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am 7. April 2003
Thema dieses dreiteiligen Prosagedichts, zuerst erschienen 1988, ist die Liebe zur Natur, aber auch die Angst um sie: der Konflikt zwischen Mensch und Natur also. Die Lebensläufe dreier Männer werden einander gegenübergestellt: Matthias Grünewald (Meister des Isenheimer Altars), Georg Wilhelm Seller (Teilnehmer der Beringschen Alaska-Expedition im 18. Jahrhundert) und schliesslich W.G. Sebald selbst, der Autor.
Die Verse sind geprägt von einem befremdlichen, melancholischem Grundton, Natur und Gesellschaft scheinen einfach völlig unvereinbar zu sein. Es lohnt sich aber auf jeden Fell, sich dieser "Lesearbeit" zu stellen- man wird mit wunderschönen Sätzen belohnt.
Ein grosses Manko ist das Bilder von Personen und Kunstwerken in dieser Ausgabe völlig fehlen (das ist in fast allen anderen Büchern Sebalds anders). Als Einstieg in sein Werk ist "Nach der Natur" ungeeignet, obwohl es zentrale Themen (Schicksal, seine Biographie im Nachkriegsdeutschland, die Industrieruinen Manchesters) aus anderen Büchern wiederaufgreift. Für Leser, die Sebald noch nicht kennen, würde ich zu "Luftkrieg und Literatur" (Essays) oder "Die Ausgewanderten" (Erzählungen) raten.
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am 8. April 2002
Für die Schule musste ich mich mit dem zweiten Langgedicht "Und blieb ich am äussersten Meer" beschäftigen und war zunächst zutiefst deprimiert. Ich verstand es einfach nicht. Nachdem ich es aber ungefähr zehn mal gelesen hatte, eröffnete sich mir ein sprachliches Wunderwerk. Die Erzählung ist gespickt mit geschichtlichen Hintergrundinformationen, sprachlich höchst eindrucksvoll verpackt, und einer wunderbaren Beschreibung zweier Männer, Vitus Bering und Georg Wilhelm Steller. Die beiden befinden sich während der Großen Nordischen Expedition auf einem Schiff und waren sich wohl nie so wirklich grün, von Sebald sehr treffend durch die Hintertür beschrieben.
Für einen Leser mit mehr Leseerfahrung ist der Text sicher einfacher zu verstehen, aber fasziniert hat er mich am Ende doch.
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