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Kundenrezensionen

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am 4. Juli 2006
Der siebzehnjährige Phil führt ein ungewöhnliches, chaotisches Leben. Er bewohnt mit seiner Zwillingsschwester und seiner Mutter eine alte Villa am Rande einer provinziellen Kleinstadt. Am Rande im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die anderen Bewohner meiden Phil und seine Familie.

Eine Vielzahl zwar ungewöhnlicher und seltsamer, doch liebenswürdiger und warmherziger Menschen spielt in Phils Alltag eine Rolle. Phils Schwester Dianne spricht mit Tieren, geht nachts schwimmen, ist unnahbar, verschlossen, ablehnend, ja gleichgültig. Die Mutter Glass, die von ihren Kindern ausschließlich mit ihrem Vornamen angesprochen werden möchte, ist alles andere als eine Bilderbuchmutter. Körperliche Zuwendungen sind selten, diese beanspruchen ihre wechselnden Liebhaber. Der Vater, Nummer drei auf der Liste Glass? Partner, ist den Kindern unbekannt. Dann ist da noch Gable, der einzige Verwandte. Ruhelos bereist er die Welt und verletzt sich selbst, um nicht zu vergessen. Kat, Phils beste Freundin, lernte ihn als Leidensgefährten in einer Klinik kennen, wo ihnen die abstehenden Ohren angelegt wurden. Annie Glösser, die mit roten Schuhen durch die Straßen tanzt, bringt Phil, achtjährig, bei, sich ein schönes Gefühl zu bereiten. Außerdem sind da noch Tereza, die lesbische Anwältin und beste Freundin von Glass, sowie der unglückliche Wolf, der, krank im Herzen und im Kopf, mit einem Gewehr auf Vogelnester schießt.

So ungewöhnlich die Personen sind, die Phils Leben bestimmen, so außergewöhnlich sind auch die Geschichten, die er erlebt. Phil und Dianne ? noch Kinder ? und Glass helfen Tereza dabei, die Leiche ihres Vaters mit Kartoffelsäcken zu tauschen, um dessen letzten Wunsch zu erfüllen, in seinem Garten begraben zu werden. Eine kindliche Schlacht zwischen den Hexenkindern Phil und Dianne mit den Stadtkindern wird geschlagen, bei der sich Dianne schützend vor ihren Bruder wirft und mit einem Messerstich bezahlt.

Und schließlich verliebt sich Phil in den Schwarm seiner Schule - Nicholas. Es beginnt eine Zeit der Entdeckungen, Enttäuschungen und Entscheidungen.

In Andreas Steinhöfels ?Die Mitte der Welt? ist zentrales Thema das Erwachsenwerden, der Übergang vom Kind zum Jugendlichen und die damit verbundenen Konflikte und Probleme, von letzten kindlichen Riten hin zur ersten Liebe, ein Erwachen.

Die Liebe des Hauptprotagonisten Phil zu einem Jungen spielt keine dominante Rolle. Steinhöfel stellt sie in absoluter Selbstverständlichkeit dar. Auch wenn der Autor Andreas Steinhöfel den Jungen Phil in den Mittelpunkt seines warmherzigen Buches gestellt hat, vernachlässigt er in keinem Moment die anderen Figuren, da sie zu wichtig sind, um den Helden zu formen.

Die Andersartigkeit, das Außenseiterdasein Phils und seiner Familie und die Personen die ihn umgeben im Gegensatz zu den normalen Stadtbewohnern, den Gewöhnlichen, dem Klein- oder Spießbürgertum macht das Buch zu einem stillen Aufruf für Toleranz, ja Akzeptanz, Menschlichkeit, für ein Miteinander. Dabei ist es von brisanter Aktualität als auch völlig zeitlos.

Steinhöfel gelingt es aufzuzeigen, was fehlende Kommunikation anrichtet, was es bedeutet wenn (familiär) kein Austausch mehr stattfindet. So hat die ohnehin gefühlskalte Mutter ihren Kindern siebzehn Jahre lang verschwiegen, dass nicht der Kindesvater sie verlassen hat, sondern sie ihn.

Steinhöfel thematisiert, präzise beobachtet, Vaterlosigkeit, den Wunsch nach Nähe, Vertrauen und Betrug.

?Die Mitte der Welt? lässt sich nicht einordnen. Es ist eine Familiensaga, eine Tragikomödie, eine Geschichte vom Erwachsenwerden gleichermaßen, ein Buch über das Leben, ein stilles Buch ? trotz aller Schicksalsschläge im Leben Phils.

Schon lange lag das Buch auf meinem Lesestapel. So häufig wurde es mir empfohlen. Jedoch schreckte mich die buchhändlerische Zuordnung zum Jugendbuch stets ab.

Ich nahm die Aufgabe der Bewertung/Beurteilung eines Jugendbuches in Form dieser schulischen Aufgabe zum Anlass und las es.

Andreas Steinhöfels ?Die Mitte der Welt? ist großartig. Ein großes, beeindruckendes, mutiges und zeitloses Buch. Ich habe es so langsam als möglich gelesen, um die Sprache zu genießen, die vielen Details und scheinbar nebensächlichen Handlungsstränge wahrzunehmen, die vielen liebreizenden, so verschiedenartigen Charaktere zu erleben.

Ich habe gelacht und war begeistert, ich habe (mit-) gelitten und geweint.

Lesen!
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am 14. Januar 2006
Das Buch ist ein Kleinod, eine wahre Kostbarkeit, wie eine Schachtel ganz besonderer Pralinen, es dürfte nie zu Ende gehen und doch kann ich es nicht lassen, Seite um Seite davon zu naschen.
Die Sprache ist reich, bildhaft, bildet Gerüche, Geschmäcker, Gestimmtheiten in so feinen Schattierungen ab, dass ich ganz leise, bisher nie deutlich wahrgenommene Gefühle plötzlich zum ersten Mal verbalisiert finde. Steinhöfel schafft das, ohne aufdringlich zu sein mit seinen Beschreibungen, mit seiner Sprachkunst. Ich möchte das Buch durchackern und eine lange Liste schöner Wörter und Wendungen daraus für meine Schüler erstellen - aber sie müssen ein gewisses Alter erreicht haben, um es zu verstehen und es zu verkraften.
Steinhöfel ist deutlich, er ist dabei, er sieht, ohne etwas zu dramatisieren, ohne eine große Sache daraus zu machen, aber er nennet Dinge beim Namen, die sich sonst oft schon zwei Sätze vorher in Andeutungen verlieren. Und er ist trotz allen Ernstes, trotz allen Schmerzes, den er beschreibt und den Leser fühlen lässt, unglaublich komisch, so komisch, dass ich beim Lesen oft laut losprusten muss. "Die Mitte der Welt" hat ganz und gar nichts von den üblichen platten Coming-Out-Geschichten, die ich jedoch nur aus Erzählungen meiner Bekannten kenne, die dort zur Zielgruppe gehören. Um dieses Buch zu lesen muss man nicht homosexuell sein - aber man ist danach um einen einzigartigen Einblick in das Leben eines Jungen reicher, der in der Literatur bisher so nicht zu finden war.
Ich habe lange kein Buch mehr zu Ende gelesen, wenn ich überhaupt freiwillig eins in die Hand nahm, aber dieses Buch versetzt mich auch nach fast zehn Jahren Literaturstudium in helle Begeisterung.
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am 30. April 2001
Vollkommene Bestürzung und tiefe Melancholie waren meine ersten Reaktionen, als ich irgendwann im Morgengrauen "Die Mitte der Welt" aus der Hand gelegt hatte. Noch Tage danach ging ich wie in Trance in Uni und Arbeit, unfähig auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.
Es ist schier nicht zu fassen, mit wieviel Liebe und Behutsamkeit A. Steinhöfel seine Geschichte entwickelt. Mit einer wunderbar klaren, aber nie ins Banale abrutschenden Sprache: sanft, mit traumhaften Bildern und nicht selten herrlich verschmitzt. Liebevoll zeichnet er auch seine Figuren. Den sensiblen Phil, der sich unsterblich in seinen schönen aber unerreichbaren Mitschüler Nicholas verliebt; seine seltsam verschlossene Schwester Dianne, auf der ein schweres Geheimnis lastet; die schrullige aber verständnisvolle Mutter Glass, die ob ihrer zahlreichen Liebschaften einen eher zweifelhaften Ruf in der Stadt genießt; der wunderbare Herr Tröht mit seinem staubigen Krämerladen und den heißgeliebten Bonbongläsern; oder eben die dicke Annie, die in knallroten Schuhen tänzelnd und bepackt mit unzähligen Flaschen Kirschlikör - ihrem Grundnahrungsmittel - in Baugruben plumpst... Es ist unverkennbar. Steinhöfel weiß wovon er spricht, denn er sieht mit dem Herzen - und den Träumen eines Kindes. Nur dort findet wirkliches Leben statt. Viele vergessen das mit dem Älterwerden. Leider.
"Die Mitte der Welt" ist für mich mein kostbarstes Buch geworden. Nicht selten trage ich es auch bei mir. Als Trost und als Lebensversicherung: daß man nie vergißt, wie herrlich bunt und zauberhaft menschliches Leben doch sein kann.
"Das habe ich nie vergessen. Daß man liebt, um die Kälte zu vergessen und den Winter zu vertreiben." (S.96)
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am 5. Oktober 2005
Dieses Buch sticht nicht nur wegen der Thematik, sondern auch wegen seinem Schreibstil erheblich aus der Masse der Kinder- und Jugendbücher in Deutschland heraus. In poetischen Bildern zaubert Steinhöfel das Bild zweier Außenseiter in unseren Köpfen, die mit alltäglichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Phil und Dianne, so die Namen der beiden Protagonisten, Zwillingsgeschwister obendrein, leben mit ihrer Mutter Glas in einem "Visible" genannten Haus außerhalb einer kleinen Stadt. In den ersten Jahren der Kindheit dringt kein weiteres Lebewesen, bis auf die beste Freundin der Mutter, in dieses Idyll.
Erst mit dem Schulbeginn beginnt die eigentliche Sozialisierung der beiden - und schlägt auf Grund der Ablehnung durch die Dorfbewohner fehl.
Wir dürfen die beiden bis zum Ende der Pubertät begleiten. Zwei völlig verschiedene Entwicklungen werden hier durchlaufen, obwohl die Grundvoraussetzungen identisch sind. Hier ist Steinhöfel eine wunderbare Psychologisierung gelungen. Auch die Konflikte innerhalb der Familie, die Sprachlosigkeit zwischen den drei fast wie Inhaftierte lebenden, vermag er plausibel und stimmig darzustellen.
Ganz besonderen Wert hat Steinhöfel auf den Wechsel der Positionen der Kinder gegenüber der Mutter gelegt. Zu Beginn der Geschichte ist sie eher negativ belegt erfährt dann im Laufe der Zeit jedoch so etwas wie eine Rehabilitation. Das Verständnis der Kinder für das Verhalten der Mutter reift erst heran, als die Kinder in die Pubertät kommen und diese durchschreiten.
Recht früh wird klar, das Phil homosexuell ist. Diannes Neigungen werden nicht klar spezifiziert, so dass erst kurz vor Ende des Buches aufgeklärt wird, ob auch sie die gleichgeschlechtliche Liebe bevorzugt.
Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen sowohl für Jugendliche als, und gerade auch, für Erwachsene.
Die Lesung von Rufus Beck tut ein Übriges, dieses Buch zu einem Lesevergnügen und Hörgenuss zu machen.
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am 15. November 2006
Andreas Steinhöfel hat mir mit diesem Buch nicht nur aus dem Herzen gesprochen, sondern auch meine Sicht auf die Welt gefestigt. Seine märchenhafte liebevolle Sprache nahm mich schon nach den ersten Zeilen gefangen. Seine Protagonisten Glass, Dianne, Tereza, Kat, Nicholas und natürlich allen voran der tiefgründige Phil sind beim Lesen keine ausgedachten Romanfiguren. Sie werden wie enge Vertraute, mit denen man leidet, mit denen man fühlt und über die man sich aufregt. Oder die man sogar hasst.

Auch die weniger wichtigen Rollen gehen einem nicht aus dem Kopf. Da ist Pascal. Oder Annie mit den roten Schuhen. Der Brocken. Oder Phils Onkel,der sein Leben auf der See verbringt, und der nicht will, dass seine Wunden heilen.

Ich für meinen Teil habe mich in diesem großartigen Buch wiedergefunden. Phils Gedanken, seine Geschichten und Beobachtungen öffneten mir das Herz.

Die Gespräche sind lebensnah und gehen unter die Haut. "Gott, Dianne!" "Mit Gott hat das nichts zu tun!"

Auf jeder Seite gibt es für mich einen oder mehrere Sätze, die man an alle Hauswände sprühen sollte. Nur eins von 100 Beispielen:

"Das habe ich gelernt: Liebe ist ein Wort, das du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. Sie lässt dich regenbogenfarbene Bonbons verteilen, sie lässt dich in roten Schuhen durch die Straßen tanzen, und sie schreckt nicht davor zurück, dich nachts mit blutenden Händen Gräber in paradiesische Gärten hacken zu lassen. Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigene Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt, du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu. Meine Narben werde ich nicht anrühren. Ich werde neue Wunden davontragen, noch ehe die alten verheilt sind, und ich werde anderen Menschen Wunden zufügen. Jeder von uns trägt ein Messer."

Ich kann das mittlerweile auswendig, weil ich das Buch immer wieder lese.

Ach ja: Phil ist übrigens schwul, doch das vergesse ich immer, wenn ich von dem Buch schwärme, weil es einfach um Liebe geht und es so nebensächlich ist.

Eins verspreche ich euch: Wenn ihr das Buch endlich gelesen habt, werdet ihr vorm Einschlafen nur noch eines denken: Amerika, Amerika...
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am 28. Januar 2006
Nach langer Beschäftigung mit diesem Werk kann ich diesen Roman nicht nur Eltern homosexueller Kinder empfehlen, damit sie sich mit den Gedanken eines homosexuellen Pubertierenden auseinandersetzen, sondern auch allen, die Freude und Spaß an der Mythologie finden.
Andreas Steinhöfel hat in seinem "Meisterwerk" nämlich viele Sagen des klassischen Altertums in die Gegenwart übersetzt und gibt so seiner Geschichte eine ungeahnte Tiefe. Es macht Freude während der Lektüre bekannte Themen aus dem alten Griechenland und dem antiken Rom zu entdecken.
Meine Empfehlung ist deswegen auch vor dem "Verschlingen" dieses Romanes einen Blick in Ovids Metamorphosen und in Sammlungen der Sagen zu werfen.
Und nun für alle jugendlichen: Lest dieses Buch!!!!! Denn hier erfahrt ihr wirklich viel über die Liebe und das Leben.
Ich würde mich persönlich freuen, wenn ich erlebe, wie dieses Buch den Weg in den Schulunterricht finden würde, denn nur in Büchern dieses Kalibers finden Jugendliche und Erwachsene die wirklichen Lehren des Lebens!!!
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am 15. Juni 2006
Als ich "Die Mitte der Welt" zum ersten Mal gelesen habe, hat es mich so gefesselt, dass ich es innerhalb von drei Tagen (in denen ich an ihm klebte wie eine Fliege im Spinnennetz) ausgelesen hatte. Andreas Steinhöfel lässt den Leser in die wunderbare Welt des jungen Phil eintauchen und ihn jeden Moment hautnah miterleben, traurige, nachdenkliche Momente, aber auch welche voller Glück und Freude.

Dieses Buch ist einfach nur unsagbar schön.
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am 20. April 2016
Gable bringt ihre Zwillinge in Deutschland zur Welt . Sie ist Amerikanerin . Ihre Freundin kümmert sich um sie . Gable bewohnt ein ziemlich großes Haus , das eine Menge Geheimnisse birgt . Sie erzieht ihre Zwillinge nach ihrem Gutdünken auf . Die Kinder gedeihen unterschiedlich .Das Haus , der Garten , die Leute , alles ist eigentlich fremd . Gable arrangiert sich mit gelegentlichen Liebschaften . Ihr Sohn Phil beobachtet das mit Interesse und stellt fest , dass er Männer liebt . Die Tochter geht eigene Wege . Phil möchte seinen Vater kennen lernen . Er verliebt sich in einen Klassenkameraden , die beiden beginnen eine einseitige Beziehung .Phil ist nicht glücklich . Er beschließt nach Amerika zu gehen , um seinen Vater zu finden . Ich habe vermutlich den Kern des Romanes nicht erfasst ! Trotzdem gefällt er mir !
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am 26. Juli 2002
... sei diese Buch für ihn, als ich ihm vor knapp zwei Jahren erzählte, dass ich es gelesen hatte. Ich konnte es nicht nachvollziehen - zwar hatte ich das Buch ebenfalls verschlungen und die Geschichte von Phil war mit Sicherheit eine der schönsten, die ich je Gelesen hatte, mit viel Humor und gut geschrieben, aber "die Bibel"??? Mittlerweile habe ich das Buch ein zweites und ein drittes Mal gelesen, finde immer wieder neue Passagen, die mich faszinieren und viele kleine, gut versteckte Wahrheiten und Weisheiten, die dafür sorgen, dass ich es sicher auch noch ein viertes Mal lesen werde. So langsam verstehe ich den oben erwähnten Freund ...
Die Mitte der Welt ist das wahrscheinlich beste Buch, das ich je gelesen habe.
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am 16. April 2001
Ich lese wirklich viele Bücher. Ich habe dieses Buch mit 12 Jahren bekommen. Heute bin ich 15. Ich liebe es noch wie am ersten Tag. Und wenn ich mich in dieser Welt nicht mehr zurechtfinde verstecke ich mich bei Phil und Dianne in Visible. Ich beziehe dort mein eigenes Zimmer und schlafe in einer bunten Hängematte ... Jedesmal wenn ich das Buch berühre "riecht" es nach Visible. Es riecht nach den alten Fensterläden die langsam vermodern und den Regengüssen nicht mehr standhalten. Es riecht nach den unzähligen ungeöffneten Türen hinter denen Kästen und Schränke vermodern. Und es riecht nach dem Garten über den Glass nie Herr geworden ist. Ich finde dieses Buch deswegen auch so schön, weil es für mich keinen Höhepunkt gibt. Man denkt nicht so wie bei anderen Büchern: "Mah, wann kommt endlich der Knall?!" Das ganze Buch ist ein Knall. Alle 446 Seiten ...
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