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Kundenrezensionen

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am 27. Februar 2006
Der 22jährige Architektur-Student Osman aus Istanbul liest eines Tages ein Buch, das ihn nicht mehr los lässt. Gesehen hat er es erstmals in der Hand einer Kommilitonin, für die er sich interessiert. Es geht also zunächst gar nicht um das Buch, sondern darum, die Aufmerksamkeit der jungen Frau zu gewinnen. Diese wiederum ist mit einem anderen Studenten liiert, und beide gemeinsam haben Osman ohne dessen Wissen bewusst als Leser für dieses Buch auserkoren, um zu ergründen, welche Wirkung es auf ihn haben wird. Kurze Zeit später verschwinden beide kurz nacheinander spurlos, und Osman macht sich auf die Suche nach ihnen, indem er die Türkei kreuz und quer und bis in den hintersten Winkel Ostanatoliens mit Bussen durchquert. Bei einem Busunfall findet er Canan, die Kommilitonin; gemeinsam setzen sie die Suche nach Mehmet, ihrem Freund, fort.
Dieses Buch ist Roadnovel, Liebesgeschichte, Abenteuerroman, und Detektivgeschichte in einem. Orient und Okzident begegnen sich. Gleichzeitig ist es von einer starken Todessehnsucht geprägt. Hier nimmt Pamuk Anleihen bei der Romantik, indem er das Symbol der Blauen Blume aus Novalis‘ Heinrich von Ofterdingen einfließen lässt. Diese Blaue Blume ist äußerst selten, wer sich auf die Suche nach ihr begibt, macht diese Suche zu seiner Lebensaufgabe. Eine wichtige Rolle spielen Engel in diesem Buch, die – in Anlehnung an Rilkes Duineser Elegien – sehr vielfältig vorkommen: als Gestalt an sich, als Figur auf den Deckeln von Cremedosen, als Gesprächspartner des inneren Dialogs, als rätselhafte, mit der Liebe verbundene Gestalt, als Antlitz auf persischen Miniaturen, auf dem Einwickelpapier von Karamellbonbons aus Osmans Kindheit. Häufig spricht der Ich-Erzähler Osman den Leser direkt an und involviert ihn auf diese Weise in sein Leben und in seine Suche. Erst ganz am Schluss findet Osman, was er so lange Jahre gesucht hat, und erkennt, dass er es seit langer Zeit hatte, ohne sich dessen bewusst zu sein oder gar Dankbarkeit zu empfinden.
Über den Inhalt jenes geheimnisvollen Buches erfahren wir nichts Konkretes, nur soviel, dass der Autor, der Abenteuerbücher für Kinder schrieb, einmal ein Buch für erwachsene Leser verfassen wollte, und danach nichts mehr geschrieben hat.
An dieser Stelle verrate ich, dass sich für mich bei der Lektüre im ersten Drittel sehr viel mehr Fragen als Antworten ergaben und ich an einen Punkt gelangte, wo ich erwog, nicht weiter zu lesen, da die ewige Busfahrerei, ohne irgendwo anzukommen, begann, mir auf die Nerven zu gehen. Doch dann kam Dr. Narin ins Spiel, und mit seinem Auftritt wurde die Geschichte richtig spannend, so dass es einfach nur ärgerlich gewesen wäre, nicht weiter zu lesen. Aber zugegeben, das wüsste ich dann ja nicht.
Am Ende fließen viele Dinge ineinander und die meisten der anfänglich aufgeworfenen Fragen finden ihre Antwort. So ergibt sich ein schlüssiges Bild. Das neue Leben ist ein Buch, das es verdient, zweimal gelesen zu werden. Und ich würde mich noch einmal auf ein Werk Orhan Pamuks einlassen.
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... oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Mein erstes Werk von Pamuk und sehr rasch war ich von seinem Erzählstil irritiert. Es dauerte eine ganze Weile, mich in die Handlung hinein zu lesen. Immer wieder kam dabei die Frage auf, liegt denn mehr hinter den Sätzen verborgen, als ich auf den ersten Blick zu erkennen glaubte? Kann mir gut vorstellen, dass manche Leser das Werk frustriert auf die Seite legen. Ich habe mich durchgearbeitet.

Das Buch handelt von einem dubiosen Buch, welches Menschen total umkrempelt. Von was es wohl handelt? Das bleibt leider im Dunkeln. Doch es scheint gefährlich zu sein, denn die Leser sind ihres Lebens nicht mehr sicher. Ihres alten Lebens?

Osman ist der Hauptakteur der Geschichte. Er verliebt sich in Canan. Diese ist scheinbar jedoch mit Mehmet zusammen, der auch das Buch gelesen hat und das ihn offensichtlich ebenso verzehrt. Osman macht sich auf den Weg. Weg von seinem alten Leben. Auf die Suche nach einem neuen? Auf die Suche nach Canan? Er findet sie schließlich und reist gemeinsam weiter mit ihr auf der Suche nach Mehmet.....

Ein Buch, dass man möglichst nicht auf Busreisen lesen sollte und vielleicht auch nicht in einem Türkei-Urlaub. Es weißt surrealistische Züge auf; viele Metaphern. Engel spielen eine Rolle, ein Süßwarenhersteller und Unfälle. Der Tod als Schlüssel zu einem neuen Leben?

Viel verwirrendes. Ein Buch, dass man vielleicht vor allem wegen seiner Sprache lesen wird.
Vielleicht habe ich manches nicht verstanden, gelangweilt hat mich das Buch aber wiederum auch nicht.
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Dieser - zwischen 1992 und 1994 geschriebene - Roman des türkischen Nobelpreisträgers fasziniert einerseits, andererseits lässt er einen etwas ratlos zurück: Der in Istanbul als Student lebende Osman liest ein Buch, das sein Leben total verändert. Er kommt von diesem Buch einfach nicht mehr los, genausowenig wie von seiner Mitstudentin Canan (die aber bereits vergeben ist). Als sie eines Tages trotz verzweifelter Suche nicht mehr aufzufinden ist, begibt sich Osman auf eine monatelange Busreise durch die Türkei, die viele Überraschungen für ihn bereithält. Immer mysteriöser wird die Geschichte, als Osman erfährt, dass offensichtlich jemand alle Leser des oben erwähnten Buches ("Das neue Leben") ermorden will - und dass dieses Buch ganz eng mit der eigenen Biografie verknüpft ist...
Die oben erwähnte Ratlosigkeit hängt damit zusammen, dass dieses Buch, das das Leben so vieler Menschen durcheinanderbringt (oder sogar beendet), dem Leser eigentlich seltsam fremd bleibt. Vielleicht weil es ein Buch im Buch ist?
Trotzdem: "Das neue Leben" ist ein faszinierender, viele Probleme der modernen Türkei aufgreifender und sie uns nahebringender Roman mit so mancher märchenhaften Wendung, einer schönen Liebesgeschichte und vielen Elementen des Kriminalromans - und so manche Fragen bleiben bis zum Schluss offen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Januar 2007
Es hört besser auf, als es anfängt. Ich musste mich die ersten Seiten zwingen, weiterzulesen und bin schlussendlich doch froh, dass ich es gemacht habe. Ab dem siebten Kapitel passiert endlich etwas. Am Anfang liest Osman, ein Student, ein Buch, das sein Leben verändert. Er verliebt sich auch gleichzeitig in Canan, eine Mitstudentin, die das Buch auch gelesen hat. Canan verschwindet, Osman macht sich auf die Suche nach ihr und nach dem neuen Leben, das das Buch verheisst und auf die Suche nach dem Engel. Es folgen endlose Busreisen durch die ganze Türkei und das ist das Schleppende an dem Buch. Ist das Beschriebene die Realität? Erlebt es Osman nur im Traum? Ist er tot, nein er muss leben, denn er wird verletzt und verbunden? Irgendwann findet er dann Canan, die beiden reisen gemeinsam weiter. Am Ende des sechsten Kapitels stirbt ein junges Paar bei einem Busunglück. Die beiden haben auch das Buch gelesen. Osman und Canan nehmen die Identität der Verstorbenen an und jetzt beginnen sich so langsam die Fragezeichen der ersten sechs Kapitel aufzulösen.

Das Buch soll vielschichtig sein. Wahrscheinlich hab ich nicht alle Schichten durchdrungen, denn ich war am Ende froh, dass ich es gelesen hatte. Vielleicht sagt es mir beim zweiten Lesen mehr. Wenn ich aber an die ersten sechs Kapitel denke, hab ich gar keine Lust damit anzufangen.
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am 7. Januar 2007
"Das neue Leben" ist kein zugängliches Buch. Das will es auch nicht sein, der Autor selbst spielt mehrfach darauf an, dass der Leser Geduld haben soll. Aber wer sich auf das Buch einlässt, wird eine neue Sicht auf die Probleme der islamischen Welt gewinnen. Wer wie wir das Glück hat, in der Kontinuität der westlichen Zivilisation zu leben, kann nur schwer begreifen, dass ihre Errungenschaften (Freiheit, Menschenrechte, hoher Lebensstandard) nicht als universelle Werte dankbar angenommen werden. Pamuk ist ein aufgeklärter Türke, sein Verstand ist für die Modernisierung. Aber er betrauert den Verlust der eigenen Kultur, die eine eigene Schönheit und Gelassenheit hatte.

Wir haben also hier die Chance, durch die Brille eines intellektuellen, an Thomas Mann geschulten türkischen Erzählers auf den inneren Konflikt der gebildeten islamischen Welt zu schauen. Das ist das Lesen unbedingt wert.
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am 28. Januar 2016
Ich habe das Buch mitlerweile schon 2 Mal durchgelesen. Es fesselt einen einfach weiter zu lesen.
Meine Empfehlung: Kaufen Kaufen Kaufen....

Viel Spaß beim lesen...
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am 25. April 2001
Orhan Pamuk, wie es auch bei seinen anderen Büchern der Fall ist, nimmt die Seele des Lesers mit und geht damit auf eine Wanderung durch das eigene Leben, durch das Leben anderer Menschen, durch die Vergangenheit und Zukunft. Es ist schwierig sich aus diesem Leben herauszulösen uns zurückzukommen, bis das Buch zu Ende geht. Dann möchte man es wieder lesen, sozusagen wieder zurück in das "Neue Leben" gehen.
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am 18. März 2016
Wenn jemand mir gesagt haette, dass das Buch neu ist, haette ich geglaubt ! Perfekte Lage, gt gepackt, toller Roman!
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am 26. März 2006
Zum Inhalt hat die Autorin vorher vieles sehr gut Geschrieben.
Ob man bei diesem Buch nun Vorkenntnisse über Islam braucht ist hängt sicherlich auch vom Stand des Lesers ab.
Ich wollte eine andere Sicht von diesem Buch kundtun.
Es ist auch eine Liebesgeschichte, die von Sehnsucht handelt. Diese Sehnsucht ist mit einem Feuer verbunden, die den Menschen über Grenzen gehen lässt. Der Autor geht übder die vieler Städte.
Jeder kennt vielleicht den Wunsch nach einem neuen Anfang, einer neuen Zeit, die Veränderung bringt und uns das tun lässt, was veilleicht schon immer in uns geschlummert hat.
Für mich war dieses Buch eine innere Reise die ich noch nie vorher gemacht hatte. Ob es um Politik, Religion oder Generationskonflikte geht kann das "verträumte Auge" des Lesers nicht sagen, wil er fern von all diesen Sachen lebt.
Und hierin liegt doch auch das Geheimniss des Lebens:
Alles ist immer vorhanden und das wiederspiegelt sich in diesem Buch. Deshalb glaube ich, dass man auch hier das finden wird, wo man sich gerade befindet und was man sucht.
Wer ein neues Leben sucht, wird es immer finden können.
Deshalb ist das Zitat auf der Rückseite das Passendste Resume:
"Wie man dieses meisterlich geschliffene Juwel eines märchenhaften Romans vor dem Leser-Auge auch dreht und wendet: es blitzt und funkelt in immer neuen, anderen Lichtbrechungen."
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am 11. November 2006
„Das neue Leben“ war mein erstes Buch von Orhan Pamuk. Ich gebe es zu: nur weil er 2006 den Literatur-Nobelpreis erhielt, wurde ich neugierig auf ihn.

Und weil mich die erste Zeile dieses Werkes gefangen genommen hat: „Eines Tages las ich ein Buch, und mein ganzes Leben veränderte sich“. Das konnte ich gut nachvollziehen, denn es gibt Bücher, die einen faszinieren und nicht mehr loslassen.

Das Buch „Das neue Leben“ verändert das Leben der Hauptfigur Osman vollständig. Im wahrsten Sinn des Wortes bedeutet es für ihn ein neues Leben, denn er löst sich von seinem bisherigen Leben und begibt sich auf die Suche … nach einem Mädchen, nach den Engeln, nach dem Licht, nach … Ach, lesen Sie einfach selbst.

Die Sprache mutet oft fast märchenhaft an: ausschweifend, detailliert beschreibend, zahlreiche sprachliche Bilder. Das braucht Raum: Sätze, die sich über acht Zeilen und mehr erstrecken. Das verführt zum Abschweifen, die eigenen Gedanken machen sich breit und man verliert sich ganz schnell in Pamuks Gedanken.

Ein Buch, das einen nachdenken lässt über die Liebe, die Leidenschaft, darüber wie „ein neues Leben“ für einen selbst aussehen könnte.
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