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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine schönere Familiengeschichte
Anna ist Mutter von zwei Töchtern und mit ihrem Leben nicht immer ganz zufrieden. Sie hat es nicht leicht gehabt, auch nicht mit ihrer Mutter Johanna. Und mit ihrer Großmutter Hanna schon gar nicht.
Als Johanna im Sterben liegt, beschließt Anna, dass es an der Zeit ist, etwas über die Frauen in ihrer Familie zu erfahren und sie beginnt,...
Veröffentlicht am 15. Mai 2005 von Mareike

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Angenehm zu lesen, aber nur eine der drei Frauengestalten hat mich gefesselt
Hannas Töchter erzählt die Geschichten dreier Frauen, dreier Generationen, dreier Schicksale. Grossmutter, Mutter und Kind - aus der Perspektive der ca 50 jährigen Tochter Anna, selbst bereits Grossmutter.

Die Geschichte von Hanna, die Geschichte eines kargen Lebens mit vielen Härten und Schwierigkeiten, ein einfaches Leben an der Grenze...
Vor 9 Monaten von Heli An veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine schönere Familiengeschichte, 15. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter (Gebundene Ausgabe)
Anna ist Mutter von zwei Töchtern und mit ihrem Leben nicht immer ganz zufrieden. Sie hat es nicht leicht gehabt, auch nicht mit ihrer Mutter Johanna. Und mit ihrer Großmutter Hanna schon gar nicht.
Als Johanna im Sterben liegt, beschließt Anna, dass es an der Zeit ist, etwas über die Frauen in ihrer Familie zu erfahren und sie beginnt, über ihre Mutter und ihre Großmutter zu recherchieren. Dabei entwirft sie ein sehr interessantes und mitreißendes Bild ihrer Familie, das ihr zeigt, was die Frauen durchmachen mussten, was sie liebten und was sie fürchteten. Dabei entdeckt Anna, dass trotz der Generationsunterschiede bestimmte Eigenheiten und auch die Liebe zu einem bestimmten Typ Mann bei allen drei Frauen gleich ist.
So erzählt Marianne Fredriksson sehr einfühlsam die Geschichte einer Familie, die ganz sicher nicht perfekt, deshalb aber nicht weniger lesenswert ist.
Ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen kann.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melancholie und Hinnahme, 10. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
Ein großartiges Buch. M- Fredikkson nähert sich einem gleichermaßen immer gültigen wie modernen Thema aus einer ganz anderen Perspektive: die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Unspektakulär, ohne feministische Kampfausdrücke, ohen gezwungene Emanzipiertheit, vielmehr leise, poetisch und ein wenig melancholisch schreibt sie über drei Generationen von Frauen, die sich manchmal unglaublich fremd und dann wieder wahnsinnig vertraut sind. Ein Buch, daß man nicht immer erklären und besprechen muß, besser man fühlt es. Für Männer ist dieses gefühl sicher schwer zu fassen, aber das muß ja auch nicht immer sein. Doch jeder Frau wird es merken, dieses Gefühl, das wir letzlich endlich in unserem verhalten stark geprägt sind von allen Frauen vor uns, daß wir Teil eines Ganzen sind, von dem sich auch emanzipierte Frauen nicht werden frei machen können. Und das es eine Sache gibt, vielleicht nur eine einzige, aber diese ganz sicher, die uns von den Männern unterscheidet: die innere Kraft/charakterliche Schäche, als das hinzunehmen, was uns im Leben trifft, ohne jemals dagegen aufzubegehren. Ein Buch, daß jede Frau gelesen haben muß.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mütter und Töchter, 2. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
In ihrem Buch "Hannas Töchter" erzählt Marianne Fredriksson eine Familienchronik anhand von drei Frauengenerationen. Wir durchleben mit Hanna (Großmutter), Johanna (Mutter) und Anna (Tochter) Höhen und Tiefen, und tauchen mit ihnen über Jahrzehnte zurück in die Geschichte Schwedens ein.
Anna schreibt an einem Buch über ihre Familie. Sie befindet sich in einer Phase ihres Lebens, wo sie einiges hinterfragt und zu verstehen versucht. All die Fragen, die sie ihrer, mittlerweile greisen und an Demenz leidenden, Mutter Johanna stellen möchte muß sie sich nun selbst beantworten. Anna begibt sich, mit Hilfe von alten Briefen und Schriftstücken, auf die gedankliche Reise zurück in eine Zeit an Schwedens Grenzland, in die atemberaubende Natur am Norweger Wildbach. Zurück in die weite Vergangenheit ihrer Familie. 1871 wird Hanna geboren und wächst in einfachsten Verhältnissen auf. Mit der Erzählung ihres tragischen Frauenlebens beginnt die Geschichte...
Marianne Fredriksson schreibt liebevoll und einfühlsam aus der Sicht der verschiedenen Generationen. Sie schreibt über Freude, Trauer, schwere Lebenskrisen, über das Leben und den Tod. Verhaltensmuster werden geprägt, durchlebt und unbewusst weitergegeben. "Hannas Töchter" ist eines der Bücher, welches man an jede Frau weiterempfehlen sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebevolle und spannende Familiengeschichte, 22. Mai 2009
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
Das Thema des Romans ist schnell erzählt: Die Lebensgeschichte dreier Frauen einer Familie in Schweden aus aufeinanderfolgenden Generationen, Großmutter, Mutter, Tochter. Daneben wird der Leserin und dem Leser in beeindruckender Art und Weise die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft über zwei Jahrhunderte vor Augen geführt.
Beeindruckend finde ich wie es der Autorin gelingt, jeder ihrer Protagonistinnen eine eigene Sprache zu geben, die nicht nur die Zeit, sondern ebenso die Lebensverhältnisse widerspiegelt. Am Auffälligsten tritt dies gewiss bei Hanna zutage.
Hanna, die Großmutter, geb. 1871, ist sicherlich die Ungebildetste der drei. Mit 12 vergewaltigt, schwanger und dadurch mit dem Makel als Hure gekennzeichnet, war sie von klein auf gezwungen, hart zu arbeiten um die Existenz ihrer Familie zu sichern. Nicht sie als Mensch war wichtig, sondern nur ihr Bemühen, ihre Arbeit, um ihren Kindern und ihrem Mann ein möglichst gesichertes Dasein zu bieten. Genauso stellt sich auch ihre Sprache dar: Keine Ich-Erzählung (statt dessen ein(e) allmächtige(r) Erzähler(in), schlichte, kurze Sätze, teilweise werden Wort- oder Satzteile einfach verschluckt. Nichts Überflüssiges, nur das Notwendigste. Alles was nicht unmittelbar dem Überleben dient, wird argwöhnisch betrachtet (lesen, musizieren, Zärtlichkeiten...). Es ist erschütternd zu erfahren, unter welch harten und zum Teil brutalen Bedingungen die Menschen zu dieser Zeit (und vermutlich nicht nur in Schweden) um ihre Existenz kämpften.
Ganz anders bei Johanna, geb. 1902 und Anna, geb. 1937. Beide konnten sich weiter bilden und entsprechend ändert sich auch die Sprache: längere Sätze, reflektierter, bei Johannas Lebensbeschreibung ist sie zudem selbst die Erzählerin. Was vielleicht daran liegt, dass sie mit sich selbst am meisten eins war.
Durch diese Wahl der unterschiedlichen Sprach-/Schriftweisen kommt man den Hauptfiguren dieses Romans trotz ihrer Unterschiedlichkeit und der Zeitabstände sehr nah. Und erkennt immer wieder, wieviel die einzelnen Personen mit ihren Vorfahren gemeinsam haben, auch wenn sie es nicht immer wahrhaben wollen.
Ein wunderbares Buch: eine warmherzige, liebevolle Familiengeschichte durch die man nebenbei noch viel über die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft erfährt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Angenehm zu lesen, aber nur eine der drei Frauengestalten hat mich gefesselt, 19. Januar 2014
Von 
Heli An - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
Hannas Töchter erzählt die Geschichten dreier Frauen, dreier Generationen, dreier Schicksale. Grossmutter, Mutter und Kind - aus der Perspektive der ca 50 jährigen Tochter Anna, selbst bereits Grossmutter.

Die Geschichte von Hanna, die Geschichte eines kargen Lebens mit vielen Härten und Schwierigkeiten, ein einfaches Leben an der Grenze zwischen Schweden und Norwegen hat mir sehr gut gefallen. Einfühlsam und gekonnt wurde ich in eine andere Zeit mitgenommen und habe die Leiden von Hanna, aber auch ihre Freuden miterlebt. Sie wird zum lebendigen Bild und ist eine gekonnte Zeitzeugin.

Die Geschichte der Tochter Johanna ist blass. Die Autorin scheint sich mit Johanna am wenigsten zu identifizieren, fast scheint es als müsse es Johanna halt geben damit Anna schliesslich auch noch dasein darf.

Anna schliesslich ist eine Frau aus der Generation Kriegskinder. Anna wird als Character wieder lebendiger, aber sie ist sehr problembelastet und es dreht sich viel darum wie sie mit ihrer Rolle als Mutter, der Liebe zu ihrem untreuen Mann und der Beziehung zu ihrer Mutter klarkommt. Dieser Teil der Geschichte hat etwas von "Problembuch" was per se nicht schlimm ist aber dann doch einen Bruch zum historischen Teil rund um Hanna darstellt

Das Buch ist angenehm zu lesen aber bis auf Hannas Geschichte hat es mich nicht sonderlich gefesselt oder in einen sprachlichen Bann gezogen, daher nur eine mittlere Bewertung mit drei Sternen
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familiengeschichte, 21. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
Anna sind Aufzeichnungen in die Hände gefallen, die sie veranlassen, das Leben ihrer Vorfahren, insbesondere ihrer Mutter und Großmutter näher zu betrachten.
In Marianne Fredriksonss Buch begibt sich der Leser auf eine Reise, die 100 Jahre schwedische Geschichte anhand einer Familienchronik nachzeichnet. Wir lernen Hanna, die Großmutter kennen, und Johanna, ihre Tochter. Obgleich so unterschiedlich, wachsen uns die Frauen schnell ans Herz, möchte man mehr erfahren, um besser verstehen zu können. Der Autorin ist es gelungen wundervolle Portraits der Generationen zu zeichnen und eigentlich möchte man nur eins... nämlich mehr.
Ein tolles Buch, das wirklich Lust auf mehr macht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnder Streifzug durch 3 Generationen, 15. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
Die ersten 20 Seiten sind ein bischen schwer zu durchschauen, aber dann kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Wer gerne mehr über die Vergangenheit der Frauen einfachen Volks, über deren Gedanken und Wünsche, der aufgedrückten Verhaltensmunster und auch deren Möglichkeiten im Laufe der letzten 120 Jahre erfährt, der ist mit diesem Buch bestens bedient. Man bedauert es, daß es irgendwann ausgelesen ist und wünscht, über die eigenen Urgroßmutter und Großmutter gäbe es ähnlich viel zu lesen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründig und bewegend, 20. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter: Roman (Broschiert)
Als ich das erste Mal dieses Buch begonnen hatte zu lesen, hatte ich schon Probleme damit die ersten Seiten zu verstehen.
Liest man weiter ist es nicht die Spannung, die einen zwingt weiter zu lesen, sondern das Mitgefühl mit Hanna und ihren heute für uns doch sehr unvorstellbaren Lebensumständen. Der Versuch von Frederikkson, das Verstehen der eigenen Romanfiguren niederzuschreiben, lässt einen selbst zum Teil Verstehen lernen. Ein tiefgründiger, bewegender und liebevoll geschriebener Roman. Eines meiner liebsten Bücher, welches ich bereits schon vier mal gelesen habe und von dem ich mich nicht trennen kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebevolle und spannende Familiengeschichte, 26. März 2010
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Das Thema des Romans ist schnell erzählt: Die Lebensgeschichte dreier Frauen einer Familie in Schweden aus aufeinanderfolgenden Generationen, Großmutter, Mutter, Tochter. Daneben wird der Leserin und dem Leser in beeindruckender Art und Weise die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft über zwei Jahrhunderte vor Augen geführt.
Beeindruckend finde ich wie es der Autorin gelingt, jeder ihrer Protagonistinnen eine eigene Sprache zu geben, die nicht nur die Zeit, sondern ebenso die Lebensverhältnisse widerspiegelt. Am Auffälligsten tritt dies gewiss bei Hanna zutage.
Hanna, die Großmutter, geb. 1871, ist sicherlich die Ungebildetste der drei. Mit 12 vergewaltigt, schwanger und dadurch mit dem Makel als Hure gekennzeichnet, war sie von klein auf gezwungen, hart zu arbeiten um die Existenz ihrer Familie zu sichern. Nicht sie als Mensch war wichtig, sondern nur ihr Bemühen, ihre Arbeit, um ihren Kindern und ihrem Mann ein möglichst gesichertes Dasein zu bieten. Genauso stellt sich auch ihre Sprache dar: Keine Ich-Erzählung (statt dessen ein(e) allmächtige(r) Erzähler(in), schlichte, kurze Sätze, teilweise werden Wort- oder Satzteile einfach verschluckt. Nichts Überflüssiges, nur das Notwendigste. Alles was nicht unmittelbar dem Überleben dient, wird argwöhnisch betrachtet (lesen, musizieren, Zärtlichkeiten...). Es ist erschütternd zu erfahren, unter welch harten und zum Teil brutalen Bedingungen die Menschen zu dieser Zeit (und vermutlich nicht nur in Schweden) um ihre Existenz kämpften.
Ganz anders bei Johanna, geb. 1902 und Anna, geb. 1937. Beide konnten sich weiter bilden und entsprechend ändert sich auch die Sprache: längere Sätze, reflektierter, bei Johannas Lebensbeschreibung ist sie zudem selbst die Erzählerin. Was vielleicht daran liegt, dass sie mit sich selbst am meisten eins war.
Durch diese Wahl der unterschiedlichen Sprach-/Schriftweisen kommt man den Hauptfiguren dieses Romans trotz ihrer Unterschiedlichkeit und der Zeitabstände sehr nah. Und erkennt immer wieder, wieviel die einzelnen Personen mit ihren Vorfahren gemeinsam haben, auch wenn sie es nicht immer wahrhaben wollen.
Ein wunderbares Buch: eine warmherzige, liebevolle Familiengeschichte durch die man nebenbei noch viel über die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft erfährt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, zum Verschlingen, phantastisch!, 5. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hannas Töchter (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch fessselt! Die Geschichte von Hanna, Johanna und Anna ist tief beeindruckend. Es wird unglaublich deutlich, wie verschieden Generationen sind und wie sich die Rolle einer Frau in der (schwedischen) Gesellschaft über 200 Jahre verändert.
Hanna (1871-1964,) die immer nach den Regeln der Gesellschaft gelebt hat. Die in dem kleinen Ort auf dem schwedischen Land, in dem sie bei den Eltern lebt, eine 'Hure' genannt wird, weil sie als Kind in dem Hause in dem sie als Magd arbeitet vergewaltigt wird, schwanger wird und ein Kind zur Welt bringt.
Die jüngste Tochter von Hanna, Johanna (1902-1987), die von den Ereignissen des Krieges geprägt wird. Sie hat als Mädchen sehr damit zu kämpfen, daß die Mutter eine "Bäurin" ist, eine einfache Frau vom Land. Johanne, die mit dem Umzug in die Stadt ganz andere Ansprüche an sich und die Welt stellt, schämt sich ihrer Mutter.
Johanna hat nach einigen Fehlgeburten eine Tochter, Anna, die im modernen Schweden auch einen modernen Lebensweg einschlägt. Sie heiratet hat zwei Kinder, läßt sich scheiden und lebt einige Zeit mit ihren Töchtern alleine. Anna beginnt dann, als Johanna im Krankenhaus liegt, über sich, ihre Mutter und ihre Großmutter nachzudenken. Sie findet Aufzeichnungen und Briefe von Hanna und Johanna und lernt Großmutter und Mutter erst jetzt richtig kennen. Sie fängt an beide zu verstehen, findet viele Fragen, die sie Mutter oder Großmutter gerne stellen würde und viele Dinge, die sie gerne sagen würde. Aber jetzt ist es zu spät ?!
Dieses Buch ist unwahrscheinlich schön zu lesen. Die Geschichten fesseln und es ist schwer das Buch auch nur einen Moment wegzulegen. Ein Buch das sich lohnt!
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Hannas Töchter: Roman
Hannas Töchter: Roman von Marianne Fredriksson (Broschiert - 15. April 1999)
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