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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauenfreundschaften - Frauenfeindschaften
Die drei Frauen Tony, Charis und Roz haben im Prinzip nichts gemeinsam bis auf die Tatsache, daß das Leben jeder einzelnen von ihnen extrem stark von den Geschichten, Lügen, Taten einer vierten Frau, Zenia, beeinflußt worden ist. Oder, wie auf dem Buchrücken der englischen Ausgabe so passend steht, die drei "share a wound, and her name is...
Am 30. August 1999 veröffentlicht

versus
2 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend und unterhaltsam
Ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch, das zeigt, wie grausam Frauen sein können. Lediglich der etwas laue Schluß enttäuscht.
Am 9. März 1999 veröffentlicht


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauenfreundschaften - Frauenfeindschaften, 30. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Die drei Frauen Tony, Charis und Roz haben im Prinzip nichts gemeinsam bis auf die Tatsache, daß das Leben jeder einzelnen von ihnen extrem stark von den Geschichten, Lügen, Taten einer vierten Frau, Zenia, beeinflußt worden ist. Oder, wie auf dem Buchrücken der englischen Ausgabe so passend steht, die drei "share a wound, and her name is Zenia". Die Historikerin Tony, unsicher und immer ein bißchen abwesend, hat ihren Lebensgefährten an Zenia verloren; Charis, die verschüchterte Esoterikerin, unselbstständig und in ihrer Hilflosigkeit sehr gutgläubig, hat auch ihren Lebensgefährten an Zenia verloren; und Roz, die aufgeweckte Geschäftsfrau, ein bißchen Mutterfigur, ein bißchen Karrieretyp, ihren Ehemann und Vater ihrer Kinder. Aber nicht nur ihre Männer hat Zenia den drei Frauen gestohlen, sondern auch ihren Glauben an Gerechtigkeit, sie hat sie belogen, jeder einzelnen von ihnen eine andere dramatische Geschichte eines erfundenen eigenen Schicksals erzählt und sich damit ihr Vertrauen und ihre Freundschaft erschlichen. Und obwohl die drei so verschieden sind, ist diese gemeinsame Wunde in ihnen doch so stark, daß sie sich nach Zenia's Tod regelmäßig treffen. Aber dann taucht Zenia wieder auf, und der Alptraum von Tony, Charis und Roz fängt von vorne an. Der Roman ist extrem spannend geschrieben, jede einzelne der vier Hauptfiguren ist überzeugend dargestellt, jede hat einen sehr abgerundeten Charakter, und es fällt leicht, Tony, Charis und Roz trotz ihrer kleinen und größeren Macken ins Herz zu schließen. Und dann ist da Zenia, diese Frau, von der man den Eindruck hat, sie ist die Verkörperung allen Bösens, aller Ungerechtigkeit, Bosheit und Lüge. Die aber so unglaublich stark ist... Vielleicht wäre die Geschichte eine ganz andere, wenn man sie aus Zenia's Blickwinkel betrachtete?... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packender Thriller zum Thema Frauenfreundschaft und Frauenfeindschaft, 13. September 2008
Von 
margarita - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Zenia ist wunderschön, intelligent und skrupellos. Sie ist die Art Frau, die man als Frau aus der Ferne bewundert, vor der man sich selbst minderwertig fühlt und die einen in den Olymp hochhebt wenn sie einem ihre Freundschaft schenkt. Diese Freundschaft ist wunderbar - sie trifft einen genau an der Stelle, an der man eine Freundin gesucht hat. Seelenverwandtschaft ist das, was man fühlt. Endlich die Schwester im Geist, die einen genau versteht und einem die Nähe gibt, die man - ohne sie genau beschreiben zu können - sein Leben lang vermißt hat.

Tony, Charis und Roz - jede zu ihrer Zeit beste Freundin von Zenia - könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch befreundet Zenia jede einzelne zu ganz anderen Zeitpunkten in ihrem Leben ganz gezielt. Für jede der Frauen erfindet Zenia sich neu, jede holt sie da ab, wo sie abgeholt werden will. Die Beziehungen werden so eng, daß sie kaum Platz für dritte Personen lassen...bis sich das Blatt auf's Ärgste wendet. Denn am Schluß der jeweiligen Geschichte trifft Zenia jede an ihrer verletzlichsten Stelle. Nicht nur zerstört sie zielsicher zwei von drei Beziehungen...viel schlimmer, sie zerstört in jeder Frau ein wenig von sich selbst. In der Not tun sich die drei Zusammen und geben sich gegenseitig halt und echte, respektvolle Freundschaft.

Margaret Atwood schafft es immer wieder, die kleinen Boshhaftigkeiten und auch die großen Grausamkeiten, die Frauen sich immer wieder gegenseitig antun, zu einem spannenden, diabolischen Plot zu erheben, der einen packt und nicht mehr losläßt. Das Gegenstück ... tiefe und enge Freundschaften ... beschreibt sie intensiv und unter die Haut gehend, aber kein bischen weich oder romantisch. Dieses Buch und "Cat's Eye" sind eindeutig meine Lieblingsbücher der Autorin, sie treffen den Kern der Schwierigkeit im Mädchen- und Frau sein ganz präzise.

Anmerkung: ich habe das Buch im englischen Original gelesen, aber die Kritiken der anderen Leser sprechen dafür, daß die Übersetzung die Geschichte sehr gut transportiert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der größte Feind einer Frau ist eine andere Frau, 5. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Drei Frauen schmieden ein Komplott gegen eine vierte. Weil diese das Böse reinsten Wassers ist und die anderen drei ausgenommen und deren Leben ruiniert hat. Es geht dabei vor allem um die Liebe der ersten drei Frauen, die von der vierten zerstört wurde. Mein Eindruck von Atwoods Roman ist, daß sie hier vier Facetten einer Frau auf vier Romanfiguren aufteilt. Eine davon ist die Böse. Die Räuberbraut, die alles kaputtmacht, was die anderen drei mehr oder wenig harmonisch verleben. Ich fand das Buch erstaunlich weiblich, Männer sind eher sekundär, wenn auch essenziell, so doch nur Objekte und nicht Subjekte der Handlung. Ich bin überzeugt, daß jede Frau sich in diesem Buch irgendwie wiederfindet, wenn sie nur gut genug reinhorcht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verehrte Feindin, ..., 21. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Drei Frauen, Tony, Charis und Roz, sehr unterschiedlich in ihren Charakteren und Biografien, eint eine intensive Freundschaft … und eine gemeinsame Feindin: Zenia. Zenia ist schön, verführerisch, undurchsichtig, faszinierend und abstoßend zugleich. In Rückblenden werden die Geschichten von Tony, Charis und Roz erzählt und wie Zenia sich in jedes ihrer Leben einnistet wie ein Parasit, sie belügt, hintergeht und einen Teil ihrer Leben unwiederbringlich zerstört. Zenia setzt bei den jeweiligen Partnern (schwach und egozentrisch) der Frauen an, zerstört ihre Beziehungen und Familien, hinterlässt eine Spur aus Schmerz und Selbstzweifeln. Aber Zenia ist nur auf den ersten Blick das personifizierte Böse; sie vereint nicht nur Hass, sondern auch Bewunderung und Faszination auf sich und letztendlich ist sie es, die jeder der Frauen den sprichwörtlichen Spiegel vor Augen hält und sie mit ihren eigenen Schwächen und Fehlern konfrontiert.

Gemeinsam mit Tony, Charis und Roz durchlebt auch der Leser/ die Leserin sowohl Hass als auch Faszination für Zenia. Eine fesselnde Geschichte, mit z. T. stark feministischen Zügen, eingebettet in eine wunderschöne bildreiche Sprache. Mir liegt die Ausgabe von 1996 vor, auf die ich zufällig – fern ab der aktuellen Bestsellerlisten – gestoßen bin. Eine wunderbare Entdeckung!
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4.0 von 5 Sternen Manipulation, Lügen, Mißgunst - Die Geschichte bringt uns an die Abgründe der Menschheit, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Zenia ist die Hauptgestalt des Buches. Überall, wo sie erscheint, passiert ein Unglück. Sie zerstört die Menschen ohne Gewalt auf eine hinterhältige, manipulative Art und macht aus den Menschen, die mit ihr zu tun haben psychische Wracks. Die 3 Hauptprotagonistinnen im Buch fallen alle auf Zenias Lügengeschichten herein und verlieren dadurch alles, was ihnen lieb ist. Ihre Leichtgläubigkeit, ihr Glaube ans Gute, ist genau das, was ihnen zum Verhängnis wird. Zenia raubt all den 3 Hauptpersonen im Buch ihren Mann und zerstört so sowohl Schritt für Schritt das Leben der Frauen als auch das ihrer Männer. Nur Zenias Tod kann für die Frauen Erleichterung bringen, obwohl sie sich nicht einmal nach ihrem Tod wirklich sicher fühlen.

Meinung:
Man wird langsam in das Buch eingeführt. Die Geschichten aller drei Frauen beginnen in ihrer Kindheit. Es wird geschildert wie die 3 Frauen aufgewachsen sind und was sie geprägt hat, um zu verdeutlichen, was für Menschen sie sind, um ihre Charakterzüge zu verdeutlichen. Das gelingt der Autorin auch wirklich gut. Nur langsam wird man in die Geschichte Zenias eingeführt und bis zur Hälfte des Buches hat man noch immer nicht herausgefunden, was genau es denn ist, das so schlimm ist an Zenia. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass alle drei Frauen ein ähnliches Schicksal haben werden und in allen drei Fällen ist Zenia dafür verantwortlich. Auf eine manipulative Art, mit Lügen und ohne Rücksicht auf Verluste gewinnt sie zuerst das Vertrauen der Familie und nistet sich sogar dort ein, um dann den Mann im Hause zu verführen und der Familie zu entreissen. Eine Horrorvorstellung schlechthin.

Hier zwei Textstellen, die ich exemplarisch für Atwoods Schreibstil finde, aber die inhaltlich nicht von Bedeutung sind. Das Buch ist angenehm zu lesen und lässt einen durchaus manchmal schmunzeln, trotz der unlustigen Thematik:

„Sie hat eine Vision…, in der sie sich all ihrer weltlichen Güter entledigt. Sich von all ihren dreckigen Profiten trennt. Anschließend könnte sie einer Sekte oder etwas Ähnlichem beitreten. Ein Mönch werden. Eine Mönchin. Eine Mönchette. Von getrockneten Bohnen leben. Aber gäbe es dort elektrische Zahnbürsten? Mußte man, um heilig zu sein, Zahnbelag in Kauf nehmen?“

„Sie tat das alles im Inneren ihres Kopfes, weil die Ereignisse dort ebenso real sind wie die Ereignisse sonstwo.“

Fazit:
Auf alle Fälle lesenswert. Es war mein erstes Buch von Margaret Atwood, aber nach diesem denke ich, dass es sich auszahlt einmal einen Atwood-Roman gelesen zu haben.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgreifend und doch sehr leicht zu lesen, 13. Oktober 2004
Von 
Sven Ringling (London) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist wirklich ein Genuß und man muss sich schon überwinden, es zwischendurch aus der Hand zu legen. Die AUtorin versteht es, die teilweise erschreckende Einfachheit und Berechenbarkeit menschlicher Psyche offen zu legen. Das ganze aber im Rahmen einer spannenden, unterhaltsamen Geschichte, mit interessanten und sehr unterschiedlichen Charakteren und einer großen Portion Ironie und Spannung.
Sehr schön auch die Beschreibung Torontos Anfang der 90er als Setting für die Story, die einen interessanten Vergleich zum heutigen Toronto erlaubt.
Alles in allem: Ein Genuß, es zu lesen
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4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch, 2. Juni 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut (Gebundene Ausgabe)
Das Buch fand ich sehr interessant, die Sprache sehr schön. Die Struktur der Geschichte hat mich nicht ganz überzeugt. Es ist ein sehr dickes Buch und manche Sachen gehen verloren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, Genial !!!, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Hier hat die Autorin Margaret Atwood, die ja vom Sternzeichen her eine SkorpionIn ist
einen Roman geschaffen in den es um die Themen Macht und Ohnmacht, Wahrheit und
Lebenslüge, Was ist das Böse und was bewirkt es? Ein Buch was in die Tiefe geht und
natürlich bleibt Zenia geheimnisvoll und rätselhaft und ebenfalls skorpionisch.
Das Geheimnis wird nicht gelüftet und das ist ja der Reiz der Geschichte.
Wunderbar sind auch die Zwillingstöchter von Roz (Rosalind) Alle Lebenspartner der 3 Frauen, diese Männer nutzen ihre Frauen aus und werden dann von Zenia benutzt.
Facettenreich und voller Phantasie.
Ein Tipp, der Leser muß unbedingt über die ersten 60 Seiten hinwegkommen, dann entfalltet das Buch immer mehr von seiner Genialität.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geniales Meisterwerk, 11. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Margret Atwood ist meine absolute Lieblingsautorin und mit diesem Buch ist ihr ein Meisterwerk gelungen!!!
Wieder genau die richtige Mischung aus Spannung und Unterhaltung....
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Räuberbraut von Margaret Atwood, 15. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Räuberbraut: Roman (Taschenbuch)
Zu Margaret Atwood's Werken kann ich immer nur sagen, lesen. Alles, was sie schreibt ist genial.
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Die Räuberbraut: Roman
Die Räuberbraut: Roman von Margaret Atwood (Taschenbuch - 12. August 2008)
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