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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mühe lohnt sich!
Die Saga um die Welt von Osten Ard und Simon Mondkalb umfasst neben diesem ersten Teil noch folgende drei Bände: Der Abschiedsstein, Die Nornenkönigin und Der Engelsturm. Diese Rezension und auch die sternemäßige Bewertung beziehen sich nur auf den ersten Teil "Der Drachenbeinthron".

Inhalt:
Der 15jährige Simon ist ein rechter...
Veröffentlicht am 15. September 2006 von Woodstock

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmiger Zyklus mit Potenzial
>Der Drachenbeinthron< ist der erste von insgesamt vier Bänden. Teil zwei der Tetralogie lautet >Der Abschiedsstein<.

Simon lebt als Küchenjunge auf der Feste Hochhorst ein bescheidenes Leben. Von Doktor Morgens wird der ehrgeizige Junge zum Lehrling gemacht und lernt die Geschichte seines Landes.
Früher hatte das Elbenvolk der Sithi...
Veröffentlicht am 17. Februar 2008 von Steven


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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mühe lohnt sich!, 15. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Die Saga um die Welt von Osten Ard und Simon Mondkalb umfasst neben diesem ersten Teil noch folgende drei Bände: Der Abschiedsstein, Die Nornenkönigin und Der Engelsturm. Diese Rezension und auch die sternemäßige Bewertung beziehen sich nur auf den ersten Teil "Der Drachenbeinthron".

Inhalt:
Der 15jährige Simon ist ein rechter Tollpatsch und Träumer. Er lebt auf der Königsburg, dem Hochhorst, das ruhige Dasein eines ziemlich nutzlosen Küchenjungen. Das größte Glück für ihn ist es wohl, dass der Gelehrte und Zauberer Doktor Morgenes ihn unter seine Fittiche nimmt. Allerdings hat Simon, auch Mondkalb genannt, die verhängnisvolle Gabe sich überall auf der Burg herumzutreiben, nur um der Arbeit aus dem Weg zu gehen. So erfährt er schließlich auch Dinge, die ihn bei Weitem nichts angehen. Und eines Tages, bei einer seiner "Erkundungstouren", entdeckt er den vermisst geglaubten Prinzen Josua, den Bruder des Königs, der im Kerker der Burg gefangen gehalten wird.
Simon und Doktor Morgenes helfen dem Prinzen zu fliehen, was den Doktor das Leben kostet und Simon aus seinem unbehelligten Küchenjungendasein hinaus in die aufregende und gefährliche Welt von Osten Ard wirft. Nun wird er selbst zum Gejagten böser Mächte und allmählich begreift er, dass schreckliche Dinge im Gange sind, und sein König unter dem Bann des furchtbaren Sturmkönigs Ineluki steht.
Auf seiner turbulenten Flucht zur sicheren Burg Naglimund trifft er interessante Reisegefährten, zum Beispiel den weisen und freundlichen Troll Binabik, der sein Freund wird und das Mädchen Marya, die voller Überraschungen steckt. Aber auch in Naglimund angekommen findet Simon keine Ruhe, denn dort fängt das eigentliche, große Abenteuer seines Lebens erst richtig an.

Kritik:
Während der ersten 300 Seiten dieses ca. 900seitigen ersten Teiles war ich öfter mal versucht das Buch wegzulegen und es für immer zu vergessen, weil die Handlung einfach nicht spannend war. Nur der atemberaubende Schreibstil von Tad Williams und viel guter Wille haben mich bei der Stange gehalten und mich letztlich reich belohnt.
Ganz langsam und geradezu zermürbend detailverliebt führt der Autor den Leser in die Welt von Osten Ard und in das schlichte Leben des Helden Simon ein und leider gelingt es Tad Williams nicht immer den umständlichen Einstieg in seine Welt durch ein geistreiches oder spannendes Geschehen zu versüßen.
Nichtsdestoweniger schildert er jene Welt und ihre Menschen, ihre Sitten, Sagen, Religionen und Sprachen so ausgefeilt und glaubwürdig, dass man sich im späteren Verlauf der Geschichte im höchsten Maße daran erfreuen wird, weil genau diese Details der Welt von Osten Ard eine fast spürbare Realität und einen hohen Wiedererkennungswert (besonders von Orten, Namen und Personen) verleihen, etwas das vielen anderen hingeschluderten Fantasygeschichten leider abgeht.

Das Durchhaltevermögen, das man zu Anfang braucht, macht sich ab dem zweiten Drittel des Buches mehr als bezahlt, denn dann nimmt die Geschichte und ihre Handlung deutlich Fahrt auf, es wird spannend, unheimlich und trotz wachsender Komplexität richtig fantastisch. Die Bedrohung durch den Sturmkönig (er könnte Sauron übrigens nicht ähnlicher sein) nimmt Gestalt an und aus dem schlaksigen Knaben wird ein junger Mann, aus dem einfachen Küchenjungen allmählich ein Held. Aber nicht nur Simon, sondern alle Personen des Buches sind so überzeugend geschildert, dass mir bei jeder noch so unbedeutenden Figur der Geschichte sowohl das Aussehen als auch die Wesenzüge bildhaft gegenwärtig waren.

Dass sich Tad Williams bei der Erschaffung seiner Welt durchaus bekannter Elemente wie des Mittelalters, des Christentums oder der nordischen Götterwelt bedient, und dass fast alle seine Ideen nicht wirklich neu sind, mag mancher als unverschämtes Kopieren empfinden, aber da diese Saga in einem überragenden Schreibstil daherkommt (der dank einer erstklassigen Übersetzung auch dem deutschen Leser erhalten bleibt), da die Geschichte minuziös, ausgeklügelt und letztlich, trotz einiger Logikfehler durchweg überzeugend und fesselnd ist, konnte ich dem Autoren diese Nachahmung nicht nur verzeihen, sondern ich möchte sie sogar als herausragendes und gelungenes Epos ganz im Stile des großen Herrn der Fantasy bezeichnen.

Fazit:
Wer Ausdauer hat und sich nicht darüber ärgert, dass er altbewährte Erzählmuster und längst bekannte Ideen in diesem Buch antrifft, wer überbordende Fantasyepen liebt, der wird mit dem "Drachenbeinthron" den sagenhaften Auftakt zu einer schönen und wortgewaltigen Fantasy-Dichtung frei nach Tolkien lesen dürfen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der gebürtige Nachfolger von Mister Tolkien., 10. Dezember 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Ich war etwas skeptisch, als ich dieses Buch in die Hände bekommen habe. Es sollte mindestens genauso gut sein wie 'Herr der Ringe'. Einige sagten mir sogar, daß es besser wäre als das Buch vom Mr. Tolkien. Ich konnte es mir eigentlich nicht vorstellen. Ich fing das Buch an zu lesen und war etwas enttäuscht. Eine Geschichte von einem dreizehn Jahre alten Küchenjungen hatte nach meiner Ansicht nicht die Voraussetzungen ein fesselnde Geschichte zu werden. Wie es sich herausstellte lag ich total falsch. Nach dem ich in die Welt des Simon abgetaucht war und um mich herum nichts mehr wahrnahm, da wußte ich, daß ich nicht eher aufhören werde, bevor ich nicht die Lösung dieses Heldenepos erfahren habe. Nach einem Monat fast vollkommener gesellschaftlicher Abstinenz hatte ich die vier Bücher durch und mußte feststellen, daß ich schlicht weg sprachlos war. Diesem Buch hat so eine perfekt neue Welt geschaffen, wie es eigentlich nur der Meister Tolkien vorher geschafft hat. Ich möcht nicht die beiden Bücher vergleichen, weil jedes individuell ist. In Anbetracht, daß Herr Tolkien der Erste war, der mit so einer Art auf dem Büchermarkt aufgetaucht ist, kann Tad Williams sich als gebürtiger Nachfolger feiern lassen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy at its best, 4. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Als ich das Buch das erste mal gelesen habe, fiel ich leider aufgrund zuwenig verbleibender Lernzeit durch meine Makroökonomie-Prüfung.
Nie habe ich ein Buch gelesen, welches mich so gefesselt hat. Auch die mehreren tausend Seiten dieser Romanreihe konnten diese Begeisterung, mit der ich das Buch verschland, nicht bremsen.
Sicher, die ersten 200 Seiten oder so sind laaaang (nicht abschrecken lassen!), aber man bekommt notwendige Einblicke in das Geschehen und die Geschichte des Landes. Nachdem die Story ins Rollen gekommen ist, jagt dann aber ein Höhepunkt den anderen.
[]

Die Geschichte ist äußerst spannend erzählt, sehr bildhaft und einfühlsam beschrieben. Wunderbare und unterschiedlichste Charaktere, eine sehr tiefgehende und detailierte Story und einige Überraschungen machen dieses Buch zu einem wirklichen Meisterwerk, das zudem bis zum Ende spannend bleibt.
Ich habe die Bücher jetzt 5 mal auf deutsch und 3 mal auf Englisch gelesen (beide Versionen sehr interessant!!!) und kann nur jedem dringendst ans Herz legen, dieses Buch zu lesen! Für mich ist dies Fantasy at its best!!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überbordende Fantasie, 19. Februar 2008
Inzwischen selbst ein Klassiker, ist Der Drachenbeinthron" der Versuch Tad Williams gewesen, in der Fantasy Fuß zu fassen. Ohne sein großes Vorbild John R.R. Tolkien allzu deutlich zu kopieren, entwirft er eine Welt, die in vielen Facetten Ähnlichkeiten und Versatzstücke von Mittelerde aufweist, insgesamt aber als eigenständig gelten muss.
Viele Elemente kommen dem unbedarften Leser zwar bekannt vor, vieles aber wird neu gemischt, neu gestaltet und hinzugefügt. Das Ergebnis ist eine Welt, die so detailliert ist wie kaum eine andere Fantasy-Welt. Bereits im ersten von drei (in der deutschen Übersetzung vier) Bänden legt Williams unzählige Handlungsstränge an, die teilweise hunderte Seiten später erst zur Geltung kommen. Sein Talent, immer wieder neue Verknüpfungen zu finden, neue Handlungsstränge einzufädeln und scheinbar verlorene Fragmente wieder aufzunehmen, kommt in Osten Ard" voll zur Geltung.

Zwar kann man die ersten fünfhundert Seiten dieses fast tausendseitigen Mammutwerkes auch von gepflegter Langeweile sprechen, denn außer Andeutungen, dräuendem Unheil, unzähligen Handlungsträgern, angedeuteten Geheimnissen und zukünftigen Versprechungen auf großartige Ereignisse, geschieht sehr wenig. Es ist grade eine der herausragenden Stärken von Tad Williams, dass dennoch keine Langeweile aufkommt. Sein Schreibstil, seine überbordende Fantasie, seine geschickte Art, immer mehr Geheimnisse einzuflechten und den Leser immer tiefer in die Geschichte hinein zu ziehen, führt zu fast atemloser innerer Spannung. Diese beruht zwar nur auf Andeutungen und Ahnungen, steigert aber die Sucht, diese Geschichte zu Ende zu lesen.

Hat man dieses endlich erreicht, kann man nur eines tun: Den zweiten Teil erwerben. Und Der Abschiedstein" beginnt dann hoffentlich nicht gar so gemächlich wie Der Drachenbeinthron".
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Stärken und Schwächen des Tad W., 10. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Zunächst einmal zum Prinzipiellen: Williams Tetralogie kann alles in allem durchaus überzeugen, hat viele sehr schätzenswerte Qualitäten (nicht zuletzt Tad Williams hochwertigen, fast schon melodischen Schreibstil) und ich war, als ich die Serie vor einem halben Jahr oder so zu Ende gelsen hatte, doch insgesamt ziemlich angetan.
Aber es gibt eben stets die Kehrseite der Medaille. Ich will Williams jetzt nicht mit Tolkien verlgeichen, das scheint mir einfach überstrapaziert und trifft außerdem auch gar nicht mal unbedingt zu: Williams Welt setzt - obwohl es einige magische Rassen gibt - doch zum größten Teil auf die Menschen und in vielerlei Hinsicht kann man die Osten Ard-Tetralogie fast schon als Historienroman durchgehen lassen. Natürlich sind die Fantasy-Elemente nicht so sparsam ausgestreut wie beispielsweise bei G.R.R. Martins Lied von Eis und Feuer, aber dennoch: Vergleiche mit Tolkien sind hier kaum glaubhaft.
Ich möchte hier auf die Stärken der Bücher nur kurz eingehen: Die Geschichte, die erzählt wird (ich meine den groben Hauptkonflikt in der Story), ist für sich genommen zwar recht simpel und nicht eben neu, doch ist das Ganze erfreulich opulent und üppig ausgestattet. Es gibt zahlreiche interessante Charaktere (der rote Priester Pryrates etwa ist herzerfrischend in seiner Niedertracht) und auch Schauplätze.
Aber... Nun, leider können viele Charaktere auch ein Fluch sein, denn wenn ich sage "viele interessante Charaktere" so meine ich doch auch: es gibt einige langweilige. Unglückseligerweise gehört gerade der Hauptcharakter Simon zu letzteren. Er hat keine interessanten Charakterzüge, sein blödes Dumme-Jungen-Gehabe nervt absolut, für seine dämlichen Gedankengänge und Handlungen möchte man ihn manchmal schlicht erwürgen - kurzum: es ist keine Identifikation gegeben. Ähnliches kann man über der Wran-Mann Tiamak oder auch über Maegwin sagen. Einige andere sind dafür besonders vielversprechend - Guthwulf von Utanyeat, Eolair, Isgrimnur, um nur einige zu nennen - doch sie werden vom Autor immer weniger beachtet, ihr Potential wird nicht ausgeschöpft und am Ende der Geschichte werden sie bedauerlicherweise wie unnützer Ballast über Bord geworfen.
Das Ende ist ein weiterer Kritikpunkt, da es nach 4000 Seiten lieb- und belanglos, ja beinahe fantasielos erscheint. Ebenso ist es im übrigen mit dem Anfang: die erste Hälfte des "Drachenbeinthrons", also bis Seite 500, ist zum Teil wirklich überaus langweilig und trantütig und mehr als einmal denkt man daran, das Buch in eine Ecke zu schmeissen und nie wieder zur Hand zu nehmen. Danach bessert sich das aber rapide, die 2. Hälfte des 1. Buchs ist rasant und dramatisch. So bleibt es jedoch leider nicht: Immer wieder lässt Williams bei seiner Geschichte die Zügel schleifen und beschert dem unglückseligen Leser einige unnötige, sich arg schleppende Längen, in denen er seinen üppigen Schreibstil ausnutzt, um Dinge, die man auf fünf Seiten hätte klären können, auf 200 Seiten auszudehnen.
Kurzum: Anfang und Ende der Serie sind mäßig gelungen, dazwischen immer wieder mal langatmig, aber für all jene, die gewillt sind, sich dort durchzubeissen, bietet sich hier eine Fantasy-Geschichte, die in ihrer Qualität nicht zu unterschätzen ist, die Dramatik, unerwartete Wendungen, Intrigen, Charaktere die man liebt und/oder hasst bietet.
Verzagen sie nicht - die Mühen werden nach hartnäckigem Lesen belohnt! (Allerdings ist das "Lied von Eis und Feuer" alles in allem bisher eine gleungenere Fantasy-Serie.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klingende Worte wie ein Hauch von Schnee, 6. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Ich bin TOTAL hin und weg und immer wieder erstaunt, wie einfühlsam Männer doch schreiben können. Tad WilliamŽs Schreibstil würde ich jetzt allerdings nicht als ganz einfach bezeichnen. Ich habe recht lange für dieses Buch gebraucht, da der Autor gerne etwas längere Sätze einbaut, die das Vorankommen in meiner gewohnten Leseweise etwas hemmten.

Selten habe ich solch eine liebevoll, geschickt konstruierte und fesselnde Geschichte gelesen.
Wie mein Vorgänger erwähnt hat, braucht das Buch gut 300 Seite, bis man zu den "Fantasy"-Gestalten kommt, auf die man wartet. Aber ich wußte von vielen Bekannten, das Tad Williams seine Leser belohnt, halten sie es bis dorthin aus.
Jedoch ist die Geschichte um das Dasein des tolpatschigen Simon auf dem Hochhorst nicht minder amüsierend zu lesen. Mir wäre es auch langweilig, müsste ich dort mein Dasein fristen. Kein wunder, das er Dummheiten anstellt und ein Tagträumer ist.

Schade, das diese Fantasy-Reihe nicht neu aufgelegt wird. Der Bedarf ist da.

Bin sehr auf Band 2, den Abschiedsstein gespannt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Richtig gut - aber mit hoher Einstieghürde für den Leser, 23. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Die Rezensionen gehen hier offensichtlich nicht ohne Grund so weit auseinander. Denn der Einstieg in diesen Vierteiler ist wirklich nicht ganz einfach. Und dummer weise trifft dies auch für typische Fantasyfans zu - die ja eigentlich die Zielgruppe von diesem Buch darstellen sollten.

DENNOCH: Ich liebe dieses Buch! Es ist fantastisch, ideenreich und voller Abwechslung in der Handlung, in der beschriebenen Welt und in den Charakteren.

ABER: Wer im Herrn der Ringe bei den langen Wanderungen vorgeblättert hat, und diese Art der (vorübergehenden) Erzählweise nicht mag, der wird mit diesem Buch nicht glücklich werden! Sowohl die ersten 200-600 Seiten, als auch spätere Abschnitte sprühen nicht vor Ereignissen... und hier wird wohl so mancher Leser abgeschreckt.

Ich liebe diese detailiert beschriebene Welt. Die Kriege und wirklich kreativ/interessant beschriebenen Volksgruppen und Kulturen - naja, eigentlich fast alles.

Ich möchte aber bewußt keine 5 Sterne vergeben, da das Buch garantiert nichts für jeden ist. Zudem gefällt mir das Ende nicht, selbst wenn ich die tausende von Seiten davor am liebsten direkt noch einmal verschlingen möchte.

ÜBRIGENS: Das Buch ist weit besser als OTHERLAND vom gleichen Autor. Denn O. erstickt in den langweilig, sich ziehenden Örtlichkeiten im zweiten und dritten Band. Das ist hier NICHT der Fall! Dafür sind die verschiedenen, jungen Charaktere dort ebenfalls zum verlieben.

Also viel Spaß beim Lesen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schwacher Start, starkes Ende, 26. November 2006
Tad Williams wollte Fantasyfans mit diesem Buch wohl eine besondere Herausforderung stellen. Der Anfang ist "teilweise" schon sehr(!) langatmig und schwer zu lesen.

Für kein Buch habe ich beim Durchlesen bisher länger gebraucht.

Erst nach der Mitte des Buches wird der Strang für den Leser klarer und die einfache Geschichte des Jungen, der in die großen Geschehnisse seiner Zeit hineingzogen wird, besser.

Sollte man es tatsächlich schaffen, das Buch durchzulesen, dann hat man die Herausforderung schaffen können und wird mit sehr viel Fantasy ( und trotz der zunächst einfachen und schon oft dagewesenen Geschichte des Jungen, der dann zum Helden avanziert ) tollen Geschichte belohnt.

Genauso lang der erste Teil beim Lesen dauert, so schnell wird man die anderen Teile verschlingen!

Der Drachenbeinthron ist ein Muss für jeden Fantasyleser.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen start einer super saga!, 11. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Tad Williams beweist mal, dass er ein großartiger Autor ist. Der Drachenbeinthron" ist der Auftakt zum vierteiligen (im amerikanischen Original eigentlich dreiteiligen) Osten Ard-Zyklus. In meinen Augen eine erstklassige Fantasysaga!

Ganz grob: es geht um die Geschichte des jungen Erkynländers Simon, der auf einer Burg aufwächst, eines Tages sehr plötzlich fliehen muss und in die kriegerischen Ereignisse seines Heimatlandes hineingezogen wird, die sich aus der Thronfolge des Königsreiches ergeben (aber auch aus anderen Gründen, von denen man sich selber überraschen lassen sollte).

Hört sich ziemlich typisch und pauschal an, aber die Geschichte wird sehr rasant und entwickelt sich äußerst interessant und packend!

Wer schon Otherland von Williams gelesen hat, ist bereits den großen Umfang der einzelnen Bücher gewohnt, alle besitzen mindestens 900 Seiten, aufsteigende Tendenz. Man hat also zum Glück auch wirklich etwas davon, und viele Bücher mit weitaus geringerer Seitenanzahl kosten genauso viel oder sogar mehr.

Die einzelnen Völker und Rassen Osten Ards sind sehr schön und detailreich ausgearbeitet, teilweise hat Williams ihre eigenen Sprachen ausgearbeitet, selbstverständlich nicht so umfangreich wie Tolkien, aber doch schon recht ordentlich. Im Anhang finden sich Übersetzungen der einzelnen Worte und Sätze, so dass man nicht im Dunkeln tappt, ebenso ein Namensregister nach Völkern unterteilt.

Was mir an Williams Stil gefällt ist, dass er oftmals nicht gerade zimperlich mit seinen Charakteren umgeht, gemeint ist damit, dass relativ viele (auch wichtige) Protagonisten im Laufe der Geschichte sterben. In den meisten anderen Büchern ist das nicht der Fall, die Guten überleben am Ende immer und Ende gut, alles gut. Aber bei Williams ist das nicht so, dadurch wird die Geschichte glaubhafter, es ist schließlich normal, oder sehr wahrscheinlich, dass es bei Auseinandersetzungen und mit Gewalt verbundenen Interessenkonflikten auf beiden Seiten Opfer gibt.

Ich war ziemlich am Anfang der Geschichte dadurch dass dies meistens in Fantasybüchern nicht geschieht sogar regelrecht erschüttert, dass Williams einen bis zu diesem Zeitpunkt sehr wichtigen Charakter umgebracht" hat. Durch so etwas und immer neue Überraschungen und Verlaufsänderungen bleibt das Buch auf jeden Fall durchgängig spannend!

Sehr zugesagt und behagt hat mir auch die Rolle und überhaupt die Darstellung der Trolle in Osten Ard. Denn sie sind nicht die typischen riesigen, grobschlächtigen und brutalen Bestien, wie man sie sonst kennt. An der Stelle möchte ich aber nicht mehr über sie preisgeben, lasst euch einfach überraschen.

Ein hervorragendes Buch!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Fantasy-Saga von herausragender Qualität, 1. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Drachenbeinthron: Roman (Taschenbuch)
Die Saga von Tad Williams ist ein unglaubliches Lesevergnügen. Der Autor versteht es auf phantastische Weise Orte seiner Welt zu beschreiben und darin eine Geschichte einzubetten, die den Leser vom Anfang bis zum Ende nicht loslässt. Anders als bei herkömmlichen Werken ist die Geschichte vielschichtig und kaum vorhersehbar . Selbst das Ende ist anders als erwartet aber mehr als logisch. Dieses Werk ist mehr als genial. Geschichte und Erzählweise sind einzigartig. Nie wird Tad müde neue gelungene Wortkompositionen zu bilden, die seiner Welt Leben einhauchen. Allen Freunden, den ich den Drachenbeinthron geschenkt habe, sind jetzt Besitzer aller Werke und echte Fans. Einmal angefangen, legt man die Bücher nicht aus der Hand, bis die letzte Seite umgeblättert ist. Dann ärgert man sich, nicht noch einen Band zu haben. Tad Williams erzählt eine sehr spannende und mitreissende und sehr intelligente und durchdachte Geschichte, die für jedermann geeignet ist, nicht nur für den Fantasynarr. Es ist für jeden etwas dabei und ein echter Lesegenuss. Nehmen sie die Chance war und tauchen sie ein in die Welt der Sithi, Nornen, Rimmersgarder, Trollen und Erkynländer (und vielen mehr). Erleben Sie wie aus dem kleinen tolpatschigen Simon ein echter Held wird. Nehmen Sie teil an seinen Abenteuern und an den Abenteuern seiner Freunde. Ein echter Geheimtipp von dem sich so mancher Autor mal eine Scheibe abschneiden könnte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Der Drachenbeinthron: Roman
Der Drachenbeinthron: Roman von Tad Williams (Taschenbuch - 2005)
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