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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 1999
Einer meiner Lieblingsromane Jules Vernes, neben "Reise zum Mond", "Reise um den Mond", "Zwei Jahre Ferien", "In achtzig Tagen um die Erde", .... Aber im Ernst: Ein wundervolles Buch, das ohne Phantasie nie verstanden und vor allem genossen werden könnte! Axel, (mein absoluter Lieblingscharakter!!), der anfangs gegen das Unternehmen zum Mittelpunkt der Erde ist, wird während der Reise nach und nach selbst überwältigt und gepackt von der Schönheit und Einzigartigkeit der Entdeckungen, die er und sein Onkel machen. Er drückt sich bei seinen positiven Bemerkungen in einer derartig poetischen und philosophischen Art und Weise aus, wie sie nur von einem Forscher kommen kann, der die noch unentdeckten Schätze der Natur zum ersten Mal zu Gesicht bekommt und hautnah miterlebt.
An einigen Stellen der Geschichte entsteht eine Dramaturgie, wie sie in keinem Krimi auftreten könnte, wie z.B. die Stelle, an der sich Axel Lidenbrock nach einer Phase der vollkommenen Erschöpfung allein in einer stockdunklen Höhle wiederfindet und ohne Licht zu seinem Onkel wiederfinden muß, wobei er beinahe ums Leben kommt. Ich las dieses Kapitel im Dunkeln mit meiner Taschenlampe, und genau an der Stelle, an der Axels einziges Licht erlosch, gaben auch die Batterien meiner Taschenlampe den Geist auf. Dieses Ereignis an jenem Abend zwang mich, doch lieber am Tage weiterzulesen... Aber auch die Spannungen vor der Reise; die Nachforschungen um den Ursprung der geheimnisvollen Schrift, die Axel gefunden hat, sind einfach mitreißend...
Es fällt mir schwer, ein Buch wie dieses zu rezensieren, da ich ja doch nicht imstande bin, all die wunderbaren Gedanken, die mich während des Lesens begleitet haben, niederzuschreiben. Ich kann nur sagen, daß ich schon einigen Bücher von Jules Verne gelesen habe, und die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist für mich lediglich ein weiterer Beweis für die unglaublich phantastische Vielfältigkeit dieses ebenso phantastischen Autors. Ich kann mir nicht vorstellen, in unserer Zeit auch nur einen annähernd so guten Autor zu finden. Es sind vor allem auch Tatsachen wie die technologische Beschränktheit, mit der die Charaktere in den Erzählungen zu kämpfen haben -- wenn auch unbewußt --. Sie macht die Geschichten zu etwas Besonderem. Damit meine ich, daß die Abenteurer beispielsweise keine Flugzeuge kannten oder Computer oder irgendwelche anderen Dinge, die ihr Tun erleichtern oder beschleunigen könnten. Nehmen wir Phileas Fogg aus dem Buch "In achtzig Tagen um die Erde" als Beispiel: Dieser hat auf seiner Reise um die Erde meistens nur Schiff und Zug als Transportmittel nutzen können, und diese waren zu der Zeit oft genug unpünktlich und unverläßlich und zudem noch gefährlich.
Mein Fazit ist jedenfalls, daß dieses Buch eines der besten Bücher ist, die ich je gelesen habe, wenn nicht sogar DAS beste! Ich empfehle, dieses Buch auf keinen Fall hin und wieder einmal zwischen Tür und Angel zu lesen, sondern sich wirklich Zeit zu nehmen, sein Bewußtsein wach zu halten und die Phantasie tanzen zu lassen!! Und ganz wichtig: jedes Wort genießen, denn die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist wirklich eine Therapie für die Seele.....!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2003
Ich kannte natürlich schon die Geschichte, habe sie als Kind mal gelesen. Durch Zufall fiel mir die neue Übersetzung in die Hände.
Ich hätte nicht gedacht, daß ich das Buch immernoch so toll finde. Steht in nichts den neuen Thrillern nach. (the core!?)
Man reist selbst mit, fiebert mit den Protagonisten und möchte immer weiterlesen.
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