Kundenrezensionen


5 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von BASIC und MS-DOS zu Neurowissenschaften, SETI, Tiefseetauchen und privaten Weltraumflügen
Wenn einer der beiden Microsoft-Gründer seine Memoiren schreibt, dann weckt das zweifellos Interesse. Doch es ist nicht Bill Gates, der hier über sein Leben berichtet, sondern Paul Allen, dem Gates in den Anfangsjahren von Microsoft schrittweise Geschäftsanteile abschwatzte, bis er selbst 64 Prozent davon besaß. Wahrscheinlich hätte Allen besser...
Veröffentlicht am 12. Juli 2011 von Dr. R. Manthey

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bücher, die man nicht braucht...
Der erste Teil über Microsoft und den bekannt gestörten Charakter von Bill Gates ist ja noch ganz erbaulich. Der Rest ist eine derartige Selbstbeweihräucherung des ach so verkannten Genies Paul Allen... Gähn... Die zweite Hälfte des Buches habe ich - Kindle sei dank - nur ansatzweise überflogen. Man kann sich das Geld auch sparen. Man...
Vor 17 Monaten von Herr R aus B veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von BASIC und MS-DOS zu Neurowissenschaften, SETI, Tiefseetauchen und privaten Weltraumflügen, 12. Juli 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Idea Man: Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers (Gebundene Ausgabe)
Wenn einer der beiden Microsoft-Gründer seine Memoiren schreibt, dann weckt das zweifellos Interesse. Doch es ist nicht Bill Gates, der hier über sein Leben berichtet, sondern Paul Allen, dem Gates in den Anfangsjahren von Microsoft schrittweise Geschäftsanteile abschwatzte, bis er selbst 64 Prozent davon besaß. Wahrscheinlich hätte Allen besser aufgepasst, wenn er damals bereits gewusst hätte, wie wertvoll seine Anteile einst werden würden. Aber auch so wird er nicht jammern, denn er gehört immer noch mit einem geschätzten Vermögen von weit über zehn Milliarden Dollar zu den reichsten Männern der Welt.

Wahrscheinlich entschloss sich Allen seine Sicht auf sein Leben niederzuschreiben, nachdem bei ihm kürzlich zum zweiten Mal Krebs diagnostiziert wurde. Microsoft wird mit Bill Gates identifiziert, diesem ewigen, scheinbar harmlosen Jüngling, bei dem man sich immer fragt, wie er es je in diese Position geschafft hat. Doch wer ein kleines Unternehmen zu einem Weltkonzern macht, der muss mit allen Wassern gewaschen sein, strategisch denken können und die nötige Härte besitzen, um seine Vorstellungen auch umzusetzen.

Wenn man Allens Sicht liest, dann wird völlig klar, dass er der wesentliche Ideengeber und Ideenumsetzer in den Anfangsjahren von Microsoft war und Gates der geschäftlich denkende Macher des Unternehmens. Dieses Zusammenspiel, das Allan in den ersten 13 Kapiteln immer wieder beschreibt, macht den eigentlichen Kern seines Lebensberichts aus. Im letzten Drittel schildert er dann, was er mit seinem ungeheuren Reichtum nach seinem Ausscheiden bei Microsoft anstellte. Das liest sich zwar auch interessant, zeigt aber andererseits, dass man nicht überall ein Meister sein kann, wenn man es auf einem Gebiet geschafft hat.

Man sollte sich nicht der Illusion hingeben und die Preisgabe von großen Geheimnissen in diesem Buch erwarten. Die meisten Personen, die hier eine Rolle spielen, leben noch, was den Autor einfach zu Vorsicht und Rücksichtnahme zwingt. Leider schreibt Allen jedoch darüber hinaus in einem Wichtiges und Unwichtiges vermischenden Stil, der sich an der Zeitachse orientiert und eben auch Dinge auswalzt, die sicher für ihn, aber nicht für die Nachwelt von Bedeutung sind.

Natürlich möchte der Leser einer solchen Autobiografie gerne wissen, wie es Gates und Allen schafften, aus einer Idee einen Weltkonzern zu schmieden. Und selbstverständlich interessiert es, wie das Verhältnis der beiden sich entwickelte und warum Allen Microsoft verließ. Der Leser erfährt dies zwar, wenn er sich durch die manchmal etwas langatmig geschrieben Kapitel durcharbeitet. Aber irgendwie bleibt nach dem Lesen ein Gefühl, dass einem nicht die ganze Geschichte erzählt wurde.

Man liest an mehreren Stellen etwas über den aufbrausenden und Dominanz erzwingen wollenden Charakter von Gates, die sich zunehmend verschärfende Tonlage zwischen den beiden Gründern, die auch nach Allens erster Krebsdiagnose mit 29 Jahren nicht besser, sondern eher noch schlimmer wurde. Die Dinge werden aber immer an Ereignissen abgearbeitet und eigentlich nie auf den Punkt gebracht.

Selten, aber wenigstens einige Male fokussiert sich Allen nicht nur auf zeitliche Abläufe, sondern auch auf spezielle Themen, wie generelle Probleme der Softwarebranche oder die Gründe für die Schwierigkeiten, die Microsoft seit Jahren nicht los wird. Hätte er seine Sicht auf solche Prozesse oder Probleme intensiver in seine Schilderungen eingebaut, dann wäre ein viel interessanteres Buch entstanden. Aber wahrscheinlich ging es ihm mehr darum, sein Leben zu schildern, was man akzeptieren und verstehen kann.

Nachdem Allen nach seiner ersten erfolgreich überstandenen Krebserkrankung Microsoft verlassen hatte, war er bereits ein schwerreicher Mann. Gates schlug damals zum Glück für Allen dessen Angebot, seine Anteile für zehn Dollar pro Aktie zu kaufen, aus, weil ihm das zu teuer erschien. Die unglaubliche Wertsteigerung der Microsoft-Aktie bescherte Allen später einen nahezu unvorstellbaren Reichtum. Und so hatte er nun Zeit und Geld, um sich seinen Interessen zu widmen. Und die sind durchaus breit gestreut.

Sie reichen vom Sport, wo er mehrere Teams kaufte und ein riesiges Stadion baute, bis zur Finanzierung des SpaceShipOne und der Gehirnforschung. Nebenbei besitzt er noch eine riesige Yacht mit zugehörigem Unterseeboot, baute ein Jimmi-Hendrix-Museum und kennt viele Größen von Rock und Pop. Und schließlich zählt er zu den großen US-Investoren. Nicht alles, was er dort anfasste, wurde zu Gold. Ganz im Gegenteil, nicht jeder verkraftet zum Beispiel einen Verlust von acht Milliarden Dollar, weil er sich grundlegend bei einem Investment geirrt hatte. Allen schon.

Fazit.
Ein durchaus interessantes, aber nicht sehr fokussiertes Buch. Anfangs braucht man einige Grundkenntnisse der Informatik, um zu verstehen, wovon der Autor schreibt. Wenn man nicht der Illusion nachhängt, dass Allen viel über noch lebende Personen oder Interna aus der Gründerzeit von Microsoft preisgeben wird, dann wird man nicht sehr enttäuscht sein. Obwohl ich den Text oftmals als recht langatmig empfand, enthält er doch einige interessante Details, die das Lesen am Ende gelohnt haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bücher, die man nicht braucht..., 24. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der erste Teil über Microsoft und den bekannt gestörten Charakter von Bill Gates ist ja noch ganz erbaulich. Der Rest ist eine derartige Selbstbeweihräucherung des ach so verkannten Genies Paul Allen... Gähn... Die zweite Hälfte des Buches habe ich - Kindle sei dank - nur ansatzweise überflogen. Man kann sich das Geld auch sparen. Man möchte meinen, Woz und Jobs haben Bücher geschrieben, nun musste auch Herr Allen seinen Platz in der Geschichte einfordern. Leider ist er ein fruchtbarer Langweiler ohne Profil... Das war er immer, darum ist er auch nie sonderlich aufgefallen und das hat ihn sicher immer sehr geärgert. Kann man auch dem Buch entnehmen :-) Nicht wirklich empfehlenswert :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen ".... die Liebe zu Ideen und der Drang, sie zu verwirklichen und zu sehen, wohin sie führen ...", 15. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Idea Man: Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers (Gebundene Ausgabe)
Was macht ein Mann, der mit 30 Jahren finanziell ausgesorgt hat und mit 40 Jahren in der Forbes Liste der 100 reichsten Menschen geführt wird? Champagner trinken und sein Geld in Las Vegas verspielen? Das wäre nichts für den amerikanischen Selfmade Man Paul Allen, den Mitbegründer der Firma Microsoft und langjährigen Weggenossen von Bill Gates.

Paul wurde 1953 in Seattle geboren. Als Kind interessierte er sich für Technik und Chemie: „Meine Neugier war grenzenlos“. Auf der Lakeside Privatschule wurde sein Interesse für Computer geweckt. Die Eltern finanzierten den Schülern den Zugang zum Großrechner und in dem kleinen Compterraum, in dem der Fernschreiber stand über den man sich einwählen konnte, lernte Paul den zwei Jahre jüngeren Bill Gates kennen. In einer Notiz aus jenen Jahren notierte er: „Bill ist ein kleiner, kluger, humorvoller Kerl, mit dem man im Allgemeinen gut auskommt … Er liebt Computer und technischen Schnickschnack ebenso wie ich. Er ist sehr beeinflussbar und für jeden nicht alltäglichen Spaß zu haben. Wir passen sehr gut zueinander“. Ernsthafte Auseinadersetzungen blieben die Ausnahme.

Sowohl gemeinsam als auch getrennt sammelten beide neben der Schule erste Programmiererfahrungen. Erst nach dem Tode eines engen Freundes von Bill im Jahre 1972 vertiefte sich die Freundschaft und als Bill ein Jahr später ein Studium in Harvard aufnahm, drängte er Paul, nach Boston zu ziehen. Paul brach sein Studium an der Washington State University ab und arbeitete für Honeywell in Boston. Beiden blieb so neben Bills Studium und Pauls Arbeit genügend Zeit, um zu programmieren und gemeinsam Pläne zu schmieden: „Bill und ich hatten uns zu dieser Zeit bereits zu einem perfekten Team entwickelt, das sich prima ergänzte. Ich war der Mann mit den Ideen, derjenige, der seiner Fantasie freien Lauf ließ.“.

An einem Nachmittag im Dezember 1974 kaufte sich Paul eine Technikzeitschrift und war von den Socken. Eine Firma MITS aus Albuquerque bot einen Minicomputerbausatz namens ALTAIR 8008 mit dem neuen, leistungsfähigen 8080 8-Bit Chip Mikroprozessor der Firma Intel an. Paul überzeugte Bill und beide planten einen BASIC Interpreter für den ALTAIR zu schreiben, da bislang keine Software für den Bausatz vorlag. Innerhalb von nur 8 Wochen schrieben beide den Interpreter und die Tools. „Das war eine Meisterleistung von uns“, sagte Bill und Paul meint: „Ich bin noch heute stolz auf dieses Software“. Paul schätzt seinen Anteil daran auf 25%, den von Bill auf 45% und den von Monte Davidoff, der die Fließkommaarithmetik programmierte aus 30%.

Ed Roberts, der Besitzer von MITS erwarb eine Lizenz und stellte Paul als Mitarbeiter ein. Bill und Paul gründeten die Firma Micro-Soft und begannen mit der Vermarktung Ihrer Aktivitäten. Bill war mit 60%, Paul mit 40% beteiligt, was Bill mit seinem höheren Arbeitsanteil und Paul Gehalt bei Honeywell begründete. Später wurde der Anteil auf 64% zu 36% geändert. Als die Beliebtheit der Apple PC 1979 stieg, entwickelte Paul eine ‚Softcard’ mit einem Intel kompatiblen Prozessor, die man in den Apple Computer steckte und so die Microsoft Software nutzen konnte. Obwohl der Erfolg der ‚Softcard’ Microsoft einem Umsatzschub einbrachte, wollte Bill von einer Veränderung der Besitzverhältnisse bei Microsoft nichts mehr wissen: „Komm ja nicht noch mal damit an. Dieses Thema ist ein für allemal abgeschlossen“. Paul schreibt: „In diesem Moment zerbrach etwas in mir“. Als Steve Ballmer, ein Studienkollege und enger Freund von Bill, im April 1980 bei Microsoft einstieg, um Bill „bei den geschäftlichen Dingen unter die Arme“ zu greifen, bot ihm Bill entgegen der beidseitigen Absprache einen Besitzanteil von 8,75% an. Ein weiterer Grund für die Distanzierung der Beiden.

Zwischen 1975 und 1980 florierte das Geschäft, der Firmensitz wurde nach Seattle verlegt und der Mitarbeiterstamm wuchs stark an. Obwohl Pauls Buch viele Fotos beinhaltet fehlt leider das berühmt gewordene Abschiedsfoto aus Albuquerque, auf dem jene 13 Personen abgebildet sind, welche den Ruhm die Firma begründet haben. Trotz oder gerade wegen des Erfolges blieben die Spannungen zwischen Bill und der Belegschaft - einschließlich Paul – bestehen: „… Bill … mutierte zu einem strengen Sklaventreiber … So stritten wir oft stundenlang. Ich hasste solche Szenen. Ich lenkte nie um des lieben Friedens willen ein, sondern nur, wenn er mich letztlich überzeugen konnte.“

Mitte 1980 fasste IBM den Plan, ins PC Geschäft einzusteigen. IBM beauftragte Microsoft die Programmiersprachen zu liefern und als man mit Digital Research über die Lizenzierung von deren CP/M Betriebssystem nicht handelseinig wurde, erwarb Paul von einem Kumpel die Lizenz für dessen QD OS, aus dem sich später MS DOS entwickelte, der „Grundstein für das milliardenschwere Imperium … zu dem Microsoft einmal heranwachsen würde“.

Pauls Distanzierung zu Bill uns Steve führte zur innerlichen Kündigung. Am 18.2.82 schrieb er Bill einen Brief, in dem er seinen Rückzug ankündigte. Seine neu diagnostizierte Krebserkrankung hatte sich großen Einfluss auf seine Entscheidung. Bill versuchte seinerseits in einem Brief Paul zum Bleiben zu bewegen. Paul kündigte, blieb aber im Verwaltungsrat und Miteigentümer. Nach dem Börsengang von Microsoft 1986 schnellte Pauls Vermögen in die Milliarden.

Obwohl die Umsätze von Microsoft aktuell auf Rekordniveau liegen, spricht Paul von einem „Jahrzehnt der verpassten Chancen“ und sieht die Gründe in der Unternehmensgröße, der Kultur und der Führung: „Wenn Microsoft im mobilen Bereich nicht aufholt, dann steht ein langer, schleppender Niedergang bevor“. Doch es gibt Grund zur Hoffnung:“ … Zudem ist meine alte Firma wach geworden und stellt sich der Herausforderung“.

Nach seinem Ausscheiden konnte Paul seinen Leidenschaften nachgehen: Sport, Musik und Science Fiktion. Er kaufte für 65 Millionen $ ein Basketballteam und unterstützte das heimische Footballteam. Er baute ein Science Fiktion Museum und finanzierte die erste kommerzielle Weltraummission ‚SpaceShipOne’. Das Projekt SETI, das nach außerirdischem Leben sucht unterstützte er mit Millionenhilfe. Das von ihm gegründete Paul Allen Institut leistete mit der Verkartung des Gehirns einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer. Seine geschäftlichen Transaktionen waren nicht immer erfolgreich, wie seine Investitionen in die Breitband- und Kabeltechnologie. „In meinem Engagement für die vernetzte Welt habe ich mehr Fehler gemacht, als ich aufzählen kann. Der erst und schlimmste war dabei, dass ich oft nicht die richtigen Leute gefunden habe, um meine Vision umzusetzen“.

Mit 56 Jahren verschlechterte sich Pauls Gesundheitszustand: Herzrhythmusstörungen, Wasser in der Lunge und eine erneute Krebserkrankung zwangen ihn, kürzer zu treten. Paul spendete über eine Milliarde $ für Hilfsprojekte und hat einen großen Teil seines Vermögens der Gates-Buffet-Stiftung vermacht. Am Ende des Buches beschreibt er sein Lebensmotto: „Manche Menschen brauchen Anerkennung. Andere werden durch Geld motiviert, wieder andere durch ein gesellschaftliches Ziel. Mein Ausgangspunkt ist noch ein anderer - die Liebe zu Ideen und der Drang, sie zu verwirklichen und zu sehen, wohin sie führen. der kreative Weg ist steinig.“

Fazit: In einem netten Plauderton geschriebene Lebensgeschichte eines Mannes, dessen Ideen die Computerwelt revolutionierten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Der Titel verspricht mehr als drin steckt, 5. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Idea Man: Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers (Gebundene Ausgabe)
Eine Biografie oder Autobiografie sollte den Verlauf des Lebens mit Höhen und Tiefen eines Menschen beschreiben und genau dass tun das Buch über Paul Allen. Allerdings verspricht der Titel - vermutlich wegen Verkaufsargumenten - "Die Autobiografie des Microsoft-Mitbegründers". 30% vom Inhalt geht es um die Gründung und Entstehung von Microsoft, sowie der Machenschaften von Bill Gates und Steve Ballmer. Im Rest des Buches geht es um Pauls Leidenschaften nach Microsoft wie der Musik, der NBA und der privaten Raumfahrt mit SpaceShipOne.

Alles in allen ein sehr informatives Buch, mit einem etwas wirrem Schreibstiel. Im Buch wird öfters in der Zeitgeschichte vor und zurück gesprungen, so das es dem Leser nicht laicht gemacht wird den Inhalt schnell zu begreifen. Vielleicht bin aber auch voreingenommen, denn zuvor hatte ich die Biografie über Steve Jobs von Walter Isaacson gelesen, welche sehr gut aufbereitet und geschrieben ist.

Fazit: Lesenswert auf jeden Fall
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Interessante Perspektive, 8. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Idea Man: Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers (Gebundene Ausgabe)
Biographien haben einen gewissen Schleppeffekt bei mir: eine gelesene zieht die nächste hinter sich her. So kam ich von Ericksons Hard Drive, die Geschichte Microsofts von Bill Gates Jugend bis ca. 1992, zu diesem Buch. Allens Biographie reizte mich schon deshalb, weil ich zwar wusste, dass er eine wichtige Rolle in den Anfängen der ersten eigentlichen Software Firma Microsoft hatte, aber kaum einschätzen konnte, worin sie lag. Ob es eher der Zufll seine Freundschaft mit Bill Gates oder eigene Motive waren, die ihn leiteten und welche Rolle sich daraus für ihn ergab.
Allen hat ein sehr lesenswertes Buch geschrieben. Der Stil ist eher persönlich und spontan (so weit dies für solches Buch geht). Vielleicht erscheint es dem ein oder anderen etwas oberflächlich, aber mein Eindruck ist eher der, dass er nicht unbedingt nochmal alles wiederholen wollte, was anderswo bereits beschrieben und hinterfragt wurde. Allen stellt statt dessen seine eigenen Erlebnisse, Interessen und Erfahrungen stärker in den Vordergrund. Dadurch ist dieses Buch aus meiner Sicht eine echte Bereicherung, denn angefangen bei seinem familiären Hintergrund über seine aktive Microsoft-Zeit bis zu seinen späteren Unternehmungen kann man für ihn typische Muster erkennen, die mich an mehreren Stellen an Steve Wozniaks iWoz erinnert haben.
Ich muss gestehen, dass ich das englische Original gelesen und in der deutschen Übersetzung etwas herumgeblättert habe. Die Übersetzung ist passabel und wem englisch etwas zu mühsam ist, macht mit dem Kauf der deutschen Ausgabe nix falsch. Sie hat aber den üblichen Nachteil deutscher Übersetzungen, dass Aussagen, die etwas ambivalent oder mit einem Augenzwinkern gemacht werden, gelegentlich recht hölzern oder gar nicht rüberkommen. Warum sind deutsche Übersetzer oft so unlocker ?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Idea Man: Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers
Idea Man: Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers von Paul Allen (Gebundene Ausgabe - 11. Juli 2011)
EUR 5,58
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen