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Kundenrezensionen

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4,5 von 5 Sternen
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am 12. April 2002
Selten hat ein Buch mich so aufgewühlt. Man hat gehört, in Indien gebe es Slums, Kasten, Ausbeutung, Millionen, die auf der Straße leben; das ist weit weg, selbst dann, wenn man hinfährt, mit Visacard und Rückholversicherung.
Ich habe überhaupt kein Faible für Indien, nahm den Roman, ein Geschenk, voll Skepsis in die Hand. Spannend wurde er bald, aber irgendwo im dritten Kapitel geschah es: die Wörterwelt wurde realer als die reale, ich wollte in dem Buch bleiben, las gegen die Uhr.
Die vier Hauptfiguren sind zwei Unberührbare, die um ihren Aufstieg kämpfen und zwei Bürgerliche, die sich gegen den Abstieg wehren. Wie ihre Schicksalsfäden verknüpft und wieder gelöst werden (die Metapher drängt sich auf, denn drei der vier sind Schneider), wie die Szenerie sichtbar, die Atmosphäre fühlbar wird- das erinnert mich an die Epiker des 19. Jahrhunderts, Eliot, Thackeray, Flaubert, und vor allem Dostojewski, dem die Erniedrigten und Beleidigten ebenso am Herzen lagen. Mistry predigt nicht, er belehrt nicht. Mistry erzählt. Und schafft, ohne Breitleinwand und Dolby-Surround, Szenen, die einen beinahe das Atmen vergessen lassen.
Alles Geschmackssache. Der Freund, der mir das Buch schenkte, teilt meine literarischen Vorlieben nicht- doch dieses eine Mal waren wir beide verzaubert. Wenn Sie epische Werke schätzen, die auf vielen hundert Seiten einen Teil der Welt wiedererschaffen und ausbalancieren, dann freuen Sie sich auf eines der Gipfelwerke des Genres!
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am 26. April 2001
In " Das Gleichgewicht der Welt", dem Geniestreich von Rohinton Mistry merkt der Leser sehr bald, dass sich die Welt der vier Hauptcharaktere hier ganz und gar nicht im Gleichgewicht oder im Einklang befindet. Auf gnadenlose Weise erfährt der Leser, der diesem Buch nach einigen Seiten bereits auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, wie die vier Protagonisten und die zahlreichen, mit Liebe zum Detail versehenen Nebenfiguren, mit den Wechselseitigkeiten und Ungerechtigkeiten des Lebens fertig zu werden versuchen. Der Zufall bringt hier vier Personen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten; zwei Schneider, ein Student sowie eine Witwe; - alle haben ihre ganz eigene Vergangenheit, durchleben zusammen ein Stück Gegenwart um dann auf fatalistische Weise in ihre oft zu grausame Zukunft entlassen zu werden. All dies wird detailgetreu erzählt - und Rohinton Mistry könnte uns das ein oder andere Schicksal fürwahr ersparen - keine Frage bleibt unbeantwortet und kein Charakter ist zufällig gewählt - er wird uns noch wochenlang weiter beschäftigen und unser Wertesystem bis in die Grundfesten erschüttern. Ein Buch, das einem nicht mehr loslässt und daher mit Fug und Recht weiterempfohlen werden kann.
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am 26. Juli 2005
Die Originalausgabe ist 1995 in Canada erschienen. Bei uns 2000
Mistry ist 1952 in Bombay geboren und 1975 nach Canada ausgewandert. Zunächst arbeitete er in einer Bank. 1983 begann er zu studieren. Er wurde Schriftsteller. "Das Gleichgewicht der Welt" erhielt den kanadischen Staatspreis
Bombay 1975 ( Einstieg)
Vier Menschen treffen aufeinander, die verschiedenen Kasten angehören und völlig verschiedene Lebensgeschichten haben.Sie leben in einer bunt zusammengewürfelten Lebens- und Wohngemeinschaft in unerträglichem Umfeld, dem Bombay zur Zeit Indira Gandhis. . Die Grausamkeiten sind fast unerträglich zu lesen:Macht- und Existenzkämpfe bestimmen das Buch. Immense Macht, grenzenloser Sadismus, Handlungen und Lebensformen, die wir als Europäer nie begreifen können.Mit grossem Interesse habe ich den Lebenswillen der vier Menschen verfolgt. Da ist Dinah Dalal, eine Frau Anfang 40, die ganz früh Witwe geworden ist und nur noch von gnädigen Zuwendungen ihrer Familie abhängig ist. Sie versucht unabhängig zu bleiben und ihren Stolz zu bewahren. Da ist Manek, der im Himalaja aufgewachsen ist, im "Grenzgebiet" das sogar den Besitz der Familie zerteilt und die wohlhabende Kaufmannsfamilie verarmen lässt. Da ist Ishvar Darji und sein Neffe, die aus dem Kastensystem ausgebrochen sind,und anstatt als Parias zu vegetieren ein Handwerk erlernen. Sie gehen an der Gegenwart alle Vier zugrunde und werden zu Verlierern der Politik unter Indira Gandhi. Die Beurteilung von Michael Ondaatje in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung "Dieser Roman ist ein grosses Fest. Es schlägt einen Bogen von einer heiteren Komödie bis zum bewegenden Portrait einer Familie" ist Hohn und Zynismus. Der Mann kann das Buch nicht wirklich gelesen haben. Ich würde mir sehr überlegen, wem ich es zu lesen empfehlen würde. Es ist ein grausames Buch.Es ist grossartig, aber zerreisst einem das Herz
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am 25. Juni 2009
Ich habe überhaupt keinen Bezug zu Indien, war deshalb etwas skeptisch, ob ich das Buch lesen soll. Doch einmal angefangen hat es mich völlig begeistert!!!
Anhand von vier Hauptpersonen (Dina, Maneck, Ishvar und Omprakash) beschreibt Rohinton Mistry den zeitgeschichtlichen Verlauf Indiens und geht kritisch auf die gesellschaftlichen und politischen Zustände ein. Harte politische Maßnahmen wie z.B. die Beseitigung der Slums im Rahmen einer Stadtverschönerung oder die Zwangssterilisierung der unteren Schichten nehmen direkten tragischen Einfluss auf das Leben der vier Hauptpersonen, die man im Laufe der Zeit lieb gewinnt, ja sogar zu kennen meint.
Mistry versteht es auf wunderbare Art, den Leser in das Leben dieser vier Personen hinein zu versetzen und an ihrem Schicksal teil haben zu lassen. Oft ist es einfach nur schockierend, was hier erzählt wird und die Tatsache, dass vieles wohl wirklich in ähnlicher Form passiert ist, lässt den Leser mit leiden. Besonders gut hat mir gefallen, wie Mistry seinen Figuren in all dem Elend ein gutes Maß an Gewitzheit und Humor verleiht, mit dem sie versuchen, sich ihrem Schicksal zu widersetzen. Dieser Roman ist nicht zu Ende, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Das Schicksal der Figuren geht einem so nahe, dass man noch lange an sie denkt. Kurz: ein Roman, den man unbedingt lesen sollte. Für mich eines meiner absoluten Lieblingsbücher!!!
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am 1. März 2003
Die Anzahl der Rezessionen zeigt schon: Das ist ein Buch, über das sich viel sagen lässt. Ich bin kein klassischer Bücherwurm, doch die Lektüre dieses Buches zog mich in ihren Bann. Als erstes bemerkte ich positiv, dass der Autor es nicht nötig hat, mit Fremdwörtern zu protzen. Dadurch kann man sich voll auf die Handlung konzentrieren, die sich vor dem geistigen Auge entwickelt. Dann steht dem Leser ein ganzer Kosmos offen: Er kann sich an der Metaphorik ergötzen, mit den Charakteren leiden, die politischen Hintergründe reflektieren, ein fremdes Land erforschen oder sich einfach mit den fabelhaft strukturierten Sätzen treiben lassen, dieser Roman bietet so viel, dass man für die Zeit des Lesens alles um sich herum vergisst. Um in der Bilderwelt des Romans zu bleiben: Man kann sich an so vielen Flicken der virtuos zusammengenähten Decke erfreuen, ein Meisterwerk! Für den westlichen Leser, der sich über zu hohe Benzinpreise oder über den Teuro aufregt, kann wohl am ehesten Maneck als Identifikationsfigur dienen: Ein junger Mann, der aus der Sicherheit seines Elternhauses in die Realität Bombays gespült wird, Freundschaft schließt mit Menschen, deren Schicksal ihn und den Leser schließlich zur Verzweiflung treibt. Kein Buch zum Schmökern nach Feierabend, dieser Roman bietet für die grauen Zellen Beschäftigung auf so vielen Ebenen, dass man hier nur kleine Bruchstücke anreißen kann. Unbedingt lesen!
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am 27. November 2014
Ich habe dieses Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und ohne den Inhalt auch nur annähernd zu kennen gelesen. Literarisch ist das Werk ein Perle am weiten Bücherstrand. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben und zieht einen von Anfang an in seinen Bann.

Man muss ich allerdings über das Genre im klaren sein. Das Buch ist kein Krimi und auch kein Action Thriller, sondern erzählt vom Leben verschiedener Menschen in Indien, deren Schicksal sie zusammenführt. Die teilweisen Kritiken, dass das Buch langweilig sei, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Offensichtlich hatten die Rezensionisten eine falsche Erwartungshaltung.

Ich persönlich war am Ende des Buches schockiert. Ohne all zu viel zu verraten sei gesagt, dass das Buch das wahre Leben in Indien ungeschminkt und ungeschönt widerspiegelt. Wer ein klassisches Happy-End oder ein Good-Feel-Buch erwartet, wird am Ende mit Sicherheit enttäuscht sein. Alle jene, die sich auf eine literarische Reise durch die Realität Indiens machen wollen, werden durch eine einmalige und besondere Geschichte belohnt.

Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass ich erst kürzlich einige Zeitungsartikel und Veröffentlichungen von NGOs gelesen habe, die das im Buch geschilderte Leben mit all seinen unfreiwilligen Höhen und Tiefen bestätigen. Ja, es ist noch immer traurige Realität, was in diesem Buch geschildert wird.

Wem das Ende nicht gefällt, der beginnt hoffentlich zumindest über sein eigenes Leben nachzudenken und dem Schicksal zu danken, dass er im Vergleich zu vielen Menschen dieser Welt auf einer Insel der Glückseligkeit geboren wurde.
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am 1. März 2012
Wenn man das Ende des Buches erreicht hat stellt sich einem die Frage - wo ist hier etwas im Gleichgewicht? Aber genauer betrachtet kann man es doch so sehen. Auf der einen Seite der Waage stehen Wohlstand und Glück - auf der anderen Seite Unglück und Armut. Schwarz-Weiß-Malerei könnte man jetzt sagen, aber das ist genau der große Pluspunkt dieser langen Geschichte. Nicht alle sind immer auf der gleichen Seite der Waage denn auch wer unten ist kann glückliche Zeiten und Momente haben. Dem Buch gelingt es meisterhaft dieses Gefühl heraufzubeschwören. Es passiert viel in diesem Roman - 4 Hauptpersonen und viele Nebenhandlungen zeigen einem die vielen Facetten Indiens. Fast spielerisch lernt man somit Wissenswertes über das Land und man versteht am Ende viele Zusammenhänge besser.
Mich hat das Buch ziemlich gefesselt und auch etwas bedrückt zurückgelassen. Denn es wirkt glaubwürdig und zumindest ich war mir am Ende sicher, dass solche Begebenheiten in dieser Form wirklich passieren. Bedrückend ist vor allem, dass es neben der Waage in Indien auch noch eine Weltwaage gibt, auf deren Wohlstandsarm definitv 99,9% von uns sitzen - nur sehen wir die andere Seite des Armes nicht, er ist einfach viel zu weit von uns weg! Verändert das Buch etwas? Auf dem ersten Blick natürlich nicht - aber es rüttelt einen mal wieder auf und das ist auf keinen Fall schlecht!
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am 29. März 2007
Es gibt Bücher, die lassen einen nicht mehr los. "Das Gleichgewicht der Welt" ist eins dieser Bücher. Es fasziniert auf eine grausame, tragische, zynische und manchmal kaum auszuhaltende Weise. Es dauerte bei mir jedoch eine Weile, bis ich mich wirklich in das Buch eingelesen hatte - doch dann ließen mich die Schilderungen Mistrys nicht mehr los. Er nimmt den Leser mit ins Indien der Jahre 1975/ 1976, einer Zeit des Ausnahmezustandes, der das Innere des Landes zutiefst erschütterte. Das Leben von vier Personen wird vom Autor in dieser Zeit zusammengeführt - vier ganz unterschiedliche Menschen, die sich zunächst fremd sind und im Verlauf der Erzählung zu Freunden werden. Rohinton Mistry bringt dem Leser die Schicksale dieser vier Menschen näher, indem er von fernen Tagen erzählt, von Familien und ihren Verlusten, von Gewalt und Schmerz, von Leiden und Lachen. Er taucht ein in die Vergangenheit dieser Personen und erzählt nicht nur das Schicksal jedes einzelnen, sondern das eines ganzen Landes. All diese schicksalhaften Ereignisse webt er zusammen zu einem großen Netz, bestehend aus Tragik und Hoffnung. Je mehr er den Leser mitnimmt auf diese Reise, je tiefer er eindringt in die Lebensgeschichte dieser unterschiedlichen Charaktere, desto näher fühlt man sich den Protagonisten. Mistry versteht es, die Grausamkeiten des damaligen Lebens ohne Beschönigungen zu erzählen, aber auch ohne spektakulär und reißerisch zu klingen. Seine Sprache ist zum Teil sehr poetisch und es ist ein Genuss, seinen Worten zu folgen - auch wenn diese fast liebliche Sprache in krassem Gegensatz zum Inhalt des Romans steht. Vielleicht macht dies für mich auch teilweise den Reiz dieses Buches aus; manche Sätze habe ich zwei, drei Mal gelesen, weil sie mich sehr fasziniert haben. Ein verstörendes Buch, das man nicht eher aus der Hand legen kann, bis man es zu Ende gelesen hat und dessen Wirkung noch in einem nachhallt.
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am 8. August 2007
Eine Reise durch die vielschichtigen Realitäten Indiens abseits der touristischen Routen führt längs der Zeitachse und quer durch eine Gesellschaft der unterpriviligierten Schichten jenseits des Glanzes eines Taj Mahal. Gegen Armut, Perspektivlosigkeit, Macht und Erniedrigung stellen Freundschaft und Vertrauen die einzigen und somit wichtigsten Mittel im Kampf ums Überleben dar.
Dargestellt wird dies durch die Schicksalsgemeinschaft der Witwe Dina, die ihren einsamen Kampf um ein selbstbestimmtes (Über-)Leben führt, mit dem Studenten Manek und zwei Schneidern, die im Kastensystem eigentlich als Gerber, als Unberührbare geboren waren. Was erst undenkbar erscheint, wird zum grossen Glück in ihrem Leben. In ihrem Umfeld erlebt der Leser Geschichten, die in ihrer teils brutalen, teils anrührenden Absurdität so faszinierend wie abstossend erscheinen. Ob Slumbewohner oder Grossgrundbesitzer, Bettlermeister oder Krüppel, keiner entkommt den strengen Regeln der Gesellschaft, die jedes Leben in engen Bahnen determiniert. Ein Aufbegehren gegen die strengen (Kasten-) Regeln oder jeder andere Versuch, sich ein Stück Freiheit zu erkämpfen, endet hier über verhängnisvolle Verknüpfungen im Fiasko. Das Gleichgewicht der Welt - keine Bewegung ist ohne Gegenbewegung möglich, alles hängt zusammen.
In epischer Breite Breite auf über 800 Seiten wagt der Leser einen umfassenden Einblick in den Subkontinent. Möglicherweise hätte auch die Hälfte des Umfangs genügt; zuletzt überdreht sich die Spirale der erschütternden Ereignisse bis zum schier Unerträglichen. Und dennoch möchte man diese intensive Lektüre kaum missen.
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am 12. Juli 2005
Bombay 1975. Die Regierung von Indira Gandhi hat den Ausnahmezustand verhängt und will mit aller Macht das Land reformieren, die Geburtenzahlen senken, Armenviertel verschwinden lassen - doch nicht auf die sanfte Art, sondern durch Zwangsmaßnahmen und brutale Gewalt.
Die Witwe Dina Dalal muss aus finanziellen Gründen einen Untermieter aufnehmen. Maneck, der Sohn ihrer Schulfreundin, kommt aus seinem geliebten Bergdorf zum Studium in die Großstadt. Und nebenbei stellt sie den beiden Schneidern Ishvar und seinem Neffen Omprakash, genannt Om, im Auftrag einer großen Kleiderfirma Platz zum Arbeiten zur Verfügung.
Was anfangs sehr nach Zweckgemeinschaft aussieht, entwickelt sich zu einer tiefen Freundschaft, doch die staatliche Gewalt reißt die vier bald wieder auseinander.
Das Buch ist teilweise ganz schön harte Kost. Die Brutalitäten während des Ausnahmezustandes (über den ich zuvor rein gar nichts wusste) werden sehr deutlich geschildert. Man nimmt großen Anteil am Schicksal der Armen und Ärmsten, leidet mit, wenn Bettler von der Straße in Arbeitslager verschleppt werden, wenn die dürftigen Hüttchen im Slum einfach plattgewalzt werden, wenn es zu Zwangssterilisationen und suspekten "Unfällen" kommt. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, es gibt auch einige köstliche Schmunzelszenen. Ein "rundes", sehr lesenswertes Buch.
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