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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kaufen-lesen-sehr viel gelernt haben, 27. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
Für dieses Buch gibt es eine ganz klare Nutzungsformel: kaufen-lesen-sehr viel
gelernt haben. Es besteht aus 244 Seiten Erfahrung pur und ist somit von enormem Nutzen was den Umgang mit Emotionen in Organisationen betrifft. Das
Buch hat das Zeug zum Bestseller.
Hier wird nicht nur dahingeplaudert, sondern ein systematischer Rahmen strukturiert die "Gefühlsarbeit" in Analysen und Maßnahmen, gestützt auf umfangreichen Erfahrungen aus dem richtigen Leben.
Gleich zwei Kapitel beim ersten Querlesen haben mich handlungsfähiger gemacht: die 12 Irrtümer bei der Kommunikation und Wahrnehmung als zwei emotional gesteuerte Basisprozesse sowie die emotionale Dimension der modernen Organisationsmuster wie Projektmanagement, Matrixorganisation und Netzwerke, weil sie sonst keine Nutzwerke werden. Das heißt aber nicht, dass man auf fast allen der 244 Seiten nicht viele weitere aha-Erlebnisse oder wirklich nützliche Empfehlungen ziehen kann. Beispielsweise über die Gefühle in Führungsprozessen oder welche Rolle sie bei Konflikten spielen und wie man damit umgeht.
Es geht den Autoren nicht darum zu zeigen, was zu tun wäre (denn mittlerweile wissen viele Manager von Veränderungsprozessen, daß Gefühle dabei eine Rolle spielen), sondern zu erläutern, welche Folgen die (zugunsten einer Sachorientierung) verleugneten Gefühle für den Erfolg von Veränderungsprojekten haben.
Emotionen werden gerade ein wichtiges Thema im Management der Veränderungsprozesse. Ich habe aber noch keine Studie oder andere Bücher gelesen, die in einem so leichten Stil und tiefem Inhalt aus der Praxis für die Praxis so konkrete Systematiken und Handlungsempfehlungen geben, einschließlich der hilfreichen tools und Fragebögen.
Sie können jetzt getrost auf "in den Warenkorb" klicken.
Karsten Trebesch
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Macht der Emotionen, 10. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
Klaus Doppler und Bert Voigt zeigen in diesem Buch sehr eindrucksvoll, wie stark unsere Emotionen unser Verhalten beeinflussen und wie sich dies für erfolgreiches Management nutzen lässt. Im ersten Teil des Buches wird klar und anschaulich vermittelt, wie groß der Einfluss der Gefühle im scheinbar so rationalen Arbeitsalltag ist und wie wichtig die emotionale Intelligenz für den Erfolg gerade eines Change Managers sein kann. Und dabei geht es nicht nur darum, die Emotionen der Mitarbeiter zu kennen und zu steuern, sondern vor allem auch um die Bereitschaft, sich mit den eigenen Gefühlen, sei es positiver oder negativer Art, auseinanderzusetzen. Denn auch Manager und Berater sind hochemotional gesteuert. Und solange sie nicht bereit sind, sich mit ihren eigenen Emotionen auseinanderzusetzen, können sie auch die Gefühle anderer Menschen nicht wirklich nachvollziehen und somit auch nicht nachhaltig beeinflussen. Von dieser Grundthese ausgehend werden im zweiten Teil des Buches zahlreiche Beispiele, Konzepte und Werkzeuge aus der Praxis vorgestellt und erklärt, um dieses Wissen auch in die Tat umzusetzen und sowohl die eigenen Emotionen als auch diejenigen der Mitarbeiter positiv zu steuern.
Dieses Buch, das durch seinen ausführlichen Praxis-Teil besticht, ist nicht nur für Change Manager, sondern auch für Projektmanager und andere Führungskräfte (und alle, die auf dem Weg dahin sind) von hoher Bedeutung, da es die Augen für ein Problemfeld öffnet, das zwar den meisten von uns bewusst ist, aber trotzdem viel zu oft nicht beachtet bzw. genutzt wird, obwohl gerade in diesem Bereich ein hohes Erfolgspotential zu finden ist.
Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich mit der Macht der Emotionen innerhalb der Arbeitswelt auseinandersetzen und diese erfolgreich beeinflussen wollen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier geht's zum Kern des Change Managements!, 9. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
Warum scheitern so viele Veränderungsprojekte? Liegt es an mangelnder Planung, zu wenig überzeugenden Argumenten oder zu geringer Energie des Managements? Die Autoren, die seit Jahrzehnten Change Projekte als Berater unterstützen und dazu auch renommierte Bücher veröffentlicht haben, sehen die Ursache an anderer Stelle: die Bedeutung von Gefühlen wird ignoriert oder bagatellisiert. Theoretisch mag zwar vielen bekannt sein, dass Veränderung bei Menschen und Mitarbeitern Gefühle auslöst, wenn aber die rational, sachlogisch denkende Führung versucht, diese Gefühle durch ausgefeilte Strukturen zu kanalisieren, statt sich ihnen zu stellen, dann funktioniert das nicht. Doppler und Voigt legen den Finger in die Wunde: auch Manager haben Gefühle und lassen sich von ihnen steuern! Wer das nicht annimmt und lernt, bewusst und situationsangemessen mit den eigenen Gefühlen umzugehen, der kann auch keine komplexen und heißen" Veränderungsprojekte steuern. Hierin sehen die Autoren die wesentliche Ursache, dass die vorhandenen, durchaus sinnvollen Change Management Methoden in der Praxis mit so dürftigen Resultaten umgesetzt werden. Für manchen Manager oder Unternehmensberater mag dies harte Kost und provozierend sein, aber wer sich der Lektüre stellt, kann seine Weltsicht erweitern.
Im ersten, konzeptionellen Teil des Buches wird die Macht der Gefühle untersucht. Theoretisch stringent und realitätsnah begründen die Autoren, dass emotionale Energie zentral für Motivation und Veränderung ist und wer emotionale Prozesse bei anderen, zum Beispiel Mitarbeitern, steuern will, zuerst bewusst und kompetent mit den eigenen umgehen lernen sollte. In ihrem bekannt pointierten Schreibstil räumen Doppler und Voigt mit einigen verbreiteten Illusionen hinsichtlich sachlicher Kommunikation oder Wahrnehmung auf. Dabei belassen sie es nicht dabei, Irrtümer zu benennen, sondern zeigen auch auf, wie es hier weiter gehen kann. Am Beispiel erst kommunizieren, wenn die Dinge klar sind", empfehlen sie, sich rechtzeitig und glaubwürdig den Sorgen der Mitarbeitenden zu stellen ohne die Vorstellung als Manager müsste man alles im Griff haben und fertige Lösungen präsentieren können. Gründlich wird das Rollenbild des klassischen Manager hinterfragt, der rein rational, emotionslos als Held" auftreten will, der die Sache (und die Mitarbeiter) im Griff hat. Statt Angst zu verdrängen oder bei Mitarbeitern zu schüren heißt es, sie zu akzeptieren und als Antrieb zu nutzen. Doppler und Voigt geht es dabei nicht darum, jetzt ausschließlich die Gefühlsebene zu fokussieren. Sie wollen vielmehr eine sinnvolle Balance von sachlogischer und emotionslogischer Steuerung von Veränderungsprozessen. Und hier braucht die emotionale Seite Verstärkung!
Der zweite Teil des Buches widmet sich konkreten Konzepten und Werkzeugen, diese Balance umzusetzen. Neben verschiedenen Diagnoserastern zu emotionalen Konfliktmustern, Energieverteilung im Projekt oder einem Anforderungsprofil für Konfliktvermittler, gibt es auch konkrete Tipps wie Anfangssituationen emotional intelligent gestaltet oder blockierte Energien mobilisiert werden können. Weit greifende Konzepte wie der Masterplan für eine Sozialarchitektur oder Modelle der Organisationsdiagnose als Design for Change weiten den Blick auf's Ganze

Ein hervorragendes und wichtiges Buch zu Change Management, inhaltlich fundiert, ausgesprochen praxisnah und lebendig geschrieben.

Hubert Kuhn

Diese Rezension ist erschienen in der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung 3/2012
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch über Stakeholdermanagement in Projekten ohne darüber zu reden., 2. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
Über dieses Buch habe ich Anfang Mai 2012 erstmals in einem Interview mit dem Autor Klaus Doppler in einer Sonderbeilage der FAZ zum Thema "Betriebliches Gesundheitsmanagement" gelesen. Meine Frau, die diese Themen eher anspricht, hatte mich drauf aufmerksam gemacht und meinte: "Lies mal den Artikel".

Das habe ich gemacht und gemerkt, hier geht es natürlich um ein gesundes Leben - denn wer glücklich und zufrieden ist, ist weniger krank. Und glücklich und zufrieden ist der, der intrinsisch motiviert an seine Arbeit geht, der seine emotionale Intelligenz bei der Führung einsetzt. In dem Interview antwortet Doppler auf die Frage warum er sich in seinem Buch Feel the Change!" auf die Emotionen bei Veränderungsprozessen fokussiert und warum er sich diesem weichen Thema, welches bei Zahlen, Daten, Fakten orientierten Managern im Alltag oft eine untergeordnete Rolle spielt, widmet so: "Menschen sind in hohem Maß emotional gesteuert. Und in den Emotionen liegen die Energien. Deshalb müssen Veränderungen zuerst emotional als wünschenswert oder nicht vermeidbar verankert werden, damit die notwendige Energie, Neues mitzugestalten, freigesetzt werden kann. In der Logik eines rationalen" Entscheiders mag es Sinn machen, ein wichtiges Vorhaben möglichst faktenbasiert und logisch stringent zu verdeutlichen. Wer solche Inhalte aber an die Betroffenen kommuniziert, die ihr Verhalten ändern sollen, spürt schnell, dass die Botschaft nicht ankommt. Sie packt nicht emotional. Es geht vielmehr darum, eine Ahnung vom tieferen Sinn des Ziels und seiner Perspektive zu vermitteln, die auslösenden Emotionen zur Kenntnis zu nehmen, Anhaltspunkte zu bieten, wie der Weg zum Ziel verlaufen soll, und vor oder auch trotz allem Zuversicht und damit Energien zu wecken. Dazu bedarf es intensiver Diskussionen zwischen Management und Mitarbeiter, also echter Kommunikation."

Diese Antwort hat mich neugierig gemacht auf das Buch, das ich dann sofort bestellt habe. Ich bin wahrlich keine Leseratte, aber dieses Buch habe ich nach dem Auspacken nicht mehr aus der Hand gelegt und die spannenden und interessanten Analysen und Hinweise mit meiner Erfahrungswelt verglichen.

Endlich ein gutes Buch über Stakeholdermanagement in Projekten! Allerdings taucht das Wort "Stakeholder" erst sehr weit hinten im Buch auf, aber Doppler spricht über nichts anderes. Schon im Vorwort wird dem aufmerksamen Leser die Nähe des Change Management" zum Projektmanagement klar als Doppler schreibt: "Viele Projekte und Konzepte scheitern erfahrungsgemäß nicht, weil die inhaltliche Ausrichtung nicht passend wäre. Sie scheitern an den Menschen, die das eins zu eins umsetzen sollen, und letztlich daran, wie die Umsetzung gesteuert wird."

Und dazu kommen dann mannigfaltige Tipps und Hinweise in seinem Buch.

Der erste Teil beschäftigt sich mit der "Macht der Gefühle". Hier wird unter anderem das Thema Kommunikation behandelt. Ein typisches Verhalten beim Risikomanagement: "Worüber nicht geredet wird, das gibt es auch nicht - und dann kann auch nichts passieren", denken viele, die das Risikomanagement und die Kommunikation darüber mit ihren Stakeholdern scheuen.

Die Rolle der emotionalen Intelligenz für die Zielerreichung, die Problemlösung und die Entwicklung sozialer Beziehungen wird beleuchtet, deren Wichtigkeit in Projekten (wie gesagt, er spricht nicht über "Projektmanagement" sondern über "Change Management", aber die Analogie wird dem aufmerksamen Leser, besonders dem mit Projektmanagement Hintergrund, sehr schnell deutlich.)

Den zusammengefassten Leitfaden für ein erfolgreiches Projektmanagement beschreibt er in diesem Kapitel, so wie es das Orakel von Delphi auch schon gefordert hat: "Erkenne Dich selbst! Werde Dir deiner Motive, Antriebe und Bestrebungen bewusst, schaue ehrlich auf Deine Stärken und Schwächen, bemühe Dich zu verstehen, wie deine Gefühle und Bedürfnisse deine Wahrnehmung und dein Handeln lenken, deine Leistung beeinflussen. Und - nicht zuletzt - achte darauf, wie sich dies auf andere, deren Stimmung und die Situation um dich herum auswirkt, sie quasi infiziert."

Augustinus hat das so formuliert: In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst".

Es geht darum, die Stakeholder zu motivieren und Doppler zeigt dazu einige erfolgversprechende Wege auf. Er gibt Hinweise, wie das gehen könnte und liefert am Ende des Buchs zahlreiche Werkzeuge, das zu realisieren. Auch erläutert er, wie wichtig es ist, wirklich zu kommunizieren und nicht nur die Einbahnstraße der Information als solches zu halten.

Einen eigenen Abschnitt widmet er der Projektorganisation. Hier unterstreicht er die Bedeutung der Netzwerke als Weiterentwicklung der Projekt- und Matrixorganisation. Ein Thema übrigens das PMI in seinem PMBOK (Project Management Body of Knowledge), auch in der geplanten neuen Version nur wenig aufgreift.

Das Thema Kommunikation ist weiterhin Schwerpunkt am Ende des ersten Buchteils. Hier beschreibt er anschaulich und eindringlich die 13 Irrtümer rund um diesen Bereich. Der Benennung des Irrtums folgt jeweils eine Erklärung und Empfehlung, es anders zu machen und eben nicht in dies Falle zu geraten. Hier habe ich mich beim Lesen gefragt, warum eigentlich immer noch so viele Manager weiterhin das alles falsch machen, obwohl sie es sicher während des Studiums und aus vielen Büchern und Lehrgängen anders gelernt haben. Die Antwort dazu weiß ich nicht.

Im zweiten Teil des Buches kommt Doppler zu dem Punkt den Leser anzuregen, dann bitte alles so zu machen, wie er es zuvor erfahren hat. Er gibt Tipps Aus der Praxis für die Praxis". In Beispielen, Konzepten und Werkzeugen beschreibt er, wie man Veränderungen besser managen kann, oder auf das Thema Stakeholdermanagement kommend: wie man Stakeholder motivieren kann, die Änderungen mitzumachen.

Projekte wollen in der Regel etwas verändern. Das greift er in seinen Anleitungen auf und zeigt dass die Kunst darin besteht, die dafür notwendigen Energiequellen zu kennen" und die Fähigkeit diese zu erschließen und zum Sprudeln zu bringen".

Für diejenigen, die konkrete Arbeitsvorlagen (Templates) bevorzugen, gibt es genügend beispielhafte Fragebögen und Arbeitsblätter ganz am Ende des Buches.

Für mich ist dieses Werk das beste Buch über Projektmanagement, das ich in der letzten Zeit gelesen habe und das, ohne es im Titel zu erwähnen oder auch direkt anzusprechen. Die Bedeutung des Stakeholdermanagements bei Veränderungsprozessen und wie sie mit dem Einsatz von emotionaler Intelligenz erfolgreich abgeschlossen werden können zeigt dieses Buch auf eindringliche Art und Weise. Die Konsequenz: Kaufen, lesen, machen. Immer wieder lesen. Weiter machen.

Volker Gottwald

(Ich selbst bin selbstständiger Projekt Management Trainer mit internationaler Erfahrung. Arbeite in Deutschland für die Haufe Akademie, international für Stucki Leadership und Teambuilding in der Schweiz mit Einsätzen weltweit für global operierende Konzerne. Schwerpunkt meiner Trainingsarbeit sind neben den Basistrainings nach der PMI Methodik Stakeholder- und Risiko-Management in Projekten. Ich war viele Jahre im Vorstand des PMI Frankfurt Chapter und in Arbeitsgruppen bei PMI in USA engagiert.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veränderung begleiten heißt auch, sich seinen Emotionen zu stellen, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
Den Autoren Klaus Doppler und Bert Voigt ist mit "feel the change" ein außerordentlich wichtiges und interessantes Buch zur Begleitung von Veränderungsprozessen gelungen.

Das Buch ist wunderbar leicht geschrieben, liest sich spannend wie ein Krimi und ist von der ersten bis zur letzten Seite gut verständlich.
Mit klarer, gut nachvollziehbarer und gleichzeitig interessanter Sprache beschreiben die Autoren im ersten Teil des Buches eindrucksvoll, wie sehr menschliches Verhalten von Emotionen gesteuert wird.

Um diese Erkenntnis in der Begleitung von Veränderungsprozessen nutzen zu können, betrachten die Autoren das Bild des Managers neu. Sie bewegen sich von einem, der "weiß wies geht" und Veränderungen rational und sachlich begleitet hin zu Managern, die die Emotionen von Mitarbeitern nachvollziehen, ernst nehmen, begleiten und für Veränderungsprozesse nutzen.
Dazu ist es notwendig, dass auch Manager sich mit der eigenen Person und eigenen Emotionen auseinandersetzen. Nur im Kontakt mit der eigenen Person können emotionale Reaktionen von Mitarbeitern nachvollzogen und schließlich nutzbar gemacht werden.

Dass die praktische Umsetzung dieser Gedanken sich als spannend und erfolgreich erweist, wird im 2. Teil des Buches dargestellt.
In zahlreichen Beispielen wird praktisches Handeln auf den eingangs beschriebenen Grundlagen deutlich, außerdem stellen die Autoren Konzepte und Werkzeuge aus der Praxis und für die Praxis vor.

Die umfassende praktische Erfahrung der Autoren zieht sich durch das ganze Buch, es besticht durch klare, punktgenaue Situationsanalysen und erweist sich in der Betrachtung von Emotionen als einfühlsam, präzise und sehr geerdet.

Ein absolut lesenswertes Buch, das in der Begleitung von Veränderungsprozessen gerade noch gefehlt hat.
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5.0 von 5 Sternen endlich mal ein Buch, welches die Menschen (das "Fussvolk") im Changeprozess berücksichtigt, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
eigentlich erstaunlich dass erst jetzt ein solches Buch herauskommt. Wissen wir doch alle, wie wichtig Gefühle sind und wie stark sie uns ALLE beeinflussen. Das Veränderungsprozesse ohne die Berücksichtigung dieses so wichtigen Aspektes selten von Erfolg gekrönt sind, ist eigentlich logisch.................
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5.0 von 5 Sternen Mut zur Veränderung, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern (Gebundene Ausgabe)
Nachwievor bereiten Veränderungsprozesse den verantwortlichen Führungskräften Unbehagen, egal ob sie als Initiatoren diese Prozesse anstoßen oder im mittleren Management in die Pflicht genommen werden, diese möglichst erfolgreich umzusetzen. Neben dem einlassen auf das Unwägbare und Unbestimmte, das viele Veränderungsprozesse mit sich bringt, ist es vor allem die Konfrontation mit den Emotionen, die durch solche Prozesse ausgelöst werden, die ziwspältige Gefühle bei den Managern hervorrufen. Sind sie in Ihrem Führungshandeln ansonsten doch primär auf Sachlichkeit und Logik gepolt. Gerade hier setzt das Buch von Doppler und Voigt an und macht den Betroffenen Mut, sich auf die welt der emotionen einzulassen. Emotionen mag zwar stets auch etwas Irrationales anhaften, doch kann man sich sehr rational damit befassen und mit ihnen arbeiten. Man muss nur verstehen, welche psycho- und gruppendynamische Prozesse da wirksam sind, wenn Menschen mit Veränderungsabsichten konfrontiert werden.
Das Buch von Doppler und Voigt füllt hier eine Lücke, weil es sich nicht gleich auf das Handhaben des Change-Vorhabens fokussiert, sondern sich Zeit nimmt, sich tiefer auf die Welt der Emotionen einzulassen, um sie 'begreifbar' zu machen. Emotionen haftet in der Welt des Managements leicht etwas Negatives an. Dabei sind sie weder gut noch schlecht, sondern Verarbeitungsweisen, wie Menschen mit Neuem, noch Unbekannten und eventuell auch zunächst Unerwünschtem umgehen. Emotionen erfüllen da durchaus auch positive Funktionen, indem sie Aufmerksamkeit fokussieren, die eigene Identität schützen und das Loslassen von vertrautem ermöglichen. Das was heute - eventuel,l leicht verkürzt - also emotionale Intelligenz bezeichnet wird, ist deshalb ein wichtiger Faktor des Führungshandelns: die Fähigkeit der empathie, sich auf die Erlebnisweisen anderer einzulassen und sie nachvollziehen zu können. Die Auseinandersetzung mit den Emotionen ist aber auch aus anderem Grunde wichtig. Auch Führungskräfte sind nicht vor ihnen gefeit. Doppler und Voigt weisen zurecht darauf hin, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Emotionalität in Veränderungsprozessen unablässig ist, will man authentisch im Auftreten und überzeugend in der Kommunikation wirken. gerade die Auseinandersetzung mit der eigenen Emotionalität ist aber oft noch tabuisiert.

Wird so im ersten Teil des Buchres Verständnis geeckt für die Vielfalt der Emotionen, wird im zweiten teil - 'Aus der Praxis für die Praxis' - Beispiele,Konzepte,Werkzeuge' - von den beiden erfahrenen Autoren dargestellt, wie die Arbeit mit den Emotionen in eine erfolgreiche Veränderungspraxis umgesetzt werden kann. Von der Ausgangsdiagnose über die Gestaltung der meist besonders heiklen Anfanssituation bis hin zum Umgang mit unvermeidlichen Konfliktsituationen werden eine Vielzahl sehr brauchbarer Analyse und Selbstreflexionsinstrumente vorgestellt und erläutert, die Führungskräften eine Navigation durch die Untiefen von Veränderungssituationen ermöglichen. Allerdings: erst auf Basis des tiefen verständnisses von emotionen ergibt die Arbeit mit diesen Instrumenten auch Sinn. Es sind keine simplen How-To-Do-Werkzeuge, sondern Instrumente, die zum Nachdenken, gerade auch übersich selbst und das eigene Handeln anregen. Changeprozesse sind nämlich vor allem auch eines: Lernfelder, die stets neue Herausforderungen liefern.

Deshalb ist dieses Buch gerade auch allen Führungskräften aus dem Mittleren Management und den Projektverantwortlichen zu empfehlen, die am meisten mit den emotionen der Mitarbeiter konfrontiert werden - und dabei nicht über die eigenen Emotionen hinwegsehen und -gehen sollten.

Helmut Meyer, Selbständiger Unternehmensberater
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Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern
Feel the Change!: Wie erfolgreiche Change Manager Emotionen steuern von Bert Voigt (Gebundene Ausgabe - 12. März 2012)
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