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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Gerd Koenens Studie über den Kommunismus ist eine der besten Analysen über das sowjetische kommunistische System, welches ich gelesen habe. Koenens These ist, dass der Kommunismus im wesentlichen die Utopie einer totalen Säuberung, Homogenisierung und Gleichschaltung einer Gesellschaft gewesen sei. Dies habe sich letztlich als nicht einlösbar...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2005 von Bernhard Nowak

versus
3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwere Kost
Ich wollte etwas über den praktischen Kommunismus erfahren und konnte das auch mit diesem Buch.

Allerdings habe ich einiges als Leser zu bemängeln. Das Buch setzt zuviel Vorwissen voraus. Manche wichtigen Begriffe und Organisationen werden entweder nicht, oder zu kurz oder zu selten erklärt. Der Author benutzt außerdem zuviele unnötige...
Veröffentlicht am 16. Juli 2006 von Andreas Gryphius


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 22. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (Taschenbuch)
Gerd Koenens Studie über den Kommunismus ist eine der besten Analysen über das sowjetische kommunistische System, welches ich gelesen habe. Koenens These ist, dass der Kommunismus im wesentlichen die Utopie einer totalen Säuberung, Homogenisierung und Gleichschaltung einer Gesellschaft gewesen sei. Dies habe sich letztlich als nicht einlösbar erwiesen.
Eindrucksvoll und plastisch beschreibt Koenen die totalitäre Herrschaftspraxis des Kommunismus unter Lenin und Stalin. Angeregt wurde er zu dieser Studie durch das "Schwarzbuch des Kommunismus", dessen Verdienst er zwar lobt. Mit dem Vorwort des Herausgebers Stephan Courtois ist er jedoch nicht einverstanden, was ihn - unter anderem - zu diesem Buch veranlasst hat. Eindrucksvoll schildert Koenen, wie aus einer Utopie ein menschenverachtendes System der Gewaltherrschaft wurde(Schwerpunkt der Darstellung sind die Zeit Lenins und Stalins, die folgenden Jahre werden dann nur noch gestreift). Nach Stalins Tod sei zwar das Monopol der Partei erhalten geblieben, doch der Prozess des Abbaus des Massenterrors blieb unumkehrbar. Das nachstalinistische System könne als "posttotalitär" bezeichnet werden.
Die menschenverachtende Politik der Bolschewisten wurde schon bei der Machtergreifung 1917 und der Auflösung der Konstituante im Januar 1918 deutlich. Den Kommunisten ging es um die Zerschlagung der Gesellschaft und des Bürgertums. Hier - so Koenen - läge der entscheidende Unterschied zum Aufstieg des Nationalsozialismus, der, die im Gegensatz zu den Kommunisten den bestehenden Staat nicht zerschlagen hätten, sondern diesen - mit aktiver Unterstützung der regierenden Eliten - nach ihren Bedürfnissen "ummodeln und durch eigene parallele Apparate ergänzen und kontrolliren" konnten (S. 272)". Koenen meint, dass die kommunistischen Regime dem Begriff einer "totalitären" Gesellschaft erstmals wirklich nahegekommen seien. Die Geschichte des Kommunismus lasse sich nicht in erster Linie als die einer "Idee", einer "Ideologie", einer "Illusion" oder eines "Wahns" beschreiben, wie dies Francois Furet oder Martin Malia in vergleichbaren Publikationen getan haben. Zu untersuchen sei die Frage, aus welchen Motiven und unter welchen historischen Bedingungen Menschen begannen, mit dem historischen Sozialismus zu brechen und neue "kommunistische" Parteien zu gründen oder sich ihnen anzuschließen. Koenen zeigt, dass es sich beim Kommunismus um das ungeheuerste "Experiment" des 20. Jahrhunderts gehandelt hat. Mit diesem verknüpfe sich die erste politische Massenbewegung der Geschichte, die internationalen Charakter hatte und Menschen völlig unterschiedlicher Kulturkreise und Herkunft anzog. Diesen Fragen geht Koenen mit einer beeindruckenden Sachkenntnis nach.
Selten gibt es eine so fesselnd zu lesende und dennoch kompaktreiche Darstellung des Phänomens des Kommunismus. Koenen berücksichtigt Ereignis-, Ideologie-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte ohne die Verbrechen des Kommunismus zu verharmlosen. Sie ist leichter zu lesen als Furets voluminöse oder Malias eher trockene und schwer zu lesende vergleichbare Darstellung. Es handelt sich in der Tat um ein meisterhaftes Werk eines langjährigen Experten auf diesem Gebiet.
Als Ergänzung empfehle ich Wolfgang Leonhards jetzt neu aufgelegten Klassiker: "Die Revolution entlässt ihre Kinder", der das gleiche Thema behandelt und den selben Fragen anhand der eigenen Autobiographie nachgeht. Auch er wandte sich - wie Koenen - vom Kommunismus ab und beschreibt scharfsinnig das Phänomen des "real existierenden" Kommunismus. Beide Bücher sind daher unbedingt lesenswert und als Beschäftigung mit dem Thema unverzichtbar.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A lucidly written re-interpretation of Leninism, 30. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (Taschenbuch)
With this broad survey of 20th century Russian history, the prolific German historian and publicist Gerd Koenen presents an impressive contribution to the current German debate about the so-called “Black Book of Communism”. As the title indicates, Koenen tries to clarify what the nature of communism (i.e. regimes that labelled themselves this way) was. His review starts with World War I and ends with the fall of the Soviet empire. It is filled with a plethora of revealing empirical details and thought-provoking interpretations and conceptualisations of Leninist and Stalinist ideas and policies. Koenen extensively compares Lenin with Mussolini, and Stalinism with Nazism. Lucidly written, it constitutes an excellent introduction to the Soviet experience.

Interestingly, Koenen acknowledges that he himself, like some authors of the mentioned “Black Book”, went through a phase of sympathising with communism. He emphasises the continuities between Leninism and Stalinism. On the other hand, however, he also argues that there have been discontinuities between Marxism and Leninism. Koenen sees in Lenin, as in Mussolini, a “revolutionary bellicist” whose “turn-away from all historical goals of the workers movement and Marxism [meant] the development of an entirely new, original doctrine that was later called Leninism.” (p. 38) “Lenin’s and the Bolshevik’s break with the historical workers movement [a break] that constituted the starting point of modern communism meant, in several regards at once, a reversal [Verkehrung] of what was called until then socialism.” (p. 404, emphasis in original)

Although this is a valid corrective to the approach of the editors of the “Black Book of Communism”, who seem to see a straight line between Marx and the Gulag, to this reader it remained unclear what Koenen proposes as an alternative conceptualisation of Leninism as a non-Marxist ideology. His usage of the term “cleansing” in this context is problematic in so far as this concept is heavily, and, far more aptly, used in the study of ultranationalisms and fascisms. To extreme nationalists it has been much clearer what body was to be cleansed from which elements. In the Soviet case, instead, ‘cleansing’ could apply to everybody. Under Stalin, in fact, ‘purging’ applied, at times, relatively more frequently to members of the Communist Party and state apparatus than to those outside the elite stratum. Whereas in the case of Nazism the idea of ‘cleansing’ was at the core of the ideology, in Lenin’s and, partly, Stalin’s case the direction of the purges and other repressions of certain, sometimes ill-defined, social groups was difficult to predict or to explain. With the reappearance of official Russian nationalism under Stalin, to be sure, the persecution of non-Russians became a more plausible endeavour. The terror against the nationalities could thus be put under the heading ‘cleansing’. One would still have to point out though that the Soviet-Russian crypto-nationalist regime aimed rather at assimilation than destruction of the USSR’s non-Slavic nationalities. In any case, Koenen does not seem to regard the ideology and policy innovations under Stalin as sufficiently significant to draw a sharp line between Leninism and Stalinism. Thus the question about the usefulness of his conceptualisation remains.

Notwithstanding this critique, Koenen’s survey is to be praised for its high density of revealing observations and interpretations, and excellent style. Despite presenting the reader with a fairly detailed history of the Soviet Union under Lenin and Stalin, the book makes easy reading, and forces one to re-think communism.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 14. Mai 2008
Von 
Ulrich Hartmann (Mulfingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (Taschenbuch)
Dieses Buch könnte auch heißen "Kurze Geschichte der Sowjetunion unter besonderer Berücksichtigung der Stalinzeit", und vielleicht war es auch ursprünglich so geplant. Der Kommunismus in China, in Kuba, bei den osteuropäischen Vasallen der Sowjetunion und auch die kommunistischen und prokommunistischen Bewegungen in demokratischen Ländern werden zwar erwähnt, aber nicht ausführlich behandelt. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Stalin-Ära; aber das Buch hilft einem vielleicht gerade so, auch die anderen Erscheinungsformen des Kommunismus in den Blick zu nehmen und besser zu verstehen. Koenen analysiert die Entstehung und Herrschaftsweise des Stalinismus (wobei sein Vergleich mit dem Nationalsozialismus besonders erhellend ist), und er erinnert in diesem Zusammenhang an viele - schreckliche - Tatsachen, die man nie so richtig zur Kenntnis genommen hat bzw. dabei ist, wieder zu vergessen. Schon deshalb sollte man dieses Buch lesen, zumal es nicht im Ton der Anklage geschrieben ist und man auch nicht den Eindruck hat, daß es der Autor genießt, möglichst viele Scheußlichkeiten auszubreiten. Er will vielmehr zeigen: wie kam es dazu? Was motivierte diese Leute?
Das Buch ist schon ein paar Jahre alt; vielleicht behandelt es deshalb den Kommunismus als eine Sache, die sich erledigt hat. Aber die KP Chinas ist immer noch an der Macht, in Kuba regiert immer noch Castro (allerdings der kleine Bruder) und in Rußland identifizieren sich Staat und Bevölkerung mehr und mehr mit dem sowjetischen Erbe. Man muß sich also nicht nur fragen, was der Kommunismus w a r, sondern auch, was er heute noch i s t. Nur ein Etikett für manche Formen autoritärer Herrschaft, oder wirkt da etwas nach, was von Stalin und von Lenin kommt? Die Meinung des Autors dazu wäre sicher interessant.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glänzend, 18. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (Taschenbuch)
Koenens "Utopie der Säuberung" ist eine chronologische Darstellung des Sowjetkommunismus, von der Revolution 1917 bis zum dessen Ende 1991. Der Autor beschränkt sich dabei nicht auf eine trockene Darstellung der Geschehnisse oder auf moralische Wertungen, sondern bietet eine umfassende, vielschichtige und dabei gut lesbare Analyse dieses „ungeheuersten Experiments" des vergangenen Jahrhunderts.
Die Deutungen Koenens sind anschaulich und erhellend und werden manchen Schmerzen bereiten. So sieht er dieses „Experiment" als historisch einzigartigen Versuch einer totalen (totalitären) Zerstörung und Neuschaffung der russischen Gesellschaft (im Gegensatz zum Nationalsozialismus, der bestehende soziale Strukturen weitgehend unberührt ließ bzw. sich sogar auf diese stützte). Die Zerstörung ist gelungen, die nun „gesäuberte" und homogenisierte Gesellschaft mit ihrem „neuen Sowjetmenschen" stellte aber in Wirklichkeit die Rückführung auf eine in jeder Hinsicht primitivere Stufe dar. Die in diesem Zusammenhang gemachten Charakterisierungen als „Regression"/"Reaktion"(!)/„Involution" (letzteres eine Analogie aus der Medizin=Rückbildung) sind höchst treffend.
Geschickt eingebaut sind vielfältige literarische Zitate und Verweise (unter anderem Babel, Solschenizyn, Feuchtwanger, Arendt etc.), die auch Lust auf weitere Lektüre machen; die kurzen immer wieder eingestreuten Anekdoten sind sorgfältig ausgewählt und bleiben im Gedächtnis: Arthur Koestler, der mitten in der großen Hungersnot in der Ukraine (Millionen Tote) 1932 in seinem kalten Hotelzimmer im Auftrag der Komintern eine „Erfolgsgeschichte des Kommunismus" schreibt oder Isaak Babel, der nach seiner Verhaftung zusammenbricht und den Schergen Stalins freimütig von seinen kritischen Gesprächen mit anderen sowjetischen Künstlern wie Eisenstein berichtet, nur um zu erfahren, dass diese keinerlei Interesse an diesen Bekenntnissen haben, sondern nur ihre absurden kompliziert konstruierten Anschuldigungen (Englischer Spion etc.) bestätigt wissen wollen.
Manches, wie zum Beispiel die Gegenüberstellung von Stalinismus und Nationalsozialismus (für Koenen sind die Unterschiede bezeichnender als die Parallelen) oder die Darlegung der Gründe für die jahrzehntelange Faszination des Kommunismus hätte ich mir ausführlicher gewünscht, dies wäre aber natürlich zu Lasten der Kürze des Buches gegangen.
Fazit: Für an den Themen Kommunismus/Sowjetunion/Totalitarismus Interessierte unbedingt lesenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Hausbibliothek empfohlen..., 30. Oktober 2008
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (Taschenbuch)
... ist dieses großartige, packend geschriebene Sachbuch.

Es handelt sich um die Beschreibung der Geschichte des Kommunismus in der Sowjetunion bis zu deren Auflösung. Der Autor hat äußerst gründlich recherchiert und bemüht sich, eine möglichst neutrale politische Position einzunehmen. Er vergleicht den Kommunismus sowjetischer Prägung ausführlich mit dem faschistischen Deutschen Reich und arbeitet auch die Unterschiede zum chinesischen Modell heraus und liefert glänzende Analysen der Systeme. Die zusammengestellten Zeitzeugenberichte sprechen für sich und jeder Leser wird seine eigenen Schlüsse ziehen aus den Fakten, die der Autor zusammengetragen hat: Das sowjetische Experiment eines kommunistischen Staates ist gescheitert, obwohl es anfänglich über bestrickende philosophische und moralische Grundlagen verfügte, so dass ihm viele Menschen mit Sympathie gegenüberstanden: Die Einebnung gesellschaftlicher Unterschiede, um die soziale Ungerechtigkeit zu beseitigen, die Friedensbotschaft der kommunistischen Internationale sowie die Abneigung gegenüber kapitalistischen Ausbeutungs- und Machtstrategieen in Verbindung mit der Gleichstellung der Frau und modernsten künstlerischen Bewegungen hat eine Vielzahl von Intellektuellen begeistert.

Lenin der geschickte Stratege bewerkstelligte mit erstaunlich wenig Personal und geringen Mitteln den Sturz des Zarenreiches und die Umgestaltung der gesamten russischen Gesellschaft bis ins Kleinste. Am Ende jedoch hat das System die eigenen Gründer terrorisiert und selbst glühende Anhänger vernichtet. Stalin dehnte das Gebiet und den Einfluss der Sowjetunion aus und festigte seine Macht durch grausamem Terror an der eigenen Bevölkerung.

Autor Gerd Koenen hat sich tief in die Quellen eingearbeitet und seine Analyse des Sowjet-Kommunismus, wie er entstand und sich ausbreitete, wie er funktionierte, woran er krankte und weswegen er am Ende zusammenbrach ist treffend genau. Das spannend zu lesende Sachbuch ist sehr erhellend und dazu zeitlos. Es eignet sich ausgezeichnet für die private Hausbibliothek.
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwere Kost, 16. Juli 2006
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Rezension bezieht sich auf: Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (Taschenbuch)
Ich wollte etwas über den praktischen Kommunismus erfahren und konnte das auch mit diesem Buch.

Allerdings habe ich einiges als Leser zu bemängeln. Das Buch setzt zuviel Vorwissen voraus. Manche wichtigen Begriffe und Organisationen werden entweder nicht, oder zu kurz oder zu selten erklärt. Der Author benutzt außerdem zuviele unnötige Fremdwörter. Der Schreibstil ist ebenfalls unnötig umständlich, so dass man länger über die Sätze nachdenken muss, als wenn sie einfacher formuliert worden wären. Es gibt außerdem kein einziges Foto in dem Buch.

Es fehlt mir auch die Spannung beim Lesen. Mit einiger Disziplin habe ich es dann doch geschafft, mich hindurchzulesen. Am Stoff kann es nicht liegen, das Langeweile aufkommt. An mir auch nicht. Es ist der Schreibstil des Authors. Allein der Anfang ist abschreckend: Dort kommt der Author schon zu Schlussfolgerungen, wo ihm der Leser, der erst etwas über den Kommunismus erfahren möchte, nicht folgen kann aufgrund des bei ihm noch nicht existierenden Wissens.

Das Buch ist irgendwie eine Fußnote zum Schwarzbuch des Kommunismus, was der Author mehr oder weniger eingesteht.

Man lernt nur etwas über den sowietischen Kommunismus. Dazu passt der Titel nicht wirklich.

Ob es bessere Bücher über den Kommunismus gibt? Bestimmt. Man lernt auch mit diesem Buch etwas über das Thema, auch wenn es nicht besonders Leser-freundlich geschrieben ist.
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Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus?
Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? von Gerd Koenen (Taschenbuch - 2000)
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