigen Jungenclique, die am kürzeren Ende der Sonnenallee, in der DDR,wohnen- was sie dort erleben, was sie bewegt und wie es in der damaligen DDR so zu sich ging. Es geht um Liebe, Freundschaft, ums "Erwachsenwerden" und um Wünsche. Es ist gleichzeitig fesselnd, informativ und witzig.
Ein Buch, das ich jedem empfehle, der sich für das frühere Leben in der DDR interessiert und gerne ab und zu etwas stilvolles und unterhaltsames liest.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A witty, intelligent and extremely enjoyable read!, 16. Mai 2004
Von 
David Tisdall (Großbritannien (Universität Exeter)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
"In dem Buch geht es nicht darum, wie die DDR war, sondern darum, wie man sich heute an sie erinnert." Since the Wende texts such as Helden wie wir or the recent film Good Bye Lenin have increasingly tackled cultural history, if at times playfully with the facts. The opening quotation from Brussig shows that Sonnenallee is no different in its retrospective description of a clique of youths growing up in the DDR.
The juxtaposition of literary modes exposes a range of approaches in dramatising DDR life. Episodic technique lays a core foundation, the love story between Micha and Miriam, as well as sub-plots that engender pace and interest, for example an adventurous search for a Rolling Stones LP. This panorama of characters also forms a cultural critique: through the characters' experiences the reader is treated to an overview of the social situation. The somewhat hyperbolic writing also suggests a satirical novel, full of stereotypes, to which Brussig assigns exaggerated characteristics. While the reader is disinclined to criticise the characters' foibles, as they are often drawn with a wry touch, through them political and social norms of the time are sharply focused.
The omniscient narrator is the perfect device to demonstrate the many facets of DDR life. A convincing self-presence, through the regular use of the collective pronoun, suggests the narrator is also embroiled in events. This lends immediate authority to the text: precise detail coupled with personal experience.
Brussig's use of language demands without discouraging further reading. While the text is peppered with unique phrases and expressions, this only adds to its authenticity and does not detract from the humorous, absurd situations the characters find themselves in, embellishing an already vivid portrait of DDR life. The main themes of love, music and politics also allow easy identification.
The novel facilitates a comprehensive understanding of how the former DDR citizens view their past. It may be nostalgic, mirroring the notion that many would be happy to see the DDR return, yet refuses to offer it as viable today. The critique of this complex psychology is all the more potent for this and the novel refreshingly does not take sides, showing a balanced view of East and West.
In brief, Sonnenallee is highly entertaining whilst still remaining an intelligent Wende-Roman.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen originell und einfallsreich, 26. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Das Buch Am kürzeren Ende der Sonnenalle", geschrieben von Thomas Brussig, handelt von dem Leben und dem Alltag der Menschen in der DDR.

Der Hauptcharakter ist Michael Kuppisch, er lebt mit seiner Familie in der Sonnenallee, sein Leben und der Alltag mit seiner Clique wird interessant und mit viel Humor beschrieben.

Ich habe das Buch Sonnenallee" in der 11. Klasse gelesen, für ein Schulbuch mal was anderes, doch nach einmaligem Lesen, ist es kein Buch, das man gerne mehrmals liest. Die Komik des Buches wirkt beim zweiten Lesen etwas platt und langweilig und auch wenn man nicht das nötige DDR Vorwissen hat, kann es passieren das man manche Textstellen nicht oder gar falsch versteht (was ich an sich sehr schade finde).

Doch genug von der Kritik, denn an sich ist Sonnenallee" ein wirklich originelles und einfallsreiches Buch. Mit viel Humor und Ironie wird das Leben in der DDR beschrieben.

Die oftmals übertriebenen Darstellungen, lassen den Leser wirklich am Leben der Charaktere teilhaben und durch die vielen verschiedenen Menschen in der Sonnenallee, ist für jeden ein Lieblingscharakter dabei (ich persönlich kann mich nicht zwischen Onkel Heinz und Frau Kuppisch entscheiden). Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen und für die Schule ist es mal eine gelungene Abwechslung. Ich konnte mir vor dem Lesen des Buches überhaupt kein Bild von dem Leben in der DDR machen, doch jetzt durch Michael Kuppisch und den anderen Leute der Sonnenallee habe ich von dem Osten nicht mehr nur ein schlechtes Bild, sondern habe mich durch Thomas Brussigs Art ernste Themen mit Humor zu vermitteln, überzeugen lassen, dass die Menschen Jenseits" der Mauer schon ein lustiges Leben haben konnten.
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5.0 von 5 Sternen Am kürzeren Ende der Sonnenalle, 25. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
Thomas Brussig, selbst im Osten Berlins aufgewachsen, erzählt eine humorvolle Geschichte einer Gruppe jugendlicher Ostberliner die dem Westen ganz nahe sind, aber dennoch eine unüberwindliche Barriere zwischen sich und dem Westen haben- die Berliner Mauer; da kommt es zu Problemen die ein Westler nicht kennt, zB "Wie komme ich an die neue Scheibe der Stones?".
Die Hauptperson des Buches, Micha Kuppisch, hat jedoch ganz andere Probleme, er ist in die allseits begehrte Miriam verliebt und erfährt die Freuden und Leiden eines Liebenden, inklusive Liebeskummer- nur gut dass da noch der lustige Onkel Heinz ist, der mit seinen abenteuerlichen Schmuggelaktionen völlig legaler Dinge den Leser erheitert und ein bisschen vom Westen in den Osten bringt.
Das Buch ist nicht nur für (N)ostalgiker, sondern für jedermann lesenswert der eine humorvolle Lektüre mit geschichtlichem Hintergrund sucht, obwohl man sich wünschen würde, dass das Buch etwas länger wäre, denn viele nur kurz angesprochene Dinge, auf deren Fortführung man vergeblich wartet, gäben genug Stoff für das eine oder andere Kapitel mehr.
Fazit:
Das Buch ist empfehlenswert und unterhaltsam aber zu kurz- was keineswegs negativ sein muss, da man sich nur von einer guten Lektüre noch mehr wünscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schmunzelfaktor, 25. Januar 2009
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Taschenbuch)
War ganz nett und unterhaltsam und da es so dünn war auch in null komma nix durchgelesen. Nichts, was einen vom Hocker reißt, aber stellenweise doch recht lustig. Ich mußte immer schmunzeln, wenn mal wieder was über die Grenze geschmuggelt wurde, was eigentlich sowieso erlaubt war mit rüberzunehmen wie z. B. der Anzug, den Onkel Heinz aus Westberlin rüberschmuggelt und für den er extra dreißig Pfund abhungert, damit er unter seinem Anzug einen Anzug anziehen kann...

Meine Lieblingsstelle war diese:

"Eines Tages, als Heinz wieder in den Osten kam, führte ihn der Grenzer vertraulich an den weißen Strich, der die Grenze markierte. Dieser Strich war gerade erneuert worden, und der Grenzer eröffnete Heinz im Flüsterton, daß der neue Strich zehn Zentimeter weiter westlich verlief. er hätte bereits ausgerechnet, daß der Strich nur alle zwei Jahre erneuert und immer bloß um zehn Zentimeter nach Westen verschoben werden muß, dann würde Osteuropa in siebzig Millionen Jahren bis zur Atlantikküste reichen, "und wenn wir jedes Jahr den Strich erneuern, schaffen wir's in der halben Zeit".
Heinz wußte gar nicht, was er antworten sollte, auch nicht, als ihn der Grenzer ermunterte: "Keine Angst, wir holen euch da raus."
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Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Am kürzeren Ende der Sonnenallee von Thomas Brussig (Taschenbuch - 16. Mai 2001)
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