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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen27
4,4 von 5 Sternen
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am 24. April 2011
Ich bin noch nicht ganz fertig damit das buch zu lesen, aber ich werde es zu ende lesen wenn ich die zeit finde. es ist ein wirklich großartiges buch und hält einem (wie auch die vielen anderen bücher über dieses thema) vor augen wie glücklich man sich schätzen kann ein so schönes und normales leben zu haben. wenn man bücher wie dieses liest merkt man erst wie viele dinge wir im leben für selbstverständlich halten.

ich habe einige meinungen hier gelesen (1 oder 2 sterne) und kann einfach nicht begreifen wie man soetwas schreiben kann...
?keine spannung? , ?nicht so toll...?
es ist wirklich traurig das es menschen gibt die so ein buch, mit den schrecklichen erinnerungen eines menschen der eine solche hölle überstanden hat, mit 1 oder 2 sternen bewerten und von "keine spannung" und "erzählungen die keinen interessieren" schreiben! wirklich traurig. allein dafür das diese menschen diese bücher geschrieben haben und sich mit ihren schlimmen erlebnissen noch einmal befassen mussten um es zu schreiben, verdienen 10 sterne!
solche bücher handeln nicht von "was spannendes, was zum spiel und schokolade" und sind deshalb in meinen augen auch nicht zur unterhaltung. eher zum nachdenken und zum festhalten der schlimmen dinge die geschehen sind damit sie nie nie nie in vergessenheit geraten.

ich kann das buch nur empfehlen und hoffe das es viele leute lesen und wie ich daran erinnert werden, was für ein gutes leben wir haben.
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am 5. Januar 2009
*uff*. Es gibt etwas, das ich beim Nachdenken und Lesen über die Konzentrations- und Vernichtungslager nicht berücksichtigt habe und das dieses Buch in einer eindringenden Entsetzlichkeit zeigt, die mir beim Lesen das Gefühl gab, ständig tief ein- und ausatmen zu müssen, um nicht an Übelkeit zu ersticken:
Das sind Menschen.
Und das bedeutet, im Lager gibt es auch all das, was Abschaum ist, doch kann man dort davor nicht flüchten. Wie erhält sich ein intelligenter Mensch seine Integrität? Was stirbt zuerst? der Überlebenswille oder die schwer erarbeitete Moral? Millu sagt, die Menschlichkeit stirbt zuerst, doch wenn man darüber intensiv nachdenkt, wird einem schlecht. Kriminelle Elemente, der "white trash" übernimmt im Lager nicht nur die Macht, sondern bestimmt auch die meisten einzelnen Interaktionen. Da, wo die seltenen wirklichen Menschen aufeinander treffen, gibt es kurze Augenblicke der Hoffnung, ansonsten geht das selbstkünstlerische Individuum in der Masse unter. Verrohung, das ist ein Aspekt, den man selten bedenkt, werden Ausschwitz, Birkenau, Bergen-Belsen, Treblinka u.a. zum Thema. Wie überlebt man das? Wie kann ein Mensch, der sich selbst im Lager verlor, sich jemals wieder im Spiegel anschauen? Wieviele gute Psychen wurden zerstört, unheilbar erkrankt und kaputt für den Rest ihres Lebens?
Das ist vielleicht das wahre Grauen, und es gibt kein Buch, das dieses so schonungslos und wahrhaftig präsentiert wie Der Rauch über Birkenau.
Lesenswert, aber mit Warnung: das ist kein Buch für Ignoranten und Gruselsüchtige. Wer hierauf nur mit "schrecklich, schrecklich" reagieren kann, hat die Lektion nicht verstanden.
Ich bin nach all den Büchern, die ich nun mittlerweile dazu gelesen habe, zunehmend einer bestimmten Meinung: Man muss sich selbst hinterfragen, ehrlich mit sich sein. Nur wenn man wirklich versteht und sich wirklich die Frage stellt, wie man selbst wohl reagieren, sich verhalten, sich erhalten würde, kann man verstehen, welch wichtige Symbolik für alle Menschen für immer in diesem Thema steckt. Und man kann nur jenen danken, die so ehrlich wie Liana Millu erzählen. Wieviel Mut muss dahinter stecken, aber auch wieviel Hoffnung?
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am 12. Februar 1999
Liana Millu schildert ihren Lesern ihr bewegendes und erschütterndes Schicksal im KZ Birkenau. Dabei geht sie schonungslos mit dem Leser um. Es ist allerdings traurig, daß es so lange gedauert hat, bis Millus Buch auch in deutscher Sprache erscheint. Warum traute sich keine Verleger an ihr Werk heran? Trotz der Kürze des Buches braucht das Lesen seine Zeit. Von Episode zu Episode erwachte in mir das Entsetzen über die Zustände im KZ Birkenau neu. Das Lesen schmerzte und dauerte dementsprechend sehr lange. Die Geschehnisse bleiben lange im Kopf und ich werde sie wohl nie vergessen. Für alle, die sich für diese Zeit interessieren und einmal eine andere Sichtweise kennenlernen wollen, sollte dieses Buch Pflichtlektüre sein. Als Primärquelle ist Millus Buch unersetzlich.
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am 6. September 1999
Dieses Buch ist nicht leicht zu verkraften. Eine Geschichte pro Tag war genug. Aber die Bilder sind mir noch Wochen später tief in der Erinnerung eingeprägt. In diesem Buch habe ich viel über Frauensozialisation und menschliche Brutalität gelernt. Aber auch Hoffnung geschöpft. Denn Menschen bleiben auch Menschen im KZ, mit allen Schwächen und Stärken. Das macht das Buch zu einem wahren Klassiker über Menschen.
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am 8. August 2006
Nach zahlreichen Büchern über die Shoah (insbesondere über Auschwitz I und Auschwitz II Birkenau) möchte ich dieses Buch jedem interessierten empfehlen. Ich lege meine Empfehlung vor allem auch "Neueinsteigern/innen" nahe.

Aus dem Frauenlager von Birkenau schildert Liana Millu das Gesehene und Miterlebte aus ihren Augen. Sie drängt sich jedoch nie auf - sondern lässt vor allem ihre Mitleidensgenossinnen im Mittelpunkt des Geschehens und dies in 6 verschiedenen Erlebnissen mit jeweils anderen Personen (auf 190 Seiten).

Obwohl aus dieser brutalen Welt geschrieben - schildert sie es in einer plastischen, genauen und doch irgendwie "angenehmen" und sehr leserlichen Schreibweise.

Auf seine Art anders. Sehr sehr eindrücklich. Das Buch ist dermassen excellent geschrieben, dass ich gerne weitergelesen hätte ...

Somit meine Höchstbewertung für dieses Buch.
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am 10. September 2009
Ich habe schon viele Bücher über diese Thematik gelesen und muss sagen, dass dieses Buch eines der bedeutensten Werke ist, die man finden kann, wenn man sich über das Leben und Überleben im KZ informieren möchte! In den Erzählungen werden Bereiche und Situationen im KZ-Alltag geschildert, über die man über literarischem Wege selten etwas erfährt. Und dies noch dazu auf eine so ehrliche und gleichfalls erschreckend direkte Weise, dass man als Leser deutlich befangen ist und mitfühlt! Sehr empfehlenswert!
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am 21. Juni 2009
Nachdem ich Wieslaw KielarŽs "Anus Mundi - fünf Jahre in Auschwitz" gelesen habe und auch dieses Buch mich sehr berührt hat, so war es doch etwas ganz Anderes, die Schrecken von Auschwitz/Birkenau aus der weiblichen Perspektive zu erfahren. Das Buch geht sehr nahe. Es ist für mich ein absolutes Muss, ein Buch, das man gelesen haben sollte.
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am 22. September 2008
In sechs Geschichten schreibt die Italienerin Liana Millu über ihre Zeit in Birkenau.
In jeder Geschichte steht jeweils eine Frau im Mittelpunkt.
Eine Frau, die versucht ihre Schwangerschaft geheim zu halten, eine Frau, die ihren Sohn auf der anderen Seite des Zauns sieht. Sie umarmen einander durch den Hochspannungsdraht und sterben
Es geht um Frauensolidarität und Zusammenhalten.
Mich hat das Buch fasziniert. Einmal wegen der ausschließlichen Frauensicht, wegen der Form weiblichen Widerstands im KZ, und aber auch wegen der literarischen Aufarbeitung dieser schrecklichen Geschehnisse.
Liana Millu schreibt sehr konzentriert. Sie spitzt die Geschichten jeweils auf eine Aussage zu.
Anders als in Büchern männlicher Autoren über die Konzentrationslager, hatte ich hier nicht so stark den Eindruck der Entmenschlichung. Es ist immer noch eine Form von Zusammenhalten, von Einstehen für den anderen, bzw. die andere vorhanden.
Hier geht es nicht um Survival of the fittest, sondern um Solidarität und um eine menschliche und soziale Gemeinschaft trotz verheerender Rahmenbedingungen.
Und es geht um Widerstand im Verborgenen. Nicht, um sich selbst günstigere Bedingungen zu erschaffen, sondern um jemand anders zu helfen.
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am 27. November 2011
Ich habe schon viele gute Bücher zum Thema "Konzentrations- und Vernichtungslager" gelesen.
Aber dies war das Erste, was sich ausschließlich auf die Erlebnisse aus einem Frauenlager
bezog und ich war sehr angetan davon.
Natürlich ist es kein komplexer Roman, bei dem sich die Spannung und das Mitgefühl für den/
die Betroffenen/Betroffene langsam aufbaut, aber umso beeindruckender ist es, dass es Liana
Millu gelungen ist, mit wenigen Seite verschiedenen Frauen eine Stimme zu geben. Es ist nicht
immer nötig, jedes perverse Detail des KZ-Alltags aufzuführen und zu 100% in die Materie
einzusteigen, Liane Millu baut eher auf das Gefühl, das man beim Lesen hat und weniger auf die
Neugierde nach den Details.
Mich hat das Buch sehr bewegt und ich habe es mehr als einmal gelesen.
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am 3. Dezember 2012
Anders als viele andere Bücher über den Holocaust stellt die Autorin sich nicht selbst in den direkten Vordergrund, sondern berichtet von Mithäftlingen und deren Schicksalen.
Ich finde es mal wieder unfassbar, dass sich diese Szenen wahrhaftig alle abgespielt haben. Oder wer kann glauben, dass eine Frau es zB geschafft hat ihre Schwangerschaft geheim zu halten und im Lager ihr Baby zu Welt bringt? Diese und weitere Kurzerzählungen bietet dieses Werk, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.
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