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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsante Erzählung
Eine typische Vanderbeke-Erzählung: von begrenztem Umfang, genau beobachtet und ruhig erzählt. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert, und mich selbst und so manche andere wiedererkannt. Manche Passagen sind köstlich, z.B. die Schilderungen von Verwandtenbesuchen nach der Geburt des Kindes, die erste Vorsorgeuntersuchung bei der Kinderärztin...
Am 10. März 2000 veröffentlicht

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßiges Lesevergnügen
Nach vielen amüsanten Büchern zum Thema Schwangerschaft und Baby hat mich "Gut genug" von Birgit Vanderbeke eher enttäuscht. Bis auf das Chaos im Kopf und das Gefühl der Hilflosigkeit mit einem Neugeborenen kann sie nicht vermitteln, wie facettenreich der Alltag mit Baby ist, wie viele Stimmungen man innerhalb von 24 Std erleben kann, wie viel...
Veröffentlicht am 17. November 2009 von LeseEsel


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsante Erzählung, 10. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gut genug: Erzählung (Taschenbuch)
Eine typische Vanderbeke-Erzählung: von begrenztem Umfang, genau beobachtet und ruhig erzählt. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert, und mich selbst und so manche andere wiedererkannt. Manche Passagen sind köstlich, z.B. die Schilderungen von Verwandtenbesuchen nach der Geburt des Kindes, die erste Vorsorgeuntersuchung bei der Kinderärztin oder die Müttergespräche über die ach-so-große-Belastung, die Empfindlichkeiten der Kinder etc. - genau so ist es! Alltagsthemen, aber intelligent erzählt. Besonders empfehlenswert für alle, die Eltern werden wollen, schwanger sind oder gerade ein Kind bekommen haben!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Babyblues, 11. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gut genug: Erzählung (Taschenbuch)
Birgit Vanderbeke beschreibt in ihrem Roman "Gut genug" das Kinderkriegen und die erste Zeit mit einem Baby, wie es wirklich ist: Verblüffend, verwirrend, schlaflos und stetig im Kampf mit der Kinder- und Mütterfeindlichen Umwelt. Über kein Thema wird so viel gelogen wie über das Leben mit einem Neugeborenen: Die ganze Verzweiflung, die eine junge Mutter überfällt, wenn sie feststellt, daß sie allein schier unmenschlichen Anstrengungen trotzen muss, ohne dafür in irgendeiner Weise Anerkennung zu erfahren, spiegelt sich in der ironisierenden Erzählung über Frau Rogatzky und ihren Sohn Flo wieder. Vermutlich wird dieser Geschichte niemand Glauben Schenken, der nicht selbst ein Kind aufgezogen hat- diejenigen jedoch, die selbst durch diese süße Mangel gedreht worden sind, werden Trost und Vergnügen in der Lektüre dieses unterhaltsamen Buches finden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen in diesem Buch sitzt jedes Wort, 9. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gut genug (Broschiert)
Dieses Buch hab ich gestern nacht in einem Zug gelesen- und es genossen. Aus der Perspektive einer frisch ungewollt Schwangeren die dann doch lieber auf Heirat und Dreizimmerwohnung verzichtet, um als "normaler Mensch" zu überleben, werden die ersten zwei Jahre mit Kind geschildert, inklusive neunmalkluger Verwandter, einer hypochondrischen Schwester, die fast Ärztin geworden wäre, einer sich überall einmischender Mutter und den geheimen Spielplatzcodes, nach denen ein Kind "etwas zu haben hat" - und sei es Neurodermitis.
Kurz und knapp- und jedes Wort sitzt (richtig).
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbar böser Blick auf die Abgründe von Schwangerschaft und Babyglück, 10. Oktober 2009
Von 
Ralf Kellermann (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gut genug: Erzählung (Taschenbuch)
Den positiven Einschätzungen der anderen Rezensenten schließe ich mich an. Vanderbekes "Gut genug" ist ausgesprochen unterhaltsam und gerade die böse Situationskomik und die von der Ich-Erzählerin forsch vorgetragenen Klagen über die kleinen mittleren und größeren Schrecken von Schwangerschaft und Babyglück haben mich Seite für Seite immer wieder neu amüsiert.

Lesenswert ist das Buch aber nicht allein als witzig-böse Reflexion über das mitunter zweifelhafte Glück von Mutter- und Vaterschaft. Auch stilistisch überzeugt die Erzählung. Nicht zuletzt auch, weil Vanderbeke hier eine andere Erzählperspektive einführt als in den anderen mir bekannten Büchern. Sicher: Auch im "Muschelessen" und in "Alberta" gibt es eine Ich-Erzählerin. Sonst erscheinen diese Erzählerfiguren aber eher als moralische Instanz, deren Urteile über Männer, die Liebe und das Leben selbst nicht wirklich zur Disposition stehen. In "Gut genug" erscheint die Erzählerin dagegen auf eine interessante Weise ambivalent. Einerseits kann man ihre Nöte und ihren Ärger wunderbar nachvollziehen, und sicherlich wirkt sie schon irgendwie sympathisch. Man sieht die Welt ja durch ihre Augen. Andererseits wirkt sie aber in ihrer forschen Art auch eigentümlich spätpubertär und unreif. Sie ist schwanger, hat keine Ahnung, wie es nun weiter gehen soll, und hat auch überhaupt keinen Antrieb, sich zu informieren, weil ihr das zu spießig wäre. Das wäre dann nicht nur eine Zumutung, sondern gleich der Tod: "Alkohol, Krebs, Selbstmord" - oder so ähnlich heißt es an vielen Stellen, an denen die Erzählerfigur über die mögliche Alternative einer bürgerlichen Existenz nachdenkt.

Auch wenn das Lebensglück für diese Erzählerfigur weniger im Schillernden und Eleganten besteht als in der Lektüre von Proust und Thomas Mann, erinnert die Figur in ihrem Zwiespalt aus forscher Direktheit und der Angst vor dem Absturz (ins Angepasste) an Irmgard Keuns "Das kunstseidene Mädchen". Obwohl eine ganz andere Geschichte erzählt wird (um Liebe oder unterschiedliche Beziehungen geht es hier gar nicht), erweckt der Ton der Erzählung streckenweise den Eindruck als sei Keuns Erzählerin wieder auferstanden. Oder war sie nie tot?

Ein tolles Buch. Einzig die an einigen Stellen etwas drastische Fäkalsprache macht es für gesetzte Semester vielleicht etwas unverdaulich. Und die Verwendung als Schullektüre? Den Schülern kann man es sicherlich empfehlen - auch als lebenspraktischer Hinweis auf die nicht nur angenehmen Konsequenzen einer Schwangerschaft. Nur muss man in der Schule auch damit rechnen, dass die Lektüre in die Hände prüder Eltern fällt. Zumindest muss man dann mit kritischen Nachfragen rechnen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön!, 1. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gut genug: Erzählung (Taschenbuch)
Das Buch hat mich am Anfang sehr irritiert, dann aber mit jeder Seite zunehmend für sich eingenommen. Zum Schluss hin war ich regelrecht begeistert, von dieser klischee- und romantiklosen aber doch überzeugend liebevollen Darstellung des Hineinwachsens in das Mutterdasein.
Effektiv erzählt, aber doch sehr viel zwischen den Zeilen kommuniziert. Vor allem für Mütter mit Kindern 2plus sehr empfehlenswert!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßiges Lesevergnügen, 17. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gut genug: Erzählung (Taschenbuch)
Nach vielen amüsanten Büchern zum Thema Schwangerschaft und Baby hat mich "Gut genug" von Birgit Vanderbeke eher enttäuscht. Bis auf das Chaos im Kopf und das Gefühl der Hilflosigkeit mit einem Neugeborenen kann sie nicht vermitteln, wie facettenreich der Alltag mit Baby ist, wie viele Stimmungen man innerhalb von 24 Std erleben kann, wie viel Spaß es machen kann, dem eigenen Kind beim Wachsen zuzusehen. Ihr Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig - kurze, abgehackte Sätze zum Teil, Selbstgespräche, Gedanken, also sehr rau, ohne dabei besonders lustig zu sein. Die Grundstimmung kam für mich sehr negativ, fast schon leicht depressiv rüber, weshalb mir das Buch im Ganzen nicht gefallen hat. 2 Sterne für wenige lustige Passagen.
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Gut genug: Erzählung
Gut genug: Erzählung von Birgit Vanderbeke (Taschenbuch - 27. Oktober 2004)
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