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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegenspieler für die selbe Sache, 6. März 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Britta Waldschmidt-Nelson - Gegenspieler: Martin Luther King / Malcolm X
Dieses Buch von Britta Waldschmidt-Nelson (Dozentin für Amerikanische Kulturgeschichte) widmet sich den beiden gröten Persönlichkeiten des Kampfes für Gleichberechtigung zwischen Schwarzen und Weißen in den USA. Dabei liegt das Hauptaugenmerk aber auf den Gegensätzen der beiden. Obwohl beide für die Schwarzen, und gegen die Unterdrückung der Weißen kämpften, waren sie doch sehr verschieden. Die Arten des Widerstandes, Gewaltlos oder radikal, unterschieden sich grundsätzlich, und auch sonst respektierten sich die beiden nicht wirklich. Malcolm nannte King eine "Marionette der Weißen", King wiederum hielt Malcolm nur für einen radikalen Hitzkopf.
Die Biographien der beiden werden parallel und chronologisch wiedergegeben. Auf diese Weise werden die Parallelen, aber vor allem auch Gegensätze, dieser beiden Widerstandskämpfer deutlich.
Martin Luther King, der immer an seiner Ideologie des gewaltlosen Widerstands festhielt, und Malcolm X, der sich als Mitglied der radikalen Black Muslims (Nation of Islam) immer für eine Segregation zwischen Schwarzen und Weißen stark gemacht hat, und die Weißen als Teufel verdammte. So ist zumindest die eindimensionale Betrachtung der beiden. Das Buch zeigt allerdings mehrere Schichten dieser Charaktere. So ist es vielen z.B. unbekannt, dass sich Malcolm X, nachdem er kurz vor seiner Ermordung aus der Nation of islam ausgetreten ist, der Ideologie von Martin Luther King stark angenöhert hat, und er ihn nicht länger entschieden ablehnte, sondern die Kooperation suchte. Ein ähnlich Verwandlung, nur in die entgegengesetzte Richtung, macht King kurz vor seinem Tod durch. Er näherte sich den Vorstellungen von Malcolm X an.
Das Buch zeigt also zweierlei deutlich. Zum einen, dass Malcolm X und Martin Luther King die meisten Jahre ihres Schaffens trotzdem sie den selben Kampf führten, Gegenspieler waren. Und zum Anderen, dass die beiden Charaktere vielschichtig waren, und nicht auf eine Schicht reduziert werden sollten.
Zum Anfang des Buches, gibt es auch eine Einleitung, die die Geschichte der Schwarzen in Amerika, von der Sklaverei bis zu den Jahren von Martin Luther King und Malcolm X kurz zusammenfasst.
Es folgen die knappen Biographien der beiden, parallel erzählt. Den Schluß macht die Betrachtung des Vermächtniss der beiden, also was sie auf lange Sicht bewirkt haben, und wie sie heute wahrgenommen werden.
Da die Autorin sich auf den Vergleich zwischen King und Malcolm fixiert hat, sind die beiden Biographien natürlich nicht zu detailiert. Der Leser erhält einen überblick über die beiden Persönlichkeiten, den Kampf der Schwarzen für Gleichberechtigung in den den kritischen Jahren von Ende der 50er bis Ende der 60er, und je eine kurze Zusammenfassung der Zeit davor und danach.
Das Buch ließt sich dabei sehr gut, und hat einen hohen Informationsgehalt. Wenn man sich anschließend näher mit der Geschichte der Schwarzen in Amerika, Martin Luther King oder Malcolm X beschäftigen möchte, dann liefert dieses Buch eine solide Grundlage.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 28. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Das Buch Gegenspieler von Britta Waldschmidt-Nelson ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.Es ist für eine Fünfzehnjärige wie ich es bin gut zu verstehen.Die meisten Bücher über diese Themen sind voll mit Wörtern und Sätzen die man nicht versteht.Anders als bei diesem Buch.Alles wird genau erklärt,im Anhang sind Worterklärungen zu finden.Ich kann das Buch nur empfehlen.Jeder der sich für Martin Luther King,Malcom X oder einfach nur für den Freiheitskampf der dunkelhäutigen Menschen interessiert sollte dieses Buch lesen.
Außerdem ist es sehr Preiswert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend..., 22. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Das in fünf Kapitel unterteilte Buch überzeugt mit einem klar und chronologisch struktuierten Inhalt. Was jedoch beim Lesen schwer fallen könnte sind die stätig vorkommenden Zeitangaben und die Abkürzungen der Namen der Organisationen und Parteien. Als Hilfestellung für den Leser gibt es im hinteren Bereich des Buches eine 11 Seiten lange Zeittafel und ein 3 Seiten langes Abkürzungsverzeichnis. Auch auf Fremdwörter und englische Wörter trifft man in dem Buch des öffteren, hierbei muss sich jedoch der Leser mit einem Duden oder Fremdwörterbuch selber zu Helfen wissen. Als geographische Gedächnisstütze kann man eine Landkarte der USA zu Hand nehmen, da während der Protestmärsche viele Namen der Staaten genannt werden.
Die Sätze sind einfach formuliert und informativ. Die Autorin geht nämlich bedacht vor und bezieht sich auf das Wesentliche, ohne sich mit den vielen Aspekten die dieses Thema anschneiden großartig aufzuhalten.
Wenn die Worte nicht mehr ausreichen, dann kommen die im Buch enthaltenen schwarz/weiß Bilder zum Einsatz die die schwierigen Situationen der damaligen Zeit hervorragend visualisieren.
Der Titel „GegenSpieler“ wird erst nach dem bzw. beim Lesen des Klappentextes verständlich. Denn die Autorin überweltigt geschickt die schwere Aufgabe das Leben der zwei verschiedenen Persönlichkeiten mit viel Spannung und Drama zu erzählen und weist zwischendruch im Verlaufe des Buches auf Gemeinsamkeiten, sodass der Leser sich nicht vorkommt als würde er zwei unteschiedliche Geschichten lesen.
Ich denke dieses Buch wendet sich an ein großes Publikum von Jung bis Alt. Auch wenn der Inhalt zumeist das Problem „weiß gegen schwarz“ in den USA behandelt, betrifft die Kernaussage das Rassenproblem allgemein, und wie die zwei Hauptpersonen dieses Problem bekämpfen. Auch die Leser die mehr über Martin Luther King und Malcolm X erfahren möchten sind gut mit diesem Buch bedient, wie in einer Autobiographie werden Details beim Lesen über die zwei historischen Persönlichkeiten genannt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr guter Einstieg ins Thema, 3. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Ein super Buch zum Thema Rassismus und Black Power in den 60ern.
Nach einer Kurzen Einführung in das Thema Sklaverei in den USA wird das Leben der beiden in Vergleich gezeigt, auch eine kritische Zusammenfassung fehlt nicht.
Das Buch ist recht knapp und vielleicht daher gut lesbar ohne wissenschaftlichen Anspruch - das richtige für interessierte Laien.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr aktuelles Buch, 8. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Die aktuellen Taten in Ferguson in den USA beweisen wie sehr der Rassismus ein weiterhin bestehendes Problem ist.
Vor jetzt über 80 Jahren nahmen sich zwei farbige Amerikaner dieses Problems an und machten es zu ihrer Lebensaufgabe
Während der eine den gewaltfreien christlichen Weg des neuen Testaments ging das ohne Auge um Auge Zahn um Zahn auskommt, konvertierte der andere zum Islam und setzte dabei sein Hauptaugenmerk auf die Sure 5 Ayat 48. So unterschiedlich beide Wege auch waren sie wollten beide den Rassismus gegen die Schwarzen bekämpfen. Besonders bemerkenswert ist dies in einem Land, dass die Urbevölkerung massakrierte und es nicht schaffte sie dann auch noch zu versklaven, weil diese sich lieber umbringen ließ oder mit pockenverseuchten Decken als humanitärer Akt nicht wissend dezimieren ließ. Das bedeutete, dass der lukrative Sklavenhandel von der Elfenbeinküste weitere "B-i-m-b-o N-i-g-g-e-r", auch nach dem Amistad Dilemma nach Nordamerika spülte. Malcolm X als auch Martin Luther King waren Söhne deren Väter entführt und versklavt wurden und als Dankbarkeit für das Arbeiten auf den Baumwollfeldern und den "Erfolg" der damals noch aufstrebenden Coca Cola Nation USA wurden sie von den Weißen wie Menschen dritter Klasse behandelt. Das die Rebellion zweier Farbiger zur selben Zeit am selben Ort unterschiedlicher nicht sein konnte zeigt Paralellen zu Barrabas und Jesus Christus. Diesesmal aber gab es keinen Pontius Pilatus den man die Sache in die Schuhe schieben könnte. Ob es nun die Initiative von WASP oder des KKK gewesen ist, beide wurden quasi zeitgleich ausgeknipst als sich anbahnte, dass sich die unterschiedlichen Wege sinnvoll vereinigen könnten.
Ihre Wege waren unterschiedlich aber sie brachten schon damals eine Nation ins Wanken deren exponentialer Wachstum zur Weltpolizei binnen 200 Jahren zu äusserst großen Teilen auf der versklavten farbigen negroiden Rasse beruhte. Dass soetwas über eine lange Zeit nicht gut gehen kann und wird dass wird auf zweiter und dritter Wirkebene durch dieses Buch besonders deutlich. Auf noch tieferer Ebene sollte das Land, das im 21 Jahrhundert immer noch mit dem Rassismus kämpft, sich wohlmöglich einmal intensiv mit der Tatsache beschäftigen, dass das Rutenbündel mit der Axt ( Fascis ) die Logos sehr vieler USA Institutionen ziert und das Fascis die Basis für den Faschismuss ist und dieser zum Rasissmus führen muss.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch!!!!!!!, 24. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Ich muss schon sagen, dass ich durch dieses Buch sehr viel über die Geschichte der Schwarzen erfahren haben. Dieses Buch zeigt gut verständlich die schwere Zeit der Schwarzen, in der sie gegen Sklaverei, Rassismus und Unterdrückung kämpften, und Einblicke des "American dream" von Martin Luther King und Malcom X. Die ganzen Fakten und Hintergründe werden durch bedeutende Zitate der beiden wichtigsten Kämpfer für die Schwarzen abgerundet. Im Ganzen ist das Buch sehr empfehlenswert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Ziel, zwei gegensätzliche Methoden, 10. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Das Buch fand ich sehr gut. Es is ein direkter Vergleich der beiden - vielleicht wichtigsten - Personen der Bewegung gegen Rassismus in den USA. Man kann die Gründe für die extrem unterschiedlichen Ansichten der beiden dadurch recht gut verstehen. Das sich beide zum Ende ihrer Leben hin in den Ansichten einander näherten wusste ich bis her noch gar nicht. Das Buch ist nicht schwer geschrieben, und es vermittelt dennoch viele sehr interessante Informationen.
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5.0 von 5 Sternen unbedingt lesenswert, 30. September 2013
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Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
Das Werk von Waldschmidt-Nelson beschäftigt sich mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung und hier insbesondere mit einem Vergleich zwischen Martin Luther King und Malcolm X.

Es beschreibt die Anfänge der Sklavenhaltung auf dem nordamerikanischen Kontinent, deren Unterdrückung und Ausbeutung.

Weiterhin geht sie auf die ersten Sklavenaufstände und die Beendigung der Sklaverei ein. Doch trotz dem Ende der Sklaverei und dem 14. und 15. Verfassungszusatz, der offiziell allen schwarzen Amerikanern die vollen Bürgerrechte und das Wahlrecht zusagte, wurden diese gerade gewonnen Rechte durch geschickte Schachzüge ausgehebelt.

De facto gab es in den USA starke Segregationsvorschriften, die das Leben der schwarzen Bevölkerung unverhältnismäßig einschränkten und zur sozialen Benachteiligung führten.

Auf diesem Nährboden von Ungleichheit bildeten sich Anfang des 20. Jahrhunderts Bürgerrechtsbewegungen, die sich für die Rechte der schwarzen Bevölkerung einsetzten.

Gerade nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erstarkten die Bürgerrechtsorganisationen. Der junge Martin Luther King trat eher unfreiwillig ab 1955 in das Rampenlicht der Öffentlichkeit, als er zum Sprecher des Busboykotts von Montgomery gewählt wurde.

Auch Malcolm X gelang als Sprecher der Nation of Islam zu großer Popularität und wurde zum Gegenspieler Martin Luther Kings.

Dieses Buch beschreibt die Kindheit und Lebensumstände von Martin Luther King und Malcolm X. Es beschreibt weiterhin wie beide zu ihren Ansichten kamen.

Martin Luther King nahm sich Ghandis gewaltlosen Widerstand als Beispiel und wollte durch Proteste an das Gewissen der Nation appelieren.

Malcolm X hingegegen glaubte nicht an Gewaltlosigkeit und sah die Weißen als Quelle allen Übels. Als er jedoch 1964 mit der Nation of Islam brach, baute er eine eigene Organisation auf. Durch den Besuch in Mekka und damit einhergehende Erkenntnis, dass die Religion Rassenunterschiede überwinden kann, änderte er seine Ansichten grundsätzlich und versuchte eine Annährung an seinen einstigen Gegenspieler Martin Luther King.

Durch seine Ermordung 1965 kam es jedoch nicht mehr zu gemeinsamen Aktionen.

Auch Martin Luther Kings Ansichten wandelten sich nach 1965. Durch die Konfronation mit den schlechten Lebensverhältnissen in den schwarzen Ghettos ging es ihm jetzt nicht mehr nur um Gleichberechtigung, sondern er gelangte zur Einsicht, dass sein Traum der Freiheit niemals erreicht werden könnte, solange derat krasse und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten exestieren. Aus Solidarität zog er mit seiner Familie in ein Ghetto, um von dort aus die Bürgerrechtsbewegung zu führen.

Beide, Martin Luther King, wie Malcolm X wurden im Alter von 39 Jahren ermordet. Am Ende ihres Lebens, hatten sie einen Wandel in ihren Ansichten vollzogen und sich nach Ansicht der Autorin weitesgehend vom Gegenspieler zum Mitstreiter entwickelt. Ihre Ziele hatten nun große Gemeinsamkeiten, wenn auch die Methoden, die zu ihrer Erreichung eingesetzt werden sollten, unterschiedlich waren.

Das beschriebene Buch gibt einen guten Überblick über die Anfänge der Sklaverei in Nordamerika, die Bürgerrechtsbewegung und die Lebensumstände, Ziele und Ansichten der beiden Kontrahenten. Vor allem zeigt es, die starke Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung, aber auch die Fortschritte, die im Laufe der Zeit gemacht wurden. Das Werk der Autorin macht aber auch klar, dass es immer noch gravierende Unterschiede und soziale Benachteiligungen gibt. Schlussendlich zeigt es das Vermächtnis und die heutige Bedeutung beider Männer.

Dieses Buch ist unbedingt lesenswert und meiner Ansicht nach gut, lebendig und übersichtlich geschrieben. Im Gegensatz zu vielen Büchern dieser Art lässt es sich gut lesen und ist somit für jedermann interessant. Es läd zum Nachdenken ein.
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5.0 von 5 Sternen Martin Luther King und Malcolm X - Zwei Vorbilder im Kampf gegen Rassismus, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
In einer Zeit, in der Rassismus und ethnische Unterdrückung in den Vereinigten Staaten von Amerika Alltag war - (was sich heute nicht unbedingt geändert hat), machte besonders ein Name auf sich aufmerksam: Martin Luther King.
Mit seiner berühmten "I Have A Dream"-Rede beim "Marsch auf Washington" 1963 demonstrierte King seine Hoffnung auf Gleichberechtigung und fand national wie international großen Anklang und Anerkennung. Alles schien zugunsten der schwarzen Bürgerrechtsbewegung zu laufen. Zumindest scheinbar. Denn zwei Wochen später verloren vier Mädchen nach einem Bombenanschlag auf eine schwarze Kirche in Birmingham ihr Leben. Eine Entwicklung, die sein "Widersacher" jener Zeit, Malcolm X, voraussah. Ein Widersacher, der im Gegensatz zu Kings Philosophie des waffenlosen Widerstands, mit Hilfe der Nation of Islam seine physische Kampfbereitschaft gegen die Unterdrückung der "weißen Teufel" betonte. (Dieses Radikale Weltbild Malcolms sollte sich nach seiner Pilgerreise nach Mekka drastisch verändern.)
Der Autorin Britta Waldschmidt-Nelson gelingt es diesem Buch, das Leben sowie die gegenseitige Beeinflussung beider intellektuellen Größen parallel zu beschreiben, ohne sich jedoch in Details zu verlieren. Für alle Interessierten, die einen guten Einstieg in die Geschichte der Afroamerikaner suchen, werden hier definitiv fündig.
Daher klare Kaufempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Doppelbiografie über zwei bedeutende Persönlichkeiten der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Martin Luther King - Malcolm X (Taschenbuch)
An zwei Personen kommt man nicht vorbei wenn man sich mit der Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten von Amerika befasst:
Martin Luther King (1929-1968) und Malcolm X (1925-1965), zwei der bekanntesten Gegner des Rassismus und der Rassentrennung.
Doch obwohl die beiden für die Rechte der Afroamerikaner eintraten hatten sie zwei unterschiedliche Methoden gegen den Rassismus der USA anzutreten.
Martin Luther King beginnt den Rassismus und die Rassentrennung den Kampf anzusagen, aber nicht mit Gewalt, sondern mit dem Akt der Gewaltlosigkeit, so wie sein großes Vorbild Mahatma Gandhi es tat um für die Unabhängigkeit Indiens zu kämpfen.
Doch Malcolm X hält gegen die Tyrannei des weißen Mannes hitzige Reden und meint nur eine Revolution könnte alles verändern und nicht durch Reden, so hat er zunächst keine lobenden Worte über Martin Luther King zu sagen.
Zur Einleitung wird erst die Geschichte der Schwarzen in Amerika erläutert und dann beginnt die Geschichte dieser bedeutenden Gegner des Rassismus und der Rassentrennung.

Eine sehr eindrucksvolle Doppelbiografie für alle, die sich mit dem Thema Bürgerrechtsbewegung befassen wollen und die Personen Martin Luther King und Malcolm X kennenlernen möchten.
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Martin Luther King - Malcolm X
Martin Luther King - Malcolm X von Britta Waldschmidt-Nelson (Taschenbuch - 18. April 2000)
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