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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2009
Um Ehrlich zu sein, wollte ich das Buch nur lesen, um noch mir noch einmal zu bestätigen, wie krank doch mein "Partner" (oder wie auch immer man ihn nennen soll) ist. Doch zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass auch ich ein Problem habe. Ich dachte die ganze Zeit, das gibts doch nicht, als hätte man direkt in unsere "Beziehung" geschaut, von der ich dachte, sie wäre ja so einzigartig und so etwas besonderes ("Seelenverwandschaft"). Nur um dann festzustellen, dass wir auch nur einen allzu typischen Folgeablauf hinter uns haben. Es hat mir die Augen geöffnet, vor allem jedoch über mich, die in dieser Beziehung den passiven Part hatte und ich erkannte, dass sich das schon durch mein ganzes Leben zieht. Abwechselnd bin ich mal der aktive Wegläufer oder der passive Part, der sich vor Liebe verzehrt.
Wenn ihr euch fragt, wieso es nie mit den Personen klappt, die ihr ja so sehr zu lieben scheint, dann kauft dieses Buch.
Außerdem hilft es gewaltig die offenen Fragen zu beantworten, die der aktive Wegläufer meistens hinterlässt, denn meistens schleichen sie sich ja einfach aus unserem Leben, brechen einfach von heut auf morgen jeglichen Kontakt ab, oder benehmen sich so unmöglich, dass man keine andere Wahl hat, als selbst Schluss zu machen, wenn man nicht das letzte Fünkchen Stolz verlieren will, was nach so einer Beziehung noch übrig geblieben ist.
All die Fragen und Selbstvorwürfe - all der Schmerz - und das ewige Warum und Was wäre wenn - finden hier endlich ein Ende....kann es nur jedem empfehlen, es hilft gewaltig diese wahnsinnige Ohnmacht zu besiegen, die der aktive Wegläufer hinterlasst.

Habe ein englisches Exemplar an meinen Wegläufer geschickt, vielleicht hilft es ihm ja für seine zukünftigen Beziehungen, obwohl ich glaube, dass er gar nicht die Notwendigkeit erkennt, etwas an seinem Verhalten zu ändern...

Kauft dieses Buch, es wird euch helfen!!!
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am 10. Juli 2000
Wer das Gefühl hat, immer wieder die gleichen - schlechten - Erfahrungen in Beziehungen zu machen, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Die Autoren gehen, grob zusammengefaßt, von der These aus, daß jeder Mensch mehr oder weniger starke Bindungsangst hat, welche die Suche nach Liebe schwierig macht. Dies führt dazu, daß sie vor Nähe ausweichen, entweder durch aktives Verhalten (Beziehung beenden, auf starke Distanz gehen) oder durch passives Verhalten (sich jemanden aussuchen, der von selbst aktiv auf Distanz geht). Was dieses Buch meiner Meinung nach so stark macht, ist die Tatsache, daß man viel an und in sich selbst entdeckt, das einem Beziehungen erschwert. Ich habe angefangen, in meinen - glücklichen wie unglücklichen - Lieben und Liebschaften Muster zu entdecken und sie in Zukunft hoffentlich zu vermeiden. Die Autoren erreichen dies zum einen durch die vielen Beispiele, die sich durch den Text ziehen. Viele sind ziemlich krass, aber hat nicht Freud gesagt, daß die "Krankheit" sich von der "Normalität" nur durch die Quantität, also die Stärke, unterscheidet? Krassheit kann augenöffnend sein. Zum anderen enthält das Buch einige Kapitel mit Fragen, mit deren Hilfe man ein recht gutes Gefühl dafür bekommt, wo bei einem selbst die Bindungsprobleme und -ängste liegen. Alles in allem: ein gutes Buch. Ich nehme es regelmäßig in die Hand, wenn ich das Gefühl habe, daß mit meinen Beziehungen etwas nicht stimmt.
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am 6. März 2001
Beziehungsangst - kaum einer, der sich auf eine Partnerschaft mit einem Beziehungsangst-Geplagten einlässt, erkennt die eindeutigen Symptome und rechnet mit den verheerenden Folgen. Erst wenn der quälende Versuch, eine Beziehung zu einem "Beziehungs-Phobiker" aufzubauen, schließlich gescheitert ist, weil der Partner aus nackter Angst aus einer tiefen Beziehung ausgebrochen ist, steht der Verlassene da: Er ist auf der Suche nach eigenen Fehlern. Er versucht verzweifelt zu verstehen, warum der andere die Beziehung mutwillig zerstört hat, warum bei dem anderen - nach ständigem Hin und Her - die panische Angst vor Nähe letztendlich größer war als die Liebe. Sokol und Carter erklären, was passiert ist - und warum es passieren musste. Sie machen klar, dass Selbstvorwürfe nicht angebracht sind und weisen Wege auf, wie der Verlassene mit dem Erlebten abschließen kann. Die vielen Praxis-Beispiele belegen nicht nur die Thesen der Autoren, sie geben dem Leser, der in den Beispielen immer und immer wieder seine eigene Beziehung wiederfindet, auch das tröstende Gefühl: Du bist nicht der einzige, dem so etwas passiert ist. Und Du bist auch nicht der einzige, der so mit dem Phänomen umgegangen ist. Die Beschreibung des Phänomens "Beziehungsangst" hilft übrigens nicht nur beim Verarbeiten einer gescheiterten beziehungsphobischen Partnerschaft. Die Fallbeispiele und Analysen helfen auch, derartige Krisenpartnerschaften künftig frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu vermeiden. Kurzum: Eine echte Hilfe. Zum immer wieder lesen - vor allem, wenn "Rückfall-Gefahr" droht.
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am 23. April 2007
Wenn Sie seit Jahre unter der Disharmonie in Ihrer Ehe leiden - wenn Sie schon 10 verschiedene Ehebücher gelesen haben - wenn Sie schon x Sachen ausprobiert haben um die Beziehung dauerhaft glücklich zu gestalten - und trotz allem IMMER NOCH keine Harmonie in Ihrer Ehe eingekehrt ist - dann könnte es daran liegen, dass Ihr Partner unbewusst gar keine dauerhafte Harmonie zulassen will und unbewusst immer wieder das volle Glück sabotiert. Das klingt unlogisch? Für die meisten Menschen schon. Aber die etwa 30 % Erwachsenen, die Bindungsangst haben, fürchten sich davor, Freiheit und Unabhängigkeit zu verlieren. Und es ist nun mal so: Wer zulässt, dass er von einem Menschen total glücklich gemacht wird, der lässt zu, dass er von diesem Menschen abhängig wird. Wer mit einem Menschen sehr glücklich ist, wird dadurch verletzlich und verwundbar (falls einem die Liebe des anderen wieder genommen wird, z.B. durch Tod oder Untreue). Deshalb schrecken viele Menschen unbewusst davor zurück, volles Glück zuzulassen, und tun (teilweise unbewusst, teilweise ziemlich grausam) einiges dafür, dass sie nicht wirklich von ihrem Ehepartner abhängig werden. Wenn Sie schon 10 Ehebücher gelesen haben, und Ihre Ehe IMMER NOCH nicht besser geworden ist, dann lesen Sie DIESES Buch. Es liefert Ihnen vielleicht die Erklärung dafür, warum die anderen 10 Bücher in ihrer Ehe nicht funktioniert haben. Es liefert die Erklärung dafür, warum manche Menschen Platzangst bekommen, wenn ihnen "zuviel" Liebe und Glück entgegengebracht wird.
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am 4. Januar 2008
Ich habe schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen, aber immer wurden die Probleme nur unzureichend beschrieben. Meist wurde auch nicht geschildert, wie man es besser machen kann und wie man seine Bindungsangst ablegt. Genau das finde ich an diesem Buch so toll. Man wird nicht nur an den Punkt gebracht, an dem man sich wiedererkennt, sondern bekommt auch aufgezeigt, wie man sich davon lösen kann. Zudem erkenne ich mich so oft zu 100% wieder, ich selbst könnte es geschrieben haben.
Mein Tipp: Immer nur Stückweise lesen, verarbeiten, darüber nachdenken und dann weiterlesen. Ansonsten kann man gar nicht alles aufnehmen.
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am 6. April 2009
Wie schon in anderen Rezensionen beschrieben, wird in diesem Buch hauptsächlich aufgezeigt, wie sich aktive und passive Beziehungsangst äußert (aktiv=der, der die Beziehung durch sein Verhalten, Distanz usw. sabotiert, passiv=der Partner, der dies erduldet). Es gibt viele Fallbeispiele und eine Liste mit Punkten, an der man bei sich selbst die Verhaltensmuster erarbeiten kann.
Zur Selbstdiagnose ist dieses Buch geeignet. Jedoch blieben die erhofften Möglichkeiten, wie die Angst zu bewältigen sei, vollkommen aus. Es gibt nur eine Reihe von Tips, wie man sich als aktiver Flüchtling seinem Partner trotzdem nicht gegenüber verhalten soll. Das ist für mich kaum umsetzbar, weil sich bei mir im Moment der Angst generell Widerwillen gegenüber dem Partner breitmacht, so dass ich dann nicht mehr auf ihn zugehen kann, geschweige denn weiter intim sein kann. Für die Partner, die die Beziehungsangst erdulden, wird generell geraten, sich zu trennen, da der andere sich in der Regel nicht ändern kann.
Das finde ich sehr traurig, denn das hieße für mich als zur Zeit aktiven Beziehungsflüchtling, dass ich mein ganzes Leben lang nie eine Beziehung führen kann, ohne davon zu laufen.
Das kann eigentlich nicht sein. Daher werde ich noch weitere Literatur und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen in der Hoffnung, dass es doch einen Weg aus der Angst gibt.
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am 21. Dezember 2005
Auf einer langen Reise durch eine stürmische See und nach vielen Fragen, ob ich noch normal bin, ist mir dieses Buch in die Finger gekommen. Sehr eindrucksvoll wird in diesem Buch geschildert, dass manche Menschen "Wegrenner" sind und Panik bekommen, wenn eine Beziehung anfängt zu nah zu werden. Wie diese Flucht aussieht und vor allem woher diese kommt wird in diesem Buch sehr, sehr gut erklärt. Ebenso wird Menschen geholfen, die nicht von diesen "Davonläufern" loskommen. Es werden sehr gute Lösungen vorgeschlagen. Dieses Buch hat mich während meiner ganzen Trennungsphasen begleitet und mich aus dem finstersten Tal geführt. Man lernt sich selbst kennen und Wege, wie man mit einem Partner glücklich werden kann, ohne in die gleichen Beziehungsmühlen zu treten. Nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer ein superguter Ratgeber!!!! Meinen Freunden, Freundinnen und mir hat dieses Buch sehr geholfen und ich halte es für ein erstklassiges Werk!!!!
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am 27. Dezember 2003
Ich habe eine Beziehung (zum Glück "nur" eine) mit einem von Menschen, dessen Verhalten stark von Bindungsangst geprägt war hinter mir, in der ich wohl die passive Rolle eingenommen habe. Obwohl mein Verstand mir bereits unmittelbar nach dem "plötzlichen" Ende, vor das ich gestellt wurde, sagte daß es wahrscheinlich das Beste für mich war, bleiben die Gefühle für diesen Menschen, der Schmerz, die Selbstzweifel und -vorwürfe, das Gefühl es nicht begreifen zu können/ es nicht zu verstehen, 1000 Fragen... und letztlich, vieleicht am Schlimmsten von allem: die Angst davor, das Gleiche wieder zu erleben - vielleicht diesmal sogar mit vertauschten Rollen?! Mir hat dieses Buch geholfen zu verstehen, zu verarbeiten, hoffentlich beim nächsten Mal nicht die gleichen Fehler zu machen und mich selbst besser zu schützen, und mir damit vielleicht meine Fähigkeit zur Bindung zu bewahren. Menschen, die in einer schwierigen Beziehung stecken, eine/ mehrere hinter sich haben und alle die noch glauben, einfach noch nicht den "Richtigen" oder die "Richtige" getroffen zu haben, obwohl sie schon manch ernsthaft Beziehung hinter sich haben, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Oder wer kennt nicht den Satz... Der / Die steht sich selbst im Weg?
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am 7. Februar 2013
hab lange überlegt, welches buch ich mir zu diesem thema kaufen soll, gibt ja doch schon einige!
ich fand das buch einfach total spannend zu lesen. teilweise kam es mir vor als würden einige meiner ex-beziehungen 1 zu 1 nacherzählt werden! manchmal echt erschreckend, auch ein bisschen traurig, weil man automatisch seine ganzen ex-beziehungen durchgeht und das teilweise auch wieder herzschmerz hervorruft und man sich fragt ob es nicht vielleicht doch ein heilmittel für die beziehung gegeben hätte, wenn man schon vorher das buch gelesen hätte!?
auch zum selbstreflektieren und überdenken war es für mich sehr spannend. ich denke JEDER mensch hat gemeinsamkeiten mit einem dieser zwei beziehungsphobiker-typen die beschrieben werden. man sollte sich nicht unter druck setzen um sich selbst einzuordnen, es sind einfach extrembeispiele von menschen und ich glaube man müsste schon sehr stark in einem dieser 2 typen verankert sein und sehr unreflektiert sein, dass dann wirklich alle beziehungen immer gleich ablaufen. ich glaube trotzdem, dass wenn man füreinander bestimmt ist, man es auch mit beziehungsphobie schaffen kann, diesen teufelskreis zu durchbrechen ;-)
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am 6. Juni 2008
Die vom Verlag vorgegebene Rezension hört sich gut und konstruktiv an - jedoch fand ich diesen Inhalt nicht in dem Buch. Da wird weder zum Dialog angeregt, noch werden Gründe für Beziehungsängste oder gar Lösungen aus dem Dilemma aufgezeigt.
Die Autoren reihen einfach nur ein erschreckendes albtraumhaftes Szenario ans andere. Beziehungsphobikern wird der Tipp gegeben, alle potentiellen Interessenten über ihr persönliches Dilemma aufzuklären und vor sich selbst zu warnen, während Partnern von Menschen mit Angst vor Nähe geraten wird, die Beine in die HAnd zu nehmen und sich zu trennen bzw. sich auf so jemanden gar nicht erst einzulassen, da Hopfen und Malz verloren seien.
Ich habe nach der Lektüre des Buches beinahe Panik-Attacken bekommen. Es entfaltet auf jeden FAll eine umfangreiche abschreckende Wirkung. Als KONSTRUKTIV habe ich es jedoch nicht empfunden. Dafür fehlten mir einfach Tipps, wie ich mich jemandem mit Beziehungsangst gegenüber verhalten soll. Immer nur Trennen und Weglaufen kann ja nicht die Lösung sein.
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